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| Dauer der Reise: | 1-2 Wochen |
| Buchungsort: | Reisebüro/Veranstalter |
Busrundreise zu den Traumgipfeln der Schweiz 29.08.2011 - 08.09.2011
Eine Busrundreise mit Eberhardt Travel Kesselsdorf
2.Tag; Di. 30.08.11: Engelberg und unser 1.Gipfel der Kleine Titlis
Nach einem gemütlichen Frühstück besuchten wir zunächst eine im Kloster Engelberg befindliche Schaukäserei. Danach lockte uns das herrliche Wetter hinauf zu unserem ersten Gipfel, den Kleinen Titlis. Um zur zur Auffahrt und Seilbahn zu gelangen ein kurzer Spaziergang durch Engelberg zur Talstation der Bahn auf den Titlis. Mehere verschiedene Sektionen brachten uns auf den Kleine Titlis in der Zentralschweiz, in Engelberg. Am Beeindruckendsten war die Fahrt auf der letzten Sektion mit der rotierenden Gondel (Rotair). Bei dieser Auffahrt wird man ca.fünf Minuten lang in der Höhe schweben und dabei langsam drehend das ganze tolle Panorama des Titlis und der 20 Kilometer langen Bergkette bewundern, deren höchster Berg der Titlis ist. Diese Luftseilbahn mit Drehkabine, führt von der Zwischenstation hinauf zur 3020 Meter hoch gelegenen Bergstation auf dem Klein-Titlis. Auf über 3000m Höhe angekommen hatten wir dann die Möglichgleit mit dem Ice-Flyer über den Titlis-Gletscher zu schweben, was wir denn auch genutzt haben. Die Rundfahrt mit der Gletscher-Sesselbahn Ice Flyer eröffnete traumhafte und atemberaubende und Einblicke in Gletscherspalten, die teilweise bis zu 10m tief sind. Die Ice Flyer Sesselbahn führt direkt bis zum Titlis-Gletscherpark und zurück. Ein Ausflug auf den Gletscher ist gerade auch im Sommer zu ein besonderes Erlebnis. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Gletschergrotte, die sich im Herzen des Titlis-Gletschers befindet. Eingerahmt von glitzernden Eiswänden, führt die Grotte die Besucher auf einer Strecke von über 150 Meter Länge bis 20 Meter unter die Gletscheroberfläche. Dabei tauchen 8450 Lampen die Grotte in ein mystisches Licht, dabei überraschen uns unerwartete Klänge und Melodien auf dem Weg in die Tiefen des Gletschers.
Die Rückfahrt ins Tal unterbrechen wir an der Station Trübsee. Im Berghotel stand ein kleiner Imbiss mit Schweizer Spezialitäten für uns bereit. Gut gestärkt wanderten wir nun um den Trübsee. Dabei sind wir auch ein Stück auf dem Blumenpfad gelaufen. Hier findet man zahlreiche zum Teil seltene Bergblumen die mit gelben Informationstafeln markiert sind. Die klare Höhenluft, die tolle Sicht auf den Gletscher und ein herrliches Bergpanorama haben uns verzaubert.
Bei einem guten Abendessen wurden dann die Erlebnisse des Tages ausgewertet.
Das Engelberger Tal haben wir verlassen und fahren am Südufer des Vierwaldstätter Sees nach Altdorf. Der Sage nach soll in diesem Ort die denkwürdige Apfelschussszene des Wilhelm Tell statt gefunden haben. Wir besichtigten das Telldenkmal und das Tellspielhaus bevor es zum alten St. Gotthardpass weiter ging. Auf dieser Route hatten wir dann noch Fotostopps am Teufelsstein und an der Teufelsbrücke.
Gegen Mittag erreichen wir den kleinen Weiler Realp am Fuße des Furkapasses und der gleichzeitig Bahnhof des Glacier Express ist. Wir haben Glück im Bahnhof treffen sich gerade ein Zug des Glacier Express und ein normaler Personenzug der Gotthardt Bahn.
Unsere Mittagspause hatten wir am Bahnhof in Realp.
Danach begann die Auffahrt auf einen der spektakulärsten Alpenpässe, den über 2400m hohen Furkapass. Über zahlreiche Kehren ging es nach oben, am Scheitelpunkt dann wiederum eine Pause. Zu sehen war das Furkahorn und andere gewaltige Gipfel, die im herrlichsten Sonnenschein vor uns lagen.
Einige Meter später noch einmal ein Stop am BELVEDERE.
Dort hatten wir dann die Möglichkeit der Besichtigung derEisgrotte des Rhonegletschers und von einer Plattform aus auch den Rhonegletscher selbst. Wir entschieden uns nur für die Gletscherbesichtigung. Dabei spazierten wir an der Zunge des immer noch mächtigen, wenn auch im Rückzug befindlichen Gletschers entlang. Der Aletschgletscher, den wir später auch noch sehen werden, ist zwar der größte und berühmteste Gletscher der Alpen. Aber der Rhonegletscher ist mindestens genauso spektakulär, obwohl er im Vergleich zum Großen Aletschgletscher nur ein Winzling ist. Der Rhonegletscher ist deshalb vielleicht so aufregend weil man sich selbst auf 2272 m Höhe befindet und links und rechts des Eises reihen sich Furkahorn (3169 m) und Gerstenhorn (3189 m) auf.Zwischen beiden fließt der Gletscher in das Tal hinunter. Gletscher fließen schön glatt die Taloberfläche entlang und brechen in große Eisbrocken, wenn das das darunter liegende Tal klippenartig in die Tiefe stürzt und genau an einer solchen Stelle befindet man sich als Besucher, wenn man auf die Aussichtsfläche am Rhone-Gletscher entlang läuft.
Wir haben nun den Rhonegletscher wieder verlassen und talwärts durch das Goms ging es weiter zur Talstation der Riederalpbahn nach Mörel.
Unser heutiges Ziel war die Riederalp, die für die nächsten zwei Tage unser zu Hause war.
Die Riederalp ist komplett autofrei, auch keine Busse.
Also hieß es umsteigen samt Gepäck in die Riederalpbahn, erst das Gepäck, dann wir .Nach einigen Minuten erreichten wird dann das Furrer Resort, dass für die nächsten zwei Nächte unser zu Hause war.
Nach dem Frühstück war Treffpunkt an der Rezeption um zur Talstation der Bettmerhornbahn zu wandern.
Auf dem Promenadenweg ließ es sich einfach und bequem gehen, dabei unterwegs immer wieder herrliche Aussichten auf die Walliser Alpen, trotz dass das Wetter zunächst nicht so begeisternd war. Auf der Bettmerhornhornbahn angekommen löste sich unsere Gruppe auf, ein Teil besuchte zunächst die Multimediapräsentation „Faszination Aletschgletscher“, einige gingen dann auch gleich den Gipfel an, andere unter anderem auch wir, liefen gleich zu den Aussichtspunkten auf den berühmten Aletschgletscher, wobei zunächst nicht viel zu sehen war, da er sich zum Teil noch in Wolken versteckte, aber nach und nach kam dann die Sonne durch und wir hatten einen phantastischen Blick auf den größten Gletscher der Schweiz.
Nachdem wir vom mächtigen Aletschgletscher genug gesehen hatten und Unmengen an Fotos gemacht hatten, gelangten wir mit der Seilbahn wieder ins Tal auf die Bettmeralp.
Wir nutzten die Zeit zu einer Wanderung auf der Bettmeralp und für eine Umrundung des Bettmersee, bevor es dann auf gleichem Weg wieder zurück zur Riederalp ging.
Wir genießen noch einen letzten Blick auf Fletschhorn, Mischabelgruppe und das Matterhorn dann gingt es mit der Seilbahn wieder talwärts, wo uns bereits der Bus wieder erwartet hat.
Von Mörel aus brachte uns der Bus immer dem Rhonelauf folgend in die kleine Stadt Brig.
Dort machten wir ca. 2 Stunden Stop und hatten zunächst einen gemeinsamen Gang zum Stockalperschloss. Dieser führte uns durch die lebhafte Bahnhofstrasse und über den schönen Stadtplatz der Gemeinde.
Bevor es dann nach reichlich 2 Stunden hinauf in das Mattertal ging, noch ein kurzer Abstecher zur Felsenkirche von Raron.
Danach ging es dann endlich in Richtung Berg der Berge zum Matterhorn!
In Täsch hieß es dann wieder Buss verlassen und samt Gepäck umsteigen in die Bahn, in den Zermatt Shuttle, denn auch Zermatt ist ja bekanntlich autofrei. Zu Fuß ging es dann in 10 Minuten vom Bahnhof zu unserem Hotel dem Hotel Perren. Das Gepäck wurde von Elektrokarren nachgebracht.
Vor dem Abendessen im Hotel Perren blieb noch etwas Zeit für einen ersten Rundgang durch Zermatt, wobei wir an unserem Hotel bereits einen herrlichen Blick auf das Matterhorn genießen konnten, dass sich auch relativ frei zeigte, was so oft nicht vorkommen soll.
Bei herrlichem Wetter leuchtet uns das Matterhorn schon regelrecht entgegen. Heute stand die Wahl an, soll man, wie laut Plan zunächst auf das Rothorn gehen und dann am nächsten Tag auf das kleine Matterhorn, aber da es morgen schon bedeckt sein soll, teilte sich die Gruppe. Ein Großteil der Gruppe, inclusive wir, beschloß daher heute schon auf das Kleine Matterhorn zu fahren, was sich im Nachhinein als goldrichtig herausstellen sollte. Peter, unser Chauffeur, begleitet uns.
Die anderen gingen wie im Programm vorgesehen lieber heute auf das Rothorn.
Wir hatten uns also für das kleine Matterhorn entschieden. Bei herrlichsten Wetter brachte uns
die Seilbahn über mehrere Sektionen nach oben.
Das Kleine Matterhorn (3883m) ist der kleinere Bruder desberühmten Matterhorn, das Klein Matterhorn liegt zwischen den Viertausendern Matterhorn und dem Breithorn. Das Kleine Matterhorn ist die höchste Aussichtsplattform in Europa, keine Seilbahn bringt die Touristen höher hinaus.
Die Aussicht war gigantisch, man fühlte sich in einer ganz anderen, kalten aber sehr viel klareren Welt. Von Zermatt (1620m) aus geht die erste Sektion der Seilbahn (Gletscher Express) nach Furi, dort steigt man in eine Großgondel um und gelangt so bis zur Station Trockener Steg auf 2939 m, hier ist dann abermals umsteigen angesagt und man startet man mit der Luftseilbahn zum Kleinen Matterhorn (3820m).
Oben angekommen, in der "unterirdischen" Gipfelstation ging es dann einen 60 m langen Tunnel vom Nordhang zum Südhang.
In der Mitte des Tunnels gibt es die Möglichkeit, mit einem Lift ca. 50m nach oben zu fahren. Dort angekommen, befindet man sich auf der höchsten Aussichtsplattform in Europa (3883m). Hier genossen wir einen phantastischen Blick, mit einem sensationellem 360° Panoramablick und natürlich auf den großen Bruder auf das Matterhorn. Nach dem wir uns satt gesehen hatten ging es mit dem Aufzug wieder nach unten und durch den Tunnel weiter zu einem Abstecher zum Gletscher am Südhang, wo auch noch zu dieser Jahreszeit die Möglichkeit zum Skifahren besteht.
Nach dem wir auch hier Ausblick und Sonne genossen hatten, ging es mit Seilbahn talwärts bis zur Station Schwarzsee. Dort unterbrachen wir unsere Talfahrt für eine kurze Tour zum Schwarzsee und zurück.
Weiter ging es dann wieder mit der Seilbahn bis zur Station Furi. Von dort aus sind wir dann in ca. 1 stündiger Wanderung nach Zermatt hinunter gelaufen.
Bei ausgesprochenem Mistwetter, es nieselt und es ist ein kalter Wind, es hatte auch in der Nacht ständig geregnet, nahmen wir Gipfel Nr. 4 das Rothorn mit 3103m in Angriff.
So ging es mit der unterirdischen Standseilbahn zur Station Sunegga und von dort nach Umsteigen noch zwei Sektionen weiter bis auf 3103m. Die Bergstation des Rothorn war erreicht. Leider hatten wir so gut wie keine Sicht, die Berge waren in Wolken und Nebel, bei starkem Wind hatten wir eine Temperatur von 2 Grad . Eigentlich sollten wir Matterhorn, Theodulpass, Kleines Matterhorn, Castor und Polux, das Monte Rosa Massiv mit der Dufourspitze, das Weißhorn,… sehen, aber leider !!. Nach dem wir hier oben eine kleine Runde gedreht haben, ging es wieder hinab nach Zermatt und nach einem Kaffee in unserem Hotel nutzten wir die Zeit für einen nochmaligen Spaziergang durch Zermatt, da es inzwischen auch aufgehört hatte zu regnen.
Am Abend bei einem guten 4Gang Menü im Hotel Perren beschlossen wir dann den Tag.
Gefallen hat es beiden „Fraktionen“ und im Daumen halten für das morgige Wetter sind wir wieder vereint.
Am Morgen ging es dann wieder mit dem Zermatt-Shuttle nachTäsch, wo uns dann der Bus wieder übernommen hat. Weiter ging es dann wieder durch das Goms. Das Goms,ist das oberste, von gewaltigen Dreitausendern eingerahmte, weite Tal der Rhone und erstreckt sich über fünfzig Kilometer von Brig bis nach Gletsch. In Niederwald legen wir eine kurze Pause für einen Fotostop ein. In diesem Ort finden wir Häuser der typischen alten Walliser Architektur.
Jetzt begann unsere Auffahrt zum Grimselpass. Das Wetter wurde von Kilometer zu Kilometer schlechter. Bei ausgesprochenem Mistwetter, Nieselregen und Nebel fiel dann unsere Pause auf dem Scheitelpunkt auch kurz aus. Das schlechte Wetter überbrückten wir zum Teil mit einem Besuch im Grimselhospiz mit seiner neuen Ausstellung zum Ausbau der Wasserkraftwerke.
Weiter ging die Fahrt durchs Haslital vorbei an der Aareschlucht nach Meiringen.
Dort ein Fotostop an der Sherlock Holmes Statue.
Auch am Brienzer See unterbrechen wir die Fahrt wieder für 30 Minuten. Das Wetter hat sich gebessert, es regnet nicht mehr und zeitweise versucht die Sonne wieder hervorzukommen. Deshalb lohnt sich der kurze Fotostop, dabei fotografieren wir an der Talstation der Rothornbahn einen abfahrtsbereiten Zug und am See ein Schiff der Brienzer Schiffahrt beim Ablegen.
Kurz vor dem Abendessen erreichen wir in Interlaken unser Hotel, das Carlton-Europe Hotel.
11.Tag: Do.08.09.11 Rückreise von Interlaken Richtung Dresden
Ein letztes reichhaltiges Frühstück genossen, dann hieß es unsere Koffer in den Reisebus laden.
Zu den grandiosen Traumgipfeln der Schweiz Busrundreise
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duderally 01.11.2011 15:20
Sydneysider47 29.10.2011 21:33
Gefällt mir. Ist eine Region in der Schweiz, die ich kaum kenne, aber gerne kennen lernen würde. Sehr schöner Bericht, anschaulich dargestellt Viele Grüße und bh!
hundeliebe02 28.10.2011 13:31
die Schweiz war schon immer unser Lieblings-Urlaubsziel .-.-.- doch leider geht es aus gesundheitlichen Gründen nun gar nicht mehr. Liebe Grüße - und schönes Wochenende ..... Edith und Claus
Imation2 27.10.2011 15:54
Hier das versprochene "BH" :)
Sehr schöne Bilder! LG :]