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Erfahrungsbericht

für Zentralfriedhof, Wien
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5 Sterne Zu Allerheiligen am Zentralfriedhof Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro die morbide Eleganz des fin de siecle - ein Stück Wiener Kulturgeschichte; Prominentengräber

Kontra sehr groß - daher Verirrungsgefahr; düstere Stimmung kann sich aufs Gemüt schlagen.

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Öffnungszeiten
Spaßfaktor

Der Autor

pinkdawn Seit 26 Mai 2008

"Ciao? Das ist eine ziemlich üble Seite - ein Zeitdieb der bösesten Art." (Tam Hanna) Freue mich... mehr

101 Mitglieder vertrauen mir

Die grauen Novembertage sind die Jahreszeit, in der man sich oft an Vergänglichkeit, Tod und Sterben erinnert. Eine gute Gelegenheit, dem Wiener Zentralfriedhof ein paar Worte zu widmen – nicht zuletzt deshalb, weil ich kürzlich zufällig in einer Dokumentation auf arte gehört habe, dass dieser Friedhof zu den top five der europäischen Friedhöfe gehört, was seine Attraktivität für TouristInnen betrifft. Ja, im „Musiker Corner“, bei Schubert, Strauss und Beethoven, liegen immer frische Blumen, da brennen Kerzen und man stößt auf andächtig fotografierende Japaner. Dass die riesige Nekropole Wiens sich aber bei Fremden einer überaus großen Beliebtheit erfreut, ist mir eigentlich erst klar geworden, als ich bei einem Kongress über Aggressionsforschung, über den ich für ein Printmagazin berichtete, mit einem Züricher Psychoanalytiker ins Gespräch kam. Der Mann weilte nur drei Tage in Wien, wo er das erste Mal in seinem Leben war. Und da er aufgrund des Kongresses nicht viel Zeit für ausgedehnte Besichtigungstouren hatte, musste er sehr selektiv sein. Ich war daher nicht minder überrascht, als er mir sein gesamtes Wiener-Sightseeing-Programm verriet: das Freud Museum in der Berggasse 19 und – der Zentralfriedhof …

Eine gigantische Totenstadt

Wie viele WienerInnen hab ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zu dieser gigantischen Totenstadt, die mit über 3 Millionen Beigesetzten bzw. ca. 330.000 Grabstellen längst mehr Tote beherbergt als Wien Einwohner hat.

Ich entstamme einer vielleicht etwas morbiden Familie, die mehrmals im Jahr Grabbesuche machte – ob Weihnachten, Muttertag, Geburtstag der Verstorbenen oder Sterbetag. Von Allerheiligen – dem katholischen Hochfest der Toten und Friedhöfe - ganz zu schweigen. Kein Anlass wurde ausgelassen, um zum Familiengrab zu pilgern, Blumen oder Kränze abzulegen und eine Gedenkkerze zu entzünden.

Die Gänge zum Zentralfriedhof waren für mich daher von Kindheit an selbstverständlich. Und da ich – wie viele Kinder – alles Schaurige, Unheimliche und Mystische liebte, mochte ich auch den Zentralfriedhof sehr. Emotional konnte er mir ja noch nichts anhaben. Der Tod war für mich unvorstellbar fern und die Familienmitglieder, deren Grab wir besuchten, hatte ich mit Ausnahme meiner Urgroßmutter nie kennen gelernt. Und die sah ich nur ein einziges Mal und hatte keine wirkliche Erinnerung an sie.

Da unser Familiengrab an zentraler Stelle in nächster Nähe der Kirche „Zum Heiligen Karl Borromäus“ liegt, lernte ich bei jedem Friedhofsbesuch eine Menge Geschichte und vieles aus Wissenschaft und Forschung. Denn der Weg führt vom Haupttor, also dem Zweiten Tor, durch die Reihen der Ehrengräber.

„Schau, der Negrelli“, hieß es da, bei einem einer altägyptischen Grabkammer nachempfundenen Grab. „Der Erbauer des Suezkanals.“
Und: „Der Anzengruber.“ Eine lebensgroße Gestalt aus seinen Volkstheaterstücken weint an seinem Grab um ihn.
„Der Ghega.“

Das Grab von Carl Ritter von Ghega, dem Erbauer der Semmering Bahn – damals ein überaus kühnes Unterfangen und heute nicht zu Unrecht zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt - mochte ich besonders. Nicht weil es besonders mystisch war, sondern weil sich hier ein Marmorsarkophag in luftiger Höhe befindet und ich – in kindlicher Naivität - immer der Meinung war, der Ghega müsse daher nicht in der Erde liegen, sondern durfte eben dort oben seine letzte Ruhe finden.

Links liegt dann der Ehrenhain mit den vielbesuchten Gräber von Beethoven, Schubert, Strauss und anderen bekannten Künstlern. Mozart hat dort auch ein Grabdenkmal. Seine eigentliche Ruhestätte befindet sich aber am Marxer Friedhof. Beethoven und Schubert waren zunächst am Währinger Friedhof bestattet. Warum, das hängt mit der Geschichte des Friedhofs zusammen.

Der Zentralfriedhof ist heute 137 Jahre alt

Als sich die Anzahl der Einwohner der damals sprunghaft wachsenden Metropole Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in kurzer Zeit verdoppelt hatte, bestand dringender Bedarf an einem neuen Friedhof. Das dafür geeignete Grundstück sollte über einen Boden mit lockerer, leichter, luftdurchlässiger Erde verfügen. Ein brach liegender Acker in Simmering machte schließlich das Rennen. Er wurde 1869 angekauft und von den beiden Frankfurter Gartenarchitekten Karl Jonas Mylius und Alfred Friedrich Bluntschli zu einem interkonfessionellen „Central-Friedhof“ gestaltet, der (natürlich) am 1. November 1874 (Allerheiligen) gleich mit mehreren Beisetzungen „eröffnet“ wurde. Bis es so weit war, musste aber noch ein Konflikt bereinigt werden. Da der Friedhof explizit interkonfessionell sein sollte, sollte auf eine katholische Einweihung verzichtet werden. Nach diversen Protesten kam es zu einem wienerischen Kompromiss: Zwei Tage vor seiner Eröffnung wurde der Friedhof von einem höheren katholischen Würdenträger in aller Stille und ohne Teilnahme der Öffentlichkeit geweiht. Wer dort bestattet ist, ruht also nun doch in – nach katholischem Ritus - geweihter Erde … (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Zent​ralfriedhof)

Beethoven und Schubert mussten „übersiedeln“

Dies änderte aber trotzdem nichts daran, dass der Friedhof anfangs sehr unpopulär war, weil er weit vom Stadtzentrum entfernt in einer öden, vegetationsarmen Gegend in Simmering lag und nur mühsam zu erreichen war. Daher versuchte man, ihn den WienerInnen „schmackhafter“ zu machen, indem verstorbene Publikumslieblinge wie Schubert und Beethoven dorthin „verlegt“ wurden. Das Konzept dieser „Aufwertung“ ging voll auf. Der Friedhof erlebte dadurch bald eine höhere Akzeptanz bei der Bevölkerung.

Am protzigen Marmorgrab der berühmten Tischlerfamilie Thonet vorbei kommen wir zur wunderschönen Jugendstilkirche „Zum Heiligen Borromäus“, erbaut von Max Hegele, eröffnet 1910 (ein Besuch lohnt sich!).

Ein Ehrengrab ist das Höchste, was man in Wien erreichen kann …

Vor der Kirche liegt die wenig spektakuläre Gruft der österreichischen Bundespräsidenten und um sie herum finden sich viele Ehrengräber prominenter Politiker von Bruno Kreisky über Leopold Figl bis Helmut Zilk. Im weiteren Umfeld liegen die Ehrengräber bedeutender Wissenschaftler wie Ludwig Boltzmann oder Künstler wie Curd Jürgens, der – ganz theatralisch - nachts mit Fackeln zu Grabe getragen wurde.

Nach dem Grab von Falco (Hans Hölzl) wird man immer wieder gefragt. Wer es genau wissen will: Der tragisch ums Leben gekommene Wiener Kultstar („Rock Me Amadeus“, „Out of the Dark“) – er wurde nur 40 Jahre alt - liegt in der Gruppe 40, sein Grab hat die Nummer 64. Der „Grabstein“ besteht aus einem Obelisken und einer Panzerglasscheibe. Der „Glasschrein“ vor dem Grab ist immer mit frischen Blumen und Kerzen von seinen vielen Fans geschmückt. Das Ehrengrab von Hans Hölzl ist übrigens kein Ehrengrab, sondern ein Ehrenhain. Was der Unterschied ist? Bitte bei der MA 7 (Kulturamt der Stadt Wien) nachfragen. Dort erfährt man sicher auch, was ein Ehrengrab von einem „ehrenhalber gewidmeten Grab“ unterscheidet. Aber das kann ich auch verraten: Beim „ehrenhalber gewidmeten Grab“ kommt die Stadt Wien für Grabmiete auf Friedhofsdauer auf, die Grabpflege obliegt allerdings den Angehörigen. Wer sich um das Grab kümmert, wenn es einmal keine Angehörigen mehr gibt, die dies tun könnten, ist mir auch unbekannt. Was Ehrengräber und ihre Verwaltung betrifft, schlägt die Wiener nekrophile Bürokratie offenbar alles.

Wie auch immer: Ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof ist so ungefähr das Höchste, was man hierzulande erreichen kann, seit der Wiener Gemeinderat 1881 beschloss, „berühmten Persönlichkeiten eigene Grabstätten im Central-Friedhof zu widmen“.

„In Wien musst erst sterben, bevor sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang“, nannte das der weise Helmut Qualtinger einmal in einem vielzitierten Ausspruch. Damit spielt er darauf an, dass es KünstlerInnen in Wien besonders schwer haben, anerkannt zu werden. Erst der Tod, der Neid, Konkurrenzdenken und Misstrauen relativiert, adelt sie sozusagen.

Qualtinger, er starb mit 57 Jahren an Leberzirrhose, hat es zu einem Ehrengrab (Gruppe 33 G, Nummer 73) geschafft – sogar ein Gemeindebau, in dem er eine Zeitlang wohnte, trägt seinen Namen.

Derzeit gibt es etwa 340 Ehrengräber und über 570 ehrenhalber gewidmete Gräber.
Wer Anspruch auf ein Ehrengrab hat, das auf Friedhofsdauer vergeben und von der Stadt Wien erhalten (Grabmiete) und gepflegt wird, bestimmt das Kulturamt der Stadt Wien. Ausschlaggebendes Kriterium: Die betreffende Persönlichkeit muss – gemäß den „Richtlinien für Grabwidmungen“ zum Ansehen Wiens maßgeblich beigetragen haben. Allerdings hat der Wiener Bürgermeister hier das letzte Wort. Bundespräsidenten benötigen keine besondere Genehmigung, um in der Präsidentschaftsgruft unterzukommen. (Quelle: http://www.wien-konkret.at/soziales/frie​dhof/zentralfriedhof/ehrengrab/)

Auch die Ehre eines Ehrengrabs kann aberkannt werden

Zu trauriger Berühmtheit kam das Ehrengrab von Walter Nowotny, einem hochdekorierten Jagdpiloten der Nazis. Dem gebürtigen Niederösterreicher gelangen 258 Flugzeugabschüsse, bevor sich der Fallschirm, mit dem er sich retten wollte, an seinem abstürzenden Flugzeug verfing und ihn mit der Maschine in den Tod riss. Das „Fliegerass“, als das der Major und Ritterkreuzträger gefeiert wurde, wurde nur knapp 24 Jahre alt. Sein Ehrengrab wurde seither immer wieder Treffpunkt zu Gedenkfeiern und „Ehrenbekundungen“ der rechtsextremen Szene, an der prominente Neonazis teilnahmen. 2003 wurde Nowotny mit den Stimmen der Sozialdemokraten und Grünen nach jahrelangen Diskussionen der Status des Ehrengrabs aberkannt, da Nowotny überzeugter Anhänger der NS-Ideologie war. Im Jänner 2011 wurde das Grab des Kampfpiloten beschädigt. Wer dafür verantwortlich ist, wurde meines Wissens nach nicht ermittelt.

Vom Sammelgrab der Ringtheaterbrandopfer zu den „Märzgefallenen“

Wenn ich mit meinem Großvater den Friedhof besuchte, wurde das stets zum ausgedehnten Spaziergang, bei dem ich viel über die Geschichte der Stadt Wien lernte. Da war das Sammelgrab für die etwa 400 Opfer des Ringtheaterbrands (Gruppe 30 A, beim Zweiten Tor), auf welche die Allegorie Vindobona trauernd herniederblickt. Zwei verschleierte Karyatiden geben dem Monument einen schaurigen Touch.

Ein Muss war natürlich auch ein Gedenken bei den Opfergräbern der „Märzgefallenen“ (Gruppe 26, Nr. 1) für meinen Großvater, der ein engagierter Sozialdemokrat war. Gut möglich, dass ich bei dieser Gelegenheit das erste Mal mit Themen wie Pressefreiheit, Staatsmacht und Menschenrechte konfrontiert wurde. Spektakulärer als die Gedenkstele für die 35 männlichen und 4 weiblichen Opfer der Märzrevolution 1848 fand ich damals allerdings das Grab mit den Adlern. Das war immer mein Fixpunkt. Mutter Adlerin, von einer Schlange umwunden, liegt tot im Adlerhorst, betrauert von Papa Adler und den jungen Adlern. Diese Allergorie faszinierte mich, weil ich Adler aus meinen Ferien in den Bergen kannte und ihnen gern zusah, wenn sie am Himmel kreisten.

Zu Allerheiligen am Zentralfriedhof

War ich mit meiner Großmutter am Friedhof, gab’s unheimliche, aber immer garantiert wahre Gespenstergeschichten zu hören und oft erinnerte sie sich an einen Allerheiligentag, der für sie besonders beängstigend war. Sie entstammte einer Familie, die große Gärtnereien besaß. Schon lange vor Allerheiligen mussten alle mithelfen. Kränzen zu binden und schmücken. Und da damals auch Kinder regelmäßig fleißig anpacken mussten, musste die kleine Mitzi – ein Wiener Kosename für Maria – am Verkaufsstand vor dem Friedhof mitarbeiten. Zu ihren Aufgaben gehörte es, den Kunden, die ihren gekauften Kranz nicht selber tragen konnten oder wollten, den oft schweren Kranz zur Grabstätte zu tragen. Zu Allerheiligen war es damals üblich, seine neue Wintermode – sofern man sich eine solche leisten konnte - das erste Mal auszuführen und stolz zur Schau zu stellen. Und wer will schon seinen modischen Pelz durch das Tragen eines Grabkranzes beschmutzen? Als Anerkennung gab’s bestenfalls ein paar Heller Trinkgeld für das Kind.

Einmal war der Weg zur Grabstätte unerwartet weit und führte in einen ganz entlegenen Bereich des Friedhofs. Und als meine Großmutter endlich den Rückweg antreten konnte, war es bereits dunkel. Da sich das kleine Mädchen in diesem Teil des riesengroßen Friedhofs nicht auskannte, verlor es bald die Orientierung und bekam große Angst vor den im Wind flackernden Kerzen, den raschelnden Kranzschleifen und den unheimlichen Figuren auf den Gräbern. Irgendwie muss sie es doch geschafft haben, aus dem düsteren Ort herauszufinden, sonst würd’s mich ja nicht geben …

Ich kann das gut nachvollziehen. Ich bin zwar kein kleines Kind mehr, aber der Zentralfriedhof ist für mich der schaurigste Friedhof, den ich kenne. Obwohl Hamburg Ohlsdorf der größte Friedhof Europas ist, empfinde ich ihn nicht halb so unheimlich. Auch dort befindet sich ein Familiengrab meiner deutschen Verwandten. In Ohlsdorf vergisst man oft, auf einem Friedhof zu sein – er erinnert eher an einen weitläufigen englischen Park mit großzügigen Grünflächen und alten Bäumen, während sich im zweitgrößten Friedhof Europas, dem Zentralfriedhof, Grab an Grab reiht.

Als Kind mochte ich aber gerade diese Atmosphäre, die jeden 1. November mit dem Feiertag Allerheiligen ihren Höhepunkt erreichte. Die Allerheiligenrituale wurde in meiner Familie mit einem von meiner Mutter gebackenen Allerheiligenstriezel aus Germteig (Hefeteig) eröffnet, der eine kleine Silbermünze enthielt, die sich der Finder oder die Finderin behalten durfte. Meine Mutter richtete es so ein, dass meistens ich in den Genuss dieser – natürlich vor dem Einbacken sorgfältig sauber geschrubbten - Zehn-Schilling-Münze kam.

Auf dem Küchenkasten brannte eine Totengedenkkerze still vor sich hin.
Und dann ging’s hinaus auf den Friedhof, der an diesem besonderen Tag mit einigen Attraktionen aufwarten konnte. Das begann schon damit, dass nicht nur der berüchtigte 71er (diese Straßenbahnlinie fährt auch heute noch dorthin) zum Friedhof fuhr, sondern viele Sonderstraßenbahnen mit Nummernbezeichnungen, die es sonst nicht gibt. Mit dem Auto war es schwierig, einen Parkplatz zu finden, der nicht weit entfernt vom Eingang lag. Dort versuchen schon Sektenanhänger einen ins Gespräch zu ziehen und ihre Bücher zu verkaufen. Dann folgt das Gewirr der Verkaufsstände mit Kränzen, Bouquets usw. – Mooskranzerln, herzförmige Kranzerln aus Strohblumen, stilisierte Ruhekissen, kreuzförmige Gebinde, Kränze mit Plastikblüten, Tannenzapfen, Mohnkapseln … Chrysanthemensträuße – die WienerInnen zelebrieren ihr Allerheiligen nach allen Regeln der Kunst!

Der Tod als unerbittlicher Todesengel

Versehen mit Grabgesteck und Gedenkkerzerl reihen wir uns in die gigantische Menschenmasse ein, die beim Zweiten Tor, dem Haupteingang, Richtung Karl-Borromäus-Kirche wogt. Am Eingang ins Reich des Todes stehen zwei große Stelen und ein Relief, das sehr anschaulich zeigt, wie der Todesengel seine Opfer mit sich nimmt. Der Jugendstil liebt dramatische Allegorien und emotionale Darstellungen. Hier bleibt einem nichts erspart: das demütige Mädchen, das Kind, der kriechende Greis, die Verzweifelte, die sich an einen anderen anklammert, andere, die wie Zombies teilnahmslos und mit geschlossenen Augen dem Ruf des unerbittlichen und nicht gerade sympathisch dreinschauenden Todesengel folgen … Wer auch immer sich dem Haupttor nähert, sollte einen Blick auf diese beiden Reliefs werfen – es lohnt sich zur Einstimmung auf diesen Friedhof und seine Atmosphäre.

Am Eingang stehen Leute mit Sammelbüchsen, die sie unentwegt schütteln, um durch das Geräusch auf sich aufmerksam zu machen. Sie sammeln für das Schwarze Kreuz, das Kriegsgräber betreut. Die machen heute das Geschäft ihres Lebens. Auch mein Vater greift zum Portmonnait.

Eichhörnchen – in Wien heißen sie alle Hansi -. lassen sich heute natürlich keine blicken. Denen sind zu viele Menschen unterwegs. Nur krächzende Krähen. Von den anderen animalischen Bewohnern des Friedhofs – Rehe, Füchse, Hasen, Dachse, Marder, Hamster, Wildkatzen, Falken, Eulen, Spechte und Frösche – ist ebenfalls nichts zu sehen.

Die „Lueger-Kirche“

Die Karl-Borromäus-Kirche ruft. Ihr Inneres ist schönster Jugendstil – Ornamente mit viel Gold. Aber noch spannender ist es, dass heute die Gruft frei zugänglich ist, in der Karl Lueger ruht, der 1910 verstorbene Bürgermeister von Wien. Der unverheiratete „schöne Karl“ war ein Schwarm vieler Frauen - und bekennender Antisemit. Angeblich soll der berühmte Ausspruch „Wer Jude ist, bestimme ich“, auf ihn zurückgehen. Dass unter den Hunderttausenden, die an seiner Bestattung teilnahmen, auch Adolf Hitler war, ist daher nicht als Zufall anzusehen.

Beeindruckend, die vielen Kranzschleifen in der sogenannten Bürgermeistergruft, die in Glasvitrinen erhalten sind. Lueger hat es sogar geschafft, dass die Kirche heute fast nur noch als „Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche“ – im Volksmund „Lueger-Kirche“ bekannt ist. Und mehr als das: Er ist höchstselbst auf einem Wandgemälde des Jüngsten Gerichts im Leichenhemd zu sehen …

Wir verlassen die Kirche und ich strebe der nächsten Attraktion zu. Meine Mutter hat zwar keine Lust, die Grüfte in den Arkaden neben der Kirche aufzusuchen. Aber ich bin fasziniert von der morbiden Stimmung da unten und bitte und bettle und lauf voraus, bis meine Eltern schließlich nachkommen. Der Zutritt zu diesen Grüften ist sonst nur jenen gestattet, die einen Schlüssel zu diesem Bereich haben. Doch zu Allerheiligen dürfen alle herein. Meine Mutter hasst diese Gruft. „Hier stinkt's nach Leichen“, behauptet sie. Aber gerade das ist es, das ich hier so interessant finde. In den nur schwach beleuchteten unterirdischen Wänden befinden sich hier jeweils drei Nischen übereinander, in denen Särge hineingestellt werden. Dann wird das Ganze zugemauert und mit einer Deckplatte versehen. Ob man noch irgendwelche Maßnahmen gegen etwaig entstehende Gerüche trifft, weiß ich nicht. Ebenso wenig ob die porös wirkenden Wänden Gerüche aufhalten könnten. Ich genieße die schaurige Atmosphäre hier in vollen Zügen – die flackernden Kerzenlichter, die Blumen, der seltsam süßliche Geruch …

„Bitte gehen wir schon, mir wird schlecht“, sagt meine Mutter und presst sich ein Taschentuch vor die Nase - und ich muss für ein Jahr Abschied nehmen von dieser morbiden Stätte. Der Tod mag ein Meister aus Deutschland sein. Aber stammen tut er aus Wien – und seine Wohnstatt hat er vielleicht sogar hier unten.

Nach dem Besuch am Familiengrab wartet noch ein kleines traditionelles Highlight auf mich: die „Friedhofs-Würstel“, wie sie meine Mutter nennt. Es gibt sie draußen vor dem Tor bei einem Würstelstand und sie sind heiß und lecker. Eigentlich ganz normale Frankfurter („Wiener Würstchen“ in Deutschland) mit Senf und Brot. Wahrscheinlich haben meine Eltern diese Tradition nur eingeführt, um mich aus dem Friedhof herauszulocken. Als Wegzehrung für den Heimweg krieg ich auch noch heiße Maroni.

Eine unheimliche Begegnung abends am Friedhof

Die Zeiten haben sich inzwischen geändert bzw. ich. Aus dem Friedhofsfan von einst, dem es nicht schaurig genug sein konnte, ist eine Friedhofsverweigerin geworden. Wenn ich in den Broschüren der „Friedhöfe Wien“ lese, dass ein Spaziergang über den Zentralfriedhof Entspannung und Ruhe bringt, kann ich mich nur wundern. Ich kann den Walzerkönig Johann Strauss verstehen, der eine so phobische Abneigung gegen Friedhöfe hatte, dass er sogar dem Begräbnis seiner Gattin fern blieb …

Ich war seit dem Tod meines Vaters vor mehreren Jahren nicht mehr bei unserem Familiengrab bzw. auf dem Friedhof. Erst als meine Mutter vor zwei Monaten starb, musste ich wieder hin, um zu schauen, in welchem Zustand sich das Grab befindet und Fotos zu machen für den Steinmetz, der die neue Inschrift hinzufügen sollte. Nach der Beisetzung beauftragte ich einen Gärtner mit der Grabpflege. Einige Wochen später wollte ich nachsehen, ob dieser Gärtner schon mit dieser Pflege begonnen hatte. Es war der 13.10., der Sterbetag meiner Großmutter. Mein Freund wollte mich begleiten. Aber wie immer trödelten wir herum. Es wurde später und später. Und da er abends einen beruflichen Termin hatte, bat ich ihn, nicht mitzukommen. Denn Grabbesuch im Stress muss wirklich nicht sein. Es ist 17:15. Schon haben die Kerzenverkäufer ihre Verkaufsstände geschlossen. Sorry, Grandma, Kerzerl gibt’s leider erst das nächste Mal … Sie wird es mir verzeihen.

Der Friedhof wird heute um 18 Uhr geschlossen. Aber bis zu unserem Familiengrab ist es ja zum Glück nicht weit, wenn ich nicht Sightseeing mache. Die Gräber der Prominentenallee kenn ich ohnehin schon in- und auswendig. Die „gute Lage“ hat natürlich auch ihren Preis, der sich in der erhöhten Grabmiete niederschlägt. Bis vor Kurzem wusste ich gar nicht, dass es diesbezüglich so gravierende Unterschiede gibt …

Bald bin ich bei der Kirche. Jetzt nur noch ein paar Schritte seitlich rechts an der Kirche vorbei … In der Reihe, wo sich unser Familiengrab befindet, fällt mir sofort ein Grab auf, das über und über mit bunten Stiefmütterchen geschmückt ist. Erst beim Näherkommen sehe ich: Es ist unser Grab. Der Gärtner hat gute Arbeit geleistet. Die verdorrten Kränze von der Beisetzung wurden entfernt, frisches Erdreich aufgeschüttet und diese vielen freundlichen bunten Blumen gepflanzt. Die neue Inschrift ist gelungen. Die alten wurden erneuert. Und das Glas in der Grablaterne repariert. Ich bin zufrieden. Da liegen sie jetzt alle – Großeltern, Eltern … Nur ich bin noch übrig … „Ruhet in Frieden“, denke ich und wende mich zum Gehen. Inzwischen ist es schon sehr dämmrig geworden und ich will hier raus. Es ist auch kaum noch jemand hier zu sehen. Gruselig. Eine Gestalt kommt mir entgegen. Ein grobschlächtiger Mann, die Dreadlocks zu einem Haarzopf zusammengefasst. Er sieht nicht gerade vertrauenserweckend aus. Mir fällt auf, dass er etwas in der Hand trägt – beim Näherkommen sehe ich, was es ist. Und es erfüllt mich mit Gruseln, aber auch Erleichterung. Es ist ein nicht besonders dicker Holzpfahl aus frischem, hellem Holz, die Spitze grob zugespitzt. Gut, dass ich so gern Vampirfilme sehe. Denn jetzt wird mir klar: Der jagt Vampire. Und einer, der Vampire jagt, tut Lebenden nichts – außer er hält sie für Vampire. Mich hält er offenbar nicht dafür. Er strebt zügig an mir vorbei mit einem wilden, grimmigen Ausdruck im Gesicht. Ich will nicht wissen, was der jetzt hier aufführt, wenn er kurz vor Torschluss noch immer weiter in den Friedhof hineinmarschiert. An seinem Rücken hängt ein Rucksack. Ich will auch nicht wissen, was da drinnen ist, schätze aber, ein Hammer. Warum er den Pfahl in der Hand trägt, ist mir etwas unklar. Aber was weiß ich schon über die Psyche von Vampirjägern, die sich am 13.10.2011 bei Dunkelheit auf den Friedhof begegnen. Will er dort etwas Tote ausgraben, die er für Vampire hält? 2 Meter 20 – das wird nicht so leicht gehen. Und Spaten hatte er keinen dabei.

Dieses Rätsel werde ich wohl nicht lösen. Es war jedenfalls eine unheimliche Begegnung, auf die auch verzichten hätte können. Doch auch damit muss man rechnen – Friedhöfe wie dieser ziehen alle möglichen „schrägen Vögel“ an. Ein Polizist, der nachts oft Streife am Friedhof fuhr, erzählte mir, dass „Grufties“ hin und wieder hier ihr Unwesen treiben und in Grüften Party machen oder sonstige fragwürdige Rituale abhalten, was natürlich als „Störung der Totenruhe“ bestraft wird.

Wer am Friedhof versehentlich eingesperrt wird, muss dort natürlich nicht übernachten. Die Polizei hat einen Torschlüssel und kann ihn befreien. Wer kein Handy hat, um Hilfe zu rufen, findet an den Ausgängen innen Telefonzellen …

Wien und der Tod – eine morbide Liebesgeschichte?

Ich hab heute eine Sendung über das berühmte Totenfest der Mexikaner gesehen. Da setzen sich die Angehörigen zu ihren verstorbenen Familienmitgliedern aufs Grab und machen Party. Es wird getrunken, gegessen, getanzt, musiziert – alles ist bunt und fröhlich. Den WienerInnen wird zwar ein Nahverhältnis zum Tod nachgesagt und er ist auch in vielen Wienerliedern Stammgast, aber wenn sie ein Nahverhältnis zum Tod haben, dann ist das wohl ein neurotisches. Vom unbeschwerten, natürlichen Umgang mit dem Tod, wie es die Mexikaner zeigen, ist da nichts zu bemerken. In Wien sieht man im Tod nur Schrecken, Leid und Ende. Wien ist traditionell seit Jahrhunderten katholisch. Umso mehr wundert es mich, wenn man so über den Zentralfriedhof geht, die christliche Heilsbotschaft nirgendwo zu spüren. Nirgendwo ein Zeichen dafür, dass die Tränen getrocknet werden, es ein Wiedersehen in einer besseren Welt gibt, die Toten irgendwo weiterleben, vielleicht bei uns, um uns sind. Überall nur Verzweiflung, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, verschleierte Figuren wie Gespenster. Im Grunde ist dieser Friedhof kein Ort der Erholung und Ruhe. Nicht einmal der Elegie oder Melancholie, sondern der Unerbittlichkeit und Trostlosigkeit. Prunk ist vorhanden, keine Frage, kunstvolle Grabstätten, aber alles wirkt düster und schaurig. Selbst die Glocke der „Lueger-Kirche“ klingt dumpf. Ich weiß, dass am Ende jedes Lebens der Tod steht. Aber ich hoffe, es wird nicht der unerbittliche, finstere Sensenmann sein, dem man am Wiener Zentralfriedhof so oft begegnet.

Ich will mich jetzt nicht in die Tiefen der Wiener Seele verlieren, um zu ergründen, warum der Tod hier gar so ein schauriges Gesicht trägt. Das würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Es ist nur ein interessantes Phänomen, das man vielleicht so ein bisschen im Hinterkopf behalten sollte, wenn man den Friedhof besichtigt. Ich bin jedenfalls immer froh, wenn ich diese riesige, schaurige Totenstadt wieder verlasse. Eine Erklärung für diese seltsame Mischung aus Prunk, morbider Eleganz und Verzweiflung, die den Zentralfriedhof prägt, drängt sich mir aber schon auf: Der Friedhof entstand sozusagen in der letzten Hochblüte der k. u. k. Monarchie. Die Kaiserstadt zeigte zwar noch überall ihren Glanz, Reichtum und ihre Macht, aber man ahnte wohl schon, dass das Ende nahe war. Die tragischen Ereignisse im Habsburger Haus – Selbstmord von Kronprinz Rudolf, Ermordung von Kaiserin Elisabeth, Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand – sowie der Ringtheaterbrand drückten zusätzlich auf die Stimmung. Der Zentralfriedhof ist wohl ein – vielleicht unbewusstes - Zeugnis für diese Atmosphäre des Verfalls, des bevorstehenden Abschieds von „der guten alten Zeit“ einstiger Größe und Bedeutung und eines langen, schrecklichen Krieges, der unermessliches Leid brachte – Tod, Zerstörung, Invalide, Arbeitslosigkeit und Inflation.

Das sollte man wissen

Der Zentralfriedhof ist im Lauf der Zeit mehrmals vergrößert und umgestaltet worden. Eine der letzten Neuerungen ist der 1999 eröffnete „Park der Ruhe und Kraft“, ein geomantischer Landschaftspark, der zur Entspannung und Besinnung einladen soll. Ich hab ihn noch nicht besucht, möchte das aber bei Gelegenheit gern einmal nachholen. Inzwischen wurde auch ein buddhistischer Friedhof geschaffen, den ich persönlich auch noch nicht kenne.
Sehr stimmungsvoll wirkt auf mich der alte jüdische Friedhof beim Ersten Tor, der zahlreiche ästhetische Fotomotive bietet.

Gelegentlich werden übrigens Führungen am Zentralfriedhof veranstaltet. Sie kosten 14 Euro (Erwachsene, Kinder die Hälfte). Die nächsten Termine sind der 10. und 30. Dezember 2011, 14:00 Uhr, Treffpunkt vor dem Zweiten Tor (Haupttor).
http://www.zentralfriedhof.info/termine.​php

Der Haupteingang befindet sich bei Tor 2, Simmeringer Hauptstraße 234, Wien 11 (Simmering)

Das 1. Tor führt zum alten Israelitischer Friedhof.
Beim 3. Tor befindet sich der evangelischer Friedhof und der Park der Ruhe und Kraft.
Der Zentralfriedhof ist heute entweder mit der legendären Straßenbahnlinie 71 erreichbar – oder mit der Straßenbahnlinie 6.
Am besten, man fährt z. B. vom Westbahnhof oder Stephansplatz aus mit der U-Bahn Linie 3 Richtung Simmering und steigt bei der Station Enkplatz in die Straßenbahnlinie 71 oder 6 um.

Gegen Entgelt kann man mit dem Auto bestimmte Wege am Zentralfriedhof befahren (außer zu Allerheiligen, also am 1. November) – aber natürlich nur mit maximal 20 kmh. Parkplätze sind außer zu Allerheiligen reichlich vorhanden.

Es gibt auch eine Autobuslinie innerhalb des Zentralfriedhofs, die von 9 Uhr bis 15:30 Uhr im halbstündlichen Takt eine Rundtour fährt (außer am 1.11.).

Die Öffnungszeiten variieren nach der Jahreszeit bzw. dem Einsetzen der Dunkelheit:

3.11. – Ende Feb. 8-17 Uhr
März 7-18 Uhr
April 7-19 Uhr
Mai –Aug. 7-20 Uhr
Sept. 7-19 Uhr
Okt. bis 2.11. 7-18 Uhr

Weiterführende Infos:

http://www.friedhoefewien.at/media/files​/2010/orientierungsplan_neu_21036.pdf
http://www.wien-konkret.at/soziales/frie​dhof/zentralfriedhof/ehrengrab/
http://www.viennatouristguide.at/Friedho​efe/Zentralfriedhof/Index_40_Thumbs/list​e_abc_gr40htm.htm
http://www.zentralfriedhof.info/termine.​php
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Zent​ralfriedhof

Diese Webseiten habe ich bei meinen Recherchen für diesen Bericht auch als Quellen herangezogen bezüglich der Zahlen, Daten und Fakten.

Zum Schluss

„Naturbestattungen“ und andere „grablose“ Bestattungsformen sind, wie ich erst kürzlich gelesen habe, im Vormarsch. Auch am Wiener Zentralfriedhof gibt es die Möglichkeit, seine umweltfreundliche (Öko)Urne in einem Wäldchen zwischen den Wurzeln alter Bäume beisetzen zu lassen. Ob es bei diesen Trends in künftigen Zeiten noch so riesige, kunstvoll gestaltete Nekropolen wie den Zentralfriedhof geben wird, in denen dem Tod und der Vergänglichkeit prunkvoll gehuldigt wird, wage ich zu bezweifeln. Schon aus diesem Grund ist der Zentralfriedhof – als Relikt einer glanzvollen Wiener Epoche – sehenswert.

© DMK 11/11

Bilder

für Zentralfriedhof, Wien
Zentralfriedhof, Wien
Wiener Zentralfriedhof: Ein junger Arbeiter trauert um einen verstorbenen Fabrikanten.
von pinkdawn pinkdawn
Zentralfriedhof, Wien

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Kommentare

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  • xXschmiddixX 08.02.2012 11:27
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich
  • lunamond 03.02.2012 10:26
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Hier endlich Dein verdientes Bh nachgeliefert :-) - sorry, dass Du solange warten musstest. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Dir Tanja

  • Werner86 02.01.2012 21:52
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Da bleibt kein Wunsch übrig. Verwandter von mir hat Friedhofsgärtner gelernt, der hätte seine Freude daran :)

  • helmut.agnesson 27.11.2011 06:57
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • duderally 21.11.2011 03:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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