Z Hotel, New York

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Z Hotel, New York

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Skyline inklusive

4  02.07.2012 (31.07.2012)

Pro:
tolle Lage, toller Blick, traumhaftes Bett, Shuttle nach Midtown Manhattan, tolles Personal

Kontra:
Frühstücksauswahl

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Preis-/Leistungsverhältnis

Anbindung

Service

Essen & Trinken

Sauberkeit

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Sylviane

Über sich: ***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. Th...

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Frisch aus dem Kurzurlaub in den Vereinigten Staaten von Amerika melde ich mich zurück. Es waren ein paar tolle, aufregende Tage, die ich wirklich genossen habe. Einmal nach Amerika zu reisen war schon immer mein Traum gewesen und dank eines Kaffeeanbieters wurde er nun wahr im Zuge eines Gewinnspiels. Ich brauchte mich von daher um nicht viel zu kümmern, der Gewinnspielveranstalter hat unsere Buchung in die Hände eines erfahrenen Reiseunternehmens gelegt gehabt und diese haben alles bis auf die Einreisegenehmigung ESTA für mich im Vorwege unternommen. Ein paar Gutscheine kamen noch dazu und ansonsten halt Flug und Hotel. Als Hotel hatte man für uns das Z Hotel im New Yorker Stadtteil Queens ausgesucht. Eine gute Wahl wie ich feststellen durfte und dieses möchte ich nun in meinem ersten New York Bericht mitteilen, von denen ich noch eine ganze Menge im Gepäck habe.

Lage:


Das Z Hotel liegt in Manhattan, wie viele der anderen Hotels in New York, sondern im Stadtteil Queens, das bedeutet, dass es auf der anderen Seite des East Rivers gelegen ist, wenn man sich Manhattan als tobenden Mittelpunkt der Stadt einmal nimmt.
Das Z Hotel bietet durch diese wunderbare Lage einen herrlichen Ausblick auf die viel gerühmte Skyline Manhattans. Man hat einen direkten Blick auf die Queensboro Bridge, die man fast meint vom Fenster aus greifen zu können. Das Empire State Building und das Chryslercenter sind vom Fenster des Z Hotels aus zu erkennen und das nicht nur bei Nacht oder Dämmerung, wenn sie erleuchtet vor einem stehen. Es ist eine faszinierende Skyline, die man so von den Hotelfenstern aus betrachten kann, besonders natürlich von den höher gelegenen Zimmern aus.
Die Lage des Z Hotels ist also in sofern, was den Blick angeht optimal. Ich habe viel Zeit am Hotelfenster zugebracht und den Ausblick bewundert und muss sagen, dass dieser fast schönere Fotoaufnahmen ermöglicht hat als der Blick vom Empire State Building. Es war einfach bemerkenswert. Das Z Hotel setzt auf diesen Ausblick und hat auf dem Dach des Gebäudes, das 11 Stockwerke in die Höhe ragt eine so genannte Roof top bar eingerichtet. Hier kann man des abends und nachts feiern, die Aussicht genießen und New York von seiner schönsten Seite sehen.

In der Nachbarschaft des Z Hotels gibt es nicht viel, was für den Gast interessant sein könnte. Die Versuche zu Fuß an den vom Fenster aus gut zu sehenden East River zu gelangen scheitern kläglich. Man kommt einfach nicht direkt ans Wasser ran, wie man das von Deutschland her kennt, sondern wird von Zäunen gebremst. Die einzige Möglichkeit an einer Stelle ans Wasser zu kommen ist der Queensboro Park. Dieser ist zu Fuß schnell zu erreichen. Doch die zugängliche Stelle ist meist von Anglern besetzt. Es gibt in der Nachbarschaft ein paar Bars und Restaurants. Doch an denen fährt man meist vorbei, da man sich doch in das tosende Leben von Manhattan stürzen möchte. Zum Schlafen ist die Abgelegenheit in Queens mit dem traumhaften Blick ideal, zum Feiern, Bummeln und Erleben geht es über die Queensboro Bridge in die Stadt.

Shuttle Service:


Das Z Hotel bietet einen Shuttle Service an. Dieser nimmt KOSTENLOS Hotelgäste auf und fährt sie auf dem schnellsten Wege in Stadt, Midtown Manhattan. An der Ecke 60 th Steet Lexington Avenue wird man abgesetzt und zurück geht es dann wieder an der Ecke 59 th Street/Lexington Avenue gegenüber des Kaufhauses Louis Voiton.
Der Shuttle Service ist kostenfrei, was eine tolle Sache. Bequemer kann man nicht in die Stadt kommen. Er wird arrangiert von morgens um 7.30 Uhr bis 23 Uhr. Wobei das System manchmal etwas hakt, da die Straßen Manhattans teilweise wahnsinnig verstopft sein können und so wartet man manches Mal etwas länger beim Abholen als geplant. Es gibt aber eine Einweisung vom Personal am Infotresen des Hotels und es soll auch einen genaueren Fahrtenplan geben, den wir aber nie erhalten haben sondern nur die Info, dass man man quasi alle volle Stunde abfahren würde vom Hotel, um dann alle halbe Stunde zur vollen hin, die Gäste wieder mitnehmen würde, die aus Midtown nach Hause wollten. Eine tolle Sache, auf der einen Seite praktisch, auf der anderen Seite auch abenteuerlich. Denn es sind herrliche Autos, mit denen man als Shuttle unterwegs ist. Als erstes haben wir eine Limousine des Types Cadilac mit 6 Türen kennen gelernt. Ein großes Z auf den Türen zum Logo des Hotels ließ diesen Wagen immer schnell erkennbar sein. Das Fahren damit war abenteuerlich, denn man verfuhr damit nach dem Motto: Rein geht, was rein passt. So saßen wir schon zu viert auf den hinteren Sitzen und zu zweit auf dem Vordersitz neben dem Fahrer. Da man sich für eine Fahrt nicht anmelden musste, konnte es eben passieren, dass zur gleichen Zeit viele Gäste wieder ins Hotel zurück wollten. An manchen Tagen wurde die Limousine dann auch zur Sicherheit an den Topzeiten von einem toll ausgestatteten Van ersetzt.
Das Highlight war jedoch, als er einmal durch eine Stretchlimo ersetzt wurde in edelstem Weiß, weil der Cadilac defekt war. Das war eine Strechlimousine mit Platz für 10 Personen, Bar und einer edlen Ausstattung. Ein wirklich „cooles“ Teil, wenn man das mal so sagen darf und wir Gäste waren an diesem Tag froh, dass der Cadilac streikte, weil der Fahrer dann als Ersatz die Limo aus der Garage zauberte. Das erlebt man nicht häufig, das Gefühl in einer solchen Limousine zu fahren. Es war gigantisch.

Im Großen und Ganzen klappte der

Bilder von Z Hotel, New York
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Z Hotel, New York Z Hotel, New York
Z Hotel, New York, Queens
Shuttleservice also hervorragend und ist wirklich ein Pluspunkt für dieses Hotel, das eben im ruhigeren Queens, aber wirklich malerisch gelegen ist und dafür sorgt, dass seine Gäste auch problemlos in die Stadt können.

Anreise:


Wir sind von Hamburg nach Düsseldorf nach Newark gereist, um New York zu besuchen. Wir haben also amerikanischen Boden auf der Höhe von Jersey betreten und mussten so von dort nach Queens gebracht werden. Im ersten Moment hatten wir den abenteuerlichen Plan gefasst, das mit der U-Bahn zu schaffen. Doch irgendwie waren wir dann nach gut 8 Stunden Flug müde und kaputt, den Zubringer von Hamburg nicht zu vergessen und nach Hamburg mussten wir ja auch erst kommen von Dithmarschen aus. Wir waren seit 4 Uhr auf den Beinen als wir dann zu etwa 14 Uhr, allerdings dann New Yorker Zeit, was eine Verschiebung von 6 Stunden ausmacht, in Newark landeten. Schnell war der Gedanke der U-Bahn verworfen. Taxi war uns auch zu teuer und so stießen wir am Flughafen auf ein System, das sich GROUND TRANSPORTATION nannte. Hier konnte man ein Fahrzeug ordern, das einen für 65 US Dollar (zwei Personen betreffend) nach Queens brachte. Man musste die Adresse des Zielortes sagen, dann wurde der Betrag ermittelt und man bekam eine regelrechte Rechnung. Diese musste man behalten und ebenso einen Schein, auf dem die Nummer des Fahrers stehen würde, der einem zum Zielort bringen wurde. Dann wurde man mit einem Servicemenschen zum Wartepunkt gebracht, wo man zu warten hatte, bis der entsprechende Fahrer auf der Bildfläche erschien und dann wurde man von einer Dame, die die Fahrten verteilte zum entsprechenden Fahrzeug geleitet. Bei diesem System fuhr man nicht alleine, sondern mit möglichst vielen anderen Fahrgästen. Man klapperte dann ganz New York in dem bestimmten Gebiet ab, um dann irgendwann bei seinem Hotel herausgelassen zu werden. Die Fahrten waren natürlich so zusammengestellt, dass man in etwa in eine Richtung fahren musste. Doch war man der Letzte, brachte man halt alle anderen vorher nach Hause und das kann ganz schön bitter sein, wenn man nur noch ins Hotel möchte und dann so viele andere Zielorte noch zuvor ansteuern muss. Doch wir hatten in dem Fall Glück, waren wir die ersten, die aus unserem Fahrzeug aussteigen durften. Dabei war die Fahrt zuvor schon recht lang und für europäische Verhältnisse wirklich abenteuerlich gewesen. Aber letztlich waren wir so angekommen und das war das Ziel. Und günstiger als ein Taxi war es auch und sicherlich auch nicht so beschwerlich wie Underground, wenn man es nie in New York gefahren war.
Es gibt noch andere Arten des Ankommens im Hotel, so kann an den Airtrain nutzen, um dann auf die U-Bahn umzusteigen und anderes. Doch fürs erste Mal New York wollten wir in der Hinsicht keine Experimente, sondern einfach ankommen.

Einchecken:


Das Einchecken war hier wahnsinnig schnell. Ich gab meine Buchungskarte hin, bekam einen Stapel Frühstückskarten zurück und eine Einweisung, dass Telefon frei wäre und Internet. Dazu gab es einen Code und schon konnte man kostenfrei surfen.
Die Zimmernummer wurde mir noch mitgeteilt, meine Kreditkartennummer musste hinterlegt werden und schon konnte das Abenteuer New York beginnen. Mit dem Fahrstuhl mussten wir nach oben fahren, glücklicherweise in eines der höher gelegenen Zimmer. Denn wenn schon, dann möchte man ja auch eine Bombenaussicht haben. Nach oben gebracht wurden wir nicht. Kofferträger gab es auch nicht. Alles musste selbst gemacht werden.

Ab ins Zimmer:


Anstelle von Schlüsseln hat man hier ein Kartensystem. Mit dem kann man den Schließmechanismus der Zimmertür betätigen. Von Innen kann man noch einen Riegel vorschieben und ein weiteres Schloss verriegeln zur Wahrung der Privatsphäre. All das funktioniert prima und man hat natürlich auch das klassische Schildchen zur Hand, das störungsfreie Stunden verheißt.

Ausstattung unseres Zimmers:


Wir hatten ein Standardzimmer in unserem Gewinnspiel bekommen. Also im Grunde wohl die einfachste Ausstattung und diese war schon wunderschön. Wir hatten ein superschönes, sehr bequemes Queensizebett für uns zwei Personen. Das Bett dominierte das Zimmer und an der Wand neben dem Bett gab es eine tolle Malerei, die ein New Yorker Taxi zeigte. Dieses war aber beim zweiten Hinsehen wohl eher geklebt worden als gemalt, aber immerhin ein wirklicher Hingucker. Farblich abgestimmt zum Schlammgraubraun des Bildes war das ganze Zimmer, die Vorhänge kamen in derselben Farbe daher, die Nachtschränke und der Schreibtisch waren dunkel, der Teppichboden braun. Das Bett mit seinen weißen Decken stach hell hervor. Die anderen Wände waren ebenfalls in braun/grauen Tönen gehalten. Alles sehr erdig von den Farben her, aber toll anzusehen. Farbklecks war ein roter Sessel neben dem Bett.
Lampen hingen über dem Bett, auf den Nachtschränken standen welche und im Eingangsbereich, der den Schrankplatz bot und gleich im Anschluss den Waschplatz mit Waschbecken, kleinem Schrankteil, Safe und Minibar.
Dem Kleiderschrank gegenüber ging es ins Bad. Das Bad war ausgestattet mit einer Dusche. Die Wände waren beige gefliest, der Boden dunkler. Die Dusche war nur mit einer leichten Schwelle versehen und man stand dann auf dem gefliesten Boden hinter einer halben Glaswand. Es wäre schöner gewesen, wenn man den Bereich der Dusche noch hätte richtig verschließen können. So spritzte es doch in den Bereich des Wcs, der neben der Dusche direkt hinter der Tür angesiedelt war. Die Tür zum Bad war aus Rauchglas gefertigt, hell, durchscheinend, aber nicht einsehbar.
Über dem WC gab es die Handtuchhalter, die mit jeweils zwei normalen Handtüchern ausgestattet waren und zwei Duschtüchern. Am Waschbecken im Hauptzimmerbereich fand man übrigens noch zwei Waschlappen. Im Schrank hingen ein Schirm, falls man Regen haben sollte in New York und ein Bademantel bereit. Ebenso gab es zwei Paar Latschen mit dem Hotellogo darauf in einem Fach unter dem Waschbecken.

Das wichtigste in dem Raum mit den großen Fenstern, die den wundervollen Blick auf die Queensboro Bridge freigeben, waren nicht nur die Vorhänge, um tags die Sonne auszusperren, sondern auch die Klimaanlage. Diese war zwar recht laut und nur auf etwa 2 Stufen verstellbar, aber ein Gewinn für den Sommerurlaub in New York. Wir schwitzten bei über 35 Grad Celsius in den letzten Tagen.

Das Zimmer ist auch ausgestattet mit einem Tastentelefon, mit dem man weltweit kostenfrei telefonieren kann. Das haben wir natürlich ausgenutzt und nachgefragt, ob zuhause alles bestens ist. Ebenso gab es in dem Zimmer zwei große Nachttischlampen. Doch hier musste man mit dem Ein- und Ausschalten Obacht geben, denn sie ließen sich versehentlich schnell überdrehen und man löste dann den Schalter anstelle des Lichtes. Einen Flachbildschirmfernseher gab es auch zur freien Verfügung. Zwecks guter Orientierung war gleich eine TV Liste dabei. Auch einen Fön konnte man hier nutzen, doch da muss ich sagen, dass wir Pech gehabt haben und den in unserem Zimmer austauschen lassen mussten, da dieser defekt war. Das wurde kontrolliert auf meine Beschwerde hin und für Ersatz gesorgt.

Meine Meinung über das Zimmer:


Das Hotel ist nach der ortsüblichen Wertung ein 4 Sterne Hotel. Das ist auch wirklich gegeben. Die Zimmer sind top eingerichtet, gemütlich und gut ausgestattet. Man kann sich in diesen Zimmern sehr wohl fühlen. Die Betten waren himmlisch. Ich glaube, ich habe selten so gut geschlafen. Das war bemerkenswert. Die optische Gestaltung ist jung und modern. Hier gibt es nichts verschlafenes, hier gibt es nur Power, Musik und Lebensfreude. Und genau das stellte die Zimmergestaltung in meinen Augen dar. Jung und frech: Spaß haben, ganz einfach.

Heizung:


Das Zimmer ist mit Fußbodenheizung ausgestattet. Das mag im Winter sehr angenehm sein. Nun bei meinem Aufenthalt war sie natürlich ausgeschaltet, denn wir hatten wahnsinnig heiße Temperaturen Ende Juni in New York.

Weiterer Aufbau des Hotels:


Das Hotel ist schmal geschnitten. Im Grunde gibt es nur die ganzen Etagen mit den Zimmern und dahinter den Zubringergang. Unten befindet sich die Lobby und ganz unten die Lower Lobby, wo man frühstücken konnte, sich auch mittags etwas bestellen oder abends bei einem Glas Wein sitzen konnte.
Oben auf dem Dach gibt es dann die stilvolle Rooftopbar die ihrem Namen alle Ehre macht. Hier gibt es Musik, Party bis zum Abwinken. Der herrliche Blick über Manhattan tut das seine dazu. Ein Ort zum Feiern und genießen, ganz einfach.

Vor dem Hotel:


Vor dem Hotel gibt es eine Parkbucht für den Shuttelbetrieb. Große Fensterfronten lassen einen Blick in den unteren Bereich des Hotels zu.

Frühstück:


Man hatte für uns Übernachtung und Frühstück gebucht. Das Frühstück, das im Preis inklusive war, bestand aus zwei Sorten American Toast, aus Bagels, süßen Teilchen, Marmelade in zwei Sorten, Frischkäse im Töpfchen, Kaffee (mit oder ohne Milch und Zucker) und Orangensaft. Wollte man noch Eier oder Speck dazu, wie man es aus den amerikanischen Fernsehserien kannte, musste man zubezahlen. Das nicht gerade wenig, wenn ich es richtig weiß 10 Dollar extra, was ich nicht einsah und so blieben wir beim einfach inklusive Frühstück. Allerdings war ich froh, heute abend zum Abendbrot ein schönes Stück Brot mit Mettwurst essen zu können. Die ganzen Tage nur mit Philadelphia und Marmelade waren wenig abwechslungsreich. Und das ist auch der Punkt, der dem Hotel meinen fünften Stern kosten wird. Man hätte hier auch Salami, Schnittkäse und ähnliches anbieten können. Nur diese beiden Sachen, entweder Schmierkäse oder Marmelade fand ich sehr schade. Vielleicht überarbeitet man dieses Angebot noch einmal.
Satt essen konnte man sich auf jeden Fall. Doch eine geschmackliche Veränderung hätte ich schon als vorteilhaft angesehen.

Staff:


Das Personal in diesem Hause scheint sehr sehr jung zu sein. Ich glaube, kaum einer hat die 40 schon überschritten bei den Angestellte, mit denen ich in Kontakt gekommen bin. Alle waren aber sehr freundlich und nett. Man erfüllte Wünsche schnell, so zum Beispiel den Wagen zum Abfahren zum Flughafen erneut.
Auch im Fall des defekten Föns ging alles schnell. Die Minibar wurde täglich kontrolliert und somit war alles in fester Hand.

Beim Frühstück musste man zuvor die Karten mit der Zimmernummer abgeben, die man beim Eichecken bekommen hat. So hatte man die Berechtigung für das kleine Frühstück nur mit Schmierkäse und Marmelade. All das musste man sich selbst nehmen, Kaffee und O-Saft brachte man an den Tisch, soviel wie man wollte. Auch herbei war man nett und freundlich, hatte für jeden ein nettes Wort, schon ganz klasse.

Weiteres Essen:


Man hatte hier auch die Möglichkeit sich zum Mittag oder Abend einen Imbiss zu bestellen, ob das nun ein Omelett war, ein Hamburger oder ähnliches. Eine kleine Auswahl amerikanischer Spezialitäten gab es hier.

Frühstücksraum:


Gefrühstückt wird in der Lower Lobby, also ganz unten in den für Gäste zugänglichen Bereich. So kann hier mit dem Fahrstuhl einrollen oder aber die paar Stufen von der Lobby in diesen Bereich nehmen. Der Raum ist unterschiedlich eingerichtet. Es gibt Bänke, Clubsessel, ein Klavier für musikalische Abende steht dort und eine Bar natürlich. Alles in allem ist der Raum wirklich schön gestaltet, zwanglos, munter in Form und Gestaltung und großzügig.

Publikum


Ich hatte den Eindruck, dass das noch reht junge Hotel noch nicht so stark frequentiert wird, obgleich ich mich hier gern wiederhole, die Lage direkt in der Nähe der Queensboro Bridge einfach klasse ist. Wir haben hier sehr viele blutjunge Pärchen getroffen, die einfach das New Yorker Leben für einige Zeit genießen wollen mit Party, dem Theaterbesuch auf dem Broadway und vielem mehr. Für Disko und Co brauchten sie nicht einmal auszugehen. Das Hotel feierte wohl fast jeden Abend.
Ältere Paare und Paare mit Kindern waren eher selten. Wenn dann waren es Kinder ab etwa 12 Jahren aufwärts.

Sauberkeit:


Hier mache ich nicht viele Worte: Alles top.
Das Zimmermädchen machte täglich das Bett, wechselte kleine Flaschen Shampoo und Co aus, die man auf dem Waschbecken bereitstellte (mit Pfefferminzgeruch) und brachte auch täglich frische weiße Handtücher.

Kostenpunkt:


Ich habe die Reise gewonnen. Laut der Bezeichnung des Gewinnspielausschreibers soll die Reise alles in allem etwa 2000 Euro gekostet haben. Für zwei Personen bei den Leistungen absolut okay wie ich finde.
Ich habe aber mal gegoggelt und festgestellt, dass man um die 80 Euro aufwärts je Nacht bezahlen muss und auch Angebote mit Flug und ähnlichen Leistungen wie wir sie erfahren haben in diesem Hotel liegen bei 800 Euro pro Person je Saisoneinteilung. Insofern kommt es hin, wenn mir der Veranstalter geschrieben hat, dass es in etwa 2000 Euro sind, die dieser Gewinn beinhaltet hat, schließlich waren noch ein paar Gutscheine und ein toller Reiseführer dabei.

Geldautomat:


In diesem Hotel gibt es einen Geldautomaten, der sehr viele Karten bedient. Man muss also nicht einen Haufen Bargeld dabei haben oder eine spezielle Kreditkarte. Wir konnten mit unserer normalen Sparkassen Maestro Card hier Geld abheben und das obwohl man uns in Deutschland gesagt hatte, dass man in Amerika diese NICHT akzeptieren würde. Es war gar kein Problem. Man sollte sich da also nicht ins Bockshorn jagen lassen.
Dieser Service ist auf jeden Fall lohnenswert. Eine Kreditkarte sollte man dennoch dabei haben, da man sie beim Einchecken vorlegen muss, damit davon eventuelle Entnahmen der Minibar beglichen werden können. Doch für den Geldautomaten in diesem Hotel ist sie nicht zwingend notwendig, da tut es auch die Karte von der Sparkasse.
Allerdings ist die Bedienung dieser Automaten ganz anders als in Deutschland, aber man hat den Bogen nachher schnell raus. Es ist ja gut beschrieben in Englisch, was man zu tun hat.
Die Geldautomaten sind einmal oben bei der Rooftopbar platziert und einmal unten in der Lounge, wo man frühstücken kann und auch andere Mahlzeiten zu sich nehmen kann.

Auschecken:


Als wir gestern morgen ausgecheckt haben, musste ich nur meine Zimmernummer angeben. Dann erklären, ob ich noch etwas aus der Minibar am vergangenen Abend genommen hatte und die Karten wieder abgeben. Man rief mir noch freundlicherweise eine Limousine, um zum Flughaben zu kommen und schon war das Abenteuer New York wieder beendet.

Für wen geeignet?


Das Hotel ist für den New York Reisenden gedacht, der sich viel ansehen möchte. Am ersten Tag bin ich zum Beispiel von der Lexington Avenue/ 59 th Street bis zum Central Park gelaufen, durch ihn hindurch und dann nach Harlem bis zur 125 th Straße dort. Am Abend war ich so rechtschaffen müde dass ich die Musik von der Rooftopbar gar nicht gehört hatte. Ich schlief wie ein Murmeltier.
Ansonsten ist es natürlich ein El Dorado für das junge Partyvolk.

Ein Wort noch zur Behindertenfreundlichkeit:


Das Hotel ist gut mit dem Rollstuhl zu nutzen. Die Fahrstühle sind groß zwei an der Zahl, einer für das Personal zusätzlich, den man aber auch mit einem Auge zudrücken mal nutzen kann...
Generell kann ich nicht umhin, das Hotel als behindertenfreundlich einzustufen.

Sprache:


Im Hotel haben wir nur Menschen angetroffen vom Personal her, die Englisch sprachen. Deutschsprachige waren zum Zeitpunt unserer Reise nicht zu finden. Doch wir kamen sehr gut mit ihnen klar im Gespräch. Wenn man gute Kenntnisse aus dem Englischunterricht in der Schule noch hat, kann das sehr gut klappen.

Kinder:


Für kleinere Kinder finde ich das Hotel persönlich eher ungeeignet, da es durch die Musik häufig laut und unruhig sein kann. Das würde ich zum Beispiel meinen 8 Jahre alten Zwillingen und auch noch jüngeren Kindern nicht zumuten wollen. Kinder ab 12 Jahre gehen meiner Meinung nach in Ordnung. Für Jugendliche ist es sicherlich ein Erlebnis. Für meine beiden erwachsenen Söhne mit ihren fast 19 und fast 18 Jahren wäre das Hotel ein Mekka der Feierkunst, aber eben erst für junge Erwachsene.


Fazit:


Meinen Mann und mich hat dieses Hotel begeistert. Wir würden auch gern mal wieder kommen, am liebsten mit der ganzen Familie. Allerdings müssten da unsere Zwillinge etwas älter sein. Für unsere erwachsenen Söhne wäre eine Reise dorthin ein wahres Fest. Schließlich gibt es dort Party ohne Ende. ;) Es war eine schöne Zeit im Z Hotel. Es hat Spaß gemacht, war ein toller Service und der Shuttle in die Stadt war ganz großartig. Ich zeige mich durchaus gern begeistert von diesem tollen Hotel, so jung und frisch, ziehe aber aufgrund des recht tristen Frühstücks einen Stern ab. Hier herrscht noch Verbesserungsbedarf. Nicht, dass das Frühstück schlecht gewesen wäre, aber man könnte es gerne abwechslungsreicher gestalten. In diesem Sinne gebe ich dem Z Hotel in Queens/New York gern vier Sterne. Mehr kann ich leider nicht verantworten.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
t.schlumpf

t.schlumpf

16.12.2012 10:55

Bitte schön, wenn auch mal wieder sehr verspätet ;o)

miss_chocolate

miss_chocolate

29.08.2012 21:42

bh

pruedens

pruedens

24.08.2012 00:34

:-) lg

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