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Ich habe überlegt, wie ich unsere anderen Erfahrungen und Tipps in einem Bericht über Ägypten verpacken kann und kam auf das ABC.
Manche Buchstaben werden mehrfach benannt, es geht eben nicht anders... Der Bericht entsteht über mehrere Tage, durch mehrere Berichte beeinflußt parallel. Und zur Überbrückung fehlender Kategrorien.
Asien:
Die Sinai-Halbinsel ist in Asien, also ist man auch in Asien.
Auto fahren:
Müssen wir nicht unbedingt. Man fährt hier ohne Licht, aber dafür mit Hupe... es ist auch abends relativ hell, da fast alles beleuchtet ist, einschließlich Zebrastreifen und Schildern. Warum also Licht einschalten?
Irgendwo las ich, daß man Leihwagen mit Fahrer mieten sollte. Ich weiß jetzt auch warum!
Betteln:
Es gibt an allen touristischen Zielen Bettler. Man hat Mitleid, man kann aber nicht mit jedem Kind Mitleid haben. Und: wenn man dem Kind Geld gibt, wird es bald den Vater verspotten, der mit harter Arbeit weniger verdient als das Kind mit Betteln. Warum also in die Schule gehen? Wenn man etwas geben will, sind auch hier Schulhefte und Stifte sinnvoll.
Betrüger:
An touristischen Orten wird man oft Einheimische treffen, die einem Münzgeld anbieten. Es sind Euro-Münzen, die sie als Trinkgeld o. ä. von Europäern bekommen haben. Banken tauschen sie nicht um, sie hoffen auf andere Touristen, die ihnen Scheine geben. An dieser Stelle muß man aufpassen, da unsere Münzen einigen Ägyptischen ähneln, wer nicht aufpasst, bekommt sie angedreht. Reiseführer kennen einige, die umtauschen wollen, ihnen kann man trauen, bei Fremden muß man kontrollieren.
Chips:
Kann man ganz gut essen. Sie geben dem Körper zusätzlich Salz, wichtig, denn durch das Schwitzen verliert man viel davon.
Durchfall:
Hatten wir Gott sei Dank nicht. Dabei halfen verschiedene Dinge, z. B. kein Leitungswasser, kein Eis...
Eis:
Sollte man am Anfang der Reise meiden. Weder Speiseeis noch der Eiswürfel in Getränken sind der Gesundheit förderlich. Man hat keine Zeit, sich durch Pharaos Rache ans WC fesseln zu lassen.
Einöros:
Sie sind unsere Bezeichnung für die Händler, die überall zu finden sind. Sie bieten ihre Ware an, halten die Hand auf und sagen „ein Euro“, also Einöro.
Fast food:
Gibt es in größeren Städten auch. KFC, McD, Pizza Hut... Da wir voll verpflegt wurden, suchten wir aber keinen auf.
Gewürze:
Wer zu hause viel mit Gewürzen aller Art kocht, sollte hier einkaufen, die Preise sind deutlich günstiger als bei uns. Man sollte sich Händler mit guter Waren zeigen lassen.
Handicap:
Damit meine ich nicht etwa das Golfspiel, sondern Touristen mit einem solchen, ob kurzfristig gehbehindert oder dauerhaft an einen Rollstuhl gefesselt: beim Reiseanbieter erkundigen. Es ist nicht alles leicht erreichbar.
Hygieneartikel:
...sollte „frau“ sich einstecken. Sie findet nicht die Sorte, diie sie bevorzugt.
Inschallah:
Redewendung oder Lebensweisheit in Ägypten, die auch der Tourist täglich hört und erlebt. Sie heißt wörtlich übersetzt „so Gott will“. Wenn Allah will, dann kommt der Bus um 5, wenn Allah es nicht will, dann nicht... Hier sollte man als Urlauber ebenso denken lernen... Bei der Hitze ist es auch besser!
Insekten:
Gibt es, während der Nilfahrt und am Strand gibt es kleine fliegenähnliche „Monster“, die auch stechen. Der Tourist sollte entsprechenden Schutz und Salben dabei haben.
Juwellier:
Der Goldpreis hier ist überall gleich, aber hier ist der Arbeitslohn eines Goldschmiedes wesentlich niedriger, also das Schmuckstück wieder günstiger. Wer also Schmuck kaufen möchte, sollte zu einem guten und ordentlichen Juwellier gehen. Der Reiseführer hilft. (Und bekommt Provision, aber soll er auch haben.)
Kleidung:
Man ist in arabischen Ländern mit Touristen daran gewöhnt, daß sich Frauen recht sparsam kleiden und duldet dies. Ich denke, daß frau sich aber doch anpassen sollte. In eine Moschee darf sie ohnehin nur mit bedeckten Schultern und Knien. Davon abgesehen sind bei der starken Sonne Schutzmaßnahmen zu treffen: der Hut, leichte Blusen usw. sind bei emfpindlicher Haut ratsam. Obenohne ist nicht gestattet.
Klimaanlagen:
Sind mit Vorsicht zu genießen. Ohne geht es nicht, aber mit manchmal auch nicht. Im Zimmer sollte sie nicht zu niedrig eingestellt sein, vielleicht auch abgeschaltet werden. In Restaurants u. a. Räumen sind sie oft zu kalt, Pulli oder Strickjacke sind zu empfehlen.
Kreditkarten:
Werden akzeptiert an Banken und in Hotels.
Moderne Kommunikation:
Es funktionieren weitestgehend die eigenen Mobiltelefone, vodafone und etisalat sind Anbieter. Man wird schon auf den Flughäfen aufmerksam und kann das Gerät entsprechend einstellen. Aber Achtung: es könnte teuer werden. Bei Geräten mit Internet die „Paketdaten“-Option deaktivieren, sonst gibt es böse Überraschungen.
Internet ist während der Nilkreuzfahrt eher schlecht.
Hotels haben WLAN, z. T. kostenlos.
Postkarten:
Schreibe ich auch, sie kommen aber mitunter erst Wochen nach einem selbst in Deutschland an. Als Tipp las ich, sie in einem Umschlag zu verschicken, dann würden sie ernster genommen. Hm, okay, das ist für mich aber nicht dasselbe!
...ist mir nichts eingefallen.
Schuhe:
Ich bin bei Sonne und Wärme eigentlich ein Fan offener Schuhe, also Sandalen, Birkenstock, Flipflops... Bei Ausflügen sollte man darauf aber verzichten geschlossene Schuhe anziehen. Zum einen ist der Sand überall, zum anderen ist der Boden so uneben, daß man mit offenen Schuhen leicht Probleme bekommen kann. Umknicken wäre nicht sinnvoll.
Sonne:
Gibt es auch reichlich und man sollte sich schützen können. Luftige Blusen, ein Sonnenhut... völlig egal, wie es aussieht. Sonnenbrand und Hitzschlag sind auch blöd.
Sie geht gegen 6 h auf und verabschiedet sich gegen 18 h, mit kleiner Dämmerung.
Schwimmen:
Sollte man nur in dafür vorgesehenen Pools oder im Meer. Auf keinen Fall im Nil oder den Kanälen. Darin schwimmen Kadaver, Müll u. a. ungesunde „Dinge“...
Schweinefleisch:
Gibt es nicht.
Traveller Cheques:
Werden in Banken getauscht, auch auf dem Schiff. Im Strandhotel in Sharm leider nicht.
Toiletten:
Verdienen einen eigenen Bericht, nach dem nächsten Urlaub schreibe ich auch einen, mit Fotos! Im Ernst: wer hier empfindlich ist, wird keinen Spaß haben. Da hilft auch kein Desinfektionstuch...
Papier wird zugeteilt, evtl. eigenes einstecken oder mehr Papiertaschentücher.
Uhrzeit:
+ 2 Stunden, bzw. während unserer Sommerzeit + 1 Stunde.
Wasser:
Wichtig, trinken ist in der heißen Wüste unerlässlich.
Xerxes:
König v. Persien. Habe ich aber nur notiert, damit hier etwas steht.
Yachten:
Kann man mieten.
Zeit:
Man hat während der Rundreise schon Zeit für sich. Die Ausflüge sind früh, mittags ist man wieder an Bord.
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Hm, ja, das war erst einmal mein ABC von Ägypten. Sollte mir noch etwas einfallen, werde ich es zwischendurch ergänzen.
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Als Liebhaber Nordafrikas habe ich von A bis Z sehr interessiert gelesen und zugestimmt. Es schmälert denen Bericht keinesfalls wenn ich knapp mit eigenem Wissen hinzufüge. B:--- Im muslimischen Glaube kommt der gegenseitigen Hilfe größte Bedeutung zu. Somit wird erwartet, dass ca. 10 % des eigenen Einkommens den Ärmsten gegeben wird. I: ---Während vor Jahren Inschallah bei jeder Gelegenheit, wenn auch mit Respekt oder Ehrfurcht, gesagt wurde, hört man heute mehr und mehr: " Allah muss auch mal schlafen" oder "Allah kann nicht üderall hinsehen." M: --- Auch (preiswerte) arabische Apotheker kennen die Empfindlichkeit deutscher Mägen. Zur Not hat der Berberdoktor unter seinen mehr als100 Pflanzenpulverchen bestimmt auch eine Wunrderwaffe. Nichts für ungut. Am 28. Februar geht es erneut nach Marokko