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Erfahrungsbericht

für Wissenswertes, Ägypten
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5 Sterne Mein ägyptisches ABC - NKF zwischendurch Bericht mit Bildern
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Der Autor

GrafenMark Seit 7 Mai 2001

Vielen Dank für die neuen BH!! - Gegenlesungen folgen. - Bevorzuge Berichte aus "Reisen... mehr

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Ich habe überlegt, wie ich unsere anderen Erfahrungen und Tipps in einem Bericht über Ägypten verpacken kann und kam auf das ABC.
Manche Buchstaben werden mehrfach benannt, es geht eben nicht anders... Der Bericht entsteht über mehrere Tage, durch mehrere Berichte beeinflußt parallel. Und zur Überbrückung fehlender Kategrorien.

Als Hinweis sei gesagt, daß es sich um unsere Erfahrungen handelt, manch anderer erlebt es anders.

A

Afrika:
Man ist in Ägypten in Afrika. Aber es ist so ganz anders als z. B. Kenia. Man kann beides nicht vergleichen.

Asien:
Die Sinai-Halbinsel ist in Asien, also ist man auch in Asien.

All inclusive:
Besonders während der Nilkreuzfahrt ist AI zu empfehlen, man muß einfach sehr viel trinken, das geht ins Geld. Damit meine ich nicht das abendliche Bier oder den Wein, sondern einfach Wasser. Man verbraucht am Tag ca. 3 l, ohne große Anstrengungen.

Auto fahren:
Müssen wir nicht unbedingt. Man fährt hier ohne Licht, aber dafür mit Hupe... es ist auch abends relativ hell, da fast alles beleuchtet ist, einschließlich Zebrastreifen und Schildern. Warum also Licht einschalten?
Irgendwo las ich, daß man Leihwagen mit Fahrer mieten sollte. Ich weiß jetzt auch warum!

B

Betteln:
Es gibt an allen touristischen Zielen Bettler. Man hat Mitleid, man kann aber nicht mit jedem Kind Mitleid haben. Und: wenn man dem Kind Geld gibt, wird es bald den Vater verspotten, der mit harter Arbeit weniger verdient als das Kind mit Betteln. Warum also in die Schule gehen? Wenn man etwas geben will, sind auch hier Schulhefte und Stifte sinnvoll.

Bargeld:
Mancherorts besser als Traveller Cheques. Man kommt mit dem Euro durchaus weiter, bekommt aber als Wechselgeld i. d. R. Ägyptische Pfund.

Betrüger:
An touristischen Orten wird man oft Einheimische treffen, die einem Münzgeld anbieten. Es sind Euro-Münzen, die sie als Trinkgeld o. ä. von Europäern bekommen haben. Banken tauschen sie nicht um, sie hoffen auf andere Touristen, die ihnen Scheine geben. An dieser Stelle muß man aufpassen, da unsere Münzen einigen Ägyptischen ähneln, wer nicht aufpasst, bekommt sie angedreht. Reiseführer kennen einige, die umtauschen wollen, ihnen kann man trauen, bei Fremden muß man kontrollieren.

C

Chips:
Kann man ganz gut essen. Sie geben dem Körper zusätzlich Salz, wichtig, denn durch das Schwitzen verliert man viel davon.

Christie, Agatha:
Drehte in Ägypten den Film „Tod auf dem Nil“. Wer ihn sieht, sieht zu Beginn zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Wobei die Reihenfolge und Entfernungen imFilm nicht real sind, aber egal.

D

Deutsch:
Wird an manchen Orten verstanden, besser ist Englisch.

Durchfall:
Hatten wir Gott sei Dank nicht. Dabei halfen verschiedene Dinge, z. B. kein Leitungswasser, kein Eis...

E

Eis:
Sollte man am Anfang der Reise meiden. Weder Speiseeis noch der Eiswürfel in Getränken sind der Gesundheit förderlich. Man hat keine Zeit, sich durch Pharaos Rache ans WC fesseln zu lassen.

Englisch:
Normale Sprache in Touristenzentren.

Einöros:
Sie sind unsere Bezeichnung für die Händler, die überall zu finden sind. Sie bieten ihre Ware an, halten die Hand auf und sagen „ein Euro“, also Einöro.


F

Fast food:
Gibt es in größeren Städten auch. KFC, McD, Pizza Hut... Da wir voll verpflegt wurden, suchten wir aber keinen auf.

G

Gewürze:
Wer zu hause viel mit Gewürzen aller Art kocht, sollte hier einkaufen, die Preise sind deutlich günstiger als bei uns. Man sollte sich Händler mit guter Waren zeigen lassen.


H

Handicap:
Damit meine ich nicht etwa das Golfspiel, sondern Touristen mit einem solchen, ob kurzfristig gehbehindert oder dauerhaft an einen Rollstuhl gefesselt: beim Reiseanbieter erkundigen. Es ist nicht alles leicht erreichbar.

Hitze:
Sie ist unglaublich. Vor einer Reise sollte man schon überlegen, ob man ihr gewachsen ist. Vor Ort dann vor alem zu Beginn die Mittagssonne meiden, viel trinken, Salz zuführen und Tipps der Einheimischen berücksichtigen, es ist wichtig. Wer nur 1 Woche dort ist, nimmt erst ab 15 h Sonnenbäder...

Hygieneartikel:
...sollte „frau“ sich einstecken. Sie findet nicht die Sorte, diie sie bevorzugt.

I

Inschallah:
Redewendung oder Lebensweisheit in Ägypten, die auch der Tourist täglich hört und erlebt. Sie heißt wörtlich übersetzt „so Gott will“. Wenn Allah will, dann kommt der Bus um 5, wenn Allah es nicht will, dann nicht... Hier sollte man als Urlauber ebenso denken lernen... Bei der Hitze ist es auch besser!

Impfungen:
Man sollte sich zu Hause erkundigen und mit seinem Arzt sprechen, was er empfiehlt. Wir haben neben den üblichen Impfungen noch die gegen Hepatitis A + B gewählt.
Hier ein Tipp: Man muß sie zunächst selbst bezahlen, einschließlich der Injektionen. Wir haben die Belege dann aber bei unserer KK eingereicht und alles zurück bekommen.

Insekten:
Gibt es, während der Nilfahrt und am Strand gibt es kleine fliegenähnliche „Monster“, die auch stechen. Der Tourist sollte entsprechenden Schutz und Salben dabei haben.

J

Juwellier:
Der Goldpreis hier ist überall gleich, aber hier ist der Arbeitslohn eines Goldschmiedes wesentlich niedriger, also das Schmuckstück wieder günstiger. Wer also Schmuck kaufen möchte, sollte zu einem guten und ordentlichen Juwellier gehen. Der Reiseführer hilft. (Und bekommt Provision, aber soll er auch haben.)

K

Kleidung:
Man ist in arabischen Ländern mit Touristen daran gewöhnt, daß sich Frauen recht sparsam kleiden und duldet dies. Ich denke, daß frau sich aber doch anpassen sollte. In eine Moschee darf sie ohnehin nur mit bedeckten Schultern und Knien. Davon abgesehen sind bei der starken Sonne Schutzmaßnahmen zu treffen: der Hut, leichte Blusen usw. sind bei emfpindlicher Haut ratsam. Obenohne ist nicht gestattet.

Während der Kreuzfahrt ist normale Kleidung ausreichend, man braucht nicht das „kleine Schwarze“. Herren in Restaurants vorzugsweise in langer Hose.


Klimaanlagen:
Sind mit Vorsicht zu genießen. Ohne geht es nicht, aber mit manchmal auch nicht. Im Zimmer sollte sie nicht zu niedrig eingestellt sein, vielleicht auch abgeschaltet werden. In Restaurants u. a. Räumen sind sie oft zu kalt, Pulli oder Strickjacke sind zu empfehlen.

Kreislauf:
Der braucht Unterstützung, wer Probleme damit hat, berät sich vorher mit seinem Arzt. Trinken ist nötig, mittags in der Sonne sitzen nicht. Ein Sonnenhut schützt ebenfalls.

Kreditkarten:
Werden akzeptiert an Banken und in Hotels.

Kamele:
Haben wir persönlich kennengelernt. Ich meine damit die vierbeinigen Wüstenschiffe. Sind Dromedare. Details dazu in Berichten (→ St. Simenonskloster + Mosesberg)

L

Labello & Co.:
Viele verwenden Fettstifte dieser Art, auch ich. Allerdings leiden sie unter der Hitze, man sollte auf kleine Tuben umsteigen, sie sind verschlossen und laufen weder aus noch brechen sie ab.

M

Medikamente:
Neben den normalen, die man ohnehin braucht, sollte man Durchfallmittel einpacken, Schmerzmittel, Desinfektionstücher oder Spray. Insektenfernhaltespray, Insektengel, Salbe gegen Sonnenbrand... Sonnencrème natürlich nicht zu vergessen.
Wer möchte, kann in Apotheken prüfen, ob er günstiger einkaufen kann. Aspirin, Voltaren sind u. a. günstiger.

Moderne Kommunikation:
Es funktionieren weitestgehend die eigenen Mobiltelefone, vodafone und etisalat sind Anbieter. Man wird schon auf den Flughäfen aufmerksam und kann das Gerät entsprechend einstellen. Aber Achtung: es könnte teuer werden. Bei Geräten mit Internet die „Paketdaten“-Option deaktivieren, sonst gibt es böse Überraschungen.
Internet ist während der Nilkreuzfahrt eher schlecht.
Hotels haben WLAN, z. T. kostenlos.

Mosesberg:
Wir waren oben. → sep. Bericht folgt (Dauert aber noch!).Hier nur wenige Worte: es ist kein Spaziergang und nicht zu unterschätzen!
Wenn man oben ist, weiß man aber wofür!

N

Nilschiffe:
Sie sind nicht aus Holz, wie ich annahm! Sie sind hotelähnlich ausgestattet und vom Service auch nicht anders.

O

Obst:
Zu Beginn der Reise eher meiden, je nach Verdauung und evtl. Problemen mit dem Magen.

Ö

Öro:
Unsere Währung mit der Aussprache eines Ägypters.

P

Papyrus:
Nur von empfohlenen Händlern kaufen, nicht von Straßenhändlern. Sie verkaufen kein echtes Papyrus, sondern getrocknete Blätter von Pflanzen, die an den Kanälen wachsen. Sie sind voller Bakterien und andern ungesunden Sachen.

Postkarten:
Schreibe ich auch, sie kommen aber mitunter erst Wochen nach einem selbst in Deutschland an. Als Tipp las ich, sie in einem Umschlag zu verschicken, dann würden sie ernster genommen. Hm, okay, das ist für mich aber nicht dasselbe!

Q

...ist mir nichts eingefallen.

R

Reiseapotheke:
s. Medikamente

S

Schuhe:
Ich bin bei Sonne und Wärme eigentlich ein Fan offener Schuhe, also Sandalen, Birkenstock, Flipflops... Bei Ausflügen sollte man darauf aber verzichten geschlossene Schuhe anziehen. Zum einen ist der Sand überall, zum anderen ist der Boden so uneben, daß man mit offenen Schuhen leicht Probleme bekommen kann. Umknicken wäre nicht sinnvoll.

Sand und Staub:
Ist überall. Bei den Ausflügen an den Pyramiden und verschiedenen Gräbern ist der Sand auch in den Socken im geschlossenen Schuh...

Sonne:
Gibt es auch reichlich und man sollte sich schützen können. Luftige Blusen, ein Sonnenhut... völlig egal, wie es aussieht. Sonnenbrand und Hitzschlag sind auch blöd.
Sie geht gegen 6 h auf und verabschiedet sich gegen 18 h, mit kleiner Dämmerung.

Salz:
Soll man zuführen, weil man durchs Schwitzen sehr viel verliert.

Schwimmen:
Sollte man nur in dafür vorgesehenen Pools oder im Meer. Auf keinen Fall im Nil oder den Kanälen. Darin schwimmen Kadaver, Müll u. a. ungesunde „Dinge“...

Schnaps:
Wir sind keine Freunde hochprozentiger Getränke, sind wir aber im Urlaub in südlichen Ländern (Türkei, afrikanische Staaten...), trinken wir nach den Mahlzeiten (außer nach dem Frühstück) ein Gin oder Wodka, o. ä. Andere Touristen haben andere Rezepte, z. B. morgens nach dem Aufstehen einen Schluck Whiskey. Vor dem Frühstück. Okay, wie jeder meint.

Schweinefleisch:
Gibt es nicht.

T

Traveller Cheques:
Werden in Banken getauscht, auch auf dem Schiff. Im Strandhotel in Sharm leider nicht.

Tresore: Sind kostenlos und mit eigenem Code zu sichern. Man sollte sie nutzen, der Ärger und Aufwand sind zu groß, wird etwas gestohlen.

Toiletten:
Verdienen einen eigenen Bericht, nach dem nächsten Urlaub schreibe ich auch einen, mit Fotos! Im Ernst: wer hier empfindlich ist, wird keinen Spaß haben. Da hilft auch kein Desinfektionstuch...
Papier wird zugeteilt, evtl. eigenes einstecken oder mehr Papiertaschentücher.

U

Uhrzeit:
+ 2 Stunden, bzw. während unserer Sommerzeit + 1 Stunde.

Unruhen:
Haben wir keine mitbekommen, wir waren aber auch nie in den Gegenden, wo etwas los war. Wir nehmen zu Hause auch nicht an Demonstrationen teil, also brauche ich das in Ägypten auch nicht.

V

Visum:
Braucht man, wird bei Einreise am Flughafen ausgestellt. Kostet pro Person um die 15 €.

W

Wüste:
Ja, das es dort viel Sand gibt, war mir klar, aber soviel?? Unglaublich, gerade bei Saqqara ist so weit man sehen kann, alles nur aus Sand und Fels. Beeindruckend!

Wasser:
Wichtig, trinken ist in der heißen Wüste unerlässlich.

X

Xerxes:
König v. Persien. Habe ich aber nur notiert, damit hier etwas steht.

Y

Yachten:
Kann man mieten.


Z

Zeit:
Man hat während der Rundreise schon Zeit für sich. Die Ausflüge sind früh, mittags ist man wieder an Bord.

Zahncrème:
Ausreichend mitnehmen, die einheimischen Angebote sind teuer und schmecken nicht.
Man kann sie verschenken, wenn man sie nicht gebraucht hat.

~~~~
Hm, ja, das war erst einmal mein ABC von Ägypten. Sollte mir noch etwas einfallen, werde ich es zwischendurch ergänzen.


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Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.

Bilder

für Wissenswertes, Ägypten
Sonnenuntregang
...über dem Roten Meer.
von GrafenMark GrafenMark
Sonnenuntregang

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Kommentare

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  • elguwi 11.02.2012 09:52
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Als Liebhaber Nordafrikas habe ich von A bis Z sehr interessiert gelesen und zugestimmt. Es schmälert denen Bericht keinesfalls wenn ich knapp mit eigenem Wissen hinzufüge. B:--- Im muslimischen Glaube kommt der gegenseitigen Hilfe größte Bedeutung zu. Somit wird erwartet, dass ca. 10 % des eigenen Einkommens den Ärmsten gegeben wird. I: ---Während vor Jahren Inschallah bei jeder Gelegenheit, wenn auch mit Respekt oder Ehrfurcht, gesagt wurde, hört man heute mehr und mehr: " Allah muss auch mal schlafen" oder "Allah kann nicht üderall hinsehen." M: --- Auch (preiswerte) arabische Apotheker kennen die Empfindlichkeit deutscher Mägen. Zur Not hat der Berberdoktor unter seinen mehr als100 Pflanzenpulverchen bestimmt auch eine Wunrderwaffe. Nichts für ungut. Am 28. Februar geht es erneut nach Marokko

  • duderally 23.01.2012 13:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • knopfi.de 19.01.2012 23:23
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Na, wer hier kein BH vergibt, dem kann man auch nicht mehr helfen! greetz@knopfi

  • Evilgirl 17.01.2012 20:55
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Verdientes BH! ;O) LG Sabrina

  • redel99 17.01.2012 18:03
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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