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Pro Lage, Zimmergröße
Kontra Badezimmer, Valet Parking
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Es geht jetzt nach Washington D.C., wo ich zunächst über das Intercontinental Willard Hotel.
AllgemeinesDas zwölfstöckige Hotel verfügt über insgesamt 335 Zimmer, wovon 40 Suiten sind. Im Internet ist es unter am besten unter washington.intercontinental.com zu finden.
Die Preise sind durchaus sehr unterschiedlich, wobei Washington nie ganz billig ist. Gerade im Willard fällt auf, dass wie bei vielen Intercontis der „Sprung“ zwischen Doppelzimmern und Suiten recht groß ist. Ich habe mal beispielhaft ein paar Raten mit der Best available Rate (ohne Frühstück und 14,5 % Steuern) rausgesucht. Wenn man kurzfristig bucht (besonders bei den Executive-Suiten) und am Wochenende wird es billiger. In Klammern sind Wochendraten.Standard Room: 609 $ (339 $)
Deluxe Room: 659 $ (389 $)
Premier Room: 709 $ (439 $)
Willard Room: 759 $ (489 $)
Junior Suite: 909 $ (589 $)
Executive Suite 2 Queen: 1209 $ (939 $)
Executive Suite King: 1409 $ (1139 $)
Executive Suite mit Blick: 1509 $ (1269 $)
Speciality Suite: 2000 $ (2000 $)
Oval Suite: 2200 $ (2000 $)
Lage
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Das Hotel liegt am Ende der Pennsylvania Avenue, womit es nur wenige Schritte zum Weißen Haus, dem Monument oder der Mall sind. Ich würde sie daher als ideal bezeichnen, wenn man sich Washington ansehen möchte. Mittlerweile ist die Gegend sehr sicher, in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus ist dies auch zu erwarten.
Ankunft
*********
Das Hotel ist von Außen ein hübscher Bau, die Vorfahrt liegt in einem schwach befahrenen Teil der Pennsylvania Avenue. Nachdem wir vorgefahren waren kam direkt der Mitarbeiter des Valet Parking (kein Hotelmitarbeiter, das VP ist ausgelagert), der uns mittelmäßig freundlich fragte was wir wollten (kein wirklicher Willkommensgruß). Als wir ihm mitteilten wir wollten einchecken rief er einen Hotelmitarbeiter, der für die Koffer zuständig sei. Der Mitarbeiter kam dann, begrüßte uns im Willard (na endlich!) und lud die Koffer aus. Wirklich in die Lobby begleitet wurden wir nicht.
Der negative Eindruck setzte sich glücklicher Weise beim Check-In nicht fort. Der Mitarbeiter an der Rezeption empfing uns ausgesprochen höflich und sprach uns auf Deutschland an. Er erklärte uns die wesentlichen Einrichtungen des Hotels und fragte, wie er uns weiter helfen könne. Aufs Zimmer wurden wir alleine geschickt, das Gepäck kam in akzeptabler Zeit.
Lobby & CoDie Rezeption ist ein halbrunder Holztisch mit dahinterliegenden Schössern für die Schlüssel (mittlerweile gibt es aber Zimmerkarten) und einer runden Uhr. In einer Art Nebenraum der Lobby stehen weitere Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.
Von der Lobby führt die Peacock Alley einmal durch das Erdgeschoss zum rückwärtigen Eingang. Die Peacock Alley ist ein langer Gang, vom dem Geschäfte, Tagungsräume und das kürzlich geschlossene Gourmetrestaurant des Hotels (Willard Room) abgehen. Auf der gesamten Länge stehen Sitzgruppen, hier wird ein Nachmittagstee angeboten. Es ist als Flaniermeile im Hotel gedacht, hübsch anzusehen ist sie allemal.Zimmer
*********
Wir hatten eine Oval Suite gebucht, da ich dieses Zimmer mit Abstand das interessanteste im Hotel finde. Es ist seiner Form nach dem Oval Office des Weißen Hauses nachempfunden. Außerdem haben die kleineren Suiten keine separate Dusche und Badewanne, was ich aus Prinzip nicht buche. Laut Angabe auf der Hotelhomepage hat die Suite eine Größe von 1550 sqft (rd. 144 qm). Ich habe nicht nachgemessen, aber die Suite war ausreichend groß.
Bei Betreten der Suite durch den Haupteingang stand man im Eingangsbereich, der mit einem hellen Marmor ausgelegt war. Rechts stand gleich eine Vase auf einer Statue, links ging es zur Pantry und dem Gästebad. Der Raum selbst hatte leicht rund verlaufende Wände, die sich zur Fensterfront hin öffneten. Rechts ging es in den Wohnbereich, Links zum Schlafzimmer. Frontal stand im Raum ein Sideboard, auf das man gut seine Sachen wie Stadtplan und ähnliches legen konnte. Neben dem Eingang zum Wohnzimmer befand sich eine Niesche mit der Minibar, die auch eine geradezu stattliche Anzahl an Leckereine bereit hielt. Aus den Fenstern schaute man auf das gegenüberliegende JW Marriott.
Wie gesagt, ging es links in einen kleinen Vorflur, von dem zunächst die Gästetoilette abging. Der Raum war groß, neben der Toilette gab es ein interessant geformtes Waschbecken. Was ich vergeblich suchte, waren Handtücher. Die gab es hier nicht, ich musste mir eins aus dem Hauptbad holen. Offensichtlich war dies aber nicht auf die Nachlässigkeit des Housekeeping zurückzuführen, sondern es gab noch nicht einmal einen Handtuchhalter oder auch nur einen Haken – dafür aber Mundwasser. Es blieb also nichts anderes übrig, als das Handtuch auf das Waschbecken zu legen. Das Housekeeping entfernte das Handtuch dann jedes mal, ein neues legte es nicht hin. Die Pantry war ein kleiner Raum, in dem einKüchenmöbel mit Waschbecken und Kühlschrank stand. Das ganze machte keinen allzu tollen Eindruck, eine Verwendung hatte ich hierfür nicht. Im Kühlschrank fiel auf, dass die Klappe des Eisfaches (nunmehr ein einziger Eisklumpen) entfernt war, was sicherlich nicht zum Stromsparen beiträgt und die Idee das Willard als „Grünes Hotel“ darzustellen etwas boykotiert.Der Wohnbereich ist das eigentlich besondere an der Suite, denn er ist oval. Von der Größe her ist es durchaus stattlich und macht schon etwas her. Im Raum selbst stehen ein Sofa mit Coachtisch und Beistelltischen mit Lampen, 2 Sesseln (einer mit Fußbank), einer Anrichte mit Flachbildfernseher und einer Anrichte für Blumen und ähnliches. Die Suite war recht frisch renoviert, so dass alles in einem guten Zustand war. Der Einrichtungsstil war sehr klassisch, was jedoch zum Hotel passt. In einer Art Nische des Raumes standen 2 Stühle mit einem Tisch als separate Sitzgruppe. Weiteres Highlight der Suite sollte der Blick aus den Fenstern des Wohnzimmers sein, von dem aus man zumindest zur Hälfte das Washington Monument sehen kann. Ich fand den Blick ganz nett, würde dafür aber kein Extrageld ausgeben. Über eine Doppeltür in der Nische kann die Suite mit einer Executive Suite verbunden werden. Etwas irritierend war, das gleich vor unseren Fensten amerikanische Flaggen wehten, da man die Geräusche einfach nicht gewohnt ist.
Kommen wir zum Schlafbereich, der im Grunde ein eigenständiges Doppelzimmer der größeren Kategorie darstellt. Aus den Fenstern schaut man einmal auf das JW, zum anderen die 14. Straße hinunter. Im Raum stand zunächst ein modernes, bequemes Bett mit beigefarbenem Kopfteil und Ankleidebank, daneben gab es einen Sessel mit Fußteil und große Nachttische mit Bose-Wecker. Gegenüber dem Bett standen einmal eine Anrichte mit Flachbildfernseher und zum anderen ein großzügiger Schreibtisch mit einem Ledersessel.Durch eine offene Tür kam man in einen weiteren Raum, in dem sich eine große Marmorablage und ein Wandschrank befanden. Gerade vor diesem hatten wir genügend Platz für unser Gepäck, die Gepäckständer waren mit den Flugkoffern eher überfordert.
Ein kleiner Gang führte zum Badezimmer und einem zweiten Eingang, womit der Ärger anfing. Ich buche unter anderem deswegen meist eine Suite, da ich dann ein deutlich ruhigeres Schlafzimmer habe und eben nicht alles vom Flur mitbekomme. Hier wurde es leider ausgehebelt, denn die Türe war auch noch schlecht isoliert. Man schlief also nachts relativ laut, da man recht viel vom Flur mitbekam. Ebenfalls hörte man nachts jedes Stoppen (Ding!) der Fahrstühle, die von der Suite praktisch umschlossen wurden. Dafür konnte man im Wohnzimmer kaum hören, wenn man aus dem Bad gerufen wurde und es gab noch eine zweite Minibar.Insgesamt handelte es sich trotz der 2 Eingänge um eine schöne Suite, die insbesondere ein außergewöhnliches Wohnzimmer hatte. Die Sauberkeit war in Ordnung.
BadIm Raum fand sich dann recht zentral die Toilette und in einer Aussparung ein relativ kleiner Waschtisch mit nur einem Waschbecken. Handtücher waren zwar genügend vorhanden, dafür kann ich die Badartikel von Elemis nicht leiden.
Die Dusche war in die Wand eingelassen und gegenüber des Waschtisches. Es handelte sich um einen sehr kleinen Raum mit Glastüre und einem einfachen Duschkopf. War die Dusche schon an und für sich keine Erbauung, entfaltete sie ihre ganze Unzulänglichkeit beim Duschen oder besser danach. Bei verlassen der Dusche musste ich nämlich feststellen, dass das Badezimmer zum Großteil unter Wasser stand. Hintergrund war, dass die Türe der Dusche nicht wirklich plan schloss und der Duschkopf so ausgerichtet war, sass auch die Türe erreicht wurde – das gibt dann eine nette Überschwemmung, die durch eine Neuausrichtung des Duschkopfes weitestgehend behoben werden konnte.Die Einrichtung des Bads war nichts Besonderes. Etwas Holz, Marmor und ein mittelmäßig schönes Mosaik.
Wie ich bereits eingangs erwähnt habe, war ich vom Badezimmer überhaupt nicht angetan. Gerade in einer Suite, die an „ganz billigen“ Tagen mal für 1700 $ zu haben ist erwarte ich deutlich mehr. Die Suite würde sich um Lichtjahre verbessern, wenn man den zweiten Eingang schließt und das Bad um den Flur erweitert. Dann wäre es ein vernünftiges Bad.Wellness
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Das Hotel hat keinen Pool, sondern nur Behandlungsräume für SPA-Anwendungen und eine Sauna. Das ganze heißt dann Red Door SPA.
Die Geräte selbst waren neueren Datums und nicht zu beanstanden.
RestaurantsVon den Restaurants habe ich außer beim Frühstück (dazu später) nur das Occidential Grill & Seafood ausprobiert. Das Occidential (www.occidentialdc.com) ist ein historisches Restaurant, das im Jahre 1906 eröffnet und von einem deutschen Immigranten betrieben wurde. In der Zeit des Niedergangs der Pennsylvania Avenue war es von 1971 bis 1986 geschlossen, ehe es zusammen mit dem Willard wiedereröffnet wurde. Chefkoch ist heute Rodney Scruggs.
Wir haben im Occidential Mittag gegessen, wobei wir auf der Terrasse gesessen haben. Im Restaurant selber waren wir nicht, so dass ich zu dessen Einrichtung nichts sagen kann. Die Speisekarte enthält überraschender Weise recht viel Seafood, aber auch Fleisch und Salate. Wir bestellten einen Occidential Burger (mit zusätzlichen Toppings 16,75 $) und einen Caesars Salad mit Shrimps (18 $). Beide Gerichte waren von guter Qualität, die Menge absolut ausreichend. Mit Getränken waren wir bei rund 50 $, was ich noch OK fand.Frühstück
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Schon im Vorfeld hatte ich immer wieder über das Frühstücksbuffet im Café de Parc (cafeduparc.com) gelesen, was angeblich grandios sein soll. Da es mit 23,95 $ inclusive warmer Speisen (17,95 $ ohne) durchaus moderat bepreist ist, wollten wir es unbedingt ausprobieren.
Bei Frühstücksbuffet konnte man zunächst zwischen Säften, Kaffee und Tee wählen. Inbegriffen waren auch die Kaffeespezialitäten. Am Buffet selber gab es einige warme Speisen wie Speck, Rührei, Frensh Toast, Würstchen, Crepes und Waffeln. Daneben Früchte, Brot, Wurst und süße Teilchen. Die Qualität war durchweg ordentlich, die Präsentation gepflegt.
Insgesamt hat mich das Buffet trotzdem nicht vom Hocker gerissen, aus Europa ist man regelmäßig mehr gewöhnt. Im amerikanischen Kontext war das Buffet allerdings überdurchschnittlich.Check-Out
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Der Check-Out verlief tadellos, die Rechnung war richtig. Auf unseren Wagen mussten wir trotz vorheriger Anforderung ewig warten, über den Parkservice habe ich mich bereits ausgelassen.
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DiamondOnALandmine 28.05.2012 22:42
elkoma 26.04.2012 20:20
bh
autocomander 15.04.2012 09:35
bh
Creedy18 22.03.2012 06:09
bh
Flubber59 14.03.2012 23:55
Hier fehlt noch ein BH ... VG
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