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Erfahrungsbericht

für Wiener Linien, Wien
5 Sterne Unterwegs in Wien
39 von 39 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen

Pro Preis, Sicherheit, Streckennetz, Sauberkeit

Kontra Nichts

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Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
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erforster Seit 27 Jun 2000

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Liebe Leser,

in einer fremden Stadt unterwegs zu sein bedeutet auch immer sich um die besten Fahrtmöglichkeiten zu kümmern, denn immer auf den eigenen PKW oder aber ein Taxi angewiesen zu sein kann nicht nur mittels anfallender Gebühren sehr teuer, sondern beim Suchen nach einem geeigneten Parkplatz auch sehr anstrengend einmal sein. Genau deshalb sind wir bei unserem letzten Aufenthalt in der österreichischen Hauptstadt Wien auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen, über welche nun auch berichtet werden sollt. Ehemals als Wiener Stadtwerke – Verkehrsbetriebe unterwegs haben sie nun als Wiener Linien Einzug gehalten und ein gutes Angebot enthalten.

Was gibt es alles?
Wichtig für uns war bei der Auswahl der richtigen Verkehrsmittel auch einmal die Frage, welche Möglichkeiten man denn besitzt. Entscheidet man sich nun wie wir einmal für die Wiener Linien, so kann man mit der Ubahn, der Straßenbahn oder aber auch dem Bus unterwegs sein, was sehr viele Routen und vor allen Dingen Einstiegsmöglichkeiten bietet. Insgesamt stehen hier 5 Ubahninien, 28 Straßenbahnlinien sowie viele Buslinien zur Auswahl. 43 Verkehren laut aktuellen Angaben der Wiener Linien im Netz dabei am Tage, während das gesamte Wiener Stadtgebiet hierbei noch 19 Busse als Nachtlinien für Nachtschwärmer parat hält, man also auch zu später Stunde noch mit den Öffentlichen nach Hause oder ins Hotel kommen kann.

Welchen Eindruck machen die Fahrzeuge und Bahnhöfe?
Die meisten Leser werden es sicherlich auch von sich selbst kennen. Beim ersten Fahren mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt achtet man auf jedes Detail und zwar nicht nur an den Bahnhöfen sondern auch in den Fahrzeugen. Was mir gefallen hat war, dass sowohl Bahnhöfe als auch die einzelnen Züge nicht nur sehr sauber und aufgeräumt über gewirkt haben, sondern dass man aufgrund der vielen Kameras sich eben beispielsweise jederzeit auch sehr sicher fühlte, was insbesondere zu später Stunde auch von meiner Freundin sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Ansonsten wirken die Bahnhöfe zwar etwas verschlungen, jedoch ausreichend groß mit guten Sitzmöglichkeiten. Die Fahrzeuge selbst sind sehr gemischt zwischen etwas älter und topmodern, doch erfüllen sie alle ihren Zweck und alle machten auch einen sehr sicheren Eindruck.

Was kostet die Fahrt?
Natürlich spielt bei der Frage, ob man denn mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fährt oder nicht, schlußendlich auch der Preis eine Rolle. Interessant war, dass die Tarifstruktur doch sehr einfach gehalten ist. Fährt man nämlich in Wien selbst, so kostet eine Einzelfahrt für den Erwachsenen lediglich 1,80 Euro, was im Vergleich zu deutschen Verhältnissen hierbei durchaus als günstig angesehen werden sollte. Bei unserem Aufenthalt, der über mehrere Tage ging, haben wir uns schlußendlich für eine Zeitkarte entschieden. Wir haben die so genannte 72 Stunden Karte gekauft zum Preis von 13,60 Euro je Person. Natürlich kann ich nun auch nur hiervon direkt berichten, jedoch gibt es dieses Ticket auch für 24 oder 48 Stunden in entsprechender Form. Klasse ist, dass man hiermit mit allen öffentlichen Vekehrsmitteln unterwegs sein kann und zudem beliebig viele Fahrten unternehmen kann. Ebenfalls toll ist, dass die Dauer erst ab der eigentlichen Entwertung zählt, nicht also der Kauf schon als Startzeitpunkt gewählt wird.

Wo kann man Tickets kaufen?
Eine wichtige Frage gilt es auch hinsichtlich der Tickets und Fahrausweise noch zu beantworten, nämlich wo man diese erwerben kann. Neben dem Online Ticket bietet jede Station entsprechende Ticket Automaten einmal an, welche selbsterklärend und somit kein Problem sein können. Für Zeitkarten und ähnliches stehen zudem auch diverse Kioske in Wien in unmittelbarer Nähe zu Haltestellen als Kaufort zur Verfügung.

Wie groß ist das Streckennetz?
Die Entscheidung für oder gegen die Öffentlichen Verkehrsmittel fällt jedoch nicht nur deshalb und damit, sondern eben auch mit der Frage, welches Streckennetz man geboten bekommt, um auch schnell und möglichst direkt an seine gewünschten Orte kommen zu können. Auch hier können die Wiener Linien nun einmal absolut überzeugen, denn den rund 100 Haltestellen für die Ubahnen folgen rund 1000 für die Straßenbahn und mehr als 3200 für die eingesetzten Busse, so dass man wirklich jeden Ort sehr einfach erreichen kann.

Alles in allem ein Top Angebot. Für Wien Besucher und Entdecker sicherlich unerlässlich.

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Kommentare

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  • hubbie 13.02.2012 09:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    selbst als Wiener fahre ich nur mehr öffentlich

  • zomtech 04.02.2012 17:02
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • hundeliebe02 02.02.2012 18:50
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • PassionierterGourmet 01.02.2012 21:02
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • KingSparko 01.02.2012 20:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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