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Erfahrungsbericht

für Wien
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5 Sterne 3,5 Tage in Wien
192 von 192 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Sehr beeindruckende Stadt, wahnsinnige Architektur

Kontra 3,5 Tage sind definitv zu kurz

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

rosalina Seit 3 Aug 2005

Was ich nicht mag: Besserwisserei und Klugsch..... mehr

66 Mitglieder vertrauen mir

So, nachdem wir nun schon seit 3 Tagen wieder zu Hause sind, werde ich mich mal an den Reisebericht machen. Wir haben also von Samstag bis Dienstag 3,5 Tage in Wien verbracht, ich bin noch voller Eindrücke von dem riesigen "Kulturschock" und versuche nun einmal Euch das was man in 3 Tagen erfahren kann näher zu bringen.

Unterkunft:
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Wir hatten eine Ferienwohnung in der Felberstrasse bei vienna4rent, eine Firma die Ferienwohnungen vermietet. Gefunden habe ich die Wohnung über Internet-Googlesuche und sie war eigentlich okay, ich kann die Wohnung empfehlen. Wir hatten 1 Schlafzimmer, 1 Wohnzimmer mit weiterer Schlafgelegenheit, 1 Kochnische, 1 Bad und 1 separate Toilette. In der Wohnung war 1 Fernseher und 1 Stereoanlage und sogar verschiedene Filme und CD`s. Weiter war die Wohnung bestückt mit 1 Waschmaschine!!! (ihr habt richtig gelesen), wobei ich für 3 Tage natürlich nicht auf die Idee kam dort zu waschen!!
Es gab 1 Backofen, Föhn, Wasserkocher, wirklich alles was man sich wünschen kann, Handtücher und Klopapier war sogar dabei, was bei Ferienwohnungen nicht unbedingt zum Standard gehört.
Bezahlt haben wir für 3 Übernachtungen mit 3 Personen, incl. 40 Euro Endreinigung 262 Euro. Da das in den Herbstferien war, finde ich dass man da nicht meckern kann.
Die Felberstraße liegt im 15. Bezirk, ca. 15 Gehminuten von Schloß Schönbrunn entfernt und direkt am Ubahnanschluss der Linie 3.

Anbindung
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Innerhalb Wiens empfiehlt es sich auf jeden Fall, dass man sich ein Ticket kauft, man kann damit S- und U-Bahn nutzen und kommt binnen kürzester Zeit überall hin. Ein Ticket für 72 Stunden kostet 13,60 Euro für Erwachsene. Für Kinder gibt es sowas nicht, eine Kinderfahrt kostet 90 Cent, Kinder unter 6 Jahren sind frei.
Mit der U- und S-Bahn kommt man binnen kürzester Zeit innerhalb Wiens überall hin.

Was man sich unbedingt ansehen sollte:
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Schloss Schönbrunn:
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Da Schloss Schönbrunn nur 15 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt lag, haben wir uns das auch zuerst angesehen, allein für das Schloss könnte man aber schon 3 Tage gebrauchen, da es hier wirklich extrem viel zu sehen gibt.
Die gesamte Anlage ist unermesslich groß, alleine der Schlosspark hat eine Ausdehnung von 1,2 km nach Osten und 1,3 km nach Westen.
Schloss Schönbunn ist mittlerweile wohl die Hauptattraktion der Stadt Wien und lockt jährlich 6,7 Millionen Besucher an, und das zu Recht! Das Schloss Schönbrunn mit seiner Parkanlage gehört zu den sehenswertesten und beeindruckendsten barocken Schlossanlagen. Der Besucher kann lange Zeit in den Gartenanlagen damit verbringen zu lustwandeln, Gebäude und Gewächshäuser zu bestaunen oder sich in eine andere Zeit zu versetzen und dem höfischen Leben von einst nachzuspüren. Der Besuch von Schönbrunn bleibt sicherlich jedem unvergesslich.

Geschichte
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Die Parkanlage und das Schloss Schönbrunn sind in vielerlei Hinsicht aufeinander abgestimmt und bilden eine Einheit, was typisch ist für die barocke Gartengestaltung. Zunächst befand sich in Schönbrunn nur ein Jagdschloß. Im 16. Jahrhundert wurde von Maximilian II. erstmals der Lust- und Tiergarten ausgebaut. Ende des Jahrhunderts begann Leopold I. das Anwesen für den Thronfolger Joseph neu aufzubauen. Die großen Pläne konnten zu Lebzeiten Josephs nicht mehr vollständig realisiert werden. Die bestimmende und glanzvollste Epoche des Schlosses und Parks begann mit der Regierungszeit von Maria Theresia im Jahre 1740. Diese kümmerte sich um die Restauration des Schlosses und ihr Mann, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, widmete sich den Parkanlagen. Diese wurden repräsentativer Veranstaltungsort höfischer Gesellschaften.
Der große Teil der Umgestaltung war Ende des 18. Jahrhunderts abgeschlossen, einige Parkteile wie zum Beispiel das Palmenhaus wurden noch später weiter entwickelt und gebaut. Park und Schloss Schönbrunn wurden 1997 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Das Schloss
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Heute zählt das Schloss 1.441 Zimmer jeder Größe. Davon sind auch heute noch 190 Räume als Gemeindewohnungen an Privatpersonen vermietet. Der überwiegende Teil des Schlosses jedoch ist als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, jährlich wird es von circa 1,5 Millionen Gästen besucht.
Als Besucher betritt man das Schloss über den sehr schön gestalteten Ehrenhof. Zu besichtigen sind hier die Privaträume der Kaiserin Sissi und Franz-Josepfs, die das Schloss als Sommerresidenz nutzten. Außer diesen beeindruckenden Zimmern besichtigt man am besten auch die Galerien des Schlosses und die prächtige Freitreppe.
Im linken Seitenflügel ist ein Kindermuseum untergebracht. Hier finden Samstags und Sonntags nachmittags Führungen speziell für Kinder statt. Sehr kindgerecht bringen die Schlossführer den Kindern den Alltag der Kinder bei Hofe nahe, zum Schluss dürfen sich die Kinder noch verkleiden. Die haben hier auch noch die Original-Reitkleidung des Kronprinzen Rudolf, als er so ca. 7 oder 8 Jahre war zu besichtigen.

Schlosspark
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Zeit nehmen sollte man sich für einen ausgiebigen Spaziergang durch den Schlosspark von Schönbrunn. Außer den kunstvoll verzierten Blumenbeeten, den zurechtgestutzten Bäumen und Hecken sowie den hindurchführenden Alleen, findet man eine Römische Ruine, einen Botanischen Garten, mehrere schöne Brunnen und das imponierend verglaste Palmenhaus mit vielen exotischen Pflanzen.
Schließlich befindet sich auf der Schlossanlage von Schönbrunn auch ein Tierpark. Der stammt bereits aus dem 18. Jahrhundert und ist damit der älteste Zoo der Welt.
Der Tierpark kostet 12,50 Euro Eintritt für Erwachsene, 4,50 für Kinder, besondere Highlights im Tierpark sind das Regenwaldhaus, die Nilpferde und die Pandabären, die im September Nachwuchs bekommen haben, was bei Pandas in Gefangenschaft normalerweise fast nie vorkommt. Allerdings durfte man noch garnicht in das Pandahaus rein, da die für Ruhe für das Neugeborene sorgen, man konnte draußen neue Aufnahmen aus der Wurfkiste sehen.

Irrgarten
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Eine weitere Attraktion im Schlosspark ist der Irrgarten. Der Irrgarten wurde in den 90er Jahren originalgetreu wieder nachgebaut. Der Eintritt kostet für Kinder 1,20 Euro, für Erwachsene 2,60 Euro. Besonders empfehlen würde ich einen Besuch des Irrgartens für Familien mit Kindern. Außer dem Irrgarten, der schon riesig Spaß macht gibt es noch ein Labyrinth mit verschiedenen lustigen Spielmöglichkeiten, man kann z. B. an einer sogenannten Klangkletterstange hochklettern und dabei Glockentöne erzeugen, außerdem kann man indem amn die Schritte zählt Matheaufgaben lösen. Dem Irrgarten ist auch noch ein schöner Spielplatz angeschlossen.

Wagenburg
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Die Wagenburg ist auch im Schlosspark zu finden, hier sind Kutschen, Sänften, Schlitten bis hin zu den ersten Automobilen zu finden. Die Kutschen sind in allen Variationen zu sehen von Staatskarossen und edlen Fuhrwerken bis hin zu Arbeitskutschen.

Neptunbrunnen
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Der Neptunbrunnen befindet sich direkt auf der Hauptachse des Schlossparkes, und zwar zwischen Haupttor, Schloss und Gloriette am Rande des Großen Parterres. Der Neptunbrunnen ist allein durch seine Größendimension völlig überwältigend. Ganz oben auf dem Brunnen thront Neptun, umgeben wird er von seinem Gefolge, den Nymphen und Tritonen, mit den Hippokampen, den Meerespferden. Die gesamte Figurengruppe besteht aus Sterzinger Marmor. Neptun wurde als Sinnbild für den Fürsten, der die Geschicke des Landes zu lenken weiß verwandt. Die Figurengruppe krönt zwei riesige Becken, mit permanentem Wasserdurchlauf. Früher wurde der Brunnen ob de großen Wasservergeudung wohl nur zu besonderen anlässen betrieben, heute hat man mit dem Brunnen der Gloriette einen Wasserkreislauf geschaffen, so kann der Brunnen immer betrieben werden.

Gloriette
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Eine Gloriette ist ein Gebäude in einer Gartenanlage, das sich auf einem gegenüber der Umgebung erhöhten Standort befindet. Die bauliche Ausführung und Gestaltung kann sehr unterschiedlich sein, oft in der Form eines nach den Seiten mehr oder weniger offenen Pavillons oder in Bogenform.
Die Gloriette vom Schloss Schönbrunn ist wohl die bekannteste der Welt, sie wurde als letztes Bauwerk im Schlosspark Schönbrunn im Jahre 1775 als "Ruhmestempel" und Aussichtspunkt gebaut. Sie diente auch als Speise- und Festsaal sowie als Frühstückszimmer für den Kaiser, in dem Speisesaal befindet sich heute ein Cafe. Auf dem Dach ist eine Aussichtsplattform mit einem beeindruckenden Blick über Wien. Der goldeneAdler auf der Spitze der Gloriette ist von der Stadt aus, je nachdem von wo man guckt so zu sehen, als sei er direkt auf dem Schloss Schönnbrunn, man kann von weiter weg gar nicht sehen, dass die Gloriette mi dem Adler ein eigenes Gebäude ist.

Palmenhaus
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Das Palmenhaus befindet sich im Schloßpark auf dem Areal des ehemaligen holländischen Gartens. Das 113 Meter lange Palmenhaus besteht aus einem 28 Meter hohen Mittelpavillon und zwei 25 meter hohen Seitenpavillons, und ist damit das größte Glashaus, also Gewächshaus, Europas. Die drei Pavillons sind durch tunnelartige Gänge miteinander verbunden und bilden drei verschiedene Klimazonen, ein Kalthaus im Norden, ein normal temperiertes im Mittelpavillon sowie das Tropenhaus im Süden. Durch diese 3 Klimazonen können hier Pflanzen aus aller Herren Länder gezüchtet und gezeigt werden. Im Palmenhaus werden auch die Pflanzen, die nicht winterhart sind aus dem großen Parterre des Schlossparks überwintert.

Figuren im großen Parterre
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Im großen Parterre des Schlossparke befinden sich rechter und linker Hand je 16 große Steinfiguren, die auf Sockeln stehen. Die Figuren stammen aus der griechischen bzw. römischen Mythologie. Hier sind von Jason über Aphrodite und Hermes bis hin zu Pallas Athene alle vertreten. Die Figuren begrenzen das große Parterre bis hin zum Neptunbrunnen, der am Fuße des Hügels der zur Gloriette führt, steht.

Nur erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch das Marionettentheater, die Orangerie, das Taubenhaus, den japanischen Garten,.............

Hofburg:
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Die Hofburg war unser Ziel am nächsten Tag. Die Wiener Hofburg ist ein riesiger, etwa 30 Hektar großer Komplex, der eine Vielzahl der verschiedensten Gebäude in sich vereint. Es gibt mehrere einzelne Burgen, Schlösser und Museen, die alle miteinander verbunden sind. Man beginnt eine Besichtigung der Hofburg am besten am Michaelerplatz, hier kommt am ehesten die Charakteristik einer Burg zutage. Der Michaelerplatz ist das Bindeglied zwischen Hofburg, Stadtgraben und Fußgängerzone. Vor dem großen Eingang zur Hofburg sind römische Ausgrabungen zu sehen, ein Hinweis darauf, dass die erste Burg die hier stand schon auf römischen Fundamenten gegründet wurde.

Schatzkammer:
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Die Schatzkammer dürfte aus dem 16. Jahrhundert stammen, als die ursprüngliche Burg um ein Gebäude erweitert wurde. In der Schatzkammer werden zahlreiche unglaubliche Schätze ausgestellt, unter anderem die tausend Jahre alte Reichskrone, diverse österreichische und deutsche Reichsinsignien aus dem 10. bis 14. Jahrhundert, Schätze des heiligen römischen Reiches deutscher Nation, der Habsburger, der Burgunder und auch viele kostbare Kleidungstücke und andere Utensilien der Königs- und Kaiserfamilie.

Sissi-Museum
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Das Sissi Museum befindet sich in den Kaiserappartements der Hofburg. In 6 Räumen wird einem das Leben der legendären Kaiserin Elisabeth näher gebracht, und zwar mit zahlreichen persönlichen Objekten Elisabeths und den berühmtesten Porträts der schönen Kaiserin. Von der unbeschwerten Kindheit bis hin zu ihrer Ermordung zeichnet das Museum das Leben der rastlosen, reisefreudigen Kaiserin nach.

Silberkammer:
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Ebenfalls zu den Kaiserappartements gehört die Silberkammer. Das berühmte Habsburger-Service und Besteck, die Tafelaufsätze und Gläser glänzen noch immer in der Hofburg. Sie sind zu besichtigen in der Silberkammer, in den Kaiserappartements. Das Geschirr spiegelt den Glanz der kaiserlichen Tafel wider.
Zu sehen sind unter anderem der berühmte, fast 30 m lange Mailänder Tafelaufsatz, Porzellan aus Ostasien, Fayencen, Gold- und Silberschmiedearbeiten, unter anderem das Wiener Hoftafelsilber und ein umfangreiches Prunkservice für 140 Personen.

Spanische Hofreitschule:
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In der Stallburg der Hofburg befinden sich die Stallungen der weltberühmten Lipizzanerpferde. Wirklich sehenswert sind die Vorführungen im noblen und wunderschönen Reitsaal der Spanischen Reitschule. Der Reitsaal ist durch seine edle Architektur sehr beeindruckend und überaus nobel. Am günstigsten ist so ein Besuch bei der fast täglich stattfindenden öffentlichen Morgenarbeit. Dafür braucht man auch keine Karten vorzubestellen, sondern man stellt sich möglichst früh an und kann dann am Eingang für denselben Tag Karten kaufen. Wesentlich beeindruckender, aber auch deutlich teurer, ist eine meist am Wochenende stattfindende Hauptvorführung. Hierfür müssen die Karten jedoch Wochen oder sogar Monate vorher bestellt werden. Wir haben das allerdings nicht gemacht, soviel Zeit hatten wir ja auch gar nicht, wir haben die Stallburg und die Hofreitschule nur von außen besichtigt.
Wer ein Pferdenarr ist kann auch noch das Lippizanermuseum besichtigen, in der Stallburg wurden die Räume der ehemaligen Hofapotheke und ein Teil der historischen Kellergewölbe zu einem Museum über Geschichte und Gegenwart der berühmten weißen Lippizaner eingerichtet.
Die Ausstellungsstücke reichen vom Pferdegeschirr aus der Barockzeit bis zum Caroussel-Wagen von Kronprinz Rudolfs, des Sohnes von Sissi und Kaiser Franz Joseph. Auf 2 großen Monitoren kann man Aufnahmen der berühmten Pferde sehen.

Museen:
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Was wäre Wien ohne die berühmten Museen. Wir haben 4 davon gesehen, da wären zunächst mal die Museen bei der Hofburg.

Kunsthistorisches Museum
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Das kunsthistorische Museum befindet sich gegenüber dem fast baugleichen naturhistorischen Museum in der Nähe der Hofburg. Ursprünglich ist das Museum aus den Sammlungen der Habsburger entstanden, vor allem aus der Portrait- und Harnischsammlung Ferdinands von Tirol, der Sammlung Kaiser Rudolfs II. und der Gemäldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm. Heute findet man im kunsthistorischen Museum alles von einer Gemäldegalerie über eine ägyptisch - orientalische Sammlung, Antikensammlung und Kunstkammer bis zum Münzkabinett. Weitere Ausstellungen finden sich in zahlreichen Nebenstellen des kunsthistorischen Museums z. B. in der Hofburg, Schloss Schönbrunn oder auch in der neuen Burg.

Naturhistorisches Museum
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Das Wiener naturhistorische Museum ist eines der bedeutendsten Museen der Welt. Seine frühesten Sammlungen sind über 250 Jahre alt. Das naturhistorische Museum ist einem prächtigen Palast, der gegenüber einem gleichen, spiegelverkehrten Palast in Nähe der Hofburg steht untergebracht. In dem baugleichen Gebäude gegenüber befindet sich das kunsthistorische Museum. Das imposante Gebäude mit seinen Figuren und Gemälden macht so das Museum auch zu einem kulturhistorischen Museum. Das Zusammenspiel von Gebäude und Sammlungen ist alleine schon überwältigend. Berühmte und unersetzbare Exponate wie etwa die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf oder die vor über 200 Jahren ausgestorbene Stellersche Seekuh und vieles mehr werden in über 30 Schausälen gezeigt.

Zwischen den beiden, ebenfalls symmetrischen, Gebäuden des Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museums ist ein symmetrischer Garten angelegt. Die beiden Gartenhälften sind durch einen breiten Weg getrennt und genau gleich bepflanzt mit zu verschiedenen Figuren geformten Sträuchern und Blumenrabatten. Springbrunnen mit Parkbänken laden zum sitzen ein. Die Gärten gehören schon zu der großen Anlage der Hofburg.


Schloss Belvedere
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Das Schloss Belvedere besteht aus 2 Gebäuden, dem oberen und dem unteren Belvedere. Das obere Belvedere war der eigentliche Herrschersitz, das eigentliche Schloss. Das untere Belvedere war vorgesehen für Offizierswohnungen und Gäste. Im unteren Bereich, im Anschluss an das untere Belvedere ist noch die Orangerie. Zwischen den beiden Gebäuden ist eine herrliche, symmetrisch angelegte Gartenanlage mit prunkvollen Springbrunnen umrahmt von unterschiedlichsten Sphinxen. Heute sind in beiden Gebäuden Museen untergebracht.
Das obere Belvedere ist heute eines der schönsten Museen der Welt. Hier ist die wohl größte Sammlung österreichischer Kunst ausgestellt. Die weltgrößte Gustav Klimt-Gemäldesammlung ist nur ein Highlight des oberen Belvedere. Glanzvolle Höhepunkte sind neben Klimts goldenen Bildern "Der Kuss" und "Judith" auch prominente Werke von Schiele, Kokoschka oder den Impressionisten wie Monet, Renoir, van Gogh oder Rodin. Herrlich ist auch der Blick über Wien den man vom oberen Belvedere aus hat.
Im Unteren Belvedere ist die Pracht der ehemaligen Wohn- und Repräsentationsräume des Prinzen Eugen zu besichtigen. Die Prunkräume, wie der Groteskensaal, die Marmorgalerie oder das Goldene Zimmer geben einen faszinierenden Einblick in die Lebensweise des Barock. Im Unteren Belvedere und der Orangerie findet man darüberhinaus imposante Sonderausstellungen, derzeit Van Gogh, Cézanne und Österreichs Moderne von 1880-1960.
Der symmetrisch angelegte Garten zwischen den beiden Gebäuden, oberes und unteres Belvedere stellt mit den zahlreichen Figuren und Skulpturen den Aufstieg aus der Unterwelt auf den Olymp dar, da das obere Gebäude höher liegt als das untere. Großzügige Springbrunnenanlagen laden zum verweilen ein. Der Garten ist umgeben von den unterschiedlichsten Sphinxen.

Museumsquartier
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Das Museumsquartier befindet sich direkt gegenüber der 2 großen Museen und der Hofburg in den ehemaligen kaiserlichen Stallungen. Bis in die 90er Jahre wurden diese Stallungen als Messepalast genutzt. Sie wurden jetzt als Museumsquartier umgebaut zum, mit 60.000 qm, achtgrößten Kulturareal der Welt. Wunderschön verbunden sind hier barocke Gebäude mit moderner Architektur. Unter anderem sind hier das Kindermuseum, sowie das Leopold Museum für Klassische Moderne, die Kunsthalle für aktuelle Kunstausstellungen und Räume für die Wiener Festwochen untergebracht.

Kantine im Museumsquartier
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Mitten im Museumsquartier befindet sich die Kantine, die von Besuchern des MQ, MQ-Insidern, Wienern und Touristen gleichermaßen frequentiert wird. Hier kann man günstig und gut essen. Das Angebot reicht über vegetarische und nichtvegetarische Gerichte, Suppen und Snacks bis hin zu landestypischen Speisen und Desserts. Obst, Gemüse und eier stammen aus regionalen Bio-Betrieben. Während der warmen Jahreszeit gibt es auch 2 bestuhlte Außenbereiche. Wir haben während unserem Aufenthalt zweimal in der Kantine gegessen und waren sehr zufrieden.

Kindermuseum Zoom
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Das Kindermuseum Zoom befindet sich im Museumsquartier. Im Zoom finden Ausstellungen und Workshops zu bestimmten Themen statt. Hier werden Programme für Gruppen und Einzelbesuche geboten. Das Zoom veranstaltet auch im Rahmen von Zoom Science die Wiener Kindervorlesungen, in denen bekannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Aktuelles und Spannendes aus ihren Forschungen erzählen.
Im Zoom Kindermuseum darf nach Lust und Laune gefragt, berührt, geforscht, gefühlt und gespielt werden. Kinder erkunden hier mit allen Sinnen die Welt - allein oder in kleinen Teams.
Wir haben z.B. die Gelegenheit genutzt und die Kinder am Montagnachmittag für 1,5 Stunden, das hat pro Kind 5 Euro gekostet, ins Zoom gebracht, da war ein Workshop für 6 bis 12 jährige über Farben. Diese Zeit haben wir Erwachsenen genutzt um einmal eine richtige Wiener Kaffeehaus-Athmosphäre zu spüren und sind ins Kaffeehaus Sperl gegangen

Cafe Sperl
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In der Gumpendorfer Straße, Ecke Lehargasse findet man das Cafe Sperl. Eines der traditionellen Wiener Kaffeehäuser seit 1880. Wer die Atmosphäre eines echten Wiener Kaffeehauses genießen will ist hier genau richtig und der Betrieb ist auch nicht so riesig wie z.B. beim Sacher, wo man unter Umständen in einer Schlange vor der Tür warten muß. Bei schönem Wetter gibt es auch ansprechende Außenbestuhlung. Die Stimmung im Cafe ist richtig schön plüschig. Die Preise waren eher moderat, eine Tasse Melange kostete 2,20 Euro, ein Stück Strudel 2,30 Euro, diese Preise zahlt man doch heutzutage schon in jedem Cafe, oder?
Übrigens: In Wien wird zum Kaffee immer ein Glas Wiener Leitungswasser gereicht.

Prater:
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Der Prater war unser Ziel am Montagvormittag, der eigentliche Prater ist eine etwa 6 qkm große riesige, sehr weitläufige öffentliche Parkanlage, die zum großen Teil aus Aulandschaften besteht. Im Prater kann man wunderbar joggen, skaten und auch fahrradfahren. Der Prater diente von jeher den Wienern als Ausflugsziel. Der Vergnügungspark im Prater, der sogenannte Wurstelprater entstand erst später. Der Vergnügungspark im Prater, der eigentliche Rummelplatz wird von den Wienern heute noch oft als Wurstelprater bezeichnet. 1850 fuhr dort das erste Karusell. Heute gibt es neben dem Riesenrad hunderte von Fahrattraktionen, Schieß- und Wurfbuden, Verkaufsständen und auch Einkehrmöglichkeiten zum Essen und Trinken, sogar Tanzlokale hab ich gesehen. Gewundert habe ich mich über die, natürlich ausgenommen das Riesenrad, teilweise relativ moderaten Preise, so kostete eine Fahrt auf einer Geisterbahn 2,30 Euro. Ich denke, dass man das überall bezahlt.
Das Riesenrad, Wahrzeichen des Wiener Praters ist von weither sichtbar. Das Riesenrad wurde anläßlich der Weltausstellung 1897 erbaut. Heute verfügt das Riesenrad über 15 liebevoll restaurierte Wagons, darunter 2 Luxuswaggons sowie 4 Extrawaggons die man exklusiv anmieten kann. Der Blick über Wien ist schon unvergleichlich, wenn man ganz oben ist. Zum Riesenrad gehören ein Restaurant und Ausstellungen zum Riesenrad und zum Prater, so ist bei den Ausstellungen auch die Entstehungsgeschichte des Praters beschrieben. Eine Fahrt mit dem Riesenrad kostet für Erwachsene 8,50 Euro, für Kinder 3 Euro.
Die Luxus- bzw. Extrawaggons im Riesenrad können über das Restaurant für ein exklusives Candlelight-Dinner angemietet werden. Eineinhalb Stunden im Dinner for Two Waggon mit romantischem Menü und entsprechender Weinbegleitung kosten 315 Euro. Das ist wohl ein stolzer Preis, aber sowas macht man ja auch höchstens einmal im Leben, oder? Wäre doch z.B. ein idealer Rahmen für ein Heiratsantrag könnte ich mir vorstellen........

Pestsäule:
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Die Pestsäule steht am Graben, das ist eine Straßenbezeichnung, in der Wiener Innenstadt und ist wohl eines der bekanntesten Kunstwerke in der ganzen Stadt. Die Pestsäule wurde von Kaiser Leopold I. Ende des 17. Jahrhunderts als Gnadensäule bei Beendigung der Pestepidemie erbaut. Die Pestsäule zeigt neun Engelsfiguren, für die neun Chöre der Engel, die Dreifaltigkeit sowie den betenden Kaiser Leopold. Die Pestsäule ist 18 m hoch und aus Marmor gefertigt. Die Spitze wurde in jüngerer Zeit um die Witterungseinflüsse zu überdecken mit Blattgold überzogen.

Stephansdom:
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Der Stephansdom ist natürlich sehr beeindruckend, die riesigen Ausmaße und die Dächer mit den Ziegelmustern sollte man schon einmal gesehen haben, rund um den Stephansdom pulsiert auch das Leben in Wien, hier ist eigentlich immer etwas los, ob Pantomimen hier stehen oder Straßenmusikanten man spürt, dass hier das Leben von Wien pulsiert.

Fiaker:
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Auch heute fahren noch Fiaker durch Wien, sie stehen an der Hofburg, bei Schloss Schönbrunn und überall wo es sehenswert ist. Fiaker kann man buchen für eine kleine Rundfahrt durch die Altstast, eine Fahrt durch den Schlosspark Schönbrunn, größere Rundfahrten bis hin zu Transfers von der Bahn zum Hotel, etc., also ganz klassisch. Möglich sind aber auch Sonderfahrten z.B. Hochzeitsfahrten oder so. Eine kleine Rundfahrt durch die Altstadt kostet 35Euor pro Person und dann geht das aufwärts, klar. Wer mehr darüber wissen will, Fiaker kann man heute auch online buchen:
http://www.fiaker.at/default.htm

Loos-Haus, das "Haus ohne Augenbrauen"
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Wer sich für Architektur interessiert sollte sich unbedingt das Loos Haus am Michaelerplatz ansehen. Das Haus wurde in den 1920er Jahren von dem Architekten Adolf Loos erbaut und zwar ohne irgendwelche Schnörkel in der Fassade, sondern ganz klassischer Stil, so wie man das in Wien eigentlich gar nicht kennt, Adolf Loos mußte daraufhin wenigstens Balkonkästen anbringen, noch heute nennen die Wiener das Haus "Haus ohne Augenbrauen". Die Säulen im Eingangsbereich haben keine tragende Funktion sondern sollen lediglich die Verbindung zum Michaelerplatz und zur Hofburg herstellen.
Heute ist in dem Loos-Haus die Raiffeisenbank Wien untergebracht.


So, das war das was wir in dreieinhalb Tagen gesehen haben, ich kann Wien nur jedem empfehlen, das ist eine Superstadt und ich denke, dass wir auch nicht das letzte Mal da waren.

Wie immer bedanke ich mich schon n dieser Stelle fürs lesen, bewerten und kommentieren.
Rosi

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Kommentare

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  • hansi_ 19.07.2009 11:29
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • negendank 29.03.2009 16:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Xivender 16.01.2009 21:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • markus_strohecker 01.04.2008 17:28
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • plumpsack 04.03.2008 09:01
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Wien ist ja wohl unbedingt eine Reise wert.

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