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3,5 Tage in Wien
Pro Sehr beeindruckende Stadt, wahnsinnige Architektur
Kontra 3,5 Tage sind definitv zu kurz
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
So, nachdem wir nun schon seit 3 Tagen wieder zu Hause sind, werde ich mich mal an den Reisebericht machen. Wir haben also von Samstag bis Dienstag 3,5 Tage in Wien verbracht, ich bin noch voller Eindrücke von dem riesigen "Kulturschock" und versuche nun einmal Euch das was man in 3 Tagen erfahren kann näher zu bringen.
Unterkunft:Anbindung
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Innerhalb Wiens empfiehlt es sich auf jeden Fall, dass man sich ein Ticket kauft, man kann damit S- und U-Bahn nutzen und kommt binnen kürzester Zeit überall hin. Ein Ticket für 72 Stunden kostet 13,60 Euro für Erwachsene. Für Kinder gibt es sowas nicht, eine Kinderfahrt kostet 90 Cent, Kinder unter 6 Jahren sind frei.
Mit der U- und S-Bahn kommt man binnen kürzester Zeit innerhalb Wiens überall hin.
Schloss Schönbrunn:
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Da Schloss Schönbrunn nur 15 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt lag, haben wir uns das auch zuerst angesehen, allein für das Schloss könnte man aber schon 3 Tage gebrauchen, da es hier wirklich extrem viel zu sehen gibt.
Die gesamte Anlage ist unermesslich groß, alleine der Schlosspark hat eine Ausdehnung von 1,2 km nach Osten und 1,3 km nach Westen.
Schloss Schönbunn ist mittlerweile wohl die Hauptattraktion der Stadt Wien und lockt jährlich 6,7 Millionen Besucher an, und das zu Recht! Das Schloss Schönbrunn mit seiner Parkanlage gehört zu den sehenswertesten und beeindruckendsten barocken Schlossanlagen. Der Besucher kann lange Zeit in den Gartenanlagen damit verbringen zu lustwandeln, Gebäude und Gewächshäuser zu bestaunen oder sich in eine andere Zeit zu versetzen und dem höfischen Leben von einst nachzuspüren. Der Besuch von Schönbrunn bleibt sicherlich jedem unvergesslich.
Das Schloss
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Heute zählt das Schloss 1.441 Zimmer jeder Größe. Davon sind auch heute noch 190 Räume als Gemeindewohnungen an Privatpersonen vermietet. Der überwiegende Teil des Schlosses jedoch ist als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, jährlich wird es von circa 1,5 Millionen Gästen besucht.
Als Besucher betritt man das Schloss über den sehr schön gestalteten Ehrenhof. Zu besichtigen sind hier die Privaträume der Kaiserin Sissi und Franz-Josepfs, die das Schloss als Sommerresidenz nutzten. Außer diesen beeindruckenden Zimmern besichtigt man am besten auch die Galerien des Schlosses und die prächtige Freitreppe.
Im linken Seitenflügel ist ein Kindermuseum untergebracht. Hier finden Samstags und Sonntags nachmittags Führungen speziell für Kinder statt. Sehr kindgerecht bringen die Schlossführer den Kindern den Alltag der Kinder bei Hofe nahe, zum Schluss dürfen sich die Kinder noch verkleiden. Die haben hier auch noch die Original-Reitkleidung des Kronprinzen Rudolf, als er so ca. 7 oder 8 Jahre war zu besichtigen.
Irrgarten
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Eine weitere Attraktion im Schlosspark ist der Irrgarten. Der Irrgarten wurde in den 90er Jahren originalgetreu wieder nachgebaut. Der Eintritt kostet für Kinder 1,20 Euro, für Erwachsene 2,60 Euro. Besonders empfehlen würde ich einen Besuch des Irrgartens für Familien mit Kindern. Außer dem Irrgarten, der schon riesig Spaß macht gibt es noch ein Labyrinth mit verschiedenen lustigen Spielmöglichkeiten, man kann z. B. an einer sogenannten Klangkletterstange hochklettern und dabei Glockentöne erzeugen, außerdem kann man indem amn die Schritte zählt Matheaufgaben lösen. Dem Irrgarten ist auch noch ein schöner Spielplatz angeschlossen.
Die Wagenburg ist auch im Schlosspark zu finden, hier sind Kutschen, Sänften, Schlitten bis hin zu den ersten Automobilen zu finden. Die Kutschen sind in allen Variationen zu sehen von Staatskarossen und edlen Fuhrwerken bis hin zu Arbeitskutschen.
NeptunbrunnenGloriette
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Eine Gloriette ist ein Gebäude in einer Gartenanlage, das sich auf einem gegenüber der Umgebung erhöhten Standort befindet. Die bauliche Ausführung und Gestaltung kann sehr unterschiedlich sein, oft in der Form eines nach den Seiten mehr oder weniger offenen Pavillons oder in Bogenform.
Die Gloriette vom Schloss Schönbrunn ist wohl die bekannteste der Welt, sie wurde als letztes Bauwerk im Schlosspark Schönbrunn im Jahre 1775 als "Ruhmestempel" und Aussichtspunkt gebaut. Sie diente auch als Speise- und Festsaal sowie als Frühstückszimmer für den Kaiser, in dem Speisesaal befindet sich heute ein Cafe. Auf dem Dach ist eine Aussichtsplattform mit einem beeindruckenden Blick über Wien. Der goldeneAdler auf der Spitze der Gloriette ist von der Stadt aus, je nachdem von wo man guckt so zu sehen, als sei er direkt auf dem Schloss Schönnbrunn, man kann von weiter weg gar nicht sehen, dass die Gloriette mi dem Adler ein eigenes Gebäude ist.
Figuren im großen Parterre
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Im großen Parterre des Schlossparke befinden sich rechter und linker Hand je 16 große Steinfiguren, die auf Sockeln stehen. Die Figuren stammen aus der griechischen bzw. römischen Mythologie. Hier sind von Jason über Aphrodite und Hermes bis hin zu Pallas Athene alle vertreten. Die Figuren begrenzen das große Parterre bis hin zum Neptunbrunnen, der am Fuße des Hügels der zur Gloriette führt, steht.
Hofburg:
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Die Hofburg war unser Ziel am nächsten Tag. Die Wiener Hofburg ist ein riesiger, etwa 30 Hektar großer Komplex, der eine Vielzahl der verschiedensten Gebäude in sich vereint. Es gibt mehrere einzelne Burgen, Schlösser und Museen, die alle miteinander verbunden sind. Man beginnt eine Besichtigung der Hofburg am besten am Michaelerplatz, hier kommt am ehesten die Charakteristik einer Burg zutage. Der Michaelerplatz ist das Bindeglied zwischen Hofburg, Stadtgraben und Fußgängerzone. Vor dem großen Eingang zur Hofburg sind römische Ausgrabungen zu sehen, ein Hinweis darauf, dass die erste Burg die hier stand schon auf römischen Fundamenten gegründet wurde.
Sissi-Museum
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Das Sissi Museum befindet sich in den Kaiserappartements der Hofburg. In 6 Räumen wird einem das Leben der legendären Kaiserin Elisabeth näher gebracht, und zwar mit zahlreichen persönlichen Objekten Elisabeths und den berühmtesten Porträts der schönen Kaiserin. Von der unbeschwerten Kindheit bis hin zu ihrer Ermordung zeichnet das Museum das Leben der rastlosen, reisefreudigen Kaiserin nach.
Spanische Hofreitschule:
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In der Stallburg der Hofburg befinden sich die Stallungen der weltberühmten Lipizzanerpferde. Wirklich sehenswert sind die Vorführungen im noblen und wunderschönen Reitsaal der Spanischen Reitschule. Der Reitsaal ist durch seine edle Architektur sehr beeindruckend und überaus nobel. Am günstigsten ist so ein Besuch bei der fast täglich stattfindenden öffentlichen Morgenarbeit. Dafür braucht man auch keine Karten vorzubestellen, sondern man stellt sich möglichst früh an und kann dann am Eingang für denselben Tag Karten kaufen. Wesentlich beeindruckender, aber auch deutlich teurer, ist eine meist am Wochenende stattfindende Hauptvorführung. Hierfür müssen die Karten jedoch Wochen oder sogar Monate vorher bestellt werden. Wir haben das allerdings nicht gemacht, soviel Zeit hatten wir ja auch gar nicht, wir haben die Stallburg und die Hofreitschule nur von außen besichtigt.
Wer ein Pferdenarr ist kann auch noch das Lippizanermuseum besichtigen, in der Stallburg wurden die Räume der ehemaligen Hofapotheke und ein Teil der historischen Kellergewölbe zu einem Museum über Geschichte und Gegenwart der berühmten weißen Lippizaner eingerichtet.
Die Ausstellungsstücke reichen vom Pferdegeschirr aus der Barockzeit bis zum Caroussel-Wagen von Kronprinz Rudolfs, des Sohnes von Sissi und Kaiser Franz Joseph. Auf 2 großen Monitoren kann man Aufnahmen der berühmten Pferde sehen.
Kunsthistorisches Museum
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Das kunsthistorische Museum befindet sich gegenüber dem fast baugleichen naturhistorischen Museum in der Nähe der Hofburg. Ursprünglich ist das Museum aus den Sammlungen der Habsburger entstanden, vor allem aus der Portrait- und Harnischsammlung Ferdinands von Tirol, der Sammlung Kaiser Rudolfs II. und der Gemäldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm. Heute findet man im kunsthistorischen Museum alles von einer Gemäldegalerie über eine ägyptisch - orientalische Sammlung, Antikensammlung und Kunstkammer bis zum Münzkabinett. Weitere Ausstellungen finden sich in zahlreichen Nebenstellen des kunsthistorischen Museums z. B. in der Hofburg, Schloss Schönbrunn oder auch in der neuen Burg.
Zwischen den beiden, ebenfalls symmetrischen, Gebäuden des Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museums ist ein symmetrischer Garten angelegt. Die beiden Gartenhälften sind durch einen breiten Weg getrennt und genau gleich bepflanzt mit zu verschiedenen Figuren geformten Sträuchern und Blumenrabatten. Springbrunnen mit Parkbänken laden zum sitzen ein. Die Gärten gehören schon zu der großen Anlage der Hofburg.
Museumsquartier
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Das Museumsquartier befindet sich direkt gegenüber der 2 großen Museen und der Hofburg in den ehemaligen kaiserlichen Stallungen. Bis in die 90er Jahre wurden diese Stallungen als Messepalast genutzt. Sie wurden jetzt als Museumsquartier umgebaut zum, mit 60.000 qm, achtgrößten Kulturareal der Welt. Wunderschön verbunden sind hier barocke Gebäude mit moderner Architektur. Unter anderem sind hier das Kindermuseum, sowie das Leopold Museum für Klassische Moderne, die Kunsthalle für aktuelle Kunstausstellungen und Räume für die Wiener Festwochen untergebracht.
Kindermuseum Zoom
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Das Kindermuseum Zoom befindet sich im Museumsquartier. Im Zoom finden Ausstellungen und Workshops zu bestimmten Themen statt. Hier werden Programme für Gruppen und Einzelbesuche geboten. Das Zoom veranstaltet auch im Rahmen von Zoom Science die Wiener Kindervorlesungen, in denen bekannte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Aktuelles und Spannendes aus ihren Forschungen erzählen.
Im Zoom Kindermuseum darf nach Lust und Laune gefragt, berührt, geforscht, gefühlt und gespielt werden. Kinder erkunden hier mit allen Sinnen die Welt - allein oder in kleinen Teams.
Wir haben z.B. die Gelegenheit genutzt und die Kinder am Montagnachmittag für 1,5 Stunden, das hat pro Kind 5 Euro gekostet, ins Zoom gebracht, da war ein Workshop für 6 bis 12 jährige über Farben. Diese Zeit haben wir Erwachsenen genutzt um einmal eine richtige Wiener Kaffeehaus-Athmosphäre zu spüren und sind ins Kaffeehaus Sperl gegangen
Prater:
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Der Prater war unser Ziel am Montagvormittag, der eigentliche Prater ist eine etwa 6 qkm große riesige, sehr weitläufige öffentliche Parkanlage, die zum großen Teil aus Aulandschaften besteht. Im Prater kann man wunderbar joggen, skaten und auch fahrradfahren. Der Prater diente von jeher den Wienern als Ausflugsziel. Der Vergnügungspark im Prater, der sogenannte Wurstelprater entstand erst später. Der Vergnügungspark im Prater, der eigentliche Rummelplatz wird von den Wienern heute noch oft als Wurstelprater bezeichnet. 1850 fuhr dort das erste Karusell. Heute gibt es neben dem Riesenrad hunderte von Fahrattraktionen, Schieß- und Wurfbuden, Verkaufsständen und auch Einkehrmöglichkeiten zum Essen und Trinken, sogar Tanzlokale hab ich gesehen. Gewundert habe ich mich über die, natürlich ausgenommen das Riesenrad, teilweise relativ moderaten Preise, so kostete eine Fahrt auf einer Geisterbahn 2,30 Euro. Ich denke, dass man das überall bezahlt.
Das Riesenrad, Wahrzeichen des Wiener Praters ist von weither sichtbar. Das Riesenrad wurde anläßlich der Weltausstellung 1897 erbaut. Heute verfügt das Riesenrad über 15 liebevoll restaurierte Wagons, darunter 2 Luxuswaggons sowie 4 Extrawaggons die man exklusiv anmieten kann. Der Blick über Wien ist schon unvergleichlich, wenn man ganz oben ist. Zum Riesenrad gehören ein Restaurant und Ausstellungen zum Riesenrad und zum Prater, so ist bei den Ausstellungen auch die Entstehungsgeschichte des Praters beschrieben. Eine Fahrt mit dem Riesenrad kostet für Erwachsene 8,50 Euro, für Kinder 3 Euro.
Die Luxus- bzw. Extrawaggons im Riesenrad können über das Restaurant für ein exklusives Candlelight-Dinner angemietet werden. Eineinhalb Stunden im Dinner for Two Waggon mit romantischem Menü und entsprechender Weinbegleitung kosten 315 Euro. Das ist wohl ein stolzer Preis, aber sowas macht man ja auch höchstens einmal im Leben, oder? Wäre doch z.B. ein idealer Rahmen für ein Heiratsantrag könnte ich mir vorstellen........
Stephansdom:
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Der Stephansdom ist natürlich sehr beeindruckend, die riesigen Ausmaße und die Dächer mit den Ziegelmustern sollte man schon einmal gesehen haben, rund um den Stephansdom pulsiert auch das Leben in Wien, hier ist eigentlich immer etwas los, ob Pantomimen hier stehen oder Straßenmusikanten man spürt, dass hier das Leben von Wien pulsiert.
Loos-Haus, das "Haus ohne Augenbrauen"
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Wer sich für Architektur interessiert sollte sich unbedingt das Loos Haus am Michaelerplatz ansehen. Das Haus wurde in den 1920er Jahren von dem Architekten Adolf Loos erbaut und zwar ohne irgendwelche Schnörkel in der Fassade, sondern ganz klassischer Stil, so wie man das in Wien eigentlich gar nicht kennt, Adolf Loos mußte daraufhin wenigstens Balkonkästen anbringen, noch heute nennen die Wiener das Haus "Haus ohne Augenbrauen". Die Säulen im Eingangsbereich haben keine tragende Funktion sondern sollen lediglich die Verbindung zum Michaelerplatz und zur Hofburg herstellen.
Heute ist in dem Loos-Haus die Raiffeisenbank Wien untergebracht.
Wie immer bedanke ich mich schon n dieser Stelle fürs lesen, bewerten und kommentieren.
Rosi
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hansi_ 19.07.2009 11:29
negendank 29.03.2009 16:51
Xivender 16.01.2009 21:16
markus_strohecker 01.04.2008 17:28
plumpsack 04.03.2008 09:01
Wien ist ja wohl unbedingt eine Reise wert.