Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro gutes Essen, guter Wein, angenehme Atmosphäre, freundliches Personal, nettes Publikum, Lage, Blick
Kontra manchmal Warteschlange vor dem Buffet, im Sommer am Abend gelegentlich Stechmücken
Detailbewertung
| Essen & Trinken | |
|---|---|
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
| Atmosphäre | |
| Service | |
| Anbindung | |
| Auswahl |
Mein Geburtstag ist zwar nun schon über zwei Wochen vergangen, aber ich erinnere mich noch sehr gern daran. Abgesehen von den vielen schönen und liebevoll ausgesuchten Geschenken, die ich von meinem Freund bekommen hab, haben wir nämlich auch einen recht angenehmen Abend verbracht. Da mir der Sinn weder nach Schickimicki-Location noch Gourmettempel stand, sind wir einfach zum Heurigen gegangen – natürlich zu einem, bei dem wir schon oft waren und gute Erfahrungen gemacht haben.
Hier lesen ja vorwiegend LeserInnen aus Deutschland, die vielleicht nicht so genau wissen, was so ein „Heuriger“ wirklich ist. Deshalb möchte ich als geborene Wienerin, die mit dieser „Ur-Wiener Instanz“ quasi ganz selbstverständlich aufgewachsen ist, zunächst einmal ein wenig über den Heurigen erzählen – fern von Wikipedia und nur aus eigener Erfahrung.Für die meisten WienerInnen gehört „der Heurige“ einfach zum angenehmen Lebensgefühl dazu. Dabei geht es nicht darum, sich regelmäßig voll laufen zu lassen – das tun die Wenigsten und wenn, sind es meist TouristInnen, die den Heurigenwein und seine Wirkung zu wenig kennen und daher mehr davon trinken, als sie vertragen -, sondern einfach ein paar Stunden dem Alltag und seinem Stress zu entfliehen, in Geselligkeit gut zu essen und sich auch in Maßen einen edlen Tropfen zu gönnen und so für eine Zeit seine kleinen und größeren Problemchen zu vergessen und – wie man heute so schön sagt – ein bisschen „abzufeiern“. Natürlich mit Maß und Ziel. Dann gibt’s am nächsten Tag auch keine Kopfschmerzen.
Die WienerInnen schätzen „ihren“ Heurigen seit eh und je und können – wie erwähnt – meist auch gut mit der „Droge“ Wein umgehen, weil sie ihnen praktisch von Jugend auf vertraut ist.Das Schöne am Heurigen: Es gibt keine „Türsteher“, die dich beäugen, ob du auch reich, jung, schlank und schick genug für ihren Schuppen bist. Zum Heurigen gehen in Wien junge Leute ebenso gern wie ältere, um sich einmal – auch spontan, wenn es sich ergibt – ungezwungen zusammenzusetzen und in angenehmer Atmosphäre zu plaudern.
Die Tische sind meist groß und wenn kein Tisch mehr frei ist, ist es beim Heurigen durchaus üblich, sich zu anderen „dazuzusetzen“. Meist kommt man dabei mit den anderen Gästen leicht ins Gespräch.Gern werden Feiern jeglicher Art beim Heurigen abgehalten. Da es in jedem Heurigen natürlich auch Softdrinks ohne Alkohol gibt, sind auch Kinder willkommen und Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keinen Wein trinken möchten, sondern vielleicht lieber den noch unvergorenen, süßen Traubensaft. Niemand wird in einem Heurigen dazu gedrängt, Wein zu trinken oder nachzubestellen. Das Personal hat meist so viel zu tun, dass es ohnehin keine Zeit hätte, ständig in halbvolle Gläser nachzuschenken, wie ich das bei einer österreichischen Weinlokalkette im urbanen Raum leider ständig erlebe.
Natürlich gibt’s auch Heurige in der Innenstadt. Das sind dann aber meist Weinkeller wie der „Augustinerkeller“, der „Zwölf-Apostel-Keller“ oder der „Urbanikeller“ in der City. Ich bevorzuge allerdings die „echten“ Heurigen am Stadtrand, die ein ganz anderes Flair haben – schon weil man da nicht in einem fensterlosen, muffigen Keller sitzen muss, sondern besonders im Sommer in einem grünen Gastgarten sein kann.WienbesucherInnen wird vermutlich zum Heurigen als erstes Grinzing einfallen. Leider sind aber gerade dort viele Heurigenbetriebe auf Touristen eingestellt, die oft busweise angekarrt kommen und dann diese meist sehr großen und entsprechend unpersönlichen Heurigenlokale frequentieren. Natürlich findet man dort alles, was dem Klischee entspricht: Live-Musik, Kellnerinnen im weit ausgeschnittenen Dirndl, kitschig dekorierte Räume - und die Preise sind entsprechend hoch …
Aber trinkt man nun den Heurigen – oder geht zum Heurigen? Beides ist richtig. Der Heurige hat seinen Namen vom „heurigen Wein“, also dem Wein der letzten Weinlese. Und der Wein heißt „Heuriger“, weil er eben der heurige ist …WienerInnen haben ein sehr feines Gespür dafür, was ein „Touristenheuriger“ ist – ich will jetzt da keinen bestimmten Namen nennen, aber ich kenne natürlich einige davon – und ein Heuriger, den sie selbst besuchen …
Wein trinken kann man natürlich in beiden Locations. Es stellt sich hier aber auch die Frage: Sucht man eher das „Ballermann“-Feeling mit Hütchenverkäufern, Schunkeln und Mitgrölen beim „Schönen Westerwald“ – oder das eher ruhigere „Original“, das die Einheimischen bevorzugen. Und ja, das mit dem Westerwald und auch mit der Frage, warum es am Rhein so schön ist, hab ich tatsächlich beim Heurigen in Wien schon erlebt. Wiener Heurigenmusiker sind von Berufs wegen absolute Touristen-Profis. Sie beherrschen zwar das Repertoire der gängigen Wienerlieder – und gerade Heurigenlieder gibt’s ja in rauen Mengen -, aber wenn sie eine Gruppe Russen wittern, wird eben dann rasch „Kalinka“ angestimmt – und das Trinkgeld klingelt dann schon lauter in ihren Taschen … Deutsche Touristen lieben es gelegentlich, beim Heurigen zu singen – vielleicht denken auch manche, das gehört dazu. Da sie aber die Wiener Heurigenlieder nicht kennen, muss es eben dann das „Prosit auf die Gemütlichkeit“ und ähnlich Erbauliches sein.Ich persönlich mag Musik beim Heurigen überhaupt nicht. Ich fühle mich von Musikern, die von Tisch zu Tisch gehen und mehr oder weniger brutal jegliches Gespräch stören und dafür auch noch reichlich Trinkgeld erwarten, eher belästigt. Ich kenne die Wienerlieder und mag sogar einige davon – vor allem die alten, schwermütigen, die von der Melancholie der Wiener erzählen, die selbst oder gerade beim Heurigen ans Sterben denken und in morbiden Todesfantasien richtiggehend schwelgen. Man denke nur ans berühmte „Fiakerlied“, das diese Sterbeseligkeit bis hin zur Grabsteininschrift so richtig schön auskostet.
Sehr viele Wienerlieder, wie sie beim Heurigen gespielt werden, zeigen diese dunkle Seite der Wiener – etwa: „Es wird a Wein sein – und mir wern nimma sei … Wird schöne Madln gebn – und mir wern nimma leben“.Der Tod mag ein Meister aus Deutschland sein. Seine Lieblingsstadt ist aber mit Sicherheit Wien – abgesehen höchstens von gelegentlichen Urlauben in Venedig …
Als geborene Wienerin ist mir diese Hans-Moser’sche Sentimentalität und Koketterie mit dem Tod und der „schönen Leich“, wie in Wien ein prunkvolles, teures Begräbnis genannt wird, natürlich vertraut. Aber vielleicht möchte ich gerade deshalb nicht damit konfrontiert sein, wenn ich einmal einen Abend beim Heurigen verbringe. Noch dazu an meinem Geburtstag.Wie man sieht, braucht man als WienerIn nur an den Heurigen zu denken – und schwupps drängen sich Assoziationen an die Endlichkeit, die man in der schönen Kaiserstadt offensichtlich besonders kränkend findet und den Geist des alten Wolfgang-Ambros-Hits „Es lebe der Zentralfriedhof mit allen seinen Toten“ auf. Das ist bei WienerInnen offenbar einfach genetisch bedingt … ;-) Dabei sollte gerade ein Heurigenbesuch eine reine Annehmlichkeit sein und ist es meistens auch. Warum diese erst komplett ist, wenn man seiner Nekrophilie frönt, ist eines der vielen Geheimnisse, um nicht zu sagen, einer der vielen Abgründe der Wiener Seele.
Aber zurück zum Heurigenbesuch an meinem Geburtstag, bevor es noch zu gruftig wird … ;-)Heurige liegen naturgemäß am Stadtrand, am Fuß des Wienerwalds, inmitten der Weingärten. Im Sommer ist es da draußen kühler. Man fühlt sich fast schon wie „am Land“, die geliebte Stadt ist aber doch noch beruhigend nahe …
Um die Illusion, „am Land“ zu sein, zu betonen, sind Heurige rustikal ausgestattet und dekoriert. Was das bedeutet, muss ich, glaub ich, nicht näher erläutern. Stichwort: rot-karierte Vorhänge, Holzmobiliar und nostalgische bäuerliche Gerätschaften und Hausrat als Dekorationselemente. Gehört halt dazu und muss sein, um die Stimmung zu komplettieren. Beim Heurigen halten der Wiener und die Wienerin auf Tradition.Die alten Rechen und Dreschflegeln an den Wänden, die Strohblumen, Keramikkrüge und andere Rustikalobjekte geben den meisten Heurigen etwas bewusst Putziges, Niedliches, Romantisches. Das gehört eben auch zur Stimmung, in die man bereitwillig eintaucht wie in ein Märchen oder Disneyland. Alles ist gemütlich, freundlich, angenehm, lieb, vertraut. Die Welt soll ja auch gefälligst so tun, als ob sie schön und heil wäre, wenn man sich zwanglos entspannen will!
Richtige klassische Heurige verfügen über große Holztische, an denen man teilweise auch auf langen Holzbänken sitzen kann Vor allem in Gastgärten darf man sich keine Tischtücher oder elegantes Service erwarten. Besteck, Gläser, Teller, Brotkörbe, Servietten – alles ist einfach und rustikal, aber gerade deshalb in dieser Atmosphäre ansprechend und gemütlich.Bei einem klassischen Heurigen gibt’s ein mehr oder weniger gut sortiertes Buffet. Meist ist die Auswahl gar nicht so schlecht. Die Getränke bestellt man bei Tisch, bei einer Kellnerin, die Speisen sucht man sich selbst am Buffet aus, bezahlt sie auch gleich dort nach Gewicht, Stück oder Portion und trägt sie dann auf einem Tablett zu seinem Tisch. Neben kalten Aufschnitten, Aufstrichen und Salaten finden sich zahlreiche warme Gerichte der Wiener Hausmannskost und diverse saisonale Speisen, wobei schon lange stets auch Vegetarisches angeboten wird. Dazu kommen diverse Brotspezialitäten und Süßigkeiten.
Die Zeiten, in denen sich die WienerInnen ihr Sonntagsschnitzel samt Gurkensalat zum Heurigen mitgenommen und dort verzehrt haben, sind längst Vergangenheit. Früher gab’s nämlich kaum Essbares beim Heurigen. Das hat sich in den letzten fünfzig Jahren gravierend geändert. Einen Heurigenbesuch kann sich heute auch praktisch jeder leisten – wenn es sich nicht um einen sogenannten „Nobelheurigen“ handelt, bei dem die warmen Speisen vielleicht zum Tisch gebracht werden und die Auswahl teilweise größer ist, aber die Preise eben sehr hoch sind. „Nobelheurige“ sind bei vielen WienerInnen übrigens ähnlich beliebt wie „Touristenheurige“, da das Personal bei „Nobelheurigen“ bekannt arrogant und nachlässig ist. Ich hab das selbst in einem sehr berühmten großen Heurigenrestaurant in Neustift am Walde erlebt.Nach Neustift zieht es uns auch an meinem Geburtstag. Neustift war immer schon eine von mir geschätzte Heurigengegend. Manche mögen die Heurigenorte im Norden Wiens, an der Stadtgrenze – Stammersdorf oder Hagenbrunn am Fuß des Bisambergs fallen mir da etwa ein. Mir persönlich ist der Wein dort meist zu „resch“, also zu säuerlich. Aber das ist Geschmacksache. Wer es weniger deftig mag, dem sei Perchtoldsdorf und Gumpoldskirchen empfohlen. Auch der Süden Wiens, also Richtung Baden, Bad Vöslau usw. Doch diese Heurigenorte liegen schon außerhalb der Stadt in Niederösterreich.
Den „Weinhof Zimmermann“ kenn ich schon sehr lange. Schon als Studentin hab ich dort zahlreiche vergnügte Abende mit Freunden verbracht. Wenn ich daran zurückdenke, fällt mir sofort mein Studienfreund Hermann ein, der immer behauptet hat, gerade hier, beim Zimmermann sei ein Tor zur vierten Dimension. Ob das am Wein lag oder daran, dass er zu viel Lovecraft gelesen hatte, weiß ich nicht. Für mich hat sich dieses Tor leider oder zum Glück nie aufgetan, aber es hat für ausreichend fantastischen Gesprächsstoff gesorgt.
Der Platz hat allerdings wirklich eine besondere Atmosphäre. Es ist sicher kein Zufall, dass sich bekannte Wiener Künstler schon im Biedermeier sehr gerne hier aufgehalten haben. Der melancholische Dichter Ferdinand Raimund etwa – seine Zaubermärchen wie „Der Bauer als Millionär“ oder der „Verschwender“ werden heute noch häufig aufgeführt -, hat sich 1821 in der Nähe des Weinhofs Zimmermann mit seiner geliebten Toni verlobt. Die Lovestory der beiden übertrifft übrigens jede Telenovella. Daher würde es hier auch zu weit führen, sie zu erzählen. Nur so viel: Die heimliche Verlobung fand an einem sehr romantischen Platz statt – einer alten Marienstatue an einem Weg durch die Weingärten, heute und vielleicht damals schon Mitterwurzergasse genannt. Ob das Paar vor- oder nachher bei einem Heurigen eingekehrt ist, ist nicht überliefert, aber relativ wahrscheinlich, würde ich sagen. Der Theatermensch Raimund hatte natürlich viel Sinn für Poesie und dramatische Inszenierungen. Noch heute erinnert eine Gedenktafel an das dort gegebene Ja-Wort der „lebenslang verlobten“ Lebensgefährtin Raimunds Antonie Wagner. Ich glaube, es gibt nur wenige Gedenktafeln, die an die Verlobung eines Theaterdichters mit einer Kaffeesiedertochter erinnern.Neben der Marienstatue befindet sich eine kleine Bank, die zur Rast einlädt, zum Innehalten und Nachdenken über die Illusion der Liebe, den Tod, die Vergänglichkeit und den reizenden kleinen Heurigenort Neustift am Walde mit seinem spitzgiebeligen Kirchlein, das man alles von hier aus sieht, nebst Weinbergen und dem Wienerwald. Die Marienstatue ist übrigens in jedem besseren Stadtplan von Wien eingezeichnet. Wer auf den Spuren des romantischen Dichters Ferdinand Raimund wandeln will, wird sie unschwer finden und die Wanderung durch die zu jeder Jahreszeit schönen Weingärten sicher nicht bereuen. Liebespaaren kann die Marienstatue mitten in den Weingärten als Verlobungsplatz durchaus empfohlen werden. Ferdinand Raimund und Toni sind trotz mancher Unbilden bis zu seinem Selbstmord 1936 zusammen geblieben.
Die sonnigen Hänge mit ihren lehmigen Böden in dieser Gegend bieten übrigens ideale Bedingungen für die Entstehung eines guten Tropfens. Wir befinden uns hier auch auf uraltem Winzer- und Siedlungsgebiet. Neustift am Walde wurde schon 1330 namentlich urkundlich erwähnt! Die Siedlung selbst existiert sicher noch länger. Die Bewohner waren damals schon hauptsächlich Weinbauern. 1529 wurde das kleine Weindorf am Mitterberg von den nach Wien stürmenden Türken niedergebrannt. Heute befindet sich der Ort eingemeindet im Wiener Bezirk Döbling zwischen Sievering und Salmannsdorf – zwei ebenfalls bekannte und besuchenswerte Heurigenorte.Der Abend ist noch angenehm warm. Der Bus 35 A fährt durch eine gepflegte Siedlung am Stadtrand. Alte Häuser mit Gärten. Die Zeit scheint hier langsamer zu verrinnen als in der Stadt, obwohl auch diese Gegend ja noch zu Wien gehört. Bei der Station Agnesgasse steigen wir aus. Es empfiehlt sich, schon vorher den Aussteigeknopf zu betätigen, damit der Busfahrer weiß, dass hier jemand aussteigen möchte und stehen bleibt. Wenn niemand an der Haltestelle steht und einsteigen will, würde er sonst an der Station vorüberfahren.
Wir wenden uns gleich nach der Aussteigstelle nach rechts und gehen die Agnesgasse ein Stück hinauf – vorbei an gepflegten Häusern mit Gärten. Links zweigt nach ein paar Schritten die schmale Mitterwurzergasse ab. Nun befinden wir uns praktisch schon mitten in den Weingärten. Es gibt hier sogar einen Weinlehrpfad, der die einzelnen Rebsorten, die hier wachsen, vorstellt.Bald gelangen wir zu einem unübersehbaren Schild, das uns den weiteren Weg zum Weinhof Zimmermann weist. Das letzte etwas steile Stück des Weges dorthin muss in jedem Fall zu Fuß gegangen werden. Es ist ein Stück Weg, das von einem Parkplatz hinaufführt. Die kleine Mühe des „Anstiegs“ hat den Vorteil, beim Heurigen dann nicht von Motoren und Abgasen belästigt zu werden.
Mehr als 5 Minuten wird wohl keiner brauchen, um vom Parkplatz den Weinhof zu erreichen. Wanderschuhe und Bergausrüstung sind also sicher keine nötig … ;-)Schon liegt der hübsch gelegene Weinhof vor uns, ein rustikales einstöckiges Haus, das – wie ich in der Website des Weinhofs Zimmermann unter www.weinhof-zimmermann.at/de/weinbau-tradition.htmlh lese - 1979 an der Stelle einer früheren Buschenschank neuerrichtet wurde.
Der Gastgarten vor dem Haus ist relativ groß, mit einigen alten Obstbäumen bewachsen und auf einem Hang gelegen, mitten in den Weinbergen. Während man hier seinen Wein oder was auch immer trinkt, kann man den Trauben auf den Reben quasi beim Wachsen und Reifen zuschauen.Man hört leises Stimmengewirr, Lachen – es haben sich heute Abend außer uns auch noch andere hier eingefunden, um den Tag fröhlich ausklingen zu lassen.
Das Publikum ist angenehm und kultiviert. Ich würde sagen, gehobene Mittelschicht, keine Schickimickis. Zwischen 18 und 80 ist jede Altersstufe vertreten. An Nachmittagen sind hier auch Familien mit Kindern. Aber jetzt, um ca. 19 Uhr 30 oder so sind nur mehr Erwachsene da. Die Kinder kommen gerne her, weil es hier einige Kleintiere gibt, die am Rand des Gastgartens in Gehegen gehalten werden: Kaninchen, ich glaube auch Tauben usw.Der Gastgarten ist so groß, dass wir dort immer noch Platz gefunden haben, selbst an heißen Sommerabenden, an denen alles aus der Stadt hinaus in die kühlen Gärten am Wienerwald drängt. Heute ist es überhaupt kein Problem, einen guten Tisch zu finden. Wir wählen einen, der möglichst nahe am Haus ist, da wir es dann nicht so weit zum Buffet haben.
Wir bestellen einen halben Liter Heurigen. Damit ist ein heller Weißwein der letzten Weinlese gemeint. Weine früherer Ernten werden als „Alter“ bezeichnet. Sie schmecken „reifer“, gehaltvoller und sind oft etwas dunkler und intensiver im Geschmack.Der Wein kommt in einer schlichten Glaskaraffe - wie beim Heurigen üblich. Dazu trinken wir einen Liter Mineralwasser bzw. mischen ihn mit dem Wein in sogenannten Heurigengläsern – verewigt im Heurigenlied „A Glaserl mit an Henkel“ …
Was?! Das kennt ihr nicht? Dann muss ich doch glatt zumindest den witzigen Refrain hier zitieren, der bestimmt jeden schmunzeln lässt, der so viel Wienerisch kann, dass er ihn versteht:
„A Glaserl mit an Henkel
und drin a guater Wein
daneb'n a süaßer Engel
und net verheirat sein!
An alten Tanz vom Schrammel
möcht i dazua noch hör'n
dann könnt i in mein Taumel
vor Freud' a Laberl werd'n!“
Der Text stammt von Ferry Andree.
Mein Freund Tam übernimmt es netterweise, die Speisen vom Buffet zu holen. An manchen Abenden bilden sich vor dem Buffet Schlangen – da muss man etwas Geduld aufbringen, aber beim Heurigen hat man es ja nicht so eilig.
Heute ist die Wartezeit nicht allzu lang. Mit einem Tablett, Besteck und Servietten, die zur Selbstentnahme bereitstehen, stellt man sich vor dem Buffet an und kann inzwischen schon einmal die Köstlichkeiten in der Vitrine betrachten, die es heute gibt. Auf einer Tafel sind aktuelle warme Speisen angeschrieben – etwa eine Portion (mit Faschiertem = Hackfleisch) gefüllte Paprika in Tomatensauce um € 6,90. Das Speisenangebot wechselt. Was es so gut wie immer gibt, ist Schweinsbraten mit Knödeln, gebackene Champignons, gebackenes Gemüse und Spinatstrudel. Außerdem jede Menge frische Salate zur Selbstentnahme, diverses leckeres knuspriges Gebäck, Aufschnitt (Wurst, Käse, Schinken usw.), Aufstriche und Essiggurkerln bzw. Pfefferoni etc. dazu.Am besten, man lässt sich von seinen Augen verführen und bestellt einfach, worauf man Appetit hat. Tam holt wie immer zunächst einen kleinen „Vorspeise-Snack“ gegen den ersten Hunger. Diesmal ist es eine Portion Liptauer – für alle, die das nicht kennen: Das ist ein pikanter Brotaufstrich aus Quark – wir sagen Topfen – mit Paprikapulver, Kümmel, Zwiebeln usw. gewürzt. Schmeckt herrlich auf frischem Landbrot oder Kornweckerln. Dazu milde grüne Pfefferoni und einen Teller mit Räucherschinken.
„Was ist das für ein Schinken“, frag ich, „der sieht gut aus.“Wir sind schon sehr hungrig - vielleicht macht das auch die gute frische Luft hier draußen - und lassen es uns schmecken. Rasch ist der kleine Imbiss verzehrt. Und schon geht’s weiter mit den lukullischen Genüssen. Diesmal folgt für jeden ein Stück warmer Spinatstrudel. Dieser ist mit Sojakörnern bestreut, wenn ich das richtig erkannt hab, enthält kleine Stücke Schafkäse und wird mit einer weißen – ich glaube – Joghurtsauce serviert. Ein Klassiker, den wir hier schon öfter gegessen haben. Auch der ist bald verspeist … ;-) Als Nächstes folgt für jeden ein Stück Schweinsbraten mit Knödel, Bratensaft und einem Schälchen gemischtem Salat. Ich bevorzuge meist vegetarische Speisen, aber heute mach ich eine Ausnahme, denn der Braten sieht wirklich lecker aus und duftet würzig.
Inzwischen sind die Laternen im Gastgarten angegangen und verbreiten ihr mildes, gelbes Licht. Der Abendhimmel ist noch rot, aber die Weinstöcke inmitten derer wir hier sitzen, verlieren langsam ihre Konturen. Irgendwo singt eine Amsel. Alles ist friedlich und entspannend. Ich sehe niemanden ringsum, der sich nicht gut und angeregt unterhält. Eine Gruppe hinter uns tauscht ihre jüngsten Erlebnisse beim Tauchen im Urlaub aus, was ich so zufällig mitkrieg. An einem langen Tisch neben uns hat sich eine größere Gesellschaft eingefunden. Es scheinen Mitglieder einer internationalen Organisation zu sein. Einige Japaner sind dabei, hin und wieder wird englisch gesprochen. Vielleicht Teilnehmer eines Kongresses? Ja, dann sind auch einige Italiener gekommen. Sogar ein Kind ist noch dabei, trotz später Stunde. Das nehmen die Italiener bekanntlich nicht so genau. Da und dort flammt ein Blitzlicht für ein Erinnerungsfoto auf. Aber diese dezenten, ruhigen Gäste wirken alle nicht wie die üblichen Touristen, die die großen Heurigen im viel lauteren und belebteren Grinzing frequentieren.Musik gibt’s hier nicht – das schätze ich sehr. Der gute Wein macht ohnehin gesprächig, also muss man nicht auch noch extra durch Musik animiert werden.
Einige frühsommerliche Blumen blühen schon um den Gastgarten herum. Allmählich versinken auch sie in der hereinbrechenden Dunkelheit. Um diese Zeit ist früher hier oft der hellgraue Tigerkater des Hauses aufgetaucht und hat sich seine Streicheleinheiten geholt, bevor er in die Nacht hinaus schlich, um zu jagen oder auf Brautschau zu gehen. Die Wirtin hat uns einmal erzählt, dass dieser mutige kleine Kerl selbst vor den größten Hunden nicht den geringsten Respekt zeigt. Dass er dem einen oder anderen Raufhandel nicht aus dem Weg geht, sieht man an seinen Ohren, die schon einige Bissspuren zeigen. Ich hab meinen vierbeinigen Freund allerdings schon länger nicht mehr gesehen.Eigentlich sind wir nun schon pappsatt, wie man so sagt. Aber Tam stürzt sich noch einmal ans Buffet und holt einen köstlichen Fruchtstrudel als Dessert. Auch der ist für uns bereits ein alter Bekannter. Die Speisen werden hier übrigens alle frisch gekocht bzw. gebraten, gebacken oder zubereitet. Der süße Strudel ist einfach ein Gedicht. Davon bleibt nichts übrig.
Der Wein – aus naturnahem Anbau - schmeckt mir hier ebenfalls immer gut. Wie es an sich bei einem echten Heurigen sein sollte, stammt der Wein aus den eigenen Reben. Man hört immer wieder, dass es Heurige geben soll, die irgendwo günstig Wein kaufen und mehr oder minder dann als einen aus eigenem Anbau ausschenken. Dies ist hier sicher nicht der Fall. Der Herr des Hauses kümmert sich persönlich um den Wein und alles, was dazugehört, um aus ihm einen guten Tropfen zu machen. Der Heurige – also der Wein, der den Heurigen seinen Namen gibt – hat hier eine feine, unaufdringliche Muskatnote. Gerade so, dass man sie im Abgang noch leicht schmeckt. Ansonsten ist der Wein ein idealer Begleiter zu allen Speisen hier.Es gibt hier auch eine recht umfangreiche Getränkekarte. Sie enthält neben alkoholfreien Drinks auch Flaschenweine aus eigener Produktion. Also wer will, kann eine Flasche bestellen, was aber nicht sehr üblich ist. Meist sieht man auf den Tischen nur die üblichen Glaskaraffen mit einem oder einem halben Liter Wein stehen. Die Flaschenweine sind, so viel ich weiß, auch glasweise erhältlich. Preislich sind sie etwas teurer als der Heurige.
Die Flaschenweine können selbstverständlich auch gekauft und mitgenommen werden.Absolutes No-Go bei einem Wiener Heurigen ist natürlich die Frage nach Bier. Auch das hab ich schon erlebt bei Touristen. Wien hat sehr viele einladende Biergärten mit verschiedenen guten – zum Teil selbstgebrauten – Biersorten wie etwa das Bierlokal Fischerbräu. Doch bei einem echten Wiener Heurigen hat weder Bier noch die Frage danach etwas verloren. Damit macht man sich sicher nicht beliebt.
Unsere Weinkaraffe ist inzwischen leer geworden. Da wir inzwischen beim Nachtisch angelangt sind, entschließen wir uns, noch eine hausgemachte Erdbeerbowle zu trinken. Auch diese kommt in den typischen Heurigengläsern und schmeckt herrlich – nicht zu süß, dafür sehr erfrischend mit einem vollen Erdbeeraroma und vielen Fruchtstücken.Langsam wird es kühler. Einige Gäste haben sich schon wärmende Fleece-Decken zum Umhängen geholt, die hier für solche Fälle zur Verfügung stehen. Im Haus befinden sich zwar mehrere Gasträume, aber die sind heute alle restlos reserviert, verrät uns die Wirtin. Wir können es kaum glauben. Aber tatsächlich: Eine große Menschengruppe trudelt langsam ein.
Da wir hier quasi seit Jahren Stammgäste sind, auch wenn wir nicht jede Woche hierher kommen, kennt uns die Wirtin, die den Familienbetrieb leitet, schon und erzählt uns, dass hier eine Schule eine Abschlussfeier nach einer Matura abhält.
Tam erwähnt zufällig, dass ich heute Geburtstag hab.
„Mögen Sie Florentiner?“, fragt die Wirtin. Diese werden hier selbst angefertigt – es ist eine, wie der Name schon vermuten lässt, ursprünglich mediterrane Spezialität aus Schokolade mit vielen Mandelblättchen, Vanille und Arancini, wenn ich das alles richtig herausgeschmeckt habe. Wir haben diese köstliche Süßigkeit hier schon oft gegessen.
Zum Abschied überreicht mir die Wirtin ein Sackerl (für deutsche LeserInnen: Papiertüte) voll mit frischen Florentinern und gibt mir Glückwünsche für mein heute beginnendes neues Lebensjahr mit auf den Weg.
Wir sind an diesem Abend aber schon so voll gestopft mit gutem Essen, dass wir sie uns für den nächsten Tag aufheben. So startet mein neues Lebensjahr auch am nächsten Morgen süß – und ich hoffe, dass das in jeder Beziehung so bleiben wird.
Der Autobus 35 A fährt nachts im 15- bis 11-Minuten-Takt von Salmannsdorf Richtung Wien zur U-Bahn. Die letzten Busse von der Station Agnesgasse gehen um 00 Uhr, 0 Uhr 15, 0 Uhr 30, 0 Uhr 41 und 0 Uhr 52. Da der Heurige um 24 Uhr schließt, ist es also kein Problem, noch einen Bus zurück in die Innenstadt zu bekommen – selbst wenn man bis zur „Sperrstunde“ bleibt.
Ich hoffe, dass ich nun alles Wesentliche zu diesem empfehlenswerten Heurigen gesagt habe, den ich schon sehr lange kenne und bei dem ich sogar seinerzeit meine Promotion im Freundeskreis gefeiert hab. Die Preise sind leistbar. Natürlich kommt einiges zusammen, wenn man so genäschig ist wie wir, um nicht zu sagen, verfressen. Aber man hat ja auch nur einmal im Jahr Geburtstag …
Um eine Frage vorwegzunehmen: Gibt’s auch was Negatives über dieses kleine Heurigenparadies zu erwähnen? Da ein irdisches Paradies nie fehlerlos sein kann, gibt es das: An heißen Sommerabenden kann es spätabends passieren, dass man von Gelsen (in Deutschland: Stechmücken) umschwärmt wird. Das haben wir in starken Gelsenjahren leider manchmal schon erlebt. Der Weinhof Zimmermann ist mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet, das nur erhält, wer sich strengen Umweltschutz-Kriterien unterwirft und diesbezüglich auch regelmäßig kontrolliert wird. Ich muss gestehen, dass ich mich mit ein paar quicklebendigen Gelsen an einigen späten Sommerabenden leichter abfinden kann als mit irgendwelchen Insektiziden, die versprüht werden oder verdampfen und dabei womöglich noch unangenehme Gerüche entwickeln bzw. diesen unerträglichen blauen elektrischen Insektenlampen, deren gleißendes Licht Insekten unwiderstehlich anzieht und deren ekelhafte Zischgeräusche beim „Brutzeln“ der Tierchen mir den Appetit verderben. Leider werden von diesen perfiden Todesfallen ausnahmslos alle Insekten getötet – auch Nachtfalter und durchaus unschädliche, nützliche Insekten. Wie ich ja schon erwähnt habe: Der Heurige regt die WienerInnen paradoxerweise oft an, sich in mehr oder weniger masochistischen Todesfantasien zu ergehen. Den sinnlosen und gelegentlich sogar langsamen Tod unzähliger kleiner Lebewesen ständig vor Augen bzw. Ohren zu haben, würde aber sicher nicht zu meinem Wohlbefinden bei einem abendlichen Heurigenbesuch beitragen. Da lebe ich wie gesagt schon lieber mit ein paar hungrigen Gelsen …Neustift am Walde bietet übrigens einige Attraktionen wie den Neustifter Kirtag, der heuer vom 19.-22.8.2011 stattfindet. Anders als andere Kirtage, die meist zu Ehren eines Schutzheiligen abgehalten werden, wird beim Neustifter Kirtag immer noch ein Steuererlass der Kaiserin Maria Theresia gefeiert, nämlich das sogenannte „Buschenschank-Privileg“, das hier, im ehemaligen Weindörfl am Mitterberg, den Ausschank von Wein erlaubt. Das waren noch Zeiten! Die Tradition solcher Steuererlässe sollte auch heutzutage weitergepflegt werden, finde ich, nicht nur die Erinnerung daran …
Beim Neustifter Kirtag gibt’s einen Jahrmarkt mit Standln - von Tattoo bis zur Gratis-Kopfmassage -, Feldmesse, Weinverkostungen usw. Der ganze Ort verwandelt sich in eine „Festmeile“ mit Tischen und Bänken, an denen gegessen und getrunken werden kann und das auch reichlich wird. Besonders bei schönem Wetter ist das Fest immer sehr gut besucht, meist von WienerInnen.Am Schluss dieses jährlich im August stattfindenden Events lockt der Umzug der großen, reich geschmückten „Hauerkrone“ - sie ähnelt einer Erntedankkrone - jedes Jahr zahlreiche Schaulustige an. Nach alter Tradition wird die schwere „Hauerkrone“ an einer Stange von zwei kräftigen jungen Männern in einer Prozession von einem Heurigen zum anderen getragen – stets begleitet von vielen durstigen Seelen, die sich bei dieser Gelegenheit gern überall mit einem Gläschen Wein stärken und sich so durchkosten durch die Heurigenbetriebe. Ich hab das einmal vor Jahren miterlebt und es war eine recht feuchtfröhliche Angelegenheit, vor allem weil sich hier Einheimische und „städtische“ Wiener mischten. Es wurden viele Witze gemacht – aber niemals böse oder geschmacklose. Es war einfach nur lustig. Die Neustifter kamen in ihrer Tracht – die jungen Mädchen trugen Dirndl, die Männer kurze Lederhosen und ländliche Hüte. Man wurde sofort ins festliche Geschehen integriert – die Neustifter zeigten sich sehr kommunikativ und ausgelassen. Es gab auch Blasmusik und jede Menge Jubel, Trubel und Heiterkeit, die aber nie unangenehm eskaliert. Ob es jedes Jahr so ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber ich nehme es an. Auf http://www.prater.at/NewsDetail.php?Id=1672184 hab ich einige Fotos vom Neustifter Kirtag gefunden, die ein wenig von der Stimmung dieses Festes spüren lassen und auch die große „Hauerkrone“ zeigen, die herumgetragen wird. Meist findet sich bei diesem Fest viel Prominenz ein – vom Wiener Bürgermeister auf und abwärts.
Ein letzter Tipp noch für WienbesucherInnen: Neustift am Walde liegt direkt am Wienerwald. Diese Gegend eignet sich ideal für wunderschöne Ausflüge sowie kleine und größere Wanderungen. Der Hermannskogel – mit seinen 542 m die höchste Erhebung dieses Teils des Wienerwaldes – ruft und lockt mit einem Aussichtsturm. Neustift am Walde liegt auf ca. 280 m Seehöhe – der Gipfelsieg ist also von da aus praktisch jedem möglich … Wer es lieber weniger weit und hoch hat, kann den Lebensbaumkreis erklimmen – der liegt nur 415 m hoch in einem Stück Wienerwald, das auf den schönen Namen „Am Himmel“ hört. Ob das damit zu tun hat, dass die Engerln, wie es in einem alten Wienerlied heißt, besonders gern nach Wien auf Urlaub kommen?© DMK 6/11
Mitterwurzergasse 20
1190 Wien-Döbling
Tel. 01/4401207
heuriger@weinhof-zimmermann.at
(Mitte März - Mitte Dezember)
Mo–Sa: 15.00 bis 24.00 Uhr
(warme Küche bis 23.00 Uhr)
Der Weinhof Zimmermann in Neustift am Walde (Wien-Döbling) ist ein echter Wiener Heuriger, den wir immer wieder gern besuchen.
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
geistreich 04.07.2011 01:02
Herzlichen Glückwunsch nachträglich! ;-) LG Karin
xXschmiddixX 01.07.2011 12:51
Wie so gut wie immer eben BH :)
tapio-maunzi 30.06.2011 21:01
BH und Gruß. Doris
Canabinol 30.06.2011 20:33
alles gute im nachhinein. a heuriger kann schon was, was mich stört sind die buffets ich möcht lieber bedient werden. a ordentliche geignmusik khört auch dazu bei so touristenheurigen wie beschrieben würd ich gehn das braucht wirklich keiner...
Ich war während meines ersten Wien-Besuches 1993 auch in einem Ort, in dem es viele Heurigenlokale gibt - Neustift war's nicht, Baden auch nicht - fällt mir vielleicht noch ein. Dein Bericht weckt alte Erinnerungen. Viele Grüße und bh nachgereicht.