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Pro Kultur, Parkaue entlang der Ilm, Parkpreise auch im Zentrum
Kontra Teils die Zufahrtsbeschilderung
Detailbewertung
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Ich war in Weimar in jungen Jahren im Jahr der Kulturhauptstadt mit meinem Deutsch-Leistungskurs. Das kann ja heiter werden, dachte ich mir, als wir los fuhren in diese so ereignisträchtige und geschichtskundige Stadt in der Goethe und Schiller einst gemeinsam gelebt und gewirkt hatten! Gelebt und gewirkt haben die großen Leitbilder deutscher Literatur. Sie haben einen unglaublichen Reichtum an Wohlstand und Prestige mit sich gebracht und der Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Dieser Eindruck hat sich mehr noch verfestigt, als ich im Rahmen meiner 2008er Deutschlandreise mit meiner heutigen Frau wieder Weimar besuchen konnte
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Ein paar kurze Erläuterungen zur Geschichte:
Die Entstehung der Stadt wird auf cirka 1000 n. Chr. datiert. Genauer gesagt ist eine Burg der Grafen von Weimar erstmals 984 schriftlich fixiert gefunden worden. In der Nähe der Burg erfolgte dann etwa gegen Mitte des 13. Jahrhunderts die Stadtgründung (erstmals 1254 bezeugt). Seit 1372 war Weimar im Besitz der Wettiner, ehe es von 1547 bis 1918 Residenz des Herzogtums Sachsen-Weimar beziehungsweise (seit 1815) des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach war. In den letzten Jahrzehnten des 18. und den ersten des 19. Jahrhunderts wurde Weimar dann, der uns so gut in Erinnerung gebliebene, Mittelpunkt des deutschen Kulturlebens. Zur gleichen Zeit wirkten in Weimar die Schriftsteller und Philosophen Wieland, Goethe, Herder und Schiller.Auf dieser äußerst gebündelten philosophischen Elite-Basis begründet sich dann auch die Tagung der deutsche Nationalversammlung von 1919/20, in der die Verfassung der Weimarer Republik beschlossen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg (von 1920-1948) war Weimar Hauptstadt des Landes Thüringen; heute ist es Erfurt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Weimar zusehends vernachlässigt, da die DDR-Führung wohl nicht an die gemeinsame und glorreiche gemeinsame Zeit Deutschlands erinnern wollte und so wurde die Stadt in einen, in den Verfall führenden, Schneewittchenschlaf versetzt, der erst mit der Wiedervereinigung sein Ende fand. Seit dem Mauerfall wird intensiv auch in Weimar an der Rekonstruktion der Infrastruktur (Nahverkehr, Strassen, Kulturdenkmäler,...) gearbeitet, was nach der Entscheidung Weimar zur Kulturhauptstadt Europas im Jahre 1999 werden zu lassen noch verstärkt wurde.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Wie bereits in der Einleitung begonnen unternahm ich eine 3-tägige Exkursion mit meinem 15 Köpfe zählenden Deutsch-Leistungskurses inklusive 2 äußerst klugen Lehrerköpfe, die in Anbetracht des kulturellen Reichtums der Stadt schon im Vorfeld uns alle mit Referatsthemen und Extra-Arbeiten zur Vorbereitung der Reise überhäuft hatten! So vorbereitet war in uns Allen eine gewisse Erwartungshaltung zu erkennen, die sich insbesondere in dem Gedanken eine ausschließlich informative Veranstaltung (anders formuliert: eine stinklangweilige) anzugehen, doch vorab – Weimar ist zwar Kulturhauptstadt, aber man kann sich vergnügen und das nicht zu knapp!
Unser erster Tag begann mit der Anreise per Zug in den frisch renovierten und schnuckelig hergerichteten Bahnhof. Ausgestiegen aus dem piksauberen Bahnsteig führte und die mitreisende Menschentraube gen Ausgang, der uns schlussendlich auf einen kleinen Vorplatz ausspie. Der Platz an sich und die umstehenden Gebäude waren also das Erste, dass seinen Eindruck auf uns machen konnte und ich muss sagen, es war ein Guter! Wenn man mit einbezieht, dass er erste Eindruck der Prägenste ist, so wird klar, wohin die Reise (des Berichtes) geht. Die Häuserfront war frisch renoviert (es war übrigens im Jahre 1999 a.d.) und mit hellen, in der Sonne brillierend funkelnden Gelbtönen angestrichen. Vor unseren Füßen und Augen erstreckte sich ein liebevoll angelegter kleiner Platz von nur cirka 50 mal 50 Metern Ausmaß, der in vier quadratische satt-grüne Rasenviertel (penibel zurecht gestutzt, versteht sich) mit jeweils 2 sich in der Mitte kreuzenden Wegen, unterteilt war. An den ausreichend breiten und mit weißem, feinen Kiesel bestreuten Weg standen massive und einladend wirkende Holzbänke, nicht solche, wie man sie eigentlich findet, sondern jene, die man oftmals sich selbst hinter das Haus stellt. Wir folgten dem Mittelweg und orientierten und mittels neu aufgestellter Stadtkarte wo denn unsere privaten Unterkünfte zu finden seien...Natürlich waren diese just am anderen Ende der Stadt, doch ermöglichte und dies den doch weiten (4 Kilometer) langen Marsch durch die Innenstadt und die Parkanlagen entlang der Ilm aufzunehmen und so Bilder und Impressionen einmal vollkommen ohne Kulturdruck seitens der Lehrer zu spüren. Schon auf diesem Marsch fiel uns Eines auf: Die Innenstadt war sauber, neu angelegt beziehungsweise renoviert und zudem einfach schnuckelig anzuschauen. Das, was unsere neugierigen Blicke erhaschten, waren ausschließlich feine und wunderschöne Fassade von 3-4-geschossigen Häusern und Villen, welche allesamt zwischen einhundert und dreihundert Jahre alt sein mögen. Die verkehrsberuhigten Strassen (eigentlich nur die Hauptstrasse) sind sehr gut als Weg zu nutzen, da eben dem Fußgänger gleich viel oder sogar mehr Raum gegeben wurde, als den Autos. Man sieht allerorts viele Busse und Fahrräder, weniger Autos und kaum Lkws, wie sie andernorts das Stadtbild prägen.
Also durch die Innenstadt, hinein in die Parkanlagen der Stadt Weimar entlang der Ilm, wo auch Goethes berühmt-berüchtigtes Gartenhaus zu finden ist. Diese malerische Parkanlage ist in etwas so ruhig und schön angelegt und naturbelassen, wie ich es nicht zuvor erlebt habe. Neben gepflegter Rasenfläche findet sich eine wild-wuchernde Naturwiese mit all Ihren Blumen, Gräsern und natürlich zirpenden Grillen, schwirrenden Fliegen und anderen Insekten, aber auch mit quakenden Fröschen und quirligen Fischen entlang der Sumpfgewässer der Ilm-Aue. In mitten des begrenzenden Hügels entdeckt man hinter Sträuchern und unter den alten und wuchtigen Bäumen mit ihrem satten, vollen Laub das besagte Gartenhaus, dass ein wenig versteckt hervorlugt. Wir gehen weiter und endlich gelangen wir aus den Auen und der Parklandschaft direkt in die „neuere“ Wohngegend im Süden der Stadt. Dort ist eine neue Klinik und ein medizinisches Forschungszentrum errichtet, ein Mc Donalds im ebenfalls gerade fertig gestellten Gewerbegebiet direkt an der Autobahn-Ausfahrt zu finden. Einen halben Kilometer in Richtung Innenstadt jedoch sind noch unsere Unterkünfte, zum großen Teil neue, teils jedoch bereits 10 Jahre alte Vorstadthäuser mit ausreichend Garten. Die neue Wohnkultur des Reihenhauses findet sich hundert Meter entfernt und nennt sich hier überraschender Weise „Sozialer Wohnbau“.Wir erholen uns den Tag über, ehe wir am späten Nachmittag wieder mit dem Bus ins Herz der Stadt (den Busbahnhof ) stoßen. Dort findet sich zentral das Bauhaus, das wohl wichtigste Kunst-Zentrum Deutschlands, das die wichtigsten künstlerischen Kräfte des Nachexpressionismus in Deutschland sammelt und ausstellt. Das Museum mit dem wohl Meister wie Gropius und Kandinsky verbunden werden, ist eigentlich eher unscheinbar und liegt am Hang; nebenan Sitzmöglichkeiten, Bänken um einen Schatten spendenden Baum, eine steile Treppe herab in Richtung Herder-Kirche. Die spätgotische Hallenkirche ist insbesondere wegen Ihres Cranach-Altars bekannt. Auch sonst fanden sich auf unserem Stadtrundgang diverse alte und mitunter sehr sehenswerte Kirchen. Erwähnenswert scheint mir davon insbesondere die Jakobskirche (1712 erbaut) zu sein,
Nicht nur thematisch auch örtlich gesehen liegt zwischen Herder, Schiller und Goethe in Weimar nicht allzu viel. Der Stadtkern umfasst vielleicht 500 Meter in Länge und 300 Meter in der Breite und ist somit also als „überschaubar“ zu bezeichnen. Mitten in der Fußgängerzone findet sich dann unscheinbar in die Riege der Stadthäuser eingegliedert das Schiller-Haus das momentan eine Sammlung über den Literaturmeister und sein Leben beherbergt. Wie eigentlich in der ganzen Fußgängerzone und auch dem Marktplatz ist diese 2-geglidert. In der Mitte finden sich große und starke Bäume, die sich mit ihrem enormen Astwerk über die gesamte Breite erstrecken und so in der sommerlichen Mittagssonne kühlenden Schatten spenden. Die (natürlich) neu angelegte Zone ist einfach schön anzusehen. Es finden sich anspruchsvolle Galerien, kleine Boutiquen, noch kleinere Antiquariate (die hauptsächlich mit Waren und Dingen der Hochzeit handeln) und immer wieder Souvenir-Läden, die aus Goethe und Schiller mittels Tellern, Orden, Lesezeichen, Bildern, Blöcken, etc. Kapital schlagen wollen. Wirklich schön und empfehlenswert empfand ich hingegen die speziellen Buchläden, welche sich auf Werke von und um die großen Meister aus Weimar spezialisiert haben. Sicherlich findet sich auch in Weimar das ein oder andere Bekleidungsgeschäft doch erinnere ich mich von den Großen nur an H&M – wer shoppen gehen möchte ist an anderen Orten eindeutig besser beraten!Doch folgen wir der Fußgängerzone zum Marktplatz wo wir neben dem Rathaus auch die traditionsreiche Hotelgastronomie „Hotel Elephant“ finden. Auch hier lässt sich sagen, dass die alten und gepflegt-renovierten Häuser, Fassaden und Gebäude einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der sich wohl trefflich folgendermaßen umschreiben lässt: Wer in Weimar flaniert fühlt sich ein eine andere Zeit versetzt, nämlich die um Schiller, Goethe, Weiland und Herder! Schweift man den Blick vom Marktplatz, auf dem zu meiner Besuchszeit täglich Markt war, findet man zunächst die Schlösser. Da ist das Rotes (1574-1576) und Gelbes Schloss (begonnen 1702), ein paar Schritte weiter dann das Stadtschloss (16. Jahrhundert; Sitz der Staatlichen Kunstsammlungen und der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur). Außerdem findet man in und um Weimar 2 weiter Kleinode, darunter Schloss Tiefurt aus dem 16. Jahrhundert sowie Schloss Belvedere (1724-1732) mit seinem aus Bildern bekannten Barockgarten.
Wieder eine Verzweigung abgebogen steht man auf dem dritten wichtigen Platz, dem Frauenplan, dem Sammelpunkt der Touristen und Bewohner Weimars. Gesäumt von dem Cranach-Haus (1549) und dem Goethe-Geburtshaus sowie einem kleinen Grünstrich und Straßencafés ruht man sich (zumindest haben wir das ausgiebig getan) am Besten einmal aus und entspannt von den doch langen Fußmärschen in der malerischen Innenstadt. Die Impressionen, die sich zeigen, sind vielzahlig und beeindruckend. Allerorts Spuren der Herren Goethe & Co. Das Museum und das Archiv der beiden großen Köpfe der Stadt ist im Haus Goethes am Platze.Weitere Attraktionen im Zentrum und der Innenstadt sind weiterhin (ich muss sagen, ich habe sie alle gesehen und ab hier wird’s eher zäh) die Grabstätten von Goethe und Schiller auf dem Friedhof vor dem Frauentor, das Deutsches Nationaltheater samt seiner oft-gezeigten Statue davor, diverse staatliche Kunstsammlungen – darunter ein Museum für „entartete Kunst“, ein Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens, die Bauhaus-Universität (gegr. 1996) sowie die Hochschule für Musik und das ebenfalls neue Goethe-Institut (seit 1996).
Unbedingt besichtigen sollte man zudem die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald, ein ehemaliges Konzentrationslager auf dem Ettersberg nahe Weimar (mehr dazu lest ihr am Besten demnächst in der Rubrik).
Leider beendete eine eher beklemmende Erkenntnis unsere äußerst gesellige Zeit, die von abendlichen Studenten-Parties auf dem Markt und Saufgelagen im Park begleitet wurde. Nämlich ist Weimar eine leider lange Zeit vernachlässigte Ost-Stadt geblieben. Bis heute sind vielleicht außer dem Stadtkern nur hier und da die Hauptstrassenzüge wieder hergestellt worden – die Touristen sehen zwar Weimar, aber das Elend und der Verfall bleibt ihnen so lange enthalten, wie sie sich auf den Hauptwegen aufhalten. Verlässt man diese, erkennt man, dass der größere Teil Weimars doch noch sehr trostlos ist. Lange Straßenzüge voll nicht-renovierter Plattenbauten säumen die umliegenden Stadtteile und machen Weimar zu einer geradezu paradoxen Stadt. Bauhaus hier, Plattenbau da und das sieht der Touri eben meist nicht. Es ist zu hoffen und zu verlange, dass sich der Aufbau fortsetzt und der Wiederaufbau weitergeht, damit GANZ Weimar so sehenswert sei, wie es das Zentrum und die kulturellen Denkmäler längst wieder geworden sind. Zu diesem Zwecke sollte das Geld aus den touristischen Einnahmen in den Ausbau der Randgebiete und Wohnklötze gesteckt werden – die Innenstadt ist bereits topp und Kulturfeste nur dann finanzierbar, wenn es allen gut geht!
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Ich schreibe an dieser Stelle nur weil man natürlich viele Tage ohne Langeweile in den Museen und den Angeboten in Weimar verbringen kann. Unser kurzfristig reduzierter Tagesplan entsprach dann einfach der Idee, die Seele baumeln zu lassen und bei strahlendem Sonnenschein die unglaubliche Atmosphäre des Zentrums zu genießen, sich in die alte Zeit zurückzuversetzen und optische Eindrücke in sich aufzunehmen.
Wir parkten nahe des Parks sehr nahe am Zentrum. Die Parkpreise waren extrem günstig. Leider habe ich keine konkrete Erinnerung. Aber Stundenpreise bis/unter 1€ kenne ich auf westdeutschen Städten und in dieser Lage gar nicht. Auch gab es durchaus einige Flächen am Straßenrand frei - und das in der schulischen Sommerferienzeit vieler Bundesländer. Wir stiegen aus und meine bessere Hälfte war doch ziemlich von Beginn an entzückt über die wirklich beeindruckende Dichte best sanierter Gebäude. Auch auf mich wirkte es noch wie damals. Wer nur ein Funken Fantasie hat, kann sich leicht in eine andere Zeit fallen lassen, über das Kopfsteinpflaster wandeln und Eindrücke aufsaugen.Während die Beschilderung für die Besucher im Stadtzentrum ideal ist, hatte ich auf der etwas improvisierten Anfahrt aus Erfurt doch gewisse Probleme direkt zu ahnen, wo man nun möglichst ohne vor einer Sackgasse zu landen nahe ins Zentrum zu gelangen. Doch wie gesagt, ist man als Gast zu Fuß unterwegs bestens orientiert. Überall finden sich Hinweise, auch auf ordentliche Toilettenanlagen oder Tourismusbüros.
Wir sind durch die Fußgängerzone, auch heraus aus dem direkten Zentrum gegangen. Die Straßen waren sauber, die Fassaden authentisch renoviert. Auch ohne sich an Touristenführer und die Hauptrouten zu handeln, trifft man auf Sehenswertes, kleine Beschilderungen, Messingschilder, die Auskunft über weitere mehr oder weniger prominente Bewohner aufklären. Positiv fällt der gut erhaltene Baumbestand auf. Überall ziert gerade im Vergleich zu den mir besser bekannten westdeutschen Städten üppiges Grün das Straßenbild. Einige Parks, auch versteckte grüne Ecken mit Spielplätzen an Schulen gefallen.Für mich aber das absolute Highlight ist die unmittelbare Integration und Nähe der Altstadt mit dem Park an der Ilm. Dieser Landschaftspark ist einfach wunderschön und bietet mit unzähligen Eckchen, Statuen, Grotte und selbst Goethes Gartenhaus für reichlich eindrucksvolle Plätze. Ein unvergesslicher Moment wurde uns zuteil, als ich mit meiner Liebsten vom Gartenhaus über ein Brückchen der Ilm ging und ein Geiger anfing, eine romantische Melodei für uns zu spielen. Ein Kuss auf der Brücke und das wunderschönste Lächeln meiner Frau sind mir auf ewig in Erinnerung.
Weimar ist eine tolle Bühne für diese Momente. Es gibt viel Treiben und die schon angesprochenen Angebote. Wer sich auf die Stadt und die Eindrücke einlässt, wird seinen ganz eigenen unvergesslichen Moment hier mit Sicherheit erleben können. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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yesup 22.05.2011 21:00
robu1980 25.03.2011 11:18
Hallo, ein schöner Bericht *sh* ! Ich wohne in Weimar und weiß, das es wirklich ein schönes Städtchen ist... Übrigens: Das eine Foto von dir, dass ist nicht das Stadtschloss Weimars, sondern heute das Thüringische Haupstaatsarchiv ;o) GLG
RoundaboutFlorence 25.01.2010 03:33
Weimar ist echt nicht schlecht.. war einmal aus Klassenfahrt da, aber wir hatten sehr viele Freiheiten und konnten uns viel eigenständig angucken.
AallRounder 09.11.2009 20:48
Ich war einige Monate später in Weimar - zur Weihnachtszeit. Eine merkwürdige doch zugleich faszinierende Atmosphäre der kurzen intensiven Tage mit rasch folgender langer Dunkelheit durch mannigfachen Lichterglanz erhellt. Überall die Spuren großer Geister gegenwärtig, die mich jubeln und doch erschauern ließen. Nirgends sonst spürte ich diesen Geist vergangner Zeiten so intensiv wie in Weimar. Im Liszt-Haus die verbotene Berührung der Klaviatur seines Flügels, am Frauenplan das Verharren auf dem SALVE, das Knarren der Dielen, auf denen der letzte Renaissancemensch Europas einherging, das Sterbezimmer des Titanen - "Mehr Licht". Im Gartenhaus Spuren eines jungen Genies, gegen den Willen des Vaters hier seinen ersten eigenen Hausstand mit der Gunst eines Monarchen gründend; als reifer Mann voller Italien hier die wahre Lust und Liebe erlebend .. Danke für einen sachlichen Bericht, den ich nicht schreiben könnte.
Silberglanz 17.09.2009 22:34