Bevor ich nach Washington D.C. gefahren bin, wußte ich nicht viel über die Stadt. Nur, daß es hier für amerikanische Verhältnisse "uralte" Gebäude gibt, wie z. B. das Weiße Haus oder das Capitol. Sightseeing bei den Hauptattraktionen, wie dem Washington Monument und den ganzen Memorials gehört einfach zu einem Besuch von Washington dazu. Dafür sollte man einen, vielleicht auch zwei Tage einplanen. Das tolle daran ist, daß die ganzen staatlichen Gebäude keinen Eintritt kosten. Beim weißen Haus sollte man sich möglichst früh anstellen, da es dann noch nicht so voll ist. Für das Washington Monument (Obelisk) kann man sich frühzeitig eine Karte besorgen, auf der die Uhrzeit aufge- druckt ist. So kann man hier lange Wartezeiten vermeiden. Bei schlechtem Wetter (ich hatte sogar drei Regentage in Folge) bietet es sich an, die Smithsonian Museen zu besuchen. Diese sind ebenfalls kostenfrei zu besuchen. Ganz besonders zu empfehlen ist dabei das Luft- und Raumfahrmuseum und das historische Museum (über Indianer). Problematisch in Washington ist, daß die Jugendherberge in einem nicht so sicheren Viertel ist. Viele Bettler lungern in diesem Gebiet, so daß es ratsam ist, nicht zu spät zur Jugendherberge zurückzukehren oder aber besser eine andere günstige Unterkunft zu nehmen. Lonely Planet stellt eine gute Auswahl an anderen Unterkünften vor.