Ich war im Rahmen eines 4-wöchigen Schüleraustausches für 3 Tage in Washington DC und ich muss sagen, es hat mir nicht so sehr gefallen. Auf der Museumsmeile, auch Mall genannt (obwohl es dort gar keine Geschäfte gibt) ist es zwar ganz schön, aber unmittelbar um diesen Kern herum sieht man nur langweilige Bürogebäude und es gibt noch nicht einmal viele Shops. Okay, das ist ja nicht sehr wichtig, aber dazu kommt noch, daß man sich nach Anbruch der Dunkelheit besser nicht auf der Straße aufhält, da sich dort keine Menschenseele mehr aufhält und es gefährlich werden kann. Denn die Stadt wird nur von Touristen und Büroangestellten bevölkert, doch nachts herrschen die Gangs. Was ich aber sehr interessant fand, war das Air und Space Museum. Auf der Mall ist wirklich für alle Museumsbegeisterte etwas dabei, ob nun über amerikanische Geschichte oder modernste Technik... . Auch das weiße Haus hat mich wenig begeistert, es genauso, wie es im Fernsehen gezeigt wird... . Interessant sind aber die Denkmähler wie die Vietnam Wall. Kulturell ist die Stadt sicherlich ganz interessant, aber wer hat schon gerne abends um sechs auf den Straßen Angst?