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Erfahrungsbericht

für Washington DC
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5 Sterne Washington D.C. in 4 Tagen
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Der Autor

Proskawetz

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Im Rahmen einer Studienfahrt machten wir für 4 Tage Stopp in Washington. Eine Zeit, die gerade mal reicht, sich einen ausführlichen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Unser Hotel "Quality Hotel Suites" befand sich in Arlington, also optimal, um alles mit der U-Bahn zu erreichen. Überhaupt sollte man hier das Auto stehen lassen, alle Sehenswürdigkeiten sind bequem und vergleichsweise günstig mit der Bahn erreichbar. Am Ankunftstag ging es zunächst zum Arlington National Cementry.Auf dem 153 Hektar großen Gelände sind über 245.000 Militärangehörige bestattet. Mit dem Tourmobil (die 8 $ für diese Rundfahrt mit Ausstiegsmöglichkeiten sollte man auf jeden Fall investieren) ging es zunächst zum Grab von John F. Kennedy. Hier brennt eine ewige Flamme, die seine Frau Jackie bei der Beerdigung 1963 entzündet hatte. Am "Grab des Unbekannten Soldaten" (das Grab hat vier Gruften mit den Überresten je eines unbekannten Soldaten aus beiden Weltkriegen, des Vietnam- und des Koreakrieges) wurden wir Zeugen der Wachablösung - eine beeindruckende Zeremonie.

Tag zwei:
An diesem Tag standen die "Memorials" auf dem Programm. Zunächst galt es, am Washington Monument Tickets für die Fahrt zur Spitze des Denkmals zu erstehen. Wie fast alle Museen in Washington ist auch diese Auffahrt kostenlos, jedoch gab es 9.00 Uhr schon nur noch Karten für 13.00 Uhr. Genügend Zeit also, das Korean War Veterans Memorial, Lincoln Memorial und das Vietnam Veterans Memorial zu besichtigen. Vor der Auffahrt zum Washington Monument galt es zunächst, sämtliche Speisen und Getränke zu "entsorgen", es dürfen hier keinerlei Nahrungsmittel mitgenommen werden. Einen sehr beeindruckenden Blick hatte man dann von der Spitze des Denkmals.

Tag drei:
Um 9.00 Uhr begann eine Führung durch die Kongressbibliothek.Man sollte diese Führung unbedingt von Deutschland aus per email bestellen, ein Bibliotheksmitarbeiter führte uns hier -völlig kostenlos und in deutscher Sprache- zu einmaligen Ausstellungsstücken. Im Thomas Jefferson Building sind zahlreiche Schriften ausgestellt, darunter Thomas Hobbes` "Leviathan" und die erste Gutenberg-Bibel, welche mit beweglichen Lettern gedruckt wurde. Imponierend auch der Hauptlesesaal, mit einer 49m hohen Kuppeldecke. Die im Anschluss geplante Besichtigung des Capitol musste leider verschoben werden, weil um 10.30 Uhr bereits alle Tickets für diesen Tag vergeben waren. So ging es - vorbei am US Supreme Court - zum F.B.I.-Building und völlig überraschend - entgegen allen schriftlichen Anfragen in Vorfeld - wurden hier doch wieder Touren durchgeführt. In zwei Stunden erfuhr man hier - völlig kostenlos - eine ganze Menge über die Arbeit des F.B.I., die Ausbildung und Ermittlungstechniken. Beeindruckend hier vor allem auch die Waffensammlung und Waffendemonstration am Ende der Führung. Nach der F.B.I.-Tour ging ein Teil der Gruppe in das National Air and Space Museum, der andere Teil in die National Galery of Art. Zum Ausklang des Tages stand Chinatown auf dem Programm. Im Zentrum (Kreuzung von H Street und 7th Street) steht hier der "Friendahip-Archway", der größte Torbogen außerhalb Chinas. Bei einem Abstecher in das direkt neben Chinatown gelegene Goethe-Institut konnten wir eine Ausstellung zu J.F.Kennedy besichtigen und interessante Informationen für die verbleibende Zeit in Washington erhalten. Das Institut befindet sich in 814 7th street.

Tag vier:An diesem Tag war bereits 5.00 Uhr Wecken angesagt, um zwei Stunden später in der Schlange nach den Tickets für das Capitol zu stehen. Diesmal mit Erfolg. Zwar standen an diesem Tag die die ersten zu unserer Weckzeit bereits hier, dennoch erhielten wir Karten für die Führung um 10.00 Uhr. Hier zeigte man uns zunächst die Kuppelhalle und angrenzende "National Statuary Hall". Nach einigen Diskussionen nach Ende der Führung gelang es doch noch, die Gästepässe für Senat und Repräsentantenhaus zu bekommen. Von der Besucherterasse konnten wir hier der Tagung des Senats beiwohnen, im Repräsentantenhaus war die Sitzung leider gerade unterbrochen. Dennoch ein beeindruckendes Erlebnis. Nach dem Mittagessen im "Old Post Office", einem imponierenden Bau, ging es zum "Nationalmuseum für Naturgeschichte". Obwohl nur ein Bruchteil von insgesamt 120 Millionen (!) Exponaten gezeigt wird, reichte ein halber Tag natürlich nicht , um alle Ausstellungen zu sehen. Der Insektenzoo und die Dinosaurierhalle waren sicher am interessantesten, der "Hope-Diamant" ( mit 45,52 Karat der weltweit größte dunkelblaue Diamant) stellte hier das am intensivsten bewachte Exponat dar.

Alles in allem eine sehr schöne Stadt - solange man die Mall nicht allzuweit verlässt- , günstig vor allem die Tatsache, dass fast alle Museen und Einrichtungen kostenlos besichtigt werden können.
Notwendige Internetadressen - um im Vorfeld bereits Touren und Besichtigungen zu planen- habe ich auf meiner Homepage zusammengestellt.


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  • ChaziChaz 28.07.2002 21:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Toller Bericht!!!!!

  • sabinek 27.07.2002 17:18
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Interessanter Bericht! War kürzlich auch in Washington und fand es sehr faszinierend. Gruss Sabine

  • tepu 23.07.2002 12:22
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ich fand Washington D:C. damals auch sehr interessasnt. Zwar ist es keine stadt, in der ich leben wollte, dennoch, sie hat jede menge zu bieten, für Touristen geradezu optimal. Gruß von tepu

  • KlJa 23.07.2002 11:43
    Bewertete diesen Bericht als
    hilfreich
  • Sheila1 23.07.2002 09:31
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Der Bericht ist schon viel besser als Dein erster. Kleine Empfehlung: Lies auch mal bei anderen. Du hast ja noch 0 Lesungen und 0 Kommentare. Gruß Sheila

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