Warner Bros. Movie World, Bottrop-Kirchhellen

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Warner Bros. Movie World, Bottrop-Kirchhellen

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Prämierter Erfahrungsbericht

VOM LANGEN WARTEN UND GLÜCKLICHEN KINDERAUGEN

4  28.05.2001 (14.01.2003)

Pro:
tolle Fahrgeschäfte und Shows, Sauberkeit

Kontra:
teilweise viel zu lange Wartezeiten

Empfehlenswert: Ja 

Trudenfee

Über sich:

Mitglied seit:12.09.2000

Erfahrungsberichte:57

Vertrauende:37

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Wisst Ihr, was ein Brückentag ist? Für mich ist das ein Tag, an dem ich wunderbar meine Überstunden abfeiern kann, um einen Feiertag mit einem Wochenende zu verbinden und einen herrlichen Kurzurlaub zu verleben.

Diesmal jedoch kam alles anders!

Als die beste Patentante der Welt verschenkte ich letztes Jahr im Oktober einen Gutschein über einen Besuch im WARNER BROTHERS MOVIE WORLD-PARK. Mein Neffe war begeistert! Jetzt war es endlich an der Zeit, diesen Gutschein einzulösen, und was bietet sich besser dafür an als ein Brückentag.

Gesagt – getan – letzten Freitag nach Christi Himmelfahrt saßen wir um 9.00 Uhr im Auto und machten uns auf den Weg nach Bottrop-Kirchhellen. Im Gepäck Mineralwasser, Saftpäckchen, Kartoffelsalat und Frikadellen. Nach der Ausfahrt Kirchhellen-Nord wiesen uns die Schilder den rechten Weg, bis wir von einer freundlichen Frau in orange-weiß-gestreifter Weste auf einen unbestellten Acker gewunken wurden. Hmmh, wo ist denn der Park?

„Guck `mal Mama, da ist die große Achterbahn!“

Mein Kleiner winkte begeistert Richtung Süd-West und in weiter Ferne war tatsächlich ein riesiges Brettergerüst zu sehen. Keine Zeit zu gucken, schön in Kolonne fahren und in Kolonne parken, aussteigen und in Kolonne losmarschieren. Nach ca. 1000m hatten wir Sicht auf den Eingang und die langen Schlangen, die sich vor den 10 Kassen erstreckten. Mein gehbehinderter Lieblingsmann hatte schon den ersten Gewaltmarsch hinter sich, als wir uns am Ende einer Schlange einreihten, und stöhnte gequält auf, als er noch viele freie Parkmöglichkeiten direkt vor dem Park erspähte. Mittlerweile war es 10.10 Uhr und obwohl der Park erst um 10 Uhr geöffnet hatte, war der Eingangsbereich völlig überfüllt.

Den Kassenschalter erreichten wir um 10.50 Uhr, und ich kaufte die Karten für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Zwar zahlen Kinder ab 1,40m den vollen Preis, doch meine beiden (1,46m und 1,49m) kamen noch zum Kinderpreis (immerhin 21 DM) hinein. Ich zahlte vollen Erwachsenenpreis von 42 DM und mein Mann bekam auf seine Behinderung 5 DM Ermäßigung. Etwas dürftig, wie sich später herausstellte, da er kaum ein Fahrgeschäft benutzen konnte.

Nach einem weiteren kurzen Anstellen – es ging noch durch eine Kartenkontrolle – standen wir endlich um 11.10 Uhr vor den großen Eingangstoren und schauten direkt auf einen schönen großen Springbrunnen, eingefasst von hübschen Blumen. Dafür hatten die Kinder natürlich gar keine Augen, nein „wo ist die erste Achterbahn?“

Wir standen also auf dem Hollywood Boulevard und schauten uns um. Aha, zur linken sahen wir das „Bermuda Dreieck“. Hier hatten wir von der tollen Wildwasserbahn gehört und sind natürlich sofort hin-ein, doch nach ca. 10m trafen wir `mal wieder auf eine wartende Menschenschlange und den Hinweis, dass die Wartezeit ca. 60 min beträgt. „Ups, kommt Kinder, wir schauen erst einmal woanders vorbei.“ Also kehrt marsch, den HOLLYWOOD BOULEVARD entlang, Richtung West und auf in das LOONEY TUNES LAND. Hier trifft man auf mehrere Attraktionen, die speziell für Kinder gedacht sind.

„COYOTE'S UND ROADRUNNER'S ACHTERBAHN“ hatte es den Jungs angetan, und sie stellten sich gerne 40 min an um 35 sec durch eine Pappmaché-Landschaft zu sausen. Mein Mann und ich saßen unterdessen in der Sonne und ließen es uns gut gehen. Die strahlenden Gesichter, die uns dann entgegenliefen, zeigten uns, dass sich das Warten für die beiden wohl gelohnt hatte.

Deshalb war das nächste Ziel eine Achterbahn, auf der in schwindelnder Höhe kleine 4-sitzige Wagen durch ein imaginäres Wohnzimmer von Tom und Jerry sausten. Eine relativ kurze Menschen-schlange (ca. 15) stand vor dem Eingang und ich ließ mich unter großem Hallo überreden, eine kleine Spritztour zu starten. Schließlich müssen sich die 42 DM ja lohnen.

Wir rückten ziemlich schnell zum Eingang auf und es eröffnete sich mir eine Aussicht, auf die ich nicht gefasst war. Etwa 700 achterbahnfreudige Menschen standen in durch Metallgeländer voneinander getrennten - etwa 2 m breiten - Wegen, die die Menschenmenge zuerst in die eine Richtung, dann genau in die andere Richtung führte.

In sengender Hitze bahnte ich mir Schritt für Schritt meinen Weg Richtung Jerry`s Wohnzimmer und kam mir doch eher vor wie eine Mutterkuh auf dem Weg zur Schlachtbank. Die Kälbchen hatten hingegen viel Spaß und turnten auf den Geländern herum. Mein Süßer winkte zwischendurch – wenn er uns sichtete - fröhlich von einer Parkbahn und hatte schon die zweite Frikadelle verdrückt.

Irgendwie stiegen wir dann doch nach 35 min in einen Viersitzer ein und los ging die Fahrt. Mein einziger Gedanke während der ganzen Tour war „hoffentlich stürzen wir nicht ab“. Die Fahrkabine raste teilweise in 25m Höhe geradeaus um dann am Ende in eine 45-Grad-Kurve zu münden und 20m in die Tiefe durchzustarten. Das Runterfahren war nicht so schlimm, vielmehr beunruhigte mich die Höhe und das kleine Gefährt. Leichenblass stieg ich schließlich aus und musste noch kläglich mitanhören, wie mein Kleiner seinem Papa fröhlich berichtete: „die Mama hat die ganze Zeit wie am Spieß geschrien“. „Na, dann hat es sich ja gelohnt, blinzelte mir mein Süßer zu!“

Weiter ging es durch das Looney Tunes Land, das eine Pappmaché-Attraktion neben der anderen darbot. Schweinchen Dick, Coyote Carl, Duffy Duck und viele andere konnten in Übergröße bestaunt werden.

Die Kinder stürzten gleich auf das nächste Karussell, das lediglich 15 min Wartezeit aufwies, sich aber auch entsprechend unspektakulär auf und ab bewegte. Wir beschlossen, das LOONEY TUNES LAND zu verlassen, da der Rest der Attraktionen doch eher der Kindergarten-Community vorbehalten war.

Unser nächstes Ziel war der Western-Bereich mit der riesengroßen Holzachterbahn WILD WILD WEST. Der Weg dorthin war schon ziemlich beschwerlich, denn mittlerweile war es unangenehm voll. Teilweise schoben sich die Massen durch die künstlich angelegten Straßen. Die hübschen Häuser im Wild West-Stil – der Saloon, der Reitstall und viele mehr – ließen wir links und rechts liegen und strömten mit der Menge Richtung Achterbahn. Die Enttäuschung über die ausgewiesene Wartezeit von 90 min war groß, als wir endlich eintrafen. Mit Mühe konnten wir den Jungs ausreden, sich dort anzustellen.

Na dann wollten sie aber auf die nächste Achterbahn, auf der die Menschen in zwei Reihen festgeschnallt mit baumelnden Beinen von einem zum anderen Looping rasten. Das Schild vor der Bahn wies darauf hin, dass Kinder das 10. Lebensjahr vollendet haben müssen, um hier eine Runde zu drehen, doch leider ist der Eine 7 und der Andere auch erst 9. Das war wohl nichts. Die Enttäuschung stand ihnen im Gesicht geschrieben.

„Lasst uns erst einmal etwas essen“, schlug ich vor und wiederwillig trotteten sie hinter uns her auf der Suche nach einem freien Tisch. Doch viele andere hatten wohl dieselbe Idee, und es dauerte 20 min bis wir einen ergatterten. Gegenüber dem wunderschönen Kettenkarussel packten wir Pappteller, Plastikbesteck, Kartoffelsalat und Frikadellen aus und planten, wie wir weiter vorgehen wollen. Mein Tilman wollte unbedingt in die WILD WEST MAGIC SPECTACULAR SHOW, die lt. Ankündigung einen Weltklasse-Magier und zauberhafte Assistentinnen zu bieten hatte. Um 14.00 Uhr ging es los, Einlass eine halbe Stunde vorher.

Als die letzten Krümel verspeist waren, rannten die Jungs los zum Kettenkarussel, bevor ich noch hinter ihnen herrufen konnten, und kamen erst nach 25 min wieder. Im Schweinsgalopp hetzten wir danach zur Show, doch sie war leider schon voll. Wieder lange Gesichter!

„Wie ist es denn jetzt mit einem Eis?“
„Na gut!“

Im Eissaloon erstanden wir dann sehr leckeres Eis, allerdings pro Kugel 1,70 DM. Die Kinder wollten Schokosoße drauf, für 1 DM gab es ein halbes Fingerhütchen voll. Nunja, wenigstens lachten sie wie-der.

„Los, jetzt zur LETHAL WEAPON PURSUIT-ACHTERBAHN, die ist cool!“

Im Marienhof ist der Eingang zu dieser Achterbahn im Kino. Direkt gegenüber warteten wir in einem bayrischen Biergarten auf unsere Sprößlinge, die glückselig und laut erzählend nach 50 min wieder da waren. Das nächste Mal müsste ich unbedingt mitfahren, bitte bitte! Wer kann da noch nein sagen? Aber jetzt erst einmal zur WILD WEST MAGIC SPECTACULAR SHOW, die um 16.00 Uhr wiederholt wurde. Dieses Mal waren wir eine halbe Stunde vorher da und hatten einen Superplatz in der ersten Reihe. Die 30-minütige Show war Spitze. Die gebotenen Illusionen lassen mich jetzt noch rätseln, wie so etwas möglich ist. Die Western-Girls in hübschen Outfits tanzten zwischendurch sehr professionelle Showeinlagen. Das sah schon eher nach Las Vegas aus und nicht nach Bottrop.

Danach wollten die Kinder unbedingt nochmal auf die LETHAL-WEAPON-ACHTERBAHN und ich sollte mit. Nagut!

Und wieder stand ich zwischen den Metallgeländern und schob mich Schritt für Schritt meinem Ziel entgegen. Als wir dann in den Achtsitzer einstiegen, sollte ich mein blaues Wunder erleben. Diese Bahn hatte es wirklich in sich. Zwei Streifenwagen lieferten sich nach einer kurzen Einführung in die Geschichte von Ricks und seinem Partner eine wilde Verfolgungsjagd durch die Nacht. Ihr habt richtig gehört, es ist stockdunkel! Nach dem es steil bergauf ging, rasten wir in eine langgezogene Linkskurve, bevor es wieder hinab in die dunkle Halle ging. In dieser Dunkelheit sausten wir direkt in einen Looping und durch eine Vielzahl von Kurven (ich spüre jetzt noch meine Halswirbelsäule). Als ich endlich dachte, es ist jetzt vorbei, sausten wir in das letzte Überschlagelement, bevor wir kurz vor dem Ziel so stark bremsten, dass meine Schlüsselbeine immer noch druckempfindlich sind.

„Mensch Mama, war das nicht geil?“
„Vollgeil, mein Kleiner!“

Als ich ziemlich lädiert aus diesem Kino kam, feixte mein Lieblingsmann ziemlich schadenfroh angesichts meiner vornehmen Blässe. Doch irgendwie hatte es doch verdammt Spaß gemacht.

„Los, jetzt gucken wir noch `mal im BERMUDA-DREIECK vorbei, vielleicht ist es ja jetzt leerer, und wir sind ja schon geübt im Warten, schlug mein Süßer vor, und die Jungs gröhlten vor Begeisterung. Also zum x-ten Mal den HOLLYWOOD-BOULEVARD entlang und auf zur Wasser-Achterbahn. Die Jungs stürmten los, und ich warf nur noch einen kurzen Blick auf die Wartezeit. 60 Minuten ist ja gar nichts mehr! Na, wie nutzen wir denn unsere freie Zeit? Vielleicht mit einer STUDIO-TOUR durch das Warner-Brothers-Gelände. Das passt!

Mein Mann und ich warteten nur 15 Minuten bis wir in einen überfüllten klapprigen Zug einsteigen konnten, der sich kurz darauf in Bewegung setzte. Während wir durch das ziemlich unwirtliche Außengelände kutschiert wurden, erzählte uns eine Tonbandstimme, was sich in den großen an uns vorbeiziehenden Hallen abspielte. Auf freiem Gelände stoppte der Zug plötzlich und machte eine unerklärliche 10-minütige Pause, bevor es weiterging. Nach einer halben Stunde lief das „shuttle“ wieder in den Bahnhof ein, und wir fragten uns ziemlich belustigt, was denn hier die große Attraktion war.

Rund um den großen Springbrunnen lieferten sich ein paar Teenies eine heiße Wasserschlacht.

Wir gingen den kids entgegen und sahen sie in einem großen Boot in eine schäumende Wasserwoge in die Tiefe stürzen. Zwei ziemlich feuchte, glückliche Kinder stürzten uns entgegen und erzählten überschwenglich von der supergeilen Fahrt. Zum Glück hatte ich vorsorglich zwei trockene T-shirts dabei. Am Ausgang der Bahn konnten wir dann unsere Sprößlinge digital während der rasenden Abfahrt bewundern, und die Begeisterung war ihnen ins Gesicht geschrieben. Für 12,50 DM kauften wir ein Bild, das zweite für schlappe 9 DM, so schöne Schnappschüsse sind mir noch nie gelungen.

Da wir uns die POLICE ACADEMY STUNT SHOW, die um 18.00 Uhr anfing, nicht entgehen lassen wollten, mussten wir uns sputen, denn um 17.30 Uhr war Einlass. Eine gelungene, 30-minütige, lustige Show mit vielen Stunts und Spezialeffekten machte uns riesig Spaß und ich spreche meine besondere Empfehlung aus!

Abschließend steuerten wir dann doch noch einmal die WILD WILD WEST HOLZACHTERBAHN an, in der Hoffnung, dass es dieses Mal nicht mehr so voll war. Die 31m hohe, 80 km/h schnelle, 1.099 m lange, 13.200 m² Standfläche große, aus 2.208 m³ Holz bestehende, 90.200 Bolzen und 6,26 t Nägel beinhaltende Achterbahn wollten wir uns nicht entgehen lassen. Das abschließende 40-minütige Warten hat sich dann ehrlich gelohnt. Einfach gigantisch!

Ziemlich müde, aber auch glücklich machten wir uns um 19.50 Uhr – 10 Minuten vor Park-Schluss – auf den Weg zu unserem leider ziemlich weit entfernten Parkplatz.

Tja, was ist denn nun das Fazit? Wir haben 10 Stunden in einem ziemlich überfüllten Park verbracht, haben nur einen Bruchteil der angebotenen Attraktionen aufgrund der langen Wartezeiten in Anspruch nehmen können. Wir haben 121 DM an Eintrittsgeldern bezahlt und 10 DM für einen ca. 1km entfernten Parkplatz. Obwohl wir unser Essen und unsere Getränke mitgebracht haben, zahlten wir noch 4 DM für einen Pappbecher Kaffee, 6,50 DM für eine Tüte Popkorn, 21,50 DM für 2 Bilder und 8,80 DM für Eis. Summa Summarum 171,80 DM.

Auf einer großen Kirmes wären wir wahrscheinlich billiger weggekommen und hätten nicht so lange angestanden, doch irgendwie ist der Park nicht vergleichbar mit einer gewöhnlichen Kirmes. Die ori-ginalgetreu angelegten Straßen und Häuser, die Sauberkeit innerhalb des Parks, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die angebotenen Shows heben sich deutlich ab vom gewöhnlichen Kirmes-Niveau.

Andererseits sollte man wohl niemals an einem Brückentag oder einem Wochenende dorthin fahren wenn zu allem Überfluss auch noch der Lorenz vom Himmel scheint.

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Und weil es so schön war, waren wir natürlich noch einmal dort - und zwar schon wieder an einem Brückentag. Doch dieses Mal sind wir mit dem Zug angereist, was ziemlich preiswert war, denn die Zugfahrt wurde in Kombination mit dem Parkticket enorm vergünstigt.
Es war zwar auch wieder ziemlich voll, doch die enormen Massenansammlungen, die wir bei unserem ersten Besuch gesehen haben, blieben uns dieses Mal erspart.

Dafür gab es eine neue Attraktion: The Wild Bunch

Den über 60 Meter hohen Turm konnte man überhaupt nicht übersehen. Die Kinder waren alle sofort Feuer und Flamme. Meine Freundin und ich klinkten uns gleich aus und nuschelten etwas von "nicht schwindelfrei", beteuerten aber, alles genau von unten zu verfolgen *g*.
Wir machten es uns direkt vor dem Turm auf einer Holzbank gemütlich und testeten die Fresspakete - Zug fahren macht hungrig! Dabei nahm ich diesen Turm genauer in Augenschein.

Der "Free Fall Tower" ist über 60m hoch, da wurde mir schon schwindelig, als ich von unten nach oben guckte. In dem Rundell, das um den Turm herum ca. 30 Fahrgästen Platz bietet, sind sattelartige Sitze angebracht, auf denen der Delinquent Platz nimmt und dort mit ins Leere hängenden Beinen mit zwei großen ergonomisch geformten Schaumstoffschulterbügeln von oben über den Schultern fixiert wird. Mich beschlich ein vages Gefühl von Platzangst.

Nach einer halben Stunde nervösen Anstehens waren unsere Helden endlich dran. Alle vier klemmten tapfer und aufgeregt in ihren Sitzen und winkten, als die Gondel langsam nach oben fuhr und sich dabei um 360 Grad drehte. Die Aussicht auf den Park soll klasse gewesen sein. Oben angekommen wurden die Sitze um 15 Grad nach vorne gekippt, damit auch jedem bewusst wurde, wie hoch 60 Meter sind.

Das war der Augenblick, an dem mein Kleiner sagte:" Ich will jetzt sofort zu meiner Mama, und das ist jetzt kein Scheiß!"

Er wurde erhört,denn kurz darauf raste die Gondel in voller Fahrt nach unten, wo sie ca. 5m über dem Boden abgebremst wurde. Dieses P wie Panik in den Augen unserer Helden werde ich wohl nie vergessen. Zwar hielt das nur ein paar Sekunden an, dann wurde gelacht und ein paar coole Sprüche gemacht, doch dieser freie Fall hat wohl mächtig Eindruck hinterlassen - so viel Eindruck, dass eine zweite Fahrt kategorisch abgelehnt wurde. "Nein, da gehen wir lieber einmal öfter Achterbahn fahren." Trotzdem soll es angeblich supercool und affengeil gewesen sein.

Macht euch euren eigenen Eindruck davon, mich kriegt keiner in dieses Ding.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mozarteum

mozarteum

20.08.2005 06:03

ein wirklich guter bericht ... :-) ... lg mozarteum

Claudia2411

Claudia2411

16.04.2005 17:38

Absolut verdienter Brilli!! Glückwunsch dazu!! LG claudia

blood3115

blood3115

23.02.2005 15:49

Schön! Vollkommene Dunkelheit auf der Lethal Weapon Achterbahn! Hört sich toll an. Für die Kids ein unvergessliches Erlebnis... cYa bloody

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