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Erfahrungsbericht

für Wald-Café Hotel-Restaurant, Bonn
4 Sterne Im Wald lässt es sich gut....... Bericht mit Bildern
229 von 229 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro ruhige Lage, aber doch Zentral genug. Gute Preis- Leistung.

Kontra nicht gerade sehr Behindertenfreundlich gebaut.

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

SiggiWidder Seit 29 Dez 2005

+++ Danke für die TOP-Bewertungen! +++ mehr

346 Mitglieder vertrauen mir

Hallo liebe Leserinnen und Leser.

Hin und wieder muss man mal raus aus der gewohnten Umgebung. So kam es dann auch, dass meine Maus und ich uns für einen kurzen Städtetrip nach Bonn und Köln entschieden. Vier Tage waren eingeplant und da ich gerne vorher erfahre, wo man dann letztendlich Unterkunft findet, schaute ich schon im Vorfelde auf einschlägigen Internetseiten nach und informierte mich über mögliche Unterkünfte. Im März 2010 wurde ich dann auf der Seite von hotel.de fündig. Ein kleines Hotel in der Nähe von Bonn sollte unser Domizil für die Tage im April dann sein. Das Hotel nennt sich Wald-Café und über die Erfahrungen im dortigen Hotel berichte ich nun heute. Kurz noch etwas Allgemeines und dann geht es schon los.
Reisegrund:

Wie bereits berichtet, so sollte eine kleine Städtereise unser Ziel dann sein. Ein Zufall wollte es, dass gerade Bonn als Zielpunkt da angesteuert wurde. Zu der Stadt Bonn an sich möchte ich mich hier nicht weiter auslassen. Die einen mögen es und andere halt nicht. Hier im Bericht soll es ja ausschließlich um das Hotel gehen und von daher konzentriert sich der Bericht auch vollends hierauf.

Anschrift:

www.waldcafe.de
Am Rehsprung 35
53229 Bonn
Tel: +49 228 482044
Wegkurzbeschreibung:

Das Hotel liegt an einem Waldgebiet in Vorfelde von Bonn. Zur Innenstadt sind es noch fast 10 Kilometer. Es liegt zentral im Dreieck der Autobahnen A3, A59 sowie A560. Erreichbar ist es recht schnell, unser Navi zumindest hatte keine Probleme dieses auch zu finden. Je nachdem von welcher Richtung man dann auch kommt. Ich konnte das Hotel sowohl über die Autobahn als auch über gewählte Landstraßen gut erreichen, da unser Navi die Straße bzw. das Hotel immer im Zielpunkt aufgefunden hatte. Da wir mit dem Auto anreisten, kann ich auch nur hier über diese Erfahrung dann berichten. In der Nähe vom Hotel fährt allerdings auch ein Bus, da wir an einigen Haltestellen vorbei gefahren sind. Wie die Abfahrtzeiten und Zielorte der Buslinien hier sind, entzieht sich nun allerdings meinen Kenntnissen.

Zimmerpreise:

Über die Internetseite Hotel.de konnte ich im Vorfelde schon einige Preise in Augenschein nehmen. Da wir gut vier Wochen vor der eigentliche Reise dort buchten gab es auch einen Frühbucher Rabatt. So zahlte ich für ein Doppelzimmer 210 Euro. Hierin enthalten war die Übernachtung für zwei Personen und drei Nächten. Inbegriffen im Preis war die Nutzung der Wellness Anlage, hierzu später mehr. Ein Frühstück musste gesondert gebucht werden und da dieses mit 6 Euro pro Person und Tag veranschlagt wurde, buchte ich es gleich mit. Ein Tag mit nem ordentlichem Frühstück ist immer ein schöner Tag. Finde ich zumindest. Wer mehr über Preise und Infos zum Hotel erfahren möchte, der wird auf der Internetseite des Anbieters noch gut informiert.
Erfahrung:

Nach gut fünfstündiger Autofahrt kamen wir so gegen 15:00 Uhr im Hotel dann an. Da das Hotel etwas abgelegen vom städtischen Trubel anzufinden ist, gab es auch keine Probleme mit der Parkmöglichkeit. Direkt vor dem Hotel war eine große Fläche anzufinden und ich schätze mal, dass hier bis zu 20 PKW dann auch Platz finden. Diese Zahl ist allerdings nur geschätzt und von daher übernehme ich hier keine Garantie. Zum Eingang des Hotels waren es dann nur noch wenige Meter. Da es etwas erhöht im Gelände liegt, führten auch breit angelegte Treppen zum Eingang. Dieses ist für gesunde Menschen kein großes Hindernis, aber Menschen mit Gehschwierigkeiten könnten hier dann doch schon einige Probleme bekommen. Die Eingangshalle wurde durch zwei Glastüren von der frischen Luft ausgeklammert und so kamen wir in einem Raum, der nicht nur wärmemäßig eingerichtet war. Eine aufgeschlossene und freundliche Mitarbeiterin empfing uns mit einem Lächeln.

Rezeption:

Ein kleiner Tresen diente als Rezeption. Hinter dem Tresen lag ein Büro und hier saß die Mitarbeiterin dann auch zunächst. Als wir in die Eingangshalle eintraten, kam sie allerdings sofort aus dem Büro heraus und begrüßte uns ordentlich. Aufmerksam und zügig verlief die Eincheckaktion. Da wir bereits im Vorfelde unsere Buchung tätigten, war das eigentliche Einchecken auch nur eine Sache von wenigen Minuten. Verwundert war ich allerdings über die Tatsache, dass weder meine Maus noch ich irgendwelche Identitätsvorlagen verwenden brauchten. Es wurde nicht nach dem Personalausweis verlangt. Gut, im Vorfelde gab ich unsere Personalien ja auch schon bei der Buchung mit an und somit denke ich mal, dass hier eben auf Vertrauen gearbeitet wird. Wir bekamen den Zimmerschlüssel und eine kurze Erklärung über die Funktion des Schlüssels. Dieses war nämlich kein Schlüssel im üblichen Sinne, sondern eher eine Karte, die auf elektronische Impulse reagiert. Ein Anhalten am Türgriff öffnet dann auch das betreffende Zimmer. Da das Hotel aus einem älteren Gebäude und einen Anbau besteht, konnten wir noch durch einige Flure schlendern und erreichten dann unser Zimmer.

Zimmer:

Dieses lag ebenerdig im Anbau des eigentlichen Hotels und wir waren sofort über die Größe des Raumes angenehm überrascht. Im Zimmer selber konnten wir ein Doppelbett, eine kleine Sitzecke und einen großen Kleiderschrank erblicken. Auf einem Sideboard fand sich ein Fernseher wieder, der dann allerdings eher in der Rubrik klein und tragbar gehören würde. So ein älterer Röhrenkasten halt. Da wir allerdings nicht vorhatten die ganze Zeit vorm Fernseher zu sitzen störte uns dieses nun weniger. Das Zimmer selber war hell und gemütlich eingerichtet. Für das Licht sorgten am Tage zwei Fenster und in der Nacht dann mehrere Lampen, die bequem vom Bett aus bedingt werden konnten. Die Vorhänge im Zimmer waren aus einem hellen Stoff und ließen ein Gutes verdunkeln dann trotzdem zu. Einen mini Safe gab es im Zimmer nicht. Dieses störte uns dann allerdings auch nicht weiter. Die Aufteilung der Zimmereinrichtung lies ein guten Aufenthalt dann zu. Alle Möbelstücke waren in einem guten Zustand und ließen an nichts vermissen. Das Zimmer an sich wirkte sauber und die tägliche Reinigung fand dann auch jeweils in den Morgenstunden statt. Am Nachmittag, als wir wieder in das Zimmer kamen, war die Reinigung zumindest schon getätigt worden. Erkennen konnte ich dieses am gemachten Bett. Aber auch so wirkte der Raum sauber und ich zumindest fühlte mich hier nicht unwohl.

Badezimmer:

Direkt vom Zimmer aus konnte das Badezimmer betreten werden. Auch hier kam ein heller Raum zum Vorschein, der ein Fenster zum Lüften besaß. Die Einrichtung sah im ersten Moment sauber und intakt aus. Bei genauer Betrachtung und Nutzung der Dusche fiel dann allerdings schnell auf, dass die Duschtrennwand schon etwas gelitten hatte. Hier diente eine aufklappbare Tür als Einstieg und die Paßgenauigkeit zur Trennwand war da nicht mehr vorhanden. Mit anderen Worten, ein großer Spalt klaffte am oberen Ende der Duschabtrennung und lies somit ein Feuchtfröhliches duschen dann auch zu. Die Dusche selber war dann aber sauber und gepflegt. Hier traute ich mich sogar ohne Badelatschen zu duschen und bekam keinen Fußpilz dabei. Ansonsten waren alle Teile fest montiert und die Ablagemöglichkeit für Zahncreme und Co war reichlich vorhanden. Da gab es selbst bei der Größe des Raumes nichts zu bemängeln.

Frühstück:

Wie schon erwähnt, so musste das Frühstück extra gebucht werden. Ich empfand den Preis von 6 Euro pro Person ganz o. k. und es stellte sich heraus, dass diese Entscheidung die Richtige da war. In der Zeit von 6:30 Uhr bis 10:00 Uhr konnte man in einem Salon dann frühstücken. Dieses war in Buffetform angerichtet und es fehlte meiner Meinung nach an nichts. Selbst das täglich frisch zubereitete Rührei war genauso vorhanden wie das unbeliebte Müsli. Ob nun Käsefetischist, Wurstbanause oder Liebhaber von etwas Süßem zum Frühstück. Hier fand jeder das, wonach ihm dann auch gelüstete. Die Mitarbeiter dort brachten oftmals wieder gefüllte Platten herbei und auch der Kaffee schmeckte wie frisch gebrüht. Gut, beim Abräumen der Tische und dem Reinigen der benutzten Plätze kam der Geruhsame Geist der Rheinländer zum Vorschein. Hier dauerte es dann ein wenig, bis da wieder saubere Tische im Rum herumstanden. Mich störte dieses weniger, weil das Platzangebot im Salon mehr als reichlich dimensioniert war. Die Tische wurden so gestellt, dass immer vier Personen dort Platz finden könnten. Uns reichte dieser Tisch dann für zwei und somit war auch genug Platz zum Abstellen der gefüllten Teller.

Restaurant:

Dieses Hotel besitzt auch ein Restaurant. Hier gibt es täglich warme Verpflegung und dieses im Zeitraum von 11:30 Uhr bis 23:00 Uhr. Wir hatten dort ein einziges Mal zu Abend gegessen. Zwar war das zubereitete Menü in Ordnung, aber die Preise für solch ein Menü entsprach nicht dem, was ich dann von einer bürgerlich anmutenden Küche gewohnt war. Die Speisen besaßen zwar tolle Namen, aber im Grunde war es dann auch nur Hausmannskost. So lecker, dass ich hiervon schwärmen konnte, war es beileibe dort nicht und somit beschränkt sich meine Erfahrung hier auch nur auf das eine Mal. Die Preise für Getränke sind allerdings wieder human gehalten. Es scheint mir so, dass dieses Hotel dann oftmals von verschiedenen Vereinen als Domizil genutzt wird. Zumindest in den Abendstunden waren die Parkflächen vor dem Hotel immer voll. Somit kann ein guter Wirt auch nur humane Preise für die Getränke veranschlagen. Da macht die Menge des Verzehrs dann wohl erst den guten Umsatz. Nachmittags kann man im Restaurant gut Kaffee trinken. Es werden frisch zubereitete Torten da angeboten und zum Hotel gehört auch eine Außenterrasse. Im April war es allerdings noch zu frisch und so nahmen wir zumindest immer im Innenraum des Restaurants unserem Platz.

Wellness:

Da auf dem Zimmer ein Zettel zu finden war, auf dem dann vom Wellness- und Freizeitangebot im Keller geworben wurde, musste ich da dann auch mal hineinschauen. Ich entdeckte einen Fitnessraum, der ganze vier Geräte beinhaltete. Zwar waren zwei hiervon sogenannte Multifunktionsgeräte, aber sehr einladend wirkte der Raum dann nicht. In einem anderen Raum gab es eine Sauna und einen Ruheraum. Ich nutzte zwar an einem Abend die Sauna, aber da das Platzangebot im Innenraum als zu klein gewählt erkannt wurde, beließ ich es dann auch bei drei Saunagängen. Es war dort zum einen sehr eng, schätz mal das höchstens fünf Personen da in der Sauna ihren Platz finden würden und zum anderen war die Dusche da im Raum nicht gerade sehr sauber. Hier hatte das Personal dann wohl etwas unachtsam herumhantiert. Mir kam dieses Wellness- und Freizeitangebot dann nicht sehr einladend gegenüber. Aufgrund der fehlenden Hygiene dort im Keller gibt es dann auch einen Sterneabzug im späteren Fazit.

Internet:

Heute ist ein Hotel ohne Internetanschluss schon ziemlich out. Da gehört es sich, meiner Meinung nach, dem Gast auch einen kostenlosen Zugang zu schaffen. Im Angebot des Hotels stand dann auch, dass hier im Hotel ein kostenloses W-LAN zur Verfügung gestellt wird. Leider war der Empfang nicht stark genug, um dann das Internet auch überall nutzen zu können. In dem Zimmer hatten wir keinen Empfang und erst im Restaurant war dann Ruckelfreies surfen möglich. Wir nutzten das Angebot dann allerdings auch nur spärlich, da die Zeit für andere schöne Sachen drauf ging. Gibt es doch in der Umgebung so einiges zu entdecken.

Abreise:

Genauso wie das Einchecken war dann die Abreise auch völlig unkompliziert. Die Mitarbeiterin an der Rezeption hatte die Rechnung schon so weit im Vorfelde ausgestellt, dass eine Bezahlung und abschließende Verabschiedung nicht einmal fünf Minuten dauerte. Auch hier kam die Freundlichkeit der Rheinländer gut herüber und somit war der kurze Aufenthalt dort auch sehr entspannt und angenehm.

Ausflugsziele:

Ein kurzer Abschnitt noch zu den verschiedensten Ausflugsziele da vor Ort. So ist der Drachenfels in Königswinter ebenso zu empfehlen wie die Drachenfelsbahn, das Schloss in Königswinter oder die Domstadt zu Köln. Alle Orte sind in weniger als einer Stunde vom Hotel aus zu erreichen und so gesehen liegt dieses Hotel dann doch sehr zentral. Hier nun aber mein Fazit.

Fazit:

Das Hotel wird als ein sogenanntes Dreistene Hotel geführt. Ich finde, hier hat es sich doch einen Stern mehr verdient. Für die volle Sternenzahl reicht es nicht, da der Wellnessbereich dann eben doch nicht so sauber und gepflegt da wirkte. Aber insgesamt betrachtet so kommt das Hotel sauber und gepflegt herüber und eine Übernachtung kann hier uneingeschränkt empfohlen werden. Zumal das Preis- und Leistungsverhältnis hier absolut stimmt. Selbst das Frühstück ist im Vergleich zu anderen Hotels eher als sehr günstig und total empfehlenswert zu bezeichnen. Abstriche gibt es da dann allerdings bei der warmen Verpflegung im Restaurant. Hier kommt die zentrale Nähe von Bonn und Königswinter wieder gut zur Geltung. Dort kann man besser und günstiger speisen. Zum Übernachten gibt es da im Hotel allerdings nichts, was zu bemängeln wäre. Durch die Lage am Waldrand ist es sehr ruhig und beschaulich dort im Ort. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Alle Fragen wurden schnell beantwortet und der Aufenthalt war als angenehm zu bezeichnen.

Nun ist Schluss und ich bedanke mich für das zahlreiche Lesen, Bewerten sowie Kommentieren des Berichtes.
Bis zum nächsten Mal

Euer
Siggi.


© Siegfried Fetter, 30.04.2010, für Ciao.

Bilder

für Wald-Café Hotel-Restaurant, Bonn
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Wald-Café Hotel-Restaurant, Bonn
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Kommentare

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  • Brandung 17.04.2012 11:53
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • miss_chocolate 17.03.2012 19:07
    Bewertete diesen Bericht als
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  • schotterkoenig 18.02.2012 19:04
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  • Ascot1975 28.12.2010 22:36
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  • mg81 11.12.2010 17:10
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