Virgen de la Caridad del Cobre, Santiago de Cuba

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spar_ass ist viel auf Kuba gereist ...

5  18.05.2012

Pro:
alles

Kontra:
absolut nichts

spar_ass

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Liebe Leser/-innen

Ich habe ein Weilchen mit mir gerungen, diesen Bericht zu schreiben.
Doch da ich bisher kein negativ Feedback auf meine Kubaberichte bekam,
habe ich mich dazu entschlossen Euch diesen Ort nicht vorzuenthalten.

Virgen de la Caridad del Cobre

Die Übersetzung klingt weniger anmutig und fremd, aber eventuell für einige ein wenig nachvollziehbarer.

die Jungfrau der Barmherzigkeit von Cobre

Die Legende besagt, dass im Jahr 1613 zwei indische Brüder und ein schwarzer Junge von neun oder zehn, für Salz in der Bucht von Nipe waren, an der Nordküste des östlichen Kuba, und dort entdeckten sie auf dem Meer das Bild der Jungfrau von der Nächstenliebe aus Kupfer.

Sie sagen auch, dass das Bild der Stadt Real de Minas, nahe der Stadt Santiago de Cuba, wo eine der größten Tagebau-Kupfer-Adern geraubt war.

Die Nachbarn sahen das als ein gutes Zeichen vom Himmel und um eine Kapelle zu errichten, die sofort als religiöse Tempel Idol dienen würde..

Am Rand der Grube, bauten die Bergleute das erste Heiligtum an der gleichen Stelle, wo jetzt die Kirche steht.

So begann die Verehrung des kubanischen Volkes für dieses Bild.

La Virgen de la Caridad del Cobre ist auch in den afro-kubanischen synkretistischen Kulte als Oshun, die Göttin der Liebe und Geld, die Mätresse des Süß-und ihren besonderen Tag des Jahres verehrt wird am 8. September zu diesem Zeitpunkt und aus der Tag zuvor, machen Angebote aller Art und den Feierlichkeiten werden auch mit seiner Schwester Yemaya, die Göttin des Meeres, dessen wichtigste Feier Datum ist nur der 7 September verknüpft.

Während der Kriege der Unabhängigkeit von Kuba begann im Jahre 1968 äußerten die Liberation Army Truppen sehr große Verehrung für die Jungfrau der Nächstenliebe und war verwahrten das anvertraute Vermögen.

Im Jahr 1915 Veteranen des Unabhängigkeitskrieges schrieb an Papst Benedikt XV verkündete Aufruf Patronin von Kuba, die der Jungfrau von Cobre der Nächstenliebe.
Ein paar Jahre später, Papst Pius XI ermächtigt die kanonische Krönung des heiligen Bildes. Es ist am Morgen des 20. Dezember 1936, als die Krönung durch den damaligen Bischof von Santiago de Cuba, Monsignore Valentín Zubizarreta.

Die aktuelle Wallfahrtskirche El Cobre, verfügt über einen soliden Silber Altar und andere Dekorationsgegenständen von großem Wert.
Unter der Garderobe der Jungfrau ist die so genannte
Kapelle der Wunder,
ein kleiner Raum, wo die Gläubigen unterschiedliche Opfergaben einstellen: Goldschmuck und Edelsteine, Krücken, unter anderen Reichtümern der Werte.

Über 500 Menschen besuchen den Ort, jeden Tag.

Sie tragen winzige Steine ​​aus der Mine, an denen die Kupfer-Partikel leuchten. Diese bleiben danach in ihren Häusern in Gläsern Wasser, Taschen oder Beutel als Schutz gegen böse Geister oder vielleicht als gutes Licht für die Zukunft und Familie.

Papst Paul VI versendet am 30. Dezember 1977, als sein Stellvertreter,
Kardinal Bernardin Gantin, Träger des päpstlichen Bulle, durch die Verkündigung des bisher Basilika National Shrine.

Bei seinem Besuch in Kuba im Jahr 1998 krönte Papst Johannes Paul II. gesegnet und die Jungfrau der Barmherzigkeit von Cobre.

In diesem Zusammenhang, möchte ich noch einmal auf meinen Bericht:

Die Santería, Kuba

verweisen, denn gerade dort habe ich mich ja bereits auf das Thema der Religionen eingelassen und falls jemand dies nochnicht gelesen hat, wird er bei meinem jetzigen Bericht ein wenig verwundert sein.

Begriffserklärungen zu Oshun und weiteren

"Oshun (Ọṣun, Ochún, Oshún, Òsun, Osun, Oxum) ist in der Religion der Yoruba die Aphrodite, die Venus unter den Orishas. Sie ist eine Flussgöttin des Oshun und symbolisiert die Fruchtbarkeit. Sie tritt stets in Begleitung von Yemayá auf und ist im Besonderen eine Hilfe für die Schwangeren und Gebärenden. Als die Orisha der körperlichen Liebe hat sie natürlich viele Liebesaffären mit männlichen Orishas gehabt, von denen Changó ihre große Liebe ist.

Im afro-kubanischen Santería-Kult entspricht Oshun der Jungfrau Maria in Form der Barmherzigen Jungfrau von Cobre, der Schutzpatronin Kubas.

Im portugiesischen Sprachraum wird sie als Oxum bezeichnet. Den Anhängern des afro-brasilianischen Candomblé gilt sie als Gottheit der Flüsse und Wasserfälle, der Schönheit, der Liebe und des Reichtums. Auch in Brasilien wird sie im Rahmen des Synkretismus oft der Jungfrau Maria zugeordnet.

Ihr Hain in Oshogbo (Oá¹£ogbo) gehört zum UNESCO-Welterbe

Die Religion der Yoruba wird hauptsächlich in Teilen Nigerias und des angrenzenden Benins praktiziert. Sie ist auch der Ursprung einer ganzen Reihe religiöser Traditionen, die heute hauptsächlich in verschiedenen Ländern Amerikas blühen. Zu diesen afroamerikanischen Religionen gehören Vodoun (Voodoo), Santería, Umbanda, Candomblé, Macumba und noch einige weitere, wobei die Grenzen sowohl untereinander als auch zum Christentum oft fließend sind. Manche sprechen aufgrund der weiten Verbreitung vor allem unter den Schwarzen vieler Länder sogar von einer „Yoruba-Weltreligion“.

Als Orishas (Orisa; portugiesisch Orixá; spanisch Oricha; Yoruba: Òrìsà) werden die Götter in der Religion der Yoruba und in den darauf beruhenden afroamerikanischen Religionen wie der kubanischen Santería und der brasilianischen Candomblé und Umbanda bezeichnet. In Amerika werden die Orishas in den meisten Religionen synkretistisch mit katholischen Heiligen verbunden. Im haitianischen Voodoo entsprechen den Orishas die teilweise identischen Loas.

Bei den Yoruba mit dem Zentrum in Ile-Ife gibt es hunderte von Orishas. Die Orishas unterscheiden sich regional in ihrer Bedeutung, ihren Aspekten und ihren Beziehungen, die in Erzählungen (Patakis) überliefert werden.

Beim Sklaventransport nach Amerika verschwanden regionale und für das Leben in der Diaspora wirkungslose Orishas. In der kubanischen Santería werden nur noch ein paar Dutzend Orishas verehrt, die hier sehr viel weniger variieren, als bei den Yoruba. Ihnen sind Farben, Zahlen, Pflanzen, Klänge, Rhythmen, Lieblingsspeisen und Lieblingsgetränke zugeordnet.

Shango (Xango, Changó) ist der in der Religion der Yoruba und den darauf beruhenden afroamerikanischen Religionen der wohl populärste Orisha (Göttergeist). Er ist himmlischer Vater, Donnergott und Ahne der Yoruba. In der karibischen Lukumí-Religion (O lukumi = „mein Freund“), gilt Shango als religiöse Hauptgestalt, der die Oyo-Yoruba Westafrikas repräsentiert." Quelle Wiki

Geschichte

Santeria ist ein klares Beispiel des religiösen Synkretismus: viele der Heiligen im Prinzip Katholiken, die in Kuba verborgenen Götter der Yoruba-Mythologie, nigerianischen ethnischen Gruppe sie angehören, verehrt.
Historisch gesehen bedeutet dies, das durch die Einführung von Sklaven aus dem afrikanischen Raum auch ein Teil der afrikanischen Religion mit ins Land kam und im Laufe der Zeit mit der katholischen Kirche bzw. dem Glauben vermischt wurden.

Was mich bewegte in jenen Momenten

Es ist schwer zu erklären.

Ich sah diese vielen Menschen,
... von denen die Mehrzahl definitiv Einheimische waren,
... Menschen verschiedener Hautfarbe- verschiedener Altersgruppen- verschieden gekleidet- farbenfrohe Gewänder- Schmerz und Trauer auf Gesichtern, so wie auch Lächeln und Hoffnung -

Ich sah Menschen, die einem Gelübte folgend Barfuß kamen ... Menschen mit körperlichen Behinderungen ...

Santeros, ganz in weiß gekleidet ...

Ich weiß nicht mit welchen Worten ich dies alles beschreiben soll ...

Vielleicht trifft der Begriff:

Pilger

am Besten, wenn man sich ganz weit zurück denkt...

Es waren sehr emotionale Momente für mich ... ich fühlte mich als jemand besonderes, das ich diesen Ort besuchen durfte ...

Das Gebäude, diese fremdartig anmutende Ausstattungn und doch irgendwie vertraut aus den Erinnerungen an Kirchenbesuche ... leise Stimmen..
Menschen vor den Altären, betend .. angezündete Kerzen ... Murmeln ...

Eine wirklich ergreifende Atmosphäre und trotzdem blieb das Gefühl des Einzigartig seins bei mir bestehen.

Mein Fazit

Ich habe auf Kuba gelebt und vieles erlebt. Ich schätze mich heute noch glücklich tiefe Einblicke in das Leben, das Lieben, Leiden und den Glauben bekommen.

Wenige Orte haben mich jedoch so beeindruckt und mir so viel Kraft und Vertrauen vermittelt wie dieser.

Mein Gelübnis war wieder zu kommen und ich weiß das ich dies erfüllen werde.

Euch liebe Leser/-innen

danke ich für´s

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Eure spar_ass
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Carmelita2905

Carmelita2905

29.07.2012 00:18

Cuba fehlt mir noch auf meiner Karte. :-)

ceridwen66

ceridwen66

24.06.2012 11:18

BH ist da :-)

ceridwen66

ceridwen66

23.06.2012 13:07

Ein "e" für "interessante" reiche ich sofort nach ;-)

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