Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, VGN

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Der übertriebene Streik der VAG/VGN

1  04.02.2009

Pro:
Taxifahrer machen das Geschäft Ihres Lebens

Kontra:
Alle Nürnberger Bürger werden durch diesen Streik belästigt und erleiden zeitliche und finanzielle Verluste !

Empfehlenswert: Nein 

ardan

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Vertrauende:5

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Taxifahrer und Schüler freuen sich. Pendler sind genervt.

Der Text widmet sich dem Streik des VGN's (Alle U-Bahnen, Strassenbahnen und Busse) am 03.02.2009 im Großraum Nürnberg. Dieser Text beinhaltet meine persönlichen Gedankengänge zu diesen Thema, die bestimmt auch nicht jeder mit mir teilt.

Wieso wird der Streik in einem solchen Umfang durchgeführt? Durch diesen Streik wird ja nicht nur der die VAG, als Arbeitgeber der Bus-Fahrer und StrBa-Fahrer,…, geschädigt sondern alle Unternehmen in Nürnberg und Umgebung. Ich finde das für den ÖPNV ein Streikverbot ausgesprochen werden müsste, wie es auch für Beamte ist. Es können ja auch nicht mal von heute auf morgen alle Rettungsassistenten streiken, oder die Polizei. Der Rahmen ist einfach nicht angemessen.

Letztes Jahr, während des Streiks der Deutschen Bahn, wurden ja auch einige Teile der Bahn vom Streik, per Gericht, ausgenommen, da der Schaden für die Volkswirtschaft zu groß ist.

Gedankengänge:

* Die Stadtbewohner sollen ihre Autos abschaffen und sich mit dem ÖPNV fortbewegen, aber wie? Die eine Woche streikt die Bahn, dann die Busse, zwischendrin mal die Flieger. Besitzt man als Notfallplan kein Auto ist man oft verloren. Und es sind ja keine Einzelvorkommnisse, dies geschied ja jedes Jahr aufs neue.
* Die Bildung der Kinder wird kritisiert, das vorhandene Bildungsangebot kann nicht wahrgenommen werden, da die Kinder nicht die Schule erreichen können.
* Studenten können nicht zu Ihren Prüfungsterminen zwischen Nürnberg und Erlangen pendeln und müssen 6 Monate auf den nächsten Prüfungstermin warten.
* Rettungsfahrzeuge kommen nicht mehr durch die Strassen, menschen können evtl. nicht mehr rechtzeitig gerettet werden, da wegen des STREIKS die Strassen verstopft sind.
* Morgens zwischen Plärrer und Bahnhof benutzen Autos die Gehwege um etwas voran zukommen, dazwischen die Kinder die in die Schule laufen müssen.
* Was machen Kranke und Alte die nicht zu ihren Arztterminen fahren können, nicht mal mit den Taxis da alle ausgebucht sind.
* Wer kommt für den Schaden auf, da z.B. Mobicard-Besitzer für einen Monat uneingeschränkte Mobilität bezahlt haben nun aber keine Leistung dafür bekommen?
* Welchen Eindruck haben Geschäftsreisende die am Flughafen ankommen, kein Taxi bekommen, keine U-Bahn fährt und sie verloren am Terminal stehen?
* Was machen Mütter die eine Arbeitsstelle hat, aber kein Auto um die Kinder in die Schule zubringen.
* Wer kümmert sich um die Umweltverschmutzung durch die Staus in den Strassen, wo das teure Benzin für einen Streik in die Luft geblasen wird.
* Wo Parken all die Pendler bei ihren Unternehmen, wenn plötzlich alle mit dem Auto zur Arbeit kommen.
* Wer zahlt den Verdienstausfall da viele 0,5-2Std. später zur Arbeit kommen, wenn überhaupt!
* Wieso finden sich keine 2-3 Personen um zumindest die füherlosen U-Bahnen fahren zulassen?
* Wieso will man 9,5% mehr Geld wenn man den halben Tag nur mit Kollgen im Halbkreis in den U-Bahn-Schächten steht und über Gott und die Welt redet.
* Ein Vorteil der Gehaltserhöhungen wäre evtl., dass die "Service"-Mitarbeiter der VGN mal ordentlich auftreten würden inkl. eines gepflegten Haarschnitts und gewaschenen Haaren. Vielleicht wären dann auch noch paar Englisch-Stunden für die Angestellten drin.
* Personal kann wahrscheinlich nicht abgebaut werden um die Kosten im Unternehmen abzufangen, da alle schon 20-30 Jahren dabei sind und damit fast unkündbar sind.
* Wenn mal wieder ein paar Fahrer fehlen werden halt, wie schon jetzt oft gehandhabt, externe Busunternehmen eingesetzt, anstatt man sich noch mehr teures Personal einstellt.
* 2.000 € bis 2.500 € ist nicht viel Gehalt, das ist richtig, aber man muss bedenken, dass Busfahrer nicht einmal ein Ausbildungsberuf ist und viele mit Ausbildung zum Teil deutlich wenigen verdienen .

Man könnte die Liste noch ewig fortführen, man merkt evtl., dass ich diesen Streik nicht gut finde. Wenn man dann im Fernsehn noch einen grinsenden Gewerkschaftssekretär sieht, der sagt: "Der Streik läuft gut" … was soll man dann denken?

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Blackmoon

Blackmoon

21.02.2009 00:23

Wem Streiks nicht passen soll sich halt an den Gesetzgeber wenden ;)

offerendum

offerendum

07.02.2009 01:12

Am Thema vorbei...

ltblueberry

ltblueberry

04.02.2009 20:23

..also der Streik war lange genug bekannt..und wir leben in Demokratie....und wer will von einen schlecht bezahlten Fahrer kutschiert werden...Discounterzustände wollen wir das?????

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