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Erfahrungsbericht

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5 Sterne Wuestensafari- ein unvergessliches Erlebnis
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Empfehlenswert: Ja

Pro Atmosphaere, die Wueste, Preis- Leistungsverhaeltnis

Kontra nichts

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

keilertyp Seit 1 Dez 2004

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Hallo liebe Ciaogemeinde,

für alle, die sich in Zukunft für einen Urlaub oder einen längeren Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten entscheiden, möchte ich heute über einen wirklich sehr lohnenden Ausflug berichten.

Ich hatte bis jetzt zweimal das Vergnügen, an einer Wüstensafari teilzunehmen und finde, jeder, der die Gelegenheit dazu hat, sollte es unbedingt auch einmal mitmachen.

Ich schreibe heute über die Wüstensafaris, die von Abu Dhabi aus angeboten werden. Ich gehe aber davon aus, dass es sich bei den, von Dubai aus angebotenen Reisen, um eine ähnliche Ausführung handelt.

Die Safaris werden von der Reiseleitung oder den örtlichen Reisebüros angeboten und kosten zwischen 190 und 250 Dirham (zur Zeit 35 - 50 Euro) pro Person.
Die Preisschwankung kann ich mir nur so erklären: Die Beduinencamps, auf die ich später noch zu sprechen komme, gehören nicht immer dem Anbieter, der die Safaris durchführt. Diese müssen dann von einigen Anbietern gemietet werden und dadurch wird der teilweise höhere Preis wohl zu Stande kommen.
Die Durchführung ist aber bei allen Anbietern fast identisch. Ich habe den Ausflug, wie gesagt, zweimal bei verschiedenen Anbietern mitgemacht und der einzige Unterschied war das besuchte Camp.

Zur Durchführung:

Man wird mit den Jeeps gegen 15- 16 Uhr am Hotel abgeholt. Meist werden die Jeeps bis auf den letzten Platz besetzt. Später in der Wüste stehen dann weitere Jeeps bereit, auf die die Gäste dann aufgeteilt werden. Es geht also über den Highway aus Abu Dhabi raus in Richtung Wüste. Nach einer Stunde Fahrt, ca. 80 km südlich von Abu Dhabi wird es dann endlich interessant und das Wüstenerlebnis beginnt.
Für alle großgewachsenen Mitfahrer noch folgender Tipp: Besteht darauf, dass Ihr nicht auf der hintersten Bank Platz nehmen müsst. Das ist wirklich nur eine "Notbank" mit entsprechend Komfort und Bein- bzw. Kopffreiheit.
Allerdings ist das Fahrerlebnis über die Dünen auf diesen Plätzen am intensivsten.
Da hinten schaukelt es ziemlich stark und man kann seiner Magengegend manchmal sogar ein Kribbeln abgewinnen. Überhaupt kommen einem die Fahrmanöver schon recht gewagt vor, allerdings kennen die Fahrer ihre Fahrzeuge und die Dünen sehr gut, so dass zu keiner Zeit eine wirkliche Gefahr besteht. So geht es etwa eine Stunde auf und ab, bis dann zum Sonnenuntergang eine Pause eingelegt wird, wo jeder Zeit hat, den Sonnenuntergang in der Wüste zu genießen oder ihn auf dem Foto für die Nachwelt festzuhalten.
Von da aus geht es dann direkt weiter in ein Beduinencamp. Richtige Beduinen bekommt man zwar nicht zu Gesicht, aber ansonsten wird einem schon das typisch arabische Wüstenfeeling vermittelt, so gut es nur geht.
Vor dem Camp warten schon Kamele auf die Besucher oder man kann sich im Sandboarden ausprobieren. Das ist alles inklusive. Gegen Bezahlung kann man sich auch ein kleines Quad (125ccm) mieten, ( 15 Minuten für 50 Dirham, ca. 10 Euro) und noch mal selber die Dünen bezwingen.
Aber Vorsicht, man ist nicht versichert und muss diesen Spaß auf eigene Gefahr betreiben. Aber es lohnt sich und solange man genug Vorsicht walten lässt, kann man eine Menge Spaß haben.
Die Camps sind alle sehr ähnlich aufgebaut. Sie liegen meist eingebettet zwischen den Dünen, in der Mitte findet man eine Tanzfläche, Drumherum sind Sitzkissen und kleine Tische angeordnet. Des Weiteren gibt es Beduinenzelte, ebenfalls ausgestattet mit den typischen Sitzkissen, eine Shisha-ecke, Verpflegungszelte und natürlich Toiletten.
Das doch umfangreiche Abendessen, in Form eines Buffets, sowie Softdrinks sind im Preis schon enthalten. Alkoholische Getränke müssen selbst gezahlt werden. Ein Bier 0,5 l kostet ungefähr 5 Euro. Nicht sehr preiswert, aber selbst in den Restaurants bekommt man es nicht viel preiswerter und man sollte es akzeptieren, da man sich ja immerhin in einem islamischen Land befindet.
Das Buffet ist doch recht reichhaltig bestückt, wenn man bedenkt, dass man sich mitten in der Wüste befindet. Es gibt, Hühnchen-, Lamm- oder Rindfleisch, dazu Reis und Fladenbrot, genauso wie verschiedene Salate. Es sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Die Nachspeise ist allerdings nicht so reichhaltig und wer hier Wert drauf legt, sollte sich mit dem Hauptgang ein wenig beeilen, um noch etwas abzubekommen. Im Grossen und Ganzen ist das Essen wirklich sehr schmackhaft und gut zu vertragen.
Nach dem Essen bietet eine Bauchtänzerin zu arabischen Klängen ihr Können auf und verzaubert den Ein oder Anderen mit ihrem Hüftschwung. Wer sich traut, kann sich auch mit auf die Tanzfläche begeben und mit der guten Frau ein paar Tanzschritte einüben.
Wem das alles zu viel ist, der zieht sich einfach in eines der Zelte zurück, lässt sich Hennatattoos malen oder genießt eine Wasserpfeife und lässt dabei den Tag auf arabisch ausklingen.
Die arabische Gemütlichkeit und Gastfreundschaft lässt sich hier in der Wüste herrlich nachempfinden.
Noch ein Tipp: Wer sich einfach mal vom Lager entfernt und eine der Dünen erklimmt (ohne Schuhe ist es am einfachsten), der kann, abseits von Musik und Licht des Lagers, die unglaubliche Dunkelheit und Stille der Wüste genießen. Ein Zustand, wie man ihn bei uns in Europa leider kaum findet und der wirklich unvergesslich und intensiv ist.

Bei den Ausflügen Anfang und Ende Dezember, die ich mit gemacht habe, waren ca. 30- 50 Gäste im Camp. Platz ist aber für 200 Gäste, so dass es sehr gemütlich zuging. Wie die Camps zu anderen Zeiten frequentiert sind, kann ich nicht beurteilen.

Leider hat nun jeder Ausflug einmal ein Ende und es geht dann meist schon zwischen 21 und 23 Uhr zurück ins Hotel. Wer allerdings mal eine komplette Nacht in so einem Camp verbringen möchte, sollte sich wieder an die Reiseleitung wenden. Ab und zu werden auch solche Ausflüge angeboten.

All jene, die diesen Ausflug in den Wintermonaten November- März unternehmen wollen, sollten darauf achten, dass die Nachttemperatur in der Wüste deutlich unter 20 Grad fallen kann, deswegen ist es ratsam, eine Jacke oder einen Pullover mitzunehmen.
Bei den Ausflügen Anfang und Ende Dezember, die ich mitgemacht habe, waren ca. 30- 50 Gäste im Camp. Platz ist aber für 200 Gäste, so dass es sehr gemütlich zuging. Wie die Camps zu anderen Zeiten frequentiert sind, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Abschließend möchte ich mich bei allen Lesern bedanken und wünsche all denen, die sich zu diesem Ausflug entscheiden, viel Spaß.

Mit freundlichen Grüßen

Patrick

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  • Powermick 14.03.2012 06:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • jaros 16.03.2010 10:18
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • blonde_lady 07.03.2008 17:35
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    sehr hilfreich
  • maulwurf30 10.02.2008 16:34
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  • Berurin 22.01.2008 18:26
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