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Pro Tolle Landschaft, immer noch ein Geheimtipp
Kontra Ausnahmsweise mal nichts
Bei einem relativ kurzen Aufenthalt von drei Tagen in Las Vegas stellte sich mir die Frage: Was gibt es interessantes in der näheren Umgebung, das ich noch nicht gesehen habe und das sich lohnt als Tagesausflug zu planen?
Zion National Park oder andere große Parks in der Umgebung schieden alleine schon aufgrund der Zeitplanung aus. Es sollte morgens hin und nachmittags wieder zurückgehen und dennoch sollte genügend Zeit bleiben um etwas vor Ort zu unternehmen.Nach einiger Recherche bin ich daher auf den “Valley of Fire State Park” gestoßen. Etwa 55 Meilen von Las Vegas entfernt ist man mit dem Mietwagen innerhalb von etwas mehr als einer Stunde dort angekommen.
Bereits die Autofahrt liefert, sobald man den Großraum Las Vegas verlassen hat, schon tolle Ausblicke auf eine tolle Landschaft. Doch am Eingang des Parks ändert sich fast schlagartig die Farbe der Umgebung. Fährt man vorher durch eine eher graue Hügellandschaft so macht das Valley of Fire seinem Namen alle Ehre und plötzlich ist rot die vorherrschende Farbe.Ich werde den Park anhand der Route beschreiben, die man sieht wenn man über den westlichen Eingang den Park befährt. Wie in vielen anderen Nationalparks im Westen der USA gilt auch hier: Durch die enorme Größe ist ein Auto unerlässlich - wer sich komplett zu Fuß auf den Weg machen möchte, der wird im Valley of Fire nicht glücklich werden. Auch öffentliche Verkehrsmittel (wie in Yosemite oder Zion) sucht man hier leider vergebens.
Angekommen im Park sind zunächst die 10 USD Eintritt zu bezahlen - in der Regel kann man sich am Parkplatz direkt am Parkeingang selbst die Eintrittskarte ausfüllen und muss den Eintritt in die dafür vorgesehene Box werfen. Doch allen, die jetzt meinen “Keine Kontrolle, dann kann ich mir den Eintritt sparen” sei gesagt: Auch wenn bei der Ankunft noch kein Mitarbeiter des Park Services im Kontrollhäuschen zu finden ist so kann dies bei der Ausfahrt schon wieder ganz anders aussehen.Nachdem man also diesen Verwaltungsakt hinter sich gebracht hat geht es auf dem “Valley of Fire Highway” weiter in den Park hinein. An und für sich ist die Umgebung durch die man ab jetzt fährt schon interessant genug, gibt es doch immer wieder neue Felsformationen zu sehen und im wahrsten Sinne des Wortes erwartet einen hinter der nächsten Kurve die nächste Überraschung. Dennoch gibt es auch hier einige Punkte von besonderem Interesse:
Zunächst gibt es die Möglichkeit auf einer unbefestigten Straße einen kleinen Rundkurs zu befahren, der einen um besonders interessante Felsformationen herumführt. Ein Geländewagen ist hier sicherlich das ideale Fortbewegungsmittel doch auch mit einem normalen PKW kommt man - ein wenig Vorsicht vorausgesetzt - sehr gut vorwärts.Fährt man nach diesem kleinen Abstecher auf dem “Valley of Fire Highway” weiter so erreicht man das Besucherzentrum in dem man sein Wissen über die genauen geologischen Vorgänge, die zur Entstehung des Valley of Fire geführt haben, vertiefen kann.
Viele weitere kleinere und größere Stopps auf der Strecke laden dazu ein zwischendurch dann doch auch einmal das Auto zu verlassen und sich auf eigene Faust bzw. auf eigenen Füßen ein wenig detaillierter die Landschaft anzusehen.Besonders interessant ist hier sicherlich die Fire Wave. Nach einer kurzen Wanderung vom Parkplatz findet man sich mitten in einem Canyon wieder, der links und rechts gerade noch genügend Platz zum durchlaufen lässt. Insgesamt dauert diese kleine Wanderung etwa eine Stunde und führt einen wieder zum Ausgangspunkt am Parkplatz zurück. Ein idealer Abstecher für alle, die sich die Umgebung auch außerhalb des Autos ansehen möchten.
Mein Besuch fand gegen Ende September statt, was bedeutet dass es den ganzen Tag über durchgehend heiß war und die Temperaturen durchaus die 30° Marke überschritten. Ein genügend großer Getränkevorrat ist daher ein absolutes Muss - erst recht, da es innerhalb des Parks keinerlei Möglichkeiten gibt Getränke nachzukaufen. Trinkwasser ist allerdings an vielen Parkplätzen kostenlos verfügbar.
Einfach ein toller Tagestrip für alle, die für einen Tag der Hektik und dem Stress Las Vegas’ entfliehen wollen.
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duderally 06.12.2011 17:55
offerendum 25.11.2011 20:29
Perfekt auch für die Anreise von Utha aus...
hundeliebe02 25.11.2011 14:26
korusuBanpaia 24.11.2011 21:09
Schöner Bericht :)
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Etwas weit als Tagesausflug von Stuttgart aus. Ciao Thorsten