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Pro Exotische Hauptstadt
Kontra Lange Anreise
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| Gastfreundlichkeit |
Bora Bora bleibt oftmals ein unerreichbares Ziel eines so manchen Reisenden. Verklärte Vorstellungen von ständig tanzenden Frauen und süßes Nichtstun prägen auch noch heutzutage das Bild der Inselgruppe. Bereits James Cook nannte sie die "Perle des Pazifik". Eigentlich heißt sie ja Pora Pora in der Sprache der Polynesier, denn sie kennen gar kein B im Alphabet. Und jetzt bekommt die Insel auch ihren wahren Namen, denn auf tahitianisch heißt dies der Erstgeborene. Die Landfläche der Inseln von Bora Bora beträgt knapp 40 km² und das bei gerade mal 5800 Einwohnern. Mit dem Auto oder dem Fahrrad kann man die 32 km lange Küstenstraße umrunden.
Als Tourist nach Vaitape zu gelangen, ist gar nicht so einfach. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder mit dem Kreuzfahrtschiff oder mit dem Hoteltaxi oder dem vorbestellten Wassertaxi vom Flughafen. Letztere Möglichkeit ist eher selten, da sich die Resorts weiter weg von der Hauptstadt befinden oder auf den vorgelagerten Motus gegenüber. Viele Hotels stellen Gratisverbindungen mittels ihrer Wassershuttles zu Verfügung.
Auf jeden Fall gelangt der Besucher über den Hafen von Vaitape in die Hauptstadt. Dieser ist für Tenderboote, Yachten und Wassershuttles von Hotels ausgelegt. Das rechteckige Hafengebiet ist von mehreren Tikis gesäumt, die Karten und Informationen bereithalten. Die Touristeninformation liegt an der Ostseite des Hafens.
Mont Otemanu
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Sehenswürdigkeiten
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Die Kirche Saint Pierre Celestin de Vaitape liegt am Fuß des Mont Otemanu. Die Kirche hat ein weißes Äußeres mit einem braunen Kirchentor. Über dem Eingang ist in ein Buntglasfenster ein weiß-braunes Kreuz eingelassen. Das Dach ist in drei Schrägdächer unterteilt, die in Bodennähe reichen. Auf dem Mittleren ragt ein rotes Metallkreuz empor. Die weiße Außenmauer ist durch Luftlöcher perforiert. Das Innere der Kirche ist an der Rückfront durch ein modernes Buntglasfenster geprägt. Unter ihm hängt Jesu am Kreuz - über einem Holzaltar mit der Aufschrift Il est vivant. Der Altar ist von Heiligenfiguren flankiert. Eine kleine Kapelle mit Betgelegenheit tut sich hinter dem Altar auf. Ein fünffarbiges Kreuz und eine Kirchenglocke auf einem Gestell sind separat im Kirchhof aufgestellt.
Die Evangelische Kirche von Vaitape oder Ebene Ezera de Vaitape oder auf französisch Église évangelique ist ein rosafarbenes Gebäude mit weißen Ecken und Fenstern. Sie ist von einem roten Giebeldach und einem roten Spitzdach, auf ihrem Uhrturm, bedeckt. Der Uhrturm steht auf vier weißen Säulen, die den Eingangsbereich der Kirche formen. Die Kirche ist von einem eingezäunten Kirchhof umgeben. Die Kirche selbst wird nur zu Messzeiten aufgesperrt, aber dann für jedermann zugänglich. Am Kirchturm kann man sich überall in Vaitape gut orientieren.
Die Heiva Arena dient jedes Jahr von Juni bis August als Kulisse für das Heivafestival, welches diverse Veranstaltungen wie Tanzwettbewerbe beinhaltet. Der Eintritt ist für Touristen kostenpflichtig. Von den stufenförmig erhöhten Plastikstühlen hat man eine Aussicht auf die Sandarena. Diese Wettbewerbe werden teils aufgezeichnet und im polynesischen Staatsfernsehen auszugsweise ausgestrahlt, damit man auch einen Eindruck über die Verschiedenartigkeit der Vorführungen gewinnen kann. Während der anderen Monate werden hier lokale Veranstaltungen durchgeführt.
Die Arena ist freizugänglich und man kann schon gut und gerne mal Probesitzen, um zu schauen, ob sich die 15 Euro Eintritt für die abendlichen Veranstaltungen lohnen. Die Musik und der Trommelwirbel sind selbst noch auf dem Motu Toopua zu hören und das ist dank dem Echo kein Ohrenschmaus und bereitet in den Resorts so manche schlaflose Nacht. Hinter der Arena schließt das Armenviertel von Vaitape an, das gegenüber von einer künstlichen Halbinsel liegt, die bis ins Hafenbecken reicht.
Rue Principale
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Ebenso ist das Rathaus, das Postamt und eine beträchtliche Anzahl an Banken hier anzutreffen. Sogar Einkaufszentren wie La Galeria Bora Bora findet man in der beschaulichen Hauptstadt. Der Hauptplatz, mit Brunnen und runden Sitzbänken mit Palmen bildet den Mittelteil der Hauptstraße.
Die Maison de la Presse ist ein Allerweltsladen von Büchern, die sonst nirgendwo erhältlich sind über Kinderspielzeug bis hin zu Souvenirtellern. Nebenan ist Fare Piti - Rent a Car, gut für private Inselrundfahrten.Chin Lee ist der einzige Supermarkt der Hauptstadt, der keinen Ruhetag kennt. Für Modebewusste gibt es den T-Shirt Shop, Fashion Bora Bora, The Store of Bora Bora und Boutique Bora Bora. Es gibt auch Zugänge zu mäßigen Stränden, die aber vermüllt und dreckig sind. Es gilt dort auch Badeverbot. Traumstrände gibt es in der Südsee eher zum Anschauen, denn zum Schwimmen.
Das Aloe Café befindet sich im östlichen Einkaufszentrum von Vaitape und verfügt über ein Internetcafé, ein Restaurant, einen Teesalon und eine Eisdiele. Dort kann man neben Kuchen und Obstschalen auch warme Speisen mittags und abends zu sich nehmen. Ein Gastgarten mit mehreren Tischen, auch im Schatten befindliche, ist direkt vor dem Eingang eingerichtet. Links nach dem Eingang wurden vier Internetpoints installiert, an denen man mit dem eigenen Laptop surfen kann. Das Lokal verfügt über 2 Auslagen, wo der innere Gastbereich angesiedelt wurde und dies parallel zur Theke. Das Äußere ist in Weiß mit blauem Werbebanner gehalten.
Mit den Trucks, umgebauten LKWs wie sie im gesamten Gebiet von Französisch Polynesien üblich sind, wird der Abenteuersinn des Fernreisenden entfacht. Sie sind zumeist mit Holzbänken ausgestattet. Die Trucks fahren oft nur Schritttempo, in der Stadt Normalgeschwindigkeit. Dort wird von den Einheimischen alles transportiert, was für den täglichen
Bedarf von Nöten ist, also auch Lebendvieh, wie Hühner in Käfigen. Fixe Fahrpläne gibt es gerade mal in Pape'ete. Auf Bora Bora wartet man mal gut und gerne, bis der Bus etwas ausgelasteter wirkt und dann kann die Reise auch schon mal losgehen. Wo man ein und aussteigen kann, sollte man vorher mit dem Fahrer abklären und wann der letzte Bus zu erwarten sei. Auch lernt man bei diesen Fahrten viele Einheimische kennen sowie den Musikgeschmack des Fahrers.
Motu Toopua
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Ohne Pflege würde der Weg bald wieder dem Tropenwald gehören, denn es ist aufgrund der Strauchdichte unmöglich, vom Pfad auf eigene Faust abzuweichen. Zum Aussichtspunkt selbst führt der letzte Streckenabschnitt durch eine natur belassene Wiese. Hat man mal das betonierte Fleckchen erreicht, bieten sich von dieser viereckigen Plattform Ausblicke auf den Mont Otemanu, die Hauptstadt Vaitape, den Motu Tapu sowie den Pointe Teaurufau.
Auf dem Aussichtspunkt befinden sich sogar Plastikliegen, die zum längeren Verweilen einladen. Das Motu selbst zu erkunden, bleibt dem Besucher verwährt, da beidseitig der Hotelanlage das Gebiet den Einheimischen zugestanden wurde. Man würde praktisch durch deren Höfe trampeln, um dann am undurchdringlichen Strauch- und Baumgeflecht wieder kapitulieren zu müssen. Ganz auf der Südspitze liegt das Bora Bora Nui Resort and Spa, das mittels gesondertem Zubringer auch besucht werden kann, was vor allem wegen der dortigen Exklusivität passiert.
Hotels und andere Unterkünfte
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Ob das saure Erlebnis ein Genuss ist, sei dahingestellt. Hierbei werden die Daten aufgenommen und ein Check-in durchgeführt. Alsdann wird man über die gesamte Anlage geführt, bekommt Informationen zu den Gratisjausen um 16 Uhr nachmittags, lernt den Tennisplatz und natürlich das Spa kennen. Dieses wurde im Baumhausstil schonend in einen Banyanbaum platziert. Die Massagen und das Essen haben in Polynesien ihren Preis. Das Letztere ist ein unumgängliches Muss.
Der Strand lädt zum Verweilen ein, das Wasser ist aber selbst jenseits der Überwasserbungalows zu seicht, um richtig schwimmen zu können. Noch dazu ist man im Begriff, hier Korallen künstlich wiederanzusiedeln und da sollte man vorsichtig treten. Angrenzend ist auch die Schnellbootstrecke, die natürlich vom Schwimmbereich abgetrennt ist.Das Hotel rühmt sich, den größten Infinitypool zu haben, der einen atemberaubenden Blick auf den Mont Otemanu gewährt und dieses Schwimmerlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen. An der Poolbar kann man zu moderaten Preisen auch speisen. Das Essen wird aus dem Restaurant gebracht, das ein gutes Urlaubsbudget voraussetzt. Dort wird auch das französische Frühstück mit leicht polynesischem Einschlag serviert.
Die Overwaterbungalows sind nicht zu schlagen. Sie bieten eine Terrasse weg vom Strand hin zur Lagune mit Blick bis Vaitape. Im Inneren finden sich eine Couch, ein Doppelbett ein Fernseher mit lokalen und internationalen Programmen, ein Schreibtisch und ein Ventilator wieder. Das Badezimmer verfügt über eine Badewanne und eine Duschkabine. Achtung auf das landestypische Kleingetier.Zu ausgiebigen Abendspaziergängen, es wird ja um 18 Uhr dunkel, animiert die weitläufige Hotelanlage, die aus einem schön gehegten und gepflegten Tropengarten besteht. Dort kann man einen alten Erdofen, mehrere Teiche mit Holzbrücken und einen Teichbungalow mit Gratisinternetzugang an einem Rechner bzw. einen Laptopstellplatz aufsuchen. Da dieser recht gut gebucht ist, empfiehlt es sich, zu exotischen Zeiten zu kommen. Nachts ist die Anlage gut ausgeleuchtet und vermittelt dem Besucher eine eigene Stimmung. Die offene Lobby bietet zu dieser Tageszeit eine ideale Gelegenheit, die Seele etwas baumeln zu lassen.
Da die Hotels weit verstreut und zumeist auf Motus vorzufinden sind, kann man sich hier einen weiteren Eindruck über andere Anlagen verschaffen.
Erreichbarkeit, Einreise und Ausreise
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Der Inselflughafen von Bora Bora
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BOB wurde während des 2. Weltkriegs 1943 eröffnet und wird erst seit 1958 kommerziell genutzt. Die einzige Asphaltpiste misst 1500 m und man muss zu Fuß den Weg ins Flughafengebäude bestreiten. Im Inneren finden sich zwei Souvenirläden und Toiletten wieder.
Den Großteil der offenen Flughafenhallen nehmen die Holzstände der jeweiligen Resorts ein. Neben einem Inseltaxi garantieren die hoteleigenen Tender und Yachten den Transfer an den Zielort. Bereits am Flughafen findet der Pre-Check-in für das jeweilige Hotel statt. Man bekommt dort für den Transfer seine Kofferanhänger mit Zimmernummer.Die Insel für einen Tagesausflug von Tahiti aus zu besuchen, ist eher mühselig, obwohl der Flug nicht einmal 50 Minuten dauert. Aber wie kommt man von dieser Flughafeninsel wieder weg, wenn man kein Hotel gebucht hat? Ohne vorherige Wassertaxibestellung kann das schwierig werden.
Beim Einchecken wird das Handgepäck nicht gescannt und die Koffer werden auf ein statisches Band zum Abtransport zum Flugzeug gelegt. Der Flughafen verfügt über zwei Gates, die aus zwei desolaten Schiebetüren bestehen. Dort wird die Boardingkarte einfach in zwei Teile gerissen. Der Abflug geht schnell vor sich, da sich keine anderen Maschinen auf dem Flughafen befinden.Via Faa'a kann man dann in alle Herren Länder die Heimreise antreten. Sei es mittels Air France oder Air Tahiti Nui via Los Angeles oder New York oder mittels LAN über Santiago de Chile, Hawai'ian Airlines via Honolulu sowie anderen, eher hierzulande weniger bekannten Fluglinien.
Danke fürs LesenCelles
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Kaufi81 23.09.2011 08:51
yesup 22.09.2011 05:30
Super und wie bekomme ich das Fernweh jetzt wieder weg
Quasseltante 19.09.2011 19:14
a_lisa 19.09.2011 18:54
BH von mir
medea1978 19.09.2011 14:47