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Erfahrungsbericht

für Türkische Riviera
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4 Sterne Am Mittelmeer abseits des Tourismus Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro Warmes Klima, gute Strände, subtropische Vegetation, nette Menschen.

Kontra Architektonischer Wildwuchs, langwierige Anreise.

Der Autor

negendank Seit 21 Nov 2003

Der Neuerwerb meiner Digitalkamera beschäftigt mich auf besondere Weise, denn Bilder haben ja... mehr

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Dieser Bericht wendet sich speziell an Individualreisende. Schon während der 70er Jahre, also noch vor der touristischen Erschließung, bereiste ich mehrfach die gesamte Küste von Antalya im Westen bis Adana im Osten. Dann reizten mich andere Länder. Heute, nach vielen Jahren, war ich erneut dort. Genauer gesagt im November 2004. Klar, ich wollte auch dem Novemberwetter entfliehen. *g *

Was die Strecke zwischen Antalya und Alanya betrifft, so hatte ich etwas Bedenken. Ich stellte mir vor, daß die guten Hotels von Reiseveranstaltern reserviert sind. Der Individualreisende muß nehmen was übrig bleibt. Diese Möglichkeit wollte ich nicht testen und deshalb wählte ich Orte östlich von Alanya. Meine Überlegungen wurden indirekt von Einheimischen bestätigt. In der obersten Preisklasse wäre sicherlich noch etwas frei gewesen, doch dafür fehlen mir die Mittel.

Außerdem habe ich in dieser Kategorie viel gelesen und meine, daß Pauschalreisen hinreichend beschrieben wurden. Es geht ja immer um die Frage, wie seriös der Reiseveranstalter ist.

Währung
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Ein wichtiger Hinweis für Reisende in die Türkei. Zum 01.01.2005 wird die türkische Währung umgestellt. Schon heute hängen Plakate mit den Abbildungen der neuen Geldscheine und Münzen auf jeder Bank aus. Es gilt folgende Rechnung: 1.000.000 alte Lira = 1 neue Lira = 0,55 €. Es werden also 6 Nullen gestrichen.

Geographie und Klima
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Die gesamte Küste wird nach Norden hin durch das Taurusgebirge abgeschirmt. Deshalb können keine kalten Nordwinde eindringen. Umgekehrt kommt über das Mittelmeer Wärme aus dem Süden. Das Taurusgebirge fängt wiederum Wolken ab, die sich über dem Bergkamm ausregnen. So fließen vielerlei Bäche und Flüsse bis an die Küste hinunter. Wärme und Wasser sind natürlich ideal für eine subtropische Vegetation und ebenso für die Landwirtschaft. In den Gebieten östlich von Alanya sind vor allem Gewächshäuser zu sehen. Darin wird einmal Frühgemüse gezogen, das in den Wintermonaten auch in unsere Supermärkte kommt. Zum zweiten dienen die Gewächshäuser dem Anbau von Bananen. Diese werden vorwiegend innerhalb der Türkei verkauft.

Die Sommer sind glühend heiß mit Temperaturen bis zu + 45 Grad. Im Spätsommer erreicht das Wasser am Strand gute 28 Grad. Persönlich bevorzuge ich das Frühjahr oder den Herbst. Selbst im November gibt es noch Tagestemperaturen von + 25 Grad und ich erlebte nur einen Tag Regen. Von Dezember bis Februar fällt allerdings der Winterregen.

Zwischen Alanya im Westen und Silifke im Osten macht das Taurusgebirge einen Bogen nach Süden. Dort kommen Berge und Meer zusammen und in der Antike nannte man diese Region das „steinige Kilikien“. Viele Ortsnamen enthalten das Wort „ova“. Das ist eine kleine Schwemmlandebene, welche die Ansiedlung von Menschen ermöglicht. Ganz im Süden, gegenüber von Zypern, liegt eine größere Ova und in deren Zentrum befindet sich Anamur. Diesmal sammelte ich meine Erfahrungen in Anamur, doch sah ich auf der Durchreise auch weitere Ovas und soweit ich das erkennen kann, sind die Verhältnisse dort sehr ähnlich.

Die Strände sind ockerbraun. Im Vergleich mit dem umliegenden Gestein läßt sich erkennen, daß dies eine natürliche Farbe ist. Das Meerwasser ist klar und sauber. In jeder Ova kann man baden und schwimmen.

Die Saison geht von Mai bis September. Dann spielt sich das Leben vorwiegend nachts ab. Außerhalb der Saison ist es auch sehr schön, doch die Diskotheken am Strand sind bereits geschlossen.

Einen Nachteil ...
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kann ich leider nicht verschweigen. Gegenwärtig tobt ein völlig chaotischer Bauboom. Ohne Sinn und Verstand werden Wohnblocks in die Landschaft gestellt. Diese Architektur ist nicht gerade eine Zierde. Außerdem vermute ich, daß sich manch einer verspekuliert hat. Es werden massenhaft Eigentumswohnungen zum Verkauf angeboten. Mir ist es ein absolutes Rätsel, wer dort einziehen wird.

Man kann immer noch ausweichen und weiterhin schöne Orte finden. Das will ich auch anhand der Photos zeigen. Allerdings muß man dazu mobil sein.

Anreise
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Der übliche Weg führt mit dem Flieger nach Antalya. Diesmal bin ich aus östlicher Richtung über Adana gekommen. Wenn man nach Anamur will, dann ist der Unterschied nicht bedeutend. Ich habe die Flugpreise auf Internet verglichen und festgestellt, daß der Flug nach Adana auch nicht teurer kommt. Von Adana bis Anamur beträgt die Fahrzeit 7 Stunden. In der Vergangenheit bin ich schon über Antalya gereist und von dort aus ist die Fahrzeit die gleiche.

Ob von West oder von Ost – ab Alanya bzw. ab Silifke treten die Berge ans Meer. Die Straße ist steil und kurvenreich; es gibt Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote. Also, man kann gar nicht schnell fahren. Dafür erlebt man natürlich tolle Ausblicke.

Meiner Meinung nach ist das der Grund, warum Pauschalreisen bei Alanya enden. Der Pauschaltourist will innerhalb eines Tages an sein Reiseziel kommen. Wer dagegen von Deutschland aus ins steinige Kilikien will, der muß so oder so eine Zwischenübernachtung einkalkulieren.

Reisen im Land
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Zwischen Antalya und Adana gibt es genau eine Straße. Es besteht die Wahl zwischen Überlandbus oder Leihwagen. Diesmal habe ich mich für den Bus entschieden, doch räume ich ein, daß auch ein Leihwagen seine Vorteile gehabt hätte.

So ist die Straße eher verkehrsarm und man kann recht gut darauf fahren. Die natürlichen Hindernisse auf Bergstrecken sind für Autos und Busse die gleichen.

Wenn man mit dem Bus ankommt und nicht gerade durch halbfertige Neubausiedlungen wandern möchte, dann ist man auf das Taxi angewiesen. Manche Taxifahrer verwenden folgenden Trick. Der Fahrer stellt den Taxameter ab und behauptet, daß dadurch die Fahrt billiger würde. Anschließend will er aber doch Geld und nun ist kein Fahrpreis ausgemacht worden. Tja, dann wird gefeilscht. Dagegen kenne ich nur eine Methode. Angemessen ist etwa ein Euro pro Kilometer. Man sollte eine Landkarte dabei haben und ungefähr abschätzen können, wieviel Kilometer das sind. Man steckt nur den Betrag in die Tasche, der tatsächlich gebraucht wird. Wenn nun der Fahrer den dreifachen Betrag fordert, dann hat er eben Pech gehabt. Ich habe das Geld nicht bei mir. Dann soll ich eben morgen zahlen. Auf Türkisch sagt man „Inschallah“ – so Gott will.

Die Überlandbusse wiederum sind klimatisiert, rauchfrei und im Preis sehr günstig. Für die Strecke von Adana bis Anamur bezahlte ich umgerechnet 8,10 €. Die Busse haben in jedem Fall Festpreise. Feilschen geht nicht! Dafür sollte man folgendes wissen. In jedem Ort gibt es einen Busbahnhof und dort hat jede Busgesellschaft für sich ein Kontor und einen Parkplatz. Es dürfte klar sein, daß dadurch Kosten entstehen. Vor allem kleinere Busunternehmen können sich nicht allzuviele Busbahnhöfe leisten. Vorne, im Aushang, werden die Orte genannt, an denen die Gesellschaft einen Busbahnhof anfährt. Bei manchen Gesellschaften ist die Liste sehr kurz. Ersatzweise hält der Bus auf freier Strecke. Das muß natürlich vorher mit dem Fahrer abgesprochen werden. Den Fall erlebte ich einmal in Silifke. Also der Gesellschaft „Zafer“ kommt die Nutzung des Busbahnhofs zu teuer. Trotzdem kann der Bus in Silifke halten. Nur eben nicht auf dem Busbahnhof selber.

Verständigung
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Viele spekulieren auf kommenden Tourismus und haben zumindest ein paar Brocken Englisch gelernt. So kann man sich zumindest notdürftig verständigen.

Manchmal trifft man auf ehemalige Gastarbeiter aus der Bundesrepublik. Diese können natürlich gut Deutsch. Einige darunter haben mit uns Deutschen schlechte Erfahrungen gemacht und verhalten sich nicht gerade freundlich.

Eine Ausnahme möchte ich auch noch erwähnen. Es gibt auch Sammeltaxis – in heutiger Zeit meist Minibusse. Dort trifft man kaum jemanden, der eine Fremdsprache gelernt hat. Nun möchte man gerne wissen, wann der Minibus abfährt und wohin die Fahrt geht. Ohne Kenntnis der türkischen Sprache ist es fast unmöglich, die entsprechenden Informationen zu bekommen.

Da ich selber etwas Türkisch gelernt habe, machte ich einmal daraus ein Geschäft. Ein amerikanischer Tourist meinte, die Sammeltaxis seien ja sooo billig. Nun brauchte er mich als Dolmetscher. Im Gegenzug bezahlte er mir nicht nur den Dolmusch selber, sondern auch noch ein Essen sowie mehrere Getränke an der Bar. Das war mir zwar sehr willkommen, doch ein normales Taxi hätte auch nicht mehr gekostet. (Es gibt übrigens etliche Taxifahrer, welche sich danach die Finger geleckt hätten). * ggg *

Unterkunft
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Da gerade ein Bauboom herrscht, gibt es natürlich Fremdenzimmer en masse. Man steht also vor der Qual der Wahl und diese ist vom jeweiligen Verkehrsmittel abhängig.

Größere Hotels stellen gerne Werbetafeln entlang der Straße auf. Natürlich ist es in jedem Land die Frage, inwieweit man der Werbung trauen darf. Weil ich mit dem Bus unterwegs war, habe ich diese Möglichkeit nicht getetstet.

Wenn man mit dem Bus ankommt und nicht gerade jemanden kennt, dann merkt das ein Fahrer recht bald. Es ist nämlich Landessitte, daß Reisende von Bekannten abgeholt werden.

Über kurz oder lang wird man von einem Fahrer angesprochen, der behauptet, er allein kenne das einzig gute Hotel in der Umgebung. Dieses liegt meist etwas außerhalb. Das Kalkül des Fahrers: Wenn man am nächsten Tag etwas unternehmen möchte, dann braucht man erneut ein Taxi und so bekommt der Fahrer seine Aufträge. Die Rechnung geht natürlich nur auf, wenn der Reisende mit dem Hotel zufrieden ist.

Auf die Weise gelangte ich in Anamur in das Hotel „Ünlüselek“. Als erstes ließ ich mir das Zimmer zeigen. Dies ist sehr geräumig, sauber, hat Aircondition, TV, eine saubere Dusche, eine europäische Toilette und einen Balkon mit Meerblick. Einschließlich Frühstück bezahlte ich für die Übernachtung umgerechnet 13,50 €. (Dafür habe ich im weiteren Verlauf ca. 40 € für Taxifahrten ausgegeben).

In Silifke testete ich eine Alternative, die etwas Mut erfordert. Wieder behauptete der Fahrer, daß die Zimmer im Zentrum schlecht seien. Ich behauptete das Gegenteil und bestand darauf, daß mich der Fahrer ins Zentrum bringen sollte. Im Vorbeifahren erblickte ich das Hotel „Göksu“, das von außen einen sehr guten Eindruck macht. Ich ließ den Fahrer also halten. Auch im Göksu ließ ich mir als erstes das Zimmer zeigen. Der Standart und Komfort entspricht in etwa dem Ünlüselek, das ich in Anamur kennengelrnt hatte. Im Stadtzentrum darf man natürlich keinen Meerblick erwarten. Dafür hatte ich Ausblick auf den Fluß. Diesmal betrug der Preis umgerechnet 16,20 € pro Nacht. Auch einschließlich Frühstück, das als Buffet gereicht wird, wodurch man freie Auswahl hat.

Mit beiden Hotels bin ich sehr zufrieden und kann diese mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Es ist auf der ganzen Welt so, daß Hotels im Zentrum etwas mehr kosten. Dafür hat man den Vorteil kürzerer Wege.

Essen & Trinken
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In der Region wachsen vor allem Obst, Gemüse, Südfrüchte und Bananen. Solche Produkte bekommt man praktisch nachgeworfen und für die tägliche Zufuhr an Vitaminen ist gesorgt.

An einigen Restaurants liest man die Aufschrift „sulu yemek“. Gemeint sind Gerichte, die in Wasser gekocht werden. Diese werden auf einer Warmhalteplatte bereitgehalten und man zeigt mit dem Finger auf das Essen, das man will.

Ansonsten gibt es eine Kühlvitrine, in welcher Fisch und Fleisch gezeigt werden. Das Angebot an Fischen ist sehr vom Fangergebnis des jeweiligen Tages abhängig. Falls vorhanden, wählt man den gewünschten Fisch aus. Dieser wird gewöhnlich in Olivenöl gebraten. Normalerweise sieht man Fleischportionen, zurechtgeschnitten, aber noch in rohem Zustand. Bei der Bestellung wird man gefragt, ob man das Fleisch gegrillt, gebraten oder gebacken haben möchte. Die Zubereitung dauert etwa 20 Minuten.

Als Beilagen bekommt man immer Brot, Wasser und einen Salat.

Das typische Frühstück enthält mindestens Weißbrot, Schafskäse, Oliven, Tomaten und Gurken. Je nach Ermessen des Hotels kommen weitere Dinge hinzu. Gerade zum Frühstück gilt Tee als selbstverständlich. Wenn man etwas anderes will, dann muß man das sagen.

Das Angebot an Getränken wurde mehr oder weniger dem europäischen Geschmack angepaßt. Wer ausgefallene Wünsche hat, der muß vielleicht etwas suchen.

Vier Getränke sind typisch türkisch und überall zu bekommen: Wasser, Schwarztee, Ayran und Raki. Ayran ist eine Mischung aus Joghurt, Wasser und Salz.

Den Raki bestellt man gewöhnlich als „düble“. Gereicht werden: ein Wasserglas voll Raki; ein Behälter mit Eiswürfeln; eine Flasche Wasser; ein weiteres Glas zum Mischen. Aus diesen Zutaten stellt man sich nach Lust und Laune seinen Longdrink zusammen.

Anamur
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Wenn man schon einmal dort ist, dann gelten zwei Orte als touristisches Muß. Es fragt also wirklich jeder zweite, ob man schon einmal diese Altertümer besichtigt hat.

- Anamuryum. Diese Stadt war in griechisch-römischer Zeit oder genauer gesagt vom 4. Jh. v. Chr. bis zum 7. Jh. n. Chr. bewohnt.
- Mamure – die romantische Burg am Meer. Es gab dort eine Burg aus der Antike, die erst von den Seldschuken zerstört und dann wieder aufgebaut wurde. Die heute sichtbare Form der Burg wurde in den Jahren 1300 bis 1307 erbaut.

FAZIT

Schon fürchte ich, daß dieser Bericht zu lang wird. Wer weitere Details wissen möchte, der darf mich gerne persönlich darauf ansprechen.

Einen Nachteil kann ich verzeihen: es ist überall auf der Welt so, daß man etwas länger fahren muß, um noch touristisch unberührte Regionen zu erreichen.

Den Bauboom verzeihe ich nicht ganz, auch weil ich die Spekulation für unvernünftig halte. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.

Abgesehen davon, hat das steinige Kilikien einiges für sich. Angenehme Strände, viel Sonne und nette Menschen.

Bilder

für Türkische Riviera
Café am Strand
von negendank negendank

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Kommentare

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  • Mariolino 24.06.2007 15:28
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • macias 16.08.2005 00:01
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • 11071984 14.04.2005 18:33
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • nicky82 25.03.2005 18:50
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    ein sehr guter, interessanter und ausführlicher bericht. sowas zu lesen macht spass lg nicky

  • christianpirker 13.01.2005 10:21
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ein sehr interessanter Bericht!

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