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Erfahrungsbericht

für Türkei, Wissenswertes
Nächsten Bericht ansehen "Türkei - ein Erlebnis"
5 Sterne Geschichte zum Anfassen: Türkei erleben/genießen
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Empfehlenswert: Ja

Pro viel Sehenswertes; Geschichte zum anfassen; relativ niedriges Reisebudget von Nöten; Traumhafte Landschaften; freundliche Menschen; u.v.m.

Kontra Preise wurden Europa angepasst; recht hohe Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten; anstrengendes Shopping durch anhängliche Händler

Der Autor

LoveShines Seit 28 Feb 2002

Neuer Job, neues Leben. In den vergangenen Jahren hat sich doch einiges bei mir geändert. Statt... mehr

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Zum insgesamt 6ten Mal war ich in der letzten Woche in der Türkei. Bislang hatte ich das Vergnügen sowohl die Westküste als auch die Ostküste der türkischen Riviera zu sehen. In diesem Bericht möchte ich euch die, meines Erachtens nach interessantesten, Sehenswürdigkeiten der Türkei näher bringen. Auch möchte ich einige allgemeine Informationen zu Besten geben, die man bei Antritt dieser Reise unbedingt wissen und beachten sollte.

Wer also diesen ausführlichen Bericht nicht bis ins Detail lesen möchte kann direkt weiter lesen. Folgende Abschnitte sind gegeben:

- Wissenswertes (Währung, Wetter, Mietwagen, etc.)
- Hinweis: Tipps & Tricks (Reisen, zollfrei einkaufen, etc.)
- Sehenswürdigkeiten: Westliche Riviera, rund um Antalya (Tagesausflug m. Mietwagen)


Wissenswertes
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Die Türkei verfügt über einige besonders interessante historische Orte. Zu den bekanntesten gehören ohne Zweifel: Olympos mit seiner ewigen Flamme, Myra: denn hierher kommt der Nikolaus, Pamukkale (Hierapolis): mit den bekannten, schneeweißen Sinterterrassen die bereits in der Antike beliebte Ausflügsziele waren, uvm. Aber wieso sollte man sich diese Orte im Urlaub ansehen und worauf sollte man unbedingt achten?


*** Wetter ***
In den Monaten Mai bis Oktober herrschen die höchsten Temperaturen in der Türkei. In dieser Zeit liegen die Temperaturen um erdrückende 40 Grad. Ab Mitte November beginnt das Wetter sehr unbeständig zu werden. Es stehen die ersten Regentage an und in dieser Zeit liegt die Temperatur um 15 Grad.
Diese Temperaturen sind nun lediglich Anhaltspunkte für die Riviera und nicht für das Gebirgsland.


*** Währung ***
Da die Türkei noch immer nicht und wer mag überhaupt zu sagen ob das je so sein wird, zur Europäischen Union gehört, wird hier noch immer in türkischen Lira gezahlt. Durch die hohe Inflationrate ändert sich der Wechselkurs allerdings täglich. Im Augenblick liegt der Wechselkurs zu 1 Euro bei 1.7445 Mio türkischen Lira.
In den letzten zwei Jahren hat es sich aber bereits eingebürgert, dass auch in der Türkei mittlerweile, jedenfalls im Umgang mit Touristen, fast ausschließlich in Euro bezahlt wird. Wichtig zu wissen ist auch, dass es mittlerweile eine Bank gibt, die sogar in Euro auszahlt (am Schalter und Automaten). Hierbei handelt es sich um die Disbank (Grundfarben: blau, weiss).


*** Mietwagen vs. Taxi ***
Mietwagen erhält man an jeder Ecke in der Türkei. Aufgrund von aktuellen Vorkommnissen und auch persönlichen Erfahrungswerten möchte ich allerdings davon abraten einen Mietwagen über einen sogenannten Straßenhändler zu buchen. Sie sind zwar in der Regel fast 20Euro günstiger als im Hotel oder bei einer Vorabbuchung aus Deutschland, aber die Fahrzeuge sind fast in allen Fällen schlechter in Schuss, im Falle eines Unfalles gibt es sicherlich Probleme bei der Abwicklung, u.v.m.

In der Hauptsaison, zwischen Mai und Oktober erhält man im Hotel einen Mittelklasse-Wagen für rund 70 Euro. In der Nebensaison liegt der selbe Wagen bei ca. 50 Euro. Auch bei einer Buchung über ein Hotel sollte man unbedingt noch handeln und auch die Mietwagen-Services der Nachbarhotels in Augenschein nehmen. So kann man den Händler der Wahl in jedem Fall auch einfach im Preis drücken.

Wenn man einen Mietwagen nimmt, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Versicherung eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist und das man unbegrenzt Kilometer fahren darf. Bei seriösen Händlern ist dieses allerdings auch Standard.

Nicht unwichtig ist im Augenblick wohl auch, dass der Spritpreis in der Türkei fast ebenso hoch ist wie bei uns in Deutschland. Wenn man sich also für einen Mietwagen entscheidet sollte man diese Kosten unbedingt mit einkalkulieren. So kann man ggf. auf eine Taxifahrt ausweichen. Taxifahrer fahren einen für einen Pauschalpreis von 100Euro (Hauptsaison)/ 70Euro (Nebensaison) an alle gewünschten Orte ohne noch zusätzlich Spritgeld zu verlangen!


Grundsätzliches: Hinweise, Tipps & Tricks
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Grundsätzlich ist zu sagen, dass man keine Reise in das Landesinnere antreten sollte, ohne sich zuvor einen Reiseplaner besorgt zu haben. Wir haben zwei an der Hand gehabt, da ich diese leider gerad nicht zur Hand habe, werde ich Namen/Preis/Verlag noch nachträglich bekannt geben.
Anhand des Planers sollte man sich die Route zusammenstellen und für jedes Ziel einiges an Zeit einplanen. Auch wenn die Orte noch relativ nah aneinander liegen, ist es doch (gerade an der östlichen Riviera) so, dass man viele Berge rauf und runter fährt, bis man das Ziel erreicht hat. Ausserdem passiert es häufig, dass man sich an einem Ort länger aufhält als geplant.

Desweiteren sollte man genügend Taschengeld im Geldbeutel haben, da die Eintrittsgelder sich mittlerweile dem europäischem Standard angepasst haben und nicht mehr frei sind.

Egal wo man in der Türkei einkaufen geht, hier läuft kein Geschäft ohne vorheriges handeln. Wenn man also in einem Geschäft eine Jacke kaufen möchte und der Händler verlangt 80Euro, so meint er doch zumeißt, dass er 50Euro haben möchte. Die Faustregel lautet eigentlich um 50% Rabatt. Reiseleiter beschreiben dieses handeln oft als Spiel für die Türken.

Die Türken sind sehr gastfreundlich und sprechen (zumindest auf Bazaren und in Großstädten) fast alle deutsch, oder zumindest englisch. Egal an welchem Laden man vorbeigeht, man wird von den Händlern angesprochen und sehr häufig leider auch direkt angefasst und buchstäblich in den Laden gezogen. Hier sollte man, zumindest wenn keine Kaufabsicht besteht, unbedingt darauf achten, dass man freundlich lächelt, grüßt und dann an dem Laden vorbeigeht. Eine etwas anstrengende Prozedur, an die ich mich bis zum heutigen Tag nicht gewöhnt habe.


*** Shopping ***
Man bekommt alles in der Türkei. Besonders bekannt ist die Türkei allerdings für Leder und Schmuck (Gold). Fast jeder Tourist kauft sich etwas von diesen Dingen zu günstigen Kursen. Es gilt aber: Immer auf der Hut sein!
Fast alles, was man in der Türkei käuflich erwerben kann ist nachgemacht, ein Imitat. Am beliebtesten: SOliver, Esprit und weitere Markenprodukte in Sachen Kleidung auf Bazaren. Es wird einem hundert Mal versichert, dass all diese Sachen echt sind, man kann aber zu 99,9% davon ausgehen, dass alles nachgemacht ist. Die Qualität ist meines Erachtens nach deswegen aber noch nicht merkenswert schlechter. Die Anziehsachen, die ich dort gekauft habe, sind qualitativ durchaus auf unserem Standard. Sie sehen den Originalen auch täuschend ähnlich!

Ebenso gefälscht und gern verkauft, aber weniger haltbar: Uhren. Gerade auf dem Bazar erhält man alle Uhren die man sich wünscht. Von Gucci über Joop bis hin zur Rolex. Die Straßenhändler haben alles im Programm und das sicherlich auch unter 100 Euro. Im Augenblick geht der Trend zu den so genannten automatischen Uhren, die sich aufgrund der Körperbewegung „von selbst aufziehen“ und somit keine Batterie mehr benötigen. Wir haben mittlerweile einige Uhren gekauft und es haben alle kein Jahr überlebt.

Auf keinen Fall kaufen sollte man: Parfum. Es werden immer Straßenhändler um einen herumschwirren die täuschend echt aussehende Parfum-Packungen mit sich rumschleppen und sie für 5 Euro verkaufen möchten. Mir ist noch kein Straßenhändler begegnet, der auch nur annähernd echtes Parfum verkauft hat. Vorgeführt werden in der Regel die echten Parfums und in den eingeschweißten Packungen ist irgendein „Stinkwasser“. Wenn man also wirklich kaufen möchte, muss man unbedingt die Verpackung öffnen und den Inhalt ausprobieren. Ich glaube aber kaum, dass jemand von euch auf ein „echtes Parfum“ trifft.

Free-Tax: Noch kann jeder Tourist den Luxus des zollfreien Einkaufs genießen. Gerade bei Produkten wie Alkohol, Zigaretten, Leder, Schmuck und Parfum macht sich dieses Shopping sicher bezahlt. Mein Tipp: Parfum, Zigaretten und Alkohl nur am Flughafen kaufen. Hier ist es garantiert echt und die Preise sind wirklich günstig. Bsp: Glow von JLow (Parfum) 50ml-30Euro, Camel Lights Doppelpackung (200 Zigaretten) – 24 Euro.
In Deutschland gelten aber die bekannten Einfuhrregeln. Man darf z.B. mitnehmen 1l Alkohol, 200 Zigaretten …. Alles pro Person. Alles was darüber hinaus geht muss in Deutschland verzollt werden.


Sehenswürdigkeiten – Die Geschichte der Türkei
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Was Sehenswürdigkeiten betrifft, kommt man als Türkei-Urlauber zu 100% auf seine Kosten. Das schöne an den historischen Städten in der Türkei ist, dass man noch überall ganz unbefangen umherlaufen kann. Besonders hervorheben möchte ich hier Olympos. Die Stadt liegt direkt am Meer und hat neben viel Geschichte auch noch einige versteckte und wunderschöne Buchten für Verliebte zu bieten. Der Eintritt lag im letzten Jahr knapp über 5 Euro. Dafür konnte man über die historischen Schätze hinweglaufen. In anderen Ländern undenkbar, denn natürlich geht auf diese Art und Weise vieles zu Bruch. Für die Leute, die sich diese Denkmäler ansehen ist es Abenteuer pur, denn nur selten gibt es wirklich befestigte Wege – eher Trampelpfade die im Laufe der Zeit entstanden sind.

Im folgenden möchte ich euch meinen Tagesausflug an der westlichen Riviera vorstellen. Solltet ihr in diesem Teil der Türkei Urlaub machen, ist dieser Ausflug in einem Tag, mit einem Mietwagen und geringen Kosten zu meistern. Es ist in jedem Fall sehr lohnens.- und sehenswert!


Westliche Riviera (rund um Antalya)
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Unser Hotel, das International Comfort Hotel Green Palace lag etwa 40Taximinuten von der Stadt Antalya entfernt. Mit dem Mietwagen sind wir die folgende Route gefahren und haben dafür einen Tag benötigt:


*** Antalya ***
Antalya wurde um 200 v. Christus besiedelt. Damals erhielt die Stadt zu Ehren des Gründers Attalus, dem König von Pergamon, den Namen Attalia. Im Laufe der Jahre wurde daraus der heute bekannte Name Antalya.

Antalya an sich ist eine sehr hektische und dreckige Stadt. Die Stadt entwickelte sich mit seinem Hafen schon früh zu einer bedeutenden Handelsstadt und war zeitgleich ein strategisch wichtiger Punkt bei Kriegen und Kreuzzügen.
Heute ist davon noch ein wenig was zu sehen. Ausser seinem außergewöhnlich großem Bazar und langen, vielen Einkaufsstraßen bietet Antalya verhältnismäßig wenig zum bestaunen.

Der riesige Bazar liegt in der Nähe des Dolmus-Bahnhofs im Zentrum. Hier kann man handeln und shoppen bis die Bank nichts mehr hergibt. Die Stadt an sich ist meines Erachtens nach interessant, aber keine Stadt zum Wohlfühlen. Alles verläuft sehr hektisch und die Stadt an sich ist auch zum Großteil sehr dreckig.

Von hieraus kommt man innerhalb von fünf Minuten zu Fuss zum Hadrianstor. Das Tor wurde anlässlich eines Besuchs des Kaisers im Jahre 130 n. Chr. Gebaut. Es steht auf der Flaniermeile Atatürk Cad. Jetzt ist dieses Tor die Trennung zwischen Neu- und Altstadt.

Schön anzusehen und zu erleben sind ist aber auf jeden Fall die Altstadt von Antalya, Kaleici. Die Altstadt selbst befindet sich auf einem hohen Felsen. Beim begehen der restaurierten Häuser in den schmalen Pflasterstein-Gassen trifft man auf viele 3-Sterne Pensionen und einige Souveniergeschäfte und kleine Straßenhändler.
Am Rande der Altstadt befindet sich das im 13. Jahrhundert erbaute Yivli-Minarett. Dieses ist ein über 40m hoher, spitz zulaufender Turm der mit blauen Kacheln verziert ist.

Auch der Hafen an sich ist ein wunderschöner Ort. Von hieraus kann man Bootstouren mieten oder z.B. vom Restaurant Amore den Blick über den gesamten Hafen und die Altstadt genießen. An den Abenden spielt sich am Hafen das Nightlife ab. Laute Musik, Diskotheken und Pubs laden zum Umtrunk ein.


*** Düden und Kursunlu Wasserfälle ***
Unsere erste Ausflugsstation neben Antalya waren die Düden Wasserfälle. Von der Hauptstraße in Richtung Antalya ausgeschildert fährt man ungefähr 20min von Antalya aus.

Wie entstehen die Düden Wasserfälle? Die karstischen Quellen Kirkgozler und Pinarbasi fließen zusammen und gehen dann im Karstschlot Biyikli unterirdisch verloren. Dieses Wasser fließt nach ungefähr 16km und quellt dann im Düdenbasi auf. Man sagte uns, dass die max. Ausflussmenge des Wasserfluss ungefähr 94qm/sek bei einer durchschnittlichen Ausflussmenge von 15qm/sek.

Das schöne an diesen Wasserfällen war, dass man mal sehen konnte, wie es hinter einen Wasserfall aussieht. Die Kursunlu-Wasserfälle waren da weniger begehbar.

Von den Düden-Wasserfällen fährt man nicht lange, bis man die Kursunlu-Wasserfälle (Nationalpark) errreicht.
Durch eine wunderschöne Landschaft von Pinienbäumen kann man bereits von einem Felsen aus das Naturschauspiel beobachten. Hier kann man viele, kleine Wasserfälle beobachten. Über einen kurzen Weg über eine Steintreppe kommt man allerdings zum größten Wasserfall. Hier kann man wunderbar entspannen und Tiere wie Schildkröten und aussergewöhnliche Fische beobachten. Ich bin davon überzeugt, dass die „kleine Bucht“ bei Sommerwetter auch zum baden einläd.

Der Eintritt für beide Wasserfälle liegt bei 1Euro.


*** Perge ***
Auf der Hauptstraße Richtung Alanya liegt etwa 30min von Antalya, mit dem Auto entfernt Perge. Perge wurde um 1000 v. Chr. Besiedelt. Zu diesem Zeitpunkt hieß die Landschaft noch Pamphylien. Über die Jahre herrschten viele Nationen über dieses Gebiet: Griechen, Römer und Perser. Alle Völker hinterließen Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt.

Wenn man sich Perge ansehen möchte, muss man zunächst 12,50Euro / Person Eintritt bezahlen. Schon an der Zufahrt hat man die Rückansicht des Theaters. Dieses Gebiet ist allerdings noch eingezäunt und kann nicht besichtigt werden. Ich denke es dient noch archiologischen Zwecken. Zur rechten Seite allerdings liegen sehr gut erhaltene Reste des Stadions, welches zur römischen Herrschaft erbaut wurde.

Ich empfehle jedem hier bereits den Wagen abzustellen und den Rest auf dem Fussmarsch zu erledigen. Hinter dem Stadion folgt zwar ein Parkplatz, aber dieser kostet wiederum 1-3Euro und der Weg durch das gesamte Gelände bleibt der selbe.

Schon nach wenigen Metern folgen die besonders gut erhaltenen Stadttore von Perge. Dahinter sieht man direkt auf zwei Türme. Zwischen ihnen ist die ehemalige, gesamte Wasserstraße noch gut ersichtlich. Diese führt durch die gesamte Stadt und endet bei den Überresten des Herrscherpalastes. Rechts und Links am Wegesrand sitzen türkische Frauen und versuchen Souveniere zu verkaufen. Angekommen am Herrscherpalast, wovon leider nicht mehr allzu viel zu sehen ist, sollte man es sich nicht nehmen lassen auf die dort befindliche Anhöhe zu steigen. Man hat einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt.

Auch noch wunderbar erhalten sind die alten Thermen der Stadt. Fast alle Bäder wurden rekonstruiert und sogar die Fußböden sind noch zu gut 50% erhalten.


*** Aspendos ***
Der Weg von Perge nach Aspendos zieht sich mit dem Mietwagen etwa 40-60min. Aspendos ist aufgrund seines ausgezeichnet gut erhaltenen römischen Amphitheater bekannt. Wenn man auf dem riesigen Parkplatz ankommt, muss man zunächst 5,80Euro Eintritt zahlen, um überhaupt Zutritt zu erlangen.

Als wir vor Ort waren, hatten wir das einmalige Erlebnis live klassischer Musik zu lauschen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl wie die geladene Festgemeinde einige Ränge füllte (wenn überhaupt zu 5% des Theaters) und Beifall klatschte. Der Klang des Theaters ist unbeschreiblich. Der Blick von den oberen Rängen ebenfalls. Ich persönlich habe Höhenangst, konnte mir dieses aber nicht entgehen lassen.

Neben dem Theater bietet Aspendos noch einige antike Bauwerke, die wie auch in Perge von Griechen, Römern und Persern erbaut wurden. Auch hier beherrschten sie das Land seit 100 v. Chr. Ich muss gestehen, dass mir der Aufstieg hinter dem Theater für die Überreste von Aspendos zu unbequem war. Ich hatte vorab bereits gehört, dass Aspendos auch nicht so gut erhalten ist wie z.B. Perge und aus diesem Grund sahen wir keinerlei Anlaß dazu uns noch weiter umzusehen. Immerhin hatten wir uns sicherlich 2 Stunden im Theater aufgehalten. Im Sommer sollen hier bis zu 20.000 Zuschauer Opernstücke, Theateraufführungen, u.s.w. lauschen.


*** Termessos ***
Ganz in der Nähe von Aspendos liegt Termessos, ebenfalls eine sehr beeindruckende Ruinenlandschaft mit historischen Mauern auf einem Berg. Die Lage und steilen Felsen sollten diese Stadt damals vor Angreifern schützen und uneinnehmbar machen.

Auch in Termessos findet man ein sehr gut erhaltenes Amphittheater, Tempelanlagen und Sarkophage vor. Ähnlich wie auch Olypmos ist Termessos in einer sehr grünen Landschaft, was die Besichtigung der Stadt wieder zu einem Naturabenteuer werden lässt. Keine befestigten Straßen, eher Trampelpfade.


*** Manavgat ***
Wer es noch schafft, sollte unbedingt noch Manavgat besuchen. Wir hatten leider ein wenig Zeitdruck und sind somit noch ein wenig die Küste von Side abgefahren.

Bekannt wurde Manavgat vor allem wegen der nahe liegenden Wasserfälle des Manavgat-Flusses. Manavgat liegt ungefähr 150km von Antalya entfernt in der Nähe von Side. Hier kann man die Landschaft bewundern, eine Bootstour über den Manavgat-Fluss machen oder einfach mitten in dem fliessenden Wasser des niedrigen Flussbettes ein Restaurant besuchen.
Ich habe Manavgat das letzte Mal vor 5 Jahren besucht und war von der Natur überwältigt!


Fazit
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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Teil der westlichen, türkischen Riviera näher bringen und auch euch ein wenig für Kulturgut interessieren. Ich kann nur jedem empfehlen, bei der Anreise in der Türkei auch einen Tag mit dem Mietwagen zu reisen. Wir machen das bei jedem Urlaub und im letzten Jahr war es die östliche Riviera, die meines Erachtens nach sogar noch schöner ist als die westliche. Vielleicht wird mein nächster Bericht sich ja darauf stützen ;-)


Ich freue mich bereits jetzt über eure Lesungen, Kommentare und Bewertungen.

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Kommentare

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  • Kjeldi 27.12.2009 22:33
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • morla59 24.10.2006 00:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • negendank 07.11.2004 22:27
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Die allgemeinen Hinweise halte ich für sehr hilfreich. Allerdings gibt es meines Wissens für die türkische Riviera eine eigene Kategorie. VLG - Olaf

  • Sirobira 09.12.2003 16:12
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ich war erst 2x in der Türkei (1x Side, 1x Kemer), kenne daher auch die Sehenswürdigkeiten, die du beschrieben hast. Ich würde immer wieder in die Türkei fahren. Aber die Händler, die einem immer hinterher laufen, sind teilweise wirklich nervig. Du hast recht - es ist zwar alles imitiert, aber z.B. Kleidung ist echt sehr hochwertig.

  • redel99 09.12.2003 13:52
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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