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Pro unschlagbar zentrale Lage, ein sehr angemessener Preis
Kontra Service auf ein Minimum reduziert
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Hallo meine lieben LeserInnen ... heute möchte ich mich erneut auf eines meiner liebsten Themen stürzen - HOTELBERICHTE.
Die Travelodge liegt direkt in der wunderschönen Altstadt Edinburghs, was ein klarer Pluspunkt für die Attraktivität des Hotels ist, auch wenn es sich rein äußerlich nicht in das Bild der Altstadt einpasst, sondern durch die typische modernere Bauweise der Travelodges eher wenig charmant und einladend aussieht. Das Hotel liegt in einer Nebenstraße der Royal Mile, somit "stört" sie das Auge der Touristen eher weniger. Die Royal Mile selbst beherbergt die meisten Sehenswürdigkeiten Edinburghs und erstreckt sich vom Edinburgh Castle bis zum Palace of Holyroodhouse. Auch verschiedene Souvenirläden, kleine Lebensmittelgeschäfte und Restaurants sind gleich um die Ecke zu finden. Der Hauptbahnhof Edinburghs, die Waverly Station, ist nach ca. 5 Minuten Fußweg zu erreichen. Noch ein paar hundert Meter weiter erreicht man auch einen größeren Busbahnhof, von dem aus man mit Überlandbussen verschiedene andere Städte Großbritanniens und sogar auch Europas erreichen kann. Stadtbusse fahren in nächster Nähe, z.B. nur eine Querstraße weiter, ab. Glücklicherweise liegt der Edinburgher Flughafen nicht soweit außerhalb wie die Exemplare Stansted, Luton und Gatwick in London, sondern nur 8 Meilen außerhalb der City. Hier lohnt sich die Nutzung eines Billigfliegers wirklich, denn nach Zahlung von weiteren 3,50Euro pro Nase bringt einen ein Airport Bus innerhalb von ca. 20 Minuten in das Stadtzentrum. Günstigster Haltepunkt war für uns die Endhaltestelle Waverly Station. Von hier aus ging es auf und ab über Edinburgs bergige Straßen zum Hotel.
Wir hatten ein Zimmer im ersten Stock mit Aussicht auf die Straße vor dem Hotel. Leider waren diese Zimmer vom Lärmpegel her recht laut, da die Fenster scheinbar nicht richtig dicht sind, so dass man jedes vorbei fahrendes Auto über das Kopfsteinpflaster rumpeln hört. Da wir aber einen straffen Zeitplan bezüglich unserer Unternehmungen hatten, waren wir am Ende des Tages immer sehr müde, so dass uns die Geräusche nicht wirklich störten. Für mich wirkte es am Morgen fast wie ein natürlicher Wecker. Zusammen mit dem Stadtverkehr erwachte auch ich langsam. Ich kann mir vorstellen, dass es aufgrund der Fenster im Winter auch schwer ist, die Zimmer wirklich warm zu halten. Auch die Türen waren recht hellhörig, so dass man das Geschehen auf den Gängen nicht überhören konnte. Ansonsten war das Zimmer recht spartanisch eingerichtet und mittlerweile auch recht abgewohnt. Die bis auf zwei kleine Bilder ausnahmslos weißen Wände waren schon durch etliche Schrammen verziert. Das Zimmer war wirklich klein. Daher war es auch kaum zu vermeiden, dass man mit Koffer oder Rucksack einmal die Wand streifte. Das Mobilar bestand aus hellen Möbeln, die nur zweckgerecht und nicht wirklich schön waren. Außer einem Bett, einem offenen Schrank zum Aufhängen von ein paar Kleidungsstücken, einer Sitzgelegenheit und einem Schreibtisch bzw. einer weiteren Ablagefläche, eine Art Board, vor dem Fenster, gab es keine Einrichtungsgegenstände. Andererseits war das Zimmer mit diesen Möbeln auch vollständig gefüllt. Das einzige Neuwertige war der Flachbildfernseher. Komisch, dass immer auf den für mich in einem Hotel ziemlich unwichtigen Einrichtungsbestandteil besonders viel Wert gelegt wird. Was auch im Zimmer vorhanden ist, ist ein Wasserkocher und eine kleine Auswahl an löslichen Kaffee und Tee.
Das Bad war recht klein und auch nicht mehr auf dem allerneuesten Stand, aber die Sauberkeit war nicht zu bemängeln. Leider kann man sich in der Dusche kaum bewegen und der Stoffduschvorhang zieht sich beim Duschen unweigerlich an den Körper, was vielen sicherlich sehr unangenehm ist. Weiterhin habe ich am ersten morgen erst einmal mit der Dusche gekämpft, da es dort einen sehr gewöhnungsbedürftigen Wasserhahn gibt - nämlich nur einen, sowohl für die Stärke des Wasserstrahles aus auch für die Temperatur. Dreht man ihn nur etwas auf, bekommt man kaltes Wasser, welches bei weiterem Drehen mit mehr Druck aus der Brause kommt und erst bei weiterem Drehen warm wird. Ich habe etliche Zeit unter kaltem Wasser gestanden, bevor ich diesen Kniff verstand. Mit Handtüchern wird in den Hotels wirklich gespart. Standardgemäß bekommt man nur 2 Stück und müsste weitere bei der Rezeption anfordern. Leider gibt es auch kein Handtuch für den Boden im Bad.Wir hatten im Vorfeld Frühstück mitgebucht. Wichtig war uns, dass es sich um ein englisches Frühstück handelt. Bei unserem letzten Travelodge Aufenthalt haben wir mit dem Frühstück gute Erfahrungen gemacht. Was uns definitiv in Edinburgh gestört hat, ist die Tatsache, dass es am Wochenende im Hotel das Frühstück erst ab 8 Uhr gibt, denn wir sind auf diesen Reisen immer Frühaufsteher. Unter der Woche beginnt das Frühstück um 7Uhr, was für uns ok ist. Somit waren wir also am Samstag zu früh dran und fanden uns bereits um halb 8 im Frühstücksraum ein und mussten somit noch eine halbe Stunde warten bis es los ging. Wir nutzten die Zeit wenigstens sinnvoll, um im Internet ein paar für uns noch notwendige Dinge zu recherchieren ( siehe WEITERE AUSSTATTUNGDSMERKMALE ...). Das Frühstück war sehr reichhaltig. An Getränken konnten wir aus Automaten zwischen Orangen-, Apfelsaft, Wasser, Tee, normalem Kaffee, White Coffee, Milch und Cappuccino wählen. Das englische Frühstück umfasste Rührei, wenig krossen Bacon, warme geschälte Tomaten, Champignons, Würstchen und natürlich Baked Beans. Wer es kontinentaler bevorzugt konnte zwischen Toast, Vollkorntoast und Croissants wählen und diese mit verschiedenen Marmeladensorten oder Honig genießen. Weiterhin gab es viele verschiedene Sorten Kellogskleinpackungen, Orangen- und Grapefruitstücke (leider aus dem Glas oder einer Dose) und Joghurt zur Abrundung des Frühstücks. Ich würde das Frühstücksangebot bzw. die Qualität der Speisen als mittelmäßig bis gut einschätzen. Ich habe in Hotels bereits besser gefrühstückt, dennoch konnte man mit dem soliden Frühstück der Travelodge gut in den Tag starten.
Am ersten Abend haben wir sogar im Hotel zu Abend gegessen, da wir ziemlich geschafft von der Reise waren und zeitig ins Bett wollten, um am nächsten Tag früh wieder fit zu sein. Außerdem wurde das Speiseangebot des Bar Cafés bereits auf einem Pappaufsteller im Zimmer beworben. Wir fanden die Preise und das Angebot recht angenehm und entschieden es zu versuchen. Ein kleiner Auszug aus der Speisekarte:Erstaunlicherweise sind die Travelodges etwas außerhalb des Zentrums Edinburghs nicht maßgeblich günstiger als die Travelodge Central. Wir haben für 2 Nächte inklusive Frühstück 165.96 Pfund für ein Doppelzimmer gezahlt. Bucht man online ist das englische Frühstück derzeit um 20% vergünstigt, allerdings zahlt man für die Kreditkartenzahlung einen Aufpreis von 2 Pfund. Der Preis selbst ist recht typisch für unsere Übernachtungen in Großbritannien. Wir schauen immer nach Hotels, die preislich in die Kategorie von 80 -100 Euro pro Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück fallen. Damit waren wir bisher immer gut bedient. Ich bin mittlerweile eine Befürworter von gewissen Hotelketten in Großbritannien, da ich dann meistens sicher sein kann, was ich für mein Geld bekomme und das ist mir sehr wichtig. Besonders bei unseren kurzen Aufenthalten möchte ich mich nicht über das Hotel ärgern und mich wohlfühlen. Sicherlich sind einzeln geführte britische Hotels architektonisch besonders in London und Edinburgh reizvoller, aber die Gefahr besteht dort eher, dass sie ihre besten Jahre schon hinter sich haben. Kettenhotels wie eben die Travelodges sind meist wesentlich zweckmäßiger gestaltet.
Die Seite, um die Travelodges zu buchen, findet sich im Internet unter http://www.travelodge.co.uk.
Die Adresse der Travelodge Edinburgh Central lautet:
Beim Recherchieren für diesen Bericht ist mir auch aufgefallen, dass das Hotel auf der Internetseite bereits darauf hinweist, dass Koffer dort nicht aufbewahrt werden können und das es aufgrund der zentralen Lage auch zu etwas Verkehrslärm kommen kann.Wenigstens ein offener und ehrlicher Umgang mit diesen kleinen Mängeln. Besonders erstere Information wäre für uns im Vorfeld sehr wichtig gewesen. Wir haben es nur leider nicht gelesen.
© Pearl im September 2009
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miss_chocolate 15.01.2012 17:55
nana75 15.12.2011 20:51
BH & LG nana
sammelmeilen 11.12.2011 12:40
Winternacht 10.09.2010 14:30
da werden ich wohl demnächst mal absteigen
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