Erfahrungsbericht über

Torquay Hostel, London

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Torquay Hostel, London

 

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billiger ist es nur noch unter der Brücke zu schlafen

4  10.09.2010

Pro:
Preis, gute Lage

Kontra:
könnte noch sauberer sein

Empfehlenswert: Ja 

queenia

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Mitglied seit:15.06.2003

Erfahrungsberichte:1534

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 86 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vor kurzem war ich für eine Woche in London. Früher waren die Preise für Unterkünfte wirklich enorm hoch, doch in letzter Zeit gibt es immer mehr Hostels, die mit wirklich günstigen Preisen locken. Da ich den London Urlaub nicht wirklich als Urlaub gesehen habe, sondern um dort möglichst viel zu sehen und vor allem zu shoppen, durfte bei der Unterkunft ordentlich gespart werden. Im Internet wurde dann nach der billigsten Unterkunft gesucht und nachdem ich den Erstbericht hier bei ciao gelesen hatte, wo das Urteil ja nicht allzu vernichtend ausgefallen ist, wurde ein 4er Zimmer ohne Bad gebucht.


+die Buchung+

Wir haben über hostelworld.com gebucht, da ich damit in Australien schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Man bezahlt nur die 10% des Gesamtpreises als Anzahlung und den Rest bei Ankunft.

Torquay Hostel
1 Torquay Street
London, W2 5EJ
+44 207 289 5420
Torquay@lhalondon.com

Die Email Adresse haben wir auch benutzt und es kam innerhalb kürzester Zeit eine Antwort zurück.


+Lage+

Das Hostel liegt im Stadtteil Bayswater, in der Nähe von Paddington. In der Nähe liegt die U-Bahn Haltestelle „Royal Oak“ und ist zu Fuß in ca. 5min. zu erreichen. Dort fährt nicht nur die Circle Line, sondern auch die Hammersmith&City Line, so dass man auch noch ohne umzusteigen zur Liverpool Station kommt. Darüber hinaus, gibt es noch eine Haltstelle fast direkt vor der Tür, die einen zur Paddington Station oder zum Euston Square bringen.
Zudem gibt es noch einen Tesco Express und einen Waitrose in der Nähe, so dass man schnell einkaufen gehen kann. Es befindet sich außerdem noch ein großes Einkaufszentrum in Laufnähe sowie viele weitere Geschäfte, Restaurants und Cafés.

Das Hostel befindet sich in der Torquay Street Nummer 1 und liegt direkt neben einer Tankstelle. Das war immer ganz gut als Orientierung.


+Check-In+

Check-In kann 24 Stunden lang durchgeführt werden, allerdings ist die Tür zum Office Nacht versperrt, weswegen ich denke, dass man sich vorher ankündigen muss, wenn man nachts anreisen will. Zimmer sind erst ab 14 Uhr beziehbar.
Der Check-In verlief ganz einfach und ohne Probleme. Man nennt den Buchungsnamen, bezahlt den Rest, hört sich an was der Rezeptionsmensch zu erzählen hat, nimmt den Schlüssel entgegen und hinterlässt dafür 10 Pound Keydeposit. Man bekommt dafür und auch für die Bezahlung der Zimmer eine Quittung. Die Quittung über das Keydeposit sollte man unbedingt behalten, da man ohne diese nicht mehr an sein Geld kommt. Danach schleppt man sein Gepäck die Treppen hoch und sucht sich sein Zimmer.


+das Zimmer+

Wir hatten Glück und haben im ersten Stockwerk gewohnt, wofür wir unsere Koffer nicht weit hoch tragen mussten, denn es gibt keinen Fahrstuhl. Nachdem wir mehrere Feuertüren passiert hatten, kamen wir endlich in unseren Gang und konnten die Tür aufschließen.
Wir erblickten 2 Hochbetten, einen Stuhl und 4 Schränke, die mit dem Schlüssel abgeschlossen werden konnten. Allerdings bekamen wir nur einen Schlüssel, weil „one key is more than enough for 2 people!“ und hatten dementsprechend auch nur einen Locker. Aber na ja, wir benutzten den eh nicht, weil es unter den Betten noch Schubladen gab, wo man sein Gepäck gut drin verstauen konnte.
Das Zimmer war übrigens recht groß, zumindest im Gegensatz zu den anderen Räumen, die ich schon bewohnt habe. Man konnte sich ausgestreckt auf den Boden setzen, ohne Gefahr zu laufen von den anderen getreten zu werden. Da wir kein Bad im Zimmer hatten, mussten wir das benutzen, was sich auf dem Flur befand. Allerdings war dies häufig frei, da die meisten Zimmer ihr eigenes Bad besaßen und dementsprechend nicht das Gemeinschaftsbad aufgesucht haben. Zudem gab es noch eine Gemeinschaftsküche, ebenfalls eins pro Stockwerk, in dem sich 2 Herdplatten, ein Ofen und ein Kühlschrank befinden. Dort gab es zudem auch Trinkwasser, welches gar nicht mal so chlorig und eklig schmeckt, wie man es sonst aus Großstädten kennt.

Wenn man später allerdings essen wollte, musste man sich entweder auf den Betten oder auf den Boden im eigenen Zimmer setzen.


+das Hostel+

Die Küche und das Bad werden eigentlich täglich gereinigt, wenn die Reinigung allerdings gegen Mittag stattfindet, kann man sich vorstellen, wie das ganze abends bzw. morgens aussieht. Das Bad war nicht gerade sauber und ohne Flip Flops hätte ich es wohl nie betreten. Allerdings lag immer genügend Klopapier bereit, die Dusche spuckte genügend warmes Wasser aus und umziehen konnte man sich ja im Zimmer.
Die Küche war besonders morgens recht dreckig. Denn obwohl es kaum Töpfe und Pfannen gab (konnte man sich gegen Pfand an der Rezeption ausleihen), standen immer und überall benutzte Sachen herum. Am letzten Tag wurde vor der Küche Salz ausgestreut. Keine Ahnung, welche Geister man fernhalten wollte.
Der Kühlschrank war oft voll und man musste schon etwas umräumen, um dort noch ein Plätzchen zu bekommen.

Morgens von 8-9.30Uhr gab es Frühstück. Eine recht dumme Zeit, wenn man mal früher das Hostel verlassen möchte. Es gab Toast mit Butter und Marmelade und Cornflakes in 2 verschiedenen Ausführungen. Zudem noch Tee, Wasser und Kaffee. Dafür musste man sich also nicht unbedingt hinunterquälen und konnte sein Toast billig bei Tesco kaufen und es in der eigenen Stockwerkküche zubereiten. Nein, es gibt keinen Toaster in der Küche, aber man kann es ja in den Backofen legen.
Wer übrigens kochen will, sollte sich sein eigenes Besteck mitnehmen oder etwas aus der Küche von unten mitgehen lassen. Ich reise inzwischen immer mit meinem kleinen grünen Plastikteller und meinem praktischen Löffel-Messer-Gabel.

Es gibt außerdem noch einen TV-Room, der bis nachts um 1Uhr geöffnet hat und indem man sich reinsetzen kann, wenn man keine Lust mehr dazu hat auf dem Boden in seinem Zimmer zu sitzen oder sich von den neuesten News aus dem TV berieseln lassen möchte.
Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit das Internet für 1 Pound pro Stunde zu verwenden, oder wenn man seinen eigenen Laptop mitbringt, kann man das Wlan Netz kostenlos verwenden. Dafür muss man vorher aber an der Rezeption nach dem Code dafür fragen.
Wer keine Handtücher mitgebracht hat oder seine Wäsche waschen und bügeln möchte, sollte sich ebenfalls an die Rezeption wenden, da auch dies gegen Geld möglich ist.

Die Lautstärke im Hostel ist in Ordnung. Wir hatten das Fenster immer geöffnet und dadurch drängt schon mal der ein oder andere Lärm von der Straße. Allerdings habe ich es mir angewöhnt in Hostels mit Ohropax zu schlafen, weswegen das für mich kein Problem war. Wir hatten laute Spanier als Nachbarn, die bis spät in die Nacht gefeiert haben und auch Musik laufen ließen. Obwohl sie sehr laut waren, konnte man das in unserem Zimmer nur sehr gedämpft hören, was zum Problem wurde, waren die lauten Feuertüren, wovon man allein 2 passieren musste, wenn man Richtung Bad oder Küche wollte.

Eigentlich verließen wir das Hostels immer morgens gegen 10Uhr, aber am Wochenende schliefen wir bis Mittag und waren erst gegen 14Uhr unterwegs. Dort konnten wir auch miterleben, wie die Mülleimer ausgeleert und der Boden im Zimmer durchgesaugt worden sind.

Ausgecheckt wird spätestens um 10.30Uhr morgens. Wenn man danach noch nicht sofort zum Bus oder Flughafen muss, hat man die Möglichkeit sein Gepäck gegen 1 Pfund in einem Luggage Room zu verstauen, der auch abgeschlossen wird. Es steht zwar überall, dass es pro Gepäckstück 1 Pfund kostet, aber wir haben jeder für 2 Gepäckstücke nur 1 Pfund bezahlt.


+Preis+

Für die 6 Nächte im Zimmer haben wir ca. 75€ bezahlt. Das ist natürlich wirklich sehr günstig. Hätten wir ein Zimmer mit Bad haben wollen, hätten wir 40€ mehr bezahlen müssen. Noch günstiger wären nur die 6er Zimmer gewesen.


+Fazit+

Ein sehr günstiges Hostel mit guter Lage und einer guten Ausstattung. Es war nie wirklich schmutzig, die Betten waren okay und da man eh nur nach London geht, um etwas zu unternehmen und nicht stundenlang im Hostel zu gammeln, reicht es auch vollkommen aus.
Ich würde es, aufgrund des niedrigen Preises, wohl noch einmal buchen. Klar, es hätte noch sauberer noch besserer ausgestattet sein können, vor allem was die Küche betrifft, aber es war in Ordnung.
Daher von mir auch 4 Sterne.

Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten
Queenia

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Bluebirdunfa

Bluebirdunfa

11.09.2010 23:01

-o-o-

Finetta12

Finetta12

11.09.2010 15:52

wäre nix für mich-toll vorgestellt

mp3undlos

mp3undlos

11.09.2010 12:08

super, so kann ich meine Prios schön abwägen, falls nötig;-)

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