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Toronto: CN-Tower, Parks und Eaton Centre

5  14.10.2004

Pro:
beeindruckend, vielseitig

Kontra:
Verkehr, Warteschlangen

Empfehlenswert: Ja 

Mel09091979

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:19

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 86 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo! In meinem vierten Bericht der Kanada-Reiseberichte schreibe ich etwas zu Toronto und verschiedenen Dingen, die ich besichtigt habe. Ich habe einiges in Toronto unternommen, so dass ich gar nicht weiß, wo ich anfange und was ich alles beschreiben soll. Ich habe mich mal für den CN-Tower, den Zoo, Paramount Canada's Wonderland und das Eaton Centre entschieden. Natürlich ist das Nachtleben auch beschreibenswert (z.B. Hardrock Cafes) oder einige Restaurants, in denen man 1 Kilo Steaks bekommt oder der Hafen. Das wird dann aber alles ein bisschen viel. Ich hoffe, dass die Auswahl OK ist und euch der Bericht gefällt! : )

In den letzten Jahren war ich mehrere Male in Toronto, da es für kanadische Maßstäbe ein Katzensprung von Picton aus war (dort, wo ich gewohnt habe). Obwohl ich Kanada wegen seiner Vielseitigkeit und vor allem der Natur wegen liebe, hat auch Toronto mir jedes Mal sehr gut gefallen. Bei einer solchen Metropole gibt es wahnsinnig viele Dinge zu sehen und man kann zunächst gar nicht alles aufnehmen. Die Größe und das bunte Treiben haben mich wirklich umgehauen, allein die Torontos Skyline ist schon beeindruckend genug.

Meine Anreise:
Der beste Weg von Prince Edward County aus nach Toronto ist der Highway 401, auf den man bei Belleville auffahren kann. Die Fahrt dauert mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ein bisschen mehr als 2 Stunden. Weil die Anreise also relativ kurz ist, haben wir nie in Toronto übernachtet, sondern nur Tagesausflüge dorthin gemacht.
Der Verkehr in und sogar schon einige km vor Toronto ist meiner Meinung nach wirklich heftig!!! Stau ist fast Normalität und wären da nicht nette Menschen gewesen, die sich in Toronto ausgekannt haben, ich hätte das Auto wirklich stehen lassen. Normalerweise bewege ich mich in solchen Städten eher mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort, weil man damit sowieso alles viel besser erreichen kann, man sich Parkplatzsuche und Gebühren spart und weil es einfacher und unstressiger ist! Ein Tagesticket ist meistens ja wirklich günstig.

Lage und Allgemeines zur Stadt:
Der Name Toronto stammt aus dem Indianischen und bedeutet übersetzt „Treffpunkt“. Ontarios Hauptstadt und Sitz der Regierung liegt am westlichen Teil des Ontariosees. Mehr als 2 Millionen Menschen leben dort. Toronto und seine umliegenden Städte werden „Great Toronto“ genannt ( zusammen über 4 Millionen Einwohner) und bilden Kanadas Finanz- und Kulturzentrum.

Ein bisschen Geschichte:
1615 wurde die Region, wo sich heute Toronto befindet, als Abkürzung zwischen Ontariosee und Lake Huron benutzt. 1788 haben die Briten das Landstück den Indianern genommen und nach und nach besiedelt. In der zweiten Hälfte wurde Toronto von John Graves Simocoe in York (nach dem Duke of York) umgetauft. Während des Krieges zwischen den Briten und den Amerikanern wurde York 1813 teilweise durch die Amerikaner zerstört (2. Unabhängigkeitskrieg 1813-1814).12 Jahre später wurden der Erie - Kanal und eine neue Zuglinie eröffnet. Nach weiteren neun Jahren wurde York wieder in Toronto umbenannt. Während des19. Jh. entwickelte Toronto sich zu einer bunt gemischten, riesigen Großstadt mit schottischen, englischen, irischen, russischen und deutschen Einwanderern, Juden aus Amerika und mit Schwarzen, die vor der Sklaverei fliehen mussten. Aufgrund der vielen Einwanderer und dem starken Ausbau eines weitläufigen Verkehrsnetzwerks wuchs die Infrastruktur sehr stark, 1843 wurde die Universität von Toronto eröffnet und 1867 wurde Toronto Hauptstadt der neuen Provinz Ontario. 1954 wurde das erste U-Bahn-Netz gebaut. Seit den 60ern sind die Einwanderungszahlen von Europäern stark zurück gegangen, die meisten Einwanderer stammen aus dem asiatischen Raum, der Karibik, Lateinamerika oder Afrika.
Sightseeing:

1) CN-Tower
Auf dem CN-Tower war ich zwei mal, weil es wirklich super beeindruckend war und ich beim zweiten Mal das Ganze einer Freundin zeigen wollte. Ich kann es nur empfehlen, diese Erfahrung vergisst man nie!

- Lage
Den CN-Tower findet man in der Nähe des Hafens (Nähe Front Street). Weil er so riesig ist, sieht man ihn, egal wo man sich gerade in Toronto aufhält, spätestens wieder an der nächsten Kreuzung. Wir sind beide Male mit dem Auto hin gefahren und haben in dem Parkhaus in der Nähe (U-Bahn Station) geparkt. Es gibt aber auch gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, z.B. mit der U-Bahn (Ausstieg Union Station).

Hintergrundwissen zum CN-Tower
Er ist mit etwa 550 Metern der höchste frei stehende Turm der Welt (fast zwei mal so hoch wie der Eiffel Turm) und wurde nach etwas mehr als drei Jahren Bauzeit 1975 fertig gestellt. Bis heute sind aber noch einige Dinge hinzugekommen, z.B. zwei zusätzliche Fahrstühle und ein Glasfußboden in einer Etage, durch den man so ca. 340m in die Tiefe blicken kann.

Preise
Die Preise liegen für Erwachsene zwischen ca. 16 CAN$ ( etwa 10,70 Euro) und 30 CAN$ (etwa 20 Euro), es kommt darauf an, was man machen möchte. Uns hatte es gereicht, in die Etage mit dem Glasboden zu gehen, auf das Indoor Observation Deck und auf den Sky Pod in 447m Höhe (so 23 CAN$ pro Person). Das ganze andere Zeug, wie z.B. Kino, brauchte ich nicht.

Aussichtsmöglichkeiten
Auf dem Weg nach oben bot sich schon eine gewaltige Aussicht, denn die Fahrstühle, die wir benutzt haben, waren komplett aus Glas. Meine Freundin musste sich die Augen zu halten, weil ihr das alles zu heftig war. Ich fand es super und die Fahrt mit dem Fahrstuhl ging auch sehr schnell (in 58 Sekunden auf
Bilder von Toronto
Toronto Bild 84951 tb
Zookarte
das erste Deck mit ca. 340m Höhe).
Die erste Aussichtsmöglichkeit befindet sich in einer Höhe von ca. 340m, dort kann man durch einen Glasfußboden in die Tiefe blicken. Ich habe mich zunächst nicht getraut, mich dann aber doch noch überwunden. Es entstand schließlich eine verrückte Fotosession, in allen erdenklichen Posen: liegend, sitzend und stehend so viele hundert Meter über dem Boden- schön nach Tourimanier. Aber gegen viele asiatische Fotospezialisten sahen wir noch blass aus ;). Es war einfach unbeschreiblich, die Straßen, Busse usw. sahen so klein wie Spielzeug aus! Sollte man unbedingt gemacht haben!!! Was natürlich immer lästig ist, sind die langen Warteschlangen, aber das kann man je nie vermeiden, denn es ist ja logisch, dass so ein Anlaufziel überbevölkert ist! Es dauerte schon so eine halbe bis dreiviertel Stunde, bis wir auf dem Glasboden waren und es ging immer nur schrittweise weiter. Das Warten lohnt sich aber wirklich!
Man kann in dieser Höhe auch nach draußen gehen, auf das Outdoor Observation Deck, und durch ein Gitter einen Blick auf die Stadt werfen. Es war wirklich sehr beeindruckend und trotz echter Sommerhitze ganz schön windig da oben. Einige Treppenstufen höher (346m) befindet sich das Indoor Observation Deck, das eine super geniale Sicht auf die Stadt durch einen Fensterrundbogen bietet: z.B auf den Sky Dome, auf den Ontariosee, auf die Wolkenkratzer... Der Sky Dome ist übrigens ein riesiges Stadion mit beweglichem Dach und die Heimat des Toronto Argonauts Footballteams und des Toronto Blue Jays Baseballteams.
360 Meter über dem Boden befindet sich ein Restaurant, welches einen kompletten 360° Ausblick auf die Stadt bietet (dreht sich einmal in 72 Minuten), das habe ich aber nicht gemacht, deshalb kann ich nichts zu den Preisen, dem Essen oder dem Service sagen.
In schwindelerregenden 447m Höhe ist man auf dem Sky Pod, das über einen Innenfahrstuhl zu erreichen ist, angelangt. Das ist noch mal eine Steigerung des genialen Ausblicks, mir hat ja schon der Ausblick bei 100 Metern weniger so gut gefallen!
Hinab ging es dann wieder mit dem Fahrstuhl, man kommt dann direkt in eine größere Touristenfalle, eine Halle, in der man super viele Fanartikel zum CN-Tower, Toronto und Kanada allgemein kaufen kann: von Büchern bis hin zu Miniatur - CN-Türmchen, Shirts oder Postkarten.
Es gibt auch noch weitere Dinge, die ich aber nicht gemacht habe, z.B. gibt es noch ein Kino mit 144 Sitzen, in dem man sich Dokumentarfilmchen über die Entstehung und den Bau des CN-Towers ansehen kann. Wenn man darauf steht, kann man sich auch verschiedene simulierte Fahrten antun (Erdgeschoss).
Wenn man in Toronto ist, sollte man auf keinen Fall den CN-Tower verpassen. So ein Erlebnis bleibt wirklich unvergessen und jede Warteschlange lohnt sich!!!

2.) Toronto Zoo
Ein weiterer Tagesausflug war ein Besuch im Toronto Zoo. Normalerweise muss ich nicht unbedingt in den Zoo gehen, da es irgendwie immer das Selbe ist und mir die Tiere doch nur leid tun. Vor allem, wenn man im Ausland ist und erst recht in einer Metropole, ist es nicht wirklich mein Wunschprogramm! Da ich aber häufiger in Toronto bzw. Kanada war und meine Familie mich einlud, habe ich es mal mitgemacht. Hinterher war ich aber sehr angenehm überrascht und wir hatten viel Spaß! Wenn man länger in der Gegend ist, kann man den Ausflug auf jeden Fall mal machen!

Wo der Zoo zu finden ist:
Der Toronto Zoo befindet sich am Highway 401 an der Meadowvale Road, am nord-östlichen Ende der Stadt. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, nimmt man am besten die Ausfahrt 389, der Zoo ist dann ausgeschildert. Allein der zum Zoo gehörige Parkplatz ist so riesig, dass man keine Probleme mit dem Auto haben dürfte.

Allgemeines zum Zoo:
Mit mehr als 5000 Tieren bzw. 459 Arten auf etwa 290ha ist der Toronto - Zoo einer der größten Zoos weltweit. Es gibt vier verschiedene „Wanderwege“ (insgesamt über 10km lang). Die Tiere befinden sich in Innen- und natürlich Außengehegen sowie in Aquarien und Unterwassergehegen (durch Tunnel begehbar). Alles ist sehr übersichtlich ausgeschildert und in sechs Hauptbereiche, nach geographischen Zonen unterteilt:
1.: African Savanna
2.:Indomalaya,
3: Canadian Domain
4: Americas
5: Eurasia.
6. Australasia
Unter den Fotos habe ich den Plan des Zoos eingefügt. Auf ihm ist sehr gut zu erkennen, wie der Tierpark aufgebaut ist und auch welche Gehege es gibt. Wir sind hinter dem Eingang den linken Weg eingeschlagen (Indomalaya). Wir sind in diverse Pavillons gegangen, das Gorilla-Gehege (African Savanna) hat mir übrigens am besten gefallen, es ist wie ein Regenwald aufgemacht und recht groß. Besonders süß waren die Gorillababys. Wir sind dann weiter links herum (großer Rundkurs) gegangen, um möglichst alles zu sehen. Die Geparden haben mir sehr leid getan. Sie sind in einem Außengehege untergebracht. OK, es ist schon größer als in anderen Zoos, aber sie sahen so traurig aus. Ein Gepard lag direkt hinter einer Glasscheibe und hat mich ganz traurig angeschaut. Wir sind dann immer Richtung Canadian Domain gelaufen. Der Berg auf dem Weg dorthin (ist auch eingezeichnet) hat es total in sich!!! Auf dem Hinweg ist es ja OK, da muss man nur hinunter. Aber auf dem Rückweg muss man leider den selben Weg wieder zurück. Ich musste so lachen, weil ein Teil meiner Familie überhaupt nicht mehr konnte und sich völlig fertig auf einen Baumstamm setze- Kanadier laufen ja eigentlich nicht so viel und manche haben ja ein bisschen zu viel Speck auf den Rippen. Ich fand es sehr witzig!
Bei der Canadian Domain fand ich die Grizzlys am beeindruckendsten, weil ich mir vorgestellt habe, dass diese Riesen im Norden frei herumlaufen. Zu dieser Zeit war auch ein Unfall passiert: ein Grizzly hatte einen Mann angegriffen, der dadurch seinen Arm verloren hatte. Das Tier hatte man erschossen.
Eine Pause war nach dieser Strecke mehr als nötig, wir haben Halt im Arfican Restaurant gemacht. Die Preise sind schon hoch, habe für eine ganz kleine Pizza (Pizza Pizza) so umgerechnet 6 Euro bezahlt (weitere Essmöglichkeiten gibt es in jedem Bereich: z.B. im Peacock Café am Eingang, oder im Beavertails).
Nach der Pause ging es weiter in den Bereich Americas und dananch Eurasia.
Wir sind unsere „Wanderung“ morgens so um zehn angetreten und es war bereits später Nachmittag. Total fertig und mit immer mehr Pausen haben wir uns dann noch die australische Tierwelt angesehen. Auf die Vogelshow und „Splash Island“ haben wir dann verzichtet. Wer es mag, kann auch einen Kamel- (5 $ bzw. 3 Euro) oder Ponyritt (4 $ bzw. 2,60 Euro) machen. Ich mag das nicht.
Am Eingang bzw. Ausgang gibt es noch einige Souvenirs – Läden. Da war ich zwar noch einmal drin, habe mich aber nicht mehr lange aufgehalten oder etwas gekauft.
Während unserer „Wanderung“ habe ich viele Leute gesehen, die mit einem Zoomobil gefahren sind. Hinterher wusste ich warum. ;) Für Lauffaule gibt es also die Möglichkeit, sich ein Ticket für die Erkundung des Zoos zu kaufen, Kostenpunkt 5 CAN $ bzw. ca 3 Euro.
Ich fand das Laufen zwar ein bisschen anstrengend, aber es war schon OK, nichts gegen so manch andere Wanderung, die ich bis jetzt gemacht habe! Für fitte Leute kein Problem! Ich glaube, mich hat vor allem meine etwas schlappe Cousine runtergezogen! Ein Vorteil des Gefährts ist auf jeden Fall, dass es schneller geht und man mehr Zeit in das „Erkunden“ der Tiergehege investieren kann.

Der Zoo ist jeden Tag im Jahr geöffnet (außer 25.12.). Für das Parken mussten wir 8 CAN$ (etwas über 5 Euro) bezahlen, für den Eintritt waren es 18 CAN$ pro Person (ca.12 Euro). Man nehme dann noch die Preise für das Essen und erhält einen teuren Urlaubsspaß.
In dem Zoo - Prospekt habe ich gelesen, dass man auch im Zoo campen kann (Serengeti Bush Camp). Ich weiß aber nicht wie teuer oder wie toll das ist.

Fazit:
Es war ein schöner Tag. Ich habe mich viel bewegt und viel gesehen. Die Preise sind deftig, aber in welchem Zoo ist das nicht der Fall? Ich hätte den Zoo allerdings nie besucht, wenn ich nicht viel Zeit gehabt hätte! Wenn man die Zeit hat und gerne in den Zoo geht, ist der Toronto Zoo auf jeden Fall ein MUSS! Aufgrund der Liebe zum Detail, der recht guten Haltung der Tiere, der vielen verschiedenen, sehr nett gestalteten Pavillons und der geschickten Einteilung in geographische Zonen, kann ich den Zoo nur empfehlen!

3) Toronto Wonderland
Paramount Canada's Wonderland ist ein riesiger Vergnügungspark im Norden von Toronto. Auch hierhin hat mich meine Family entführt (wir waren zu viert plus zwei Kinder) und bei weniger Zeit wäre ich dort wahrscheinlich nicht hingefahren. Hinzu kommt, dass meine Familie mir den Tag zum Glück ausgegeben hat, denn die Preise sind schon deftig. Das Parken kostet 7,50 CAN$ (5 Euro) und der Einzelpreis für eine Person (Erwachsener) liegt bei etwa 50 CAN$ (33 Euro).

Anreise:
Paramount Canada's Wonderland liegt nördlich von Toronto am Highway 400. Wir kamen vom Highway 401 (Ri London), sind dann auf Highway 400 abgefahren und haben schließlich die Abfahrt Rutherford Road genommen. Ab da ist alles ausgeschildert!

Allgemeines:
Paramount Canada's Wonderland ist Kanadas größter Erlebnispark auf mehreren km², mit mehr als 200 Attraktionen und über 65 verschiedenen Achterbahnen und CO. Dort gibt es auch ein riesiges Freibad mit verschiedenen Rutschen, Wellenbad und vieles mehr.
Der Park wurde 1981 eröffnet. Er hat von Anfang April bis Ende September geöffnet.
Wir sind morgens um 10 Uhr am Freizeitpark angekommen und sind bis 10 Uhr abends geblieben. Der Tag war sehr witzig. Wenn man den Eingang passiert, geht man direkt auf einen riesigen Berg mit Wasserfall zu (Wondermountain).Wir sind dann links herum Richtung Splash Works gegangen, um den heißesten Teil des Tages im Wasser verbringen zu können! Weil es morgens noch nicht so heiß war und einige Achterbahnen auf dem Weg lagen, sind wir zunächst in den Bereich „Grande World Exposition of 1890“ gegangen (wegen der langen Warteschlangen, konnten wir nur wenige Fahrten machen, Anstehen pro Gerät 20 – 40 Minuten): Ich erinnere mich noch an „Top Gun“, eine Loopingachterbahn und an „Skyrider“ (Achterbahn). War ganz witzig. In dem Bereich gab es noch ein antikes Karussell, ein Theater und verschiedene Imbissbuden (z.B. You go Burgers). Bis jetzt hat der Park sich aber bestimmt wieder verändert!
Folgt man dem Weg (links), dann kommt man dann zum Splash Works, einem riesigen Freibad. Das war richtig gut, weil es total heiß war (bestimmt 35°) und die Rutschen einfach Spaß gemacht haben. Natürlich war der Bereich auch sehr voll, aber man konnte zwischendurch im Schatten sitzen und etwas essen. Besonders gut fand ich „Super Soaker“, dabei rutscht man auf Reifen durch einen dunklen Tunnel. Toll war auch “the Plunge”, bei dem man mit mehreren Leuten auf einem kleinen Schlauchboot sitzt und eine ziemlich steile Rutschbahn hinunter schießt. Sonst erinnere ich mich noch an ein riesiges Wellenbad und an viele verschiedene Rutschen in allen möglichen Variationen: manche abgedunkelt, manche von innen beleuchtet, einige sehr steile und auch sehr flache für kleine Kinder. Bei vielen Rutschen benutzt man Reifen oder rutscht auf einem Brett (auf dem Bauch). Auch für die ganz Kleinen gibt es nette Becken und Wasserspiele. Ich erinnere mich an ein spezielles Kinderhaus mit Wasserfontänen und CO. Der Wasserpark ist übrigens von Juni bis September täglich geöffnet.
Nachdem wir uns im Wasserpark ausgetobt und umgezogen haben, ging es weiter zum Wildwasserpark. White Water Canion (wie Rafting) und Timberwolf Falls (Wildwasserbahn) waren sehr witzig! Auch hier musste man leider wieder so 30 min warten und die Fahrt ist dann vergleichsweise sehr kurz! Als nächstes kommt der Bereich „Kidzville“. Dort haben wir uns getrennt. Meine Cousine und ihre Kinder sind dort geblieben, während wir anderen weiter gegangen sind, an den Bereichen „Hanna Barbera Land“ und „Nickelodeon Central“ vorbei, da es dort auch mehr Geräte für Kinder gab, hin zum Bereich „International Festival“. Dort waren wir nur in„The Fly“, die Bahn kann man mit der Wilden Maus vergleichen, und in „Thunder Run“, eine Bergbahn.
Dann kam der Bereich „Medieval fair“ und wie es der Name schon sagt, gab es dort die schrecklichsten Rides, die aber richtig Spaß gemacht haben: z.B. „The Bat“, eine Achterbahn, die vorwärts und rückwärts geht, eine richtig hohe Holzachterbahn, ein Schiff mit Looping, eine Achterbahnfahrt, die man im Stehen hinter sich bringt- sehr komisch- und einen Free Fall Tower (da bringt mich nichts rein).
Natürlich gibt es im ganzen Park unzählige Imbissbuden, Restaurants und Cafes! Ist aber alles drin geblieben ;). Die Preise sind für einen Freizeitpark normal teuer. War ganz lecker (hatte Pizza und Eis). .
Nach fast jedem Ride gibt es übrigens die Möglichkeit, ein Foto zu überteuertem Preis zu kaufen (wie immer). Auch am Eingang macht man ein Foto, welches man beim Verlassen des Parks kaufen kann. Ich habe es als Andenken geschenkt bekommen, schöne Erinnerung. Habe es mir angesehen, um mich an Details für diesen Bericht zu erinnern.
Fazit:
Wenn man viel Zeit hat, um mal einen Tag abzuzwacken, und gerne in Freizeitparks geht, ist Paramount Canada's Wonderland sehr zu empfehlen! Es vereinigt so manche Dinge in sich: abwechslungsreiches Freibad, beängstigende Achterbahnen, Filmpark (wie Warner Brothers Movie World), Kirmes und Kinderparadies. Ob man das alles in einem so wunderschönen Land wie Kanada braucht, sei dahin gestellt.
Vor allem in der Gruppe macht es Spaß! Das Warten und die Preise (bis auf den Eintrittspreis) sind meiner Meinung nach nicht sehr viel schlimmer als bei anderen Parks auch. Der Eintrittspreis kann allerdings durch das zusätzliche Angebot des Schwimmbereichs gerechtfertigt werden. Schließlich hat man bis zu 14 Stunden Zeit, da der Park um 10 Uhr öffnet und um 24 Uhr erst schließt.
Also: go ´n´ ride!

4.) Shopping im Eaton Centre
Da nach einem Aufenthalt mein Flug erst spät abends ging, sind wir am Tag meiner Abreise früh morgens nach Toronto gefahren, um dort noch einen schönen Tag zu verbringen und unter anderem im Eaton Centre shoppen zu gehen.

Anfahrt:
Das Eaton Centre liegt nördlich der Dudas Street, östlich der Yonge Street, südlich der Queen Street und westlich der Bay Street. Man kann es auch gut per U-Bahn erreichen. Wenn man mit dem Auto auf dem Highway 401 ist, kann man die Ausfahrt an der Yonge Street (south) nehmen und dann der Yonge Street einen Block lang folgen. An der Gould Street dann links abbiegen (Shop: Sam The Record Man), rechts auf die Victoria Street abbiegen und dann noch einmal rechts auf die Shuter Street. Das Eaton Centre ist ausgeschildert, aber man sieht dieses riesige Gebäude auch schon recht früh, auch wegen seinem Glasdach.

Allgemeines:
Das Eaton Centre ist ein riesiges, mehrstöckiges Einkaufszentrum (dagegen ist das Centro in Oberhausen klein) mit über 320 Läden und Restaurants, 17 Kinos und einem 400-Zimmer Hotel. Das Gebäude ist schon von Weitem an seiner Glaskuppel zu erkennen. Es wurde 1979 nach einer Gallerie in Italien errichtet. Man kann dort eigentlich alles kaufen: von teuren Designerklamotten bis hin zu Schnäppchen, von Antiquitäten bis hin zu Fun - Artikeln...
Die unzähligen Restaurants und Snackbars bieten eine riesige Auswahl: chinesisch, mexikanisch, ...Fast Food,...Eis, Kaffee & Kuchen.
Wir waren mehrere Stunden bummeln mit einigen Kaffee- und Imbisspausen. Die Atmosphäre ist im Eaton Centre sehr schön: modern, durch das Glasdach sehr hell, Pflanzen und dekorative Banner sowie Bilder schmücken den Innenbereich, viele Läden sind durch riesige Glasfenster sehr offen und ansprechend gestaltet und die Cafes sind sehr ansprechend, weil man auf den Etagen direkt zwischen den Läden sitzt. als Sogar die Brücken innerhalb des Gebäudes, die beide „Geschäftswände“ miteinander verbinden, sind aus Glas.

Als wir da waren, war es nicht zu voll, da viele wahrscheinlich bei der Arbeit waren (Dienstag morgen). Mir hat der Besuch sehr gut gefallen! Es lohnt sich auf jeden Fall, dort hinein zu gehen, vor allem, wenn man gerade einen Spaziergang in der Nähe macht!
Ich finde, dass man allgemein in Toronto sehr gut einkaufen kann, weil einfach die Auswahl an Läden sehr groß ist und häufig Messen sowie Flohmärkte stattfinden. Einige tolle Märkte habe ich auf dem St. Lawrence Market mitbekommen. Dort werden meistens Lebensmittel verkauft, frisches Obst und Gemüse, Wein...
Es gibt auch eine große Zweigstelle von SEARS, die viele Artikel zum Schnäppchenpreis anbietet (bei SEARS gibt es eigentlich alles- von Elektro- bis hin zur Wohnungseinrichtung).
Ich hoffe, meine kleine Auswahl war ganz interessant. Danke schon mal für die Bewertungen und die Kommentare!
Lg, Mel.

Leider konnte man nur 50 Zeichen als Titel verwenden!
Leider gab es keine ganz passende Angabe zu "Wann besucht"!




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FinduilasNienna

FinduilasNienna

20.04.2009 21:56

Ich war da auch überall... Herrlich! Eine der schönsten Städte der Welt!

noname_6032

noname_6032

30.03.2008 18:14

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erga76

erga76

24.02.2008 17:35

bh...einfach fantastisch

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