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Pro Tolle Aussicht
Kontra Langer und steiler Aufstieg
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Und es soll mal wieder einen Reisebericht von mir geben.
Nachdem ich euch den Torc Wasserfall in Irland vorgestellt habe, geht es weiter zum Torc Mountain. Wir hatten eigentlich gar nicht vor, diesen Berg zu besteigen, sondern wir wollten eigentlich geradewegs von der kleinen Stadt Killarney durch das Moor in den nächsten Ort Kenmare laufen. Doch unterwegs begegneten wir mehreren Einheimischen, die uns dringend einen Abstecher auf den Torc Mountain empfahlen. Also was tut man, wenn man noch 20 km gehen möchte? Natürlich hat man nichts besseres zu tun, als die Tour durch eine Bergbesteigung noch zu verlängern.Wer jetzt befürchtet, dass das Ganze zu einer üblen Kletterpartie ausartet, täuscht sich teilweise. Eine Kletterpartie in dem Sinne ist es nicht, denn der Torc Mountain ist schon auf Touristen vorbereitet. Das bedeutet, dass ein klar erkennbarer Weg nach oben führt. Teilweise ist er durch Stufen und Holzwege für den Besucher verbessert. So schlängelt sich der Weg den Berg hinauf.
Ich habe gesagt, dass die Tatsache, dass es eine üble Kletterpartie ist, nur teilweise falsch ist. Denn übel ist der Weg schon, wenn man es nicht gewöhnt ist, auf über 500 Meter hohe Berge zu klettern. Die Einheimischen klettern zum Spaß mit der ganzen Familie oder den Hunden den Torc Mountain hinauf. Aber die sind es auch eher gewohnt. Hier hilft nur: festes Schuhwerk anziehen, eine Flasche Wasser einpacken und los! Wenn der Rucksack zu schwer ist, empfehle ich: Lasst ihn unten stehen. Wir haben die Rucksäcke unterwegs auch abgelegt und sie sind nicht verschwunden.Während des Aufstiegs kann man schon erahnen, was den Besucher oben erwartet. Erst einmal wachsen um uns herum die anderen Berge in die Höhe, aber bald schon sehen wir einen der vielen Seen von oben und bekommen eine ungefähre Vorstellung von dem "fantastic view".
Eine Warnung möchte ich an dieser Stelle aussprechen: Man sieht die Bergspitze erst kurz vorm Ziel. Also kann man nicht gut abschätzen, wie weit man noch laufen muss. Daher unterschätzt man die Strecke schnell. Aber da rate ich Vorsicht: Es ist wirklich anstrengend und 535 Meter nach oben sind mehr, als man denkt. Unterwegs kann man immer wieder mit anderen Touristen oder mit Einheimischen sprechen und sie alle sagen das Gleiche: Es lohnt sich.Hat man dann aber die Spitze erreicht, sieht man erst die andere Seite des Berges, denn der Weg läuft nur auf einer Seite nach oben. Der Berg hat die ganze Zeit das versteckt, was man später zu sehen bekommt. Was man zu sehen bekommt, ist wirklich das, was die Menschen beschrieben haben: Wir sehen die Seen, den Killarney Nationalpark, sogar einzelne Sehenswürdigkeiten wie das Muckross House sind auszumachen.
Wieder einmal fällt es mir schwer, diesen Ausblick in Worte zu fassen. Die Bilder können vielleicht einen kleinen Eindruck davon geben, aber man muss es schon selbst erleben. Daher ergehe ich mich jetzt nicht in sinnlosen Beschreibungen, die sowieso nicht viel bringen, sondern empfehle euch unbedingt einen Abstecher auf den Torc Mountain, falls ihr fit genug seid. Der Name stammt übrigens aus einer alten Legende: Auf der Bergspitze soll der Held Fionn mac Cumhaill (nicht Cuchulainn ;) ) einen verzauberten Eber getötet haben. "Torc" ist das keltisch-irische Wort für "Eber".
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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handballwilhelmshaven 03.05.2012 15:35
MonaR 22.04.2012 11:10
t.schlumpf 14.04.2012 11:29
neidisch guck ;o)
Dana16w 26.03.2012 10:52
allegra1805 20.03.2012 10:44