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Daran sollte kein Weg vorbei führen!
Pro Tolle Athmosphäre!
Kontra kein Kontra
Freitagabend 19:30 Uhr.
Ich lenke meinen fahrbaren Untersatz durch die engen zugeparkten Straßen der Dresdner Neustadt, von der mit Recht behauptet wird, dass hier das eigentliche Leben der City stattfindet.Da endlich!
Einer der wenigen und überaus begehrten freien Plätze, auf welchem ich keine Ausfahrt zuparke. Hier kann das Autochen bis morgen stehen bleiben.
Holztische, Holzbänke und Holzstühle laden im oberen Teil des Lokales, in welchem sich auch der Tresen befindet, zum Bleiben ein.
Eine Treppe tiefer stehen ebenfalls noch ein paar Tische und wer will, hat die Möglichkeit zu einem Billardspiel.
Diese Live-Musik - dargeboten von einzelnen Künstlern oder auch Bands aus den unterschiedlichsten Ländern (Dt., England, Irland, Tschechien u.a.) - ist es auch, die uns erstens vorzugsweise an den Wochenenden und zweitens bereits um diese Zeit in den Pub zieht, denn obwohl die Musik meist erst gegen 21:00 Uhr beginnt und das Tir Na N'og bis zu 100 Gäste aufnehmen kann, ist ab 20:00 Uhr kaum noch ein Platz zu ergattern.
Nicht nur die Musik ist spitzenmäßig, auch die Karte bietet allerlei Köstlichkeiten - besonders für die Kehle ;-)Neben den obligatorischen Bieren Guinness, Kilkenny und Murphys gibt es hier unter anderem auch das stärkste Bier der Welt: Samichlaus, das Whiskey-Malzbier: Adelscott und das französische Champagner-Bier: Jenlain.
Man kann hier natürlich auch Cider trinken und den Gaumen von 100 verschiedenen Whisk(e)ys - von einfach bis außergewöhnlich, bekannt bis rar - verwöhnen lassen.
Und natürlich bringt der Kellner auch gern einen Lagavulin, über welchen ich in einem anderen Bericht geschrieben habe.
Apropos Kellner:
Die Bedienung ist locker, freundlich und flink. Am Wochenende natürlich ständig im Stress, aber unter der Woche ist am Tresen schon auch mal mit dem Kellner ein interessantes und amüsantes Gespräch zu führen. Und wenn man Glück hat (und auf die richtige Bedienung trifft), kann es schon mal passieren, dass man am frühen Morgen mit einem Kilkenny-Glas und einem wunderschönen Keramikkrug, in welchem sich noch ein kleiner Rest Edradour befindet (ein lecker 10jähriger Single Malt Scotch), nach Hause geht ;-)
Auch an den Live-Musik-Abenden ist der Eintritt frei. Die Gage wird über die Getränke-Preise reguliert, die während der Veranstaltung bestellt werden und dann 50 Cent mehr kosten.
Die Athmosphäre ist entspannt und urig, das Publikum sehr gemischt: Von jung bis reif trifft sich hier alles, was Whisk(e)y, gute Musik und interessante Gespräche zu schätzen weiß.03:00 Uhr früh.
Angeregt lassen wir den Kellner ein Taxi bestellen und uns nach Hause fahren.
http://www.mp3.com/stan_the_man
Eine tolle Nacht in einem tollen Pub war zu Ende.PS: In der Bewertung ist zwar angegeben; dass die Bar für 30-40jährige zu empfehlen ist, aber nur, weil die Möglichkeiten, die Ciao mir hier lässt, sehr eingeengt sind.
Prinzipiell würde ich sie allen Altersgruppen empfehlen.
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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TDuke2706 14.03.2004 22:06
mo-boe 10.10.2003 18:06
domai 19.06.2003 23:34
christianpirker 05.03.2003 17:56
Ein sehr informativer Bericht. Hilft mir bei meiner Planung für unsere Dresdenreise weiter.
kvk5 17.05.2002 12:58