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Erfahrungsbericht

für Thermalbad Oberlaa, Wien
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5 Sterne Kurstadt "Bad Wien"
68 von 69 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Thermalbad im Stadtgebiet von Wien

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Der Autor

chief69 Seit 22 Sep 2001

Dass der Stammtisch trotzdem recht nett war liegt wahrscheinlich daran, dass 4 Ciaoaner... mehr

12 Mitglieder vertrauen mir

Kurstadt „Bad Wien“

Kuraufenthalt in der österreichischen Hauptstadt, Badeurlaub in Wien?

Ein etwas ungewöhnlicher Gedanke, sieht man von diversen „Trinkkuren“ beim berühmten „Heurigen“ ab. Und doch – so abwegig ist sowohl der Titel als auch die Idee durchaus nicht, denkt man an die, eher nur in Ostösterreich bekannte Therme „Oberlaa“

„Was das Kalzium für den Knochen ist der Schwefel für den Knorpel“ – diese seit Jahrhunderten bekannte Erfahrung machen sich zahlreiche, um einiges bekanntere Thermalbäder zunutze.

Am nördlichen Rand einer Thermenlinie liegend, die sich im niederösterreichischen Raum von Bad Vöslau und Baden bei Wien zu den ungarischen und slowakischen Bädern zieht, hat das Thermalbad am südlichen Stadtrand Wiens wohl wegen der nicht vorhandenen, historischen Vergangenheit den Stellenwert, den es verdient.

Seit der Antike war die Heilkraft des Schwefels bekannt und zahlreiche Kurorte verdanken vor allem den Römern die Gründung von Siedlungen in der Nähe von Schwefelthermalbädern. Und wenn auch die Chronik berichtet, dass schon im 18. Jahrhundert am Fuße des Laaer Berges Heilbäder genommen wurde, der eigentliche Grund der „Entdeckung“ war die Suche nach dem „schwarzen Gold“. 1934 wurden nämlich Versuchsbohrungen nach Öl durchgeführt, gefunden wurde – Schwefelthermalwasser.

Es dauerte allerdings 35 Jahre, bis die Quellstation der Therme Oberlaa fertiggestellt wurde. Mit der Eröffnung des Kurmittelhauses im Jahr 1974 (einen Initiator stellte sicherlich auch die erste Wiener Gartenbauausstellung, die eine Aufschließung der nur als Filmkulisse und Müllhalde bekannten Hänge des Laaerberges mit sich brachte) wurde das Heilwasser der Bevölkerung zugänglich gemacht.

Die Schwefelquelle, die zu den stärksten Europas zählt, hat eine „Schüttung“ von 30 Litern pro Sekunde, und das mit einer Temperatur von 54 Grad Celsius!

Das Badewasser im Thermalbad Oberlaa entspricht in seiner Zusammensetzung dem reinen Quellwasser (Calcium-Natrium- Sulfat- Chlorid-Schwefel-Quelle). Lediglich der titrierbare zweiwertige Schwefel ist dem Wasser entzogen. Die genaue chemische Analyse sowohl des Aquiavalentanteils als auch der Massenkonzentration des Thermalwassers erspare ich mir hier, sie ist jedoch unter der Homepage www.oberlaa.at abrufbar.

Doch zurück zum Anfang:

Auch wenn es viele Wiener nicht schätzen können, „die Kur fast zu Hause“, zumindest aber vor der „Haustüre“ zu haben – die Erreichbarkeit ist durch die Endstation der Straßenbahnlinie 67 genau so optimal gegeben als durch eine kaum fünfminütige Autofahrt ab dem Autobahn-Verteilerkreis Favoriten – möchte ich, bevor ich kurz auf die Heilanzeigen eingehe – das Umfeld dieses Wellness-Zentrums ein wenig zu betrachten.

Der Bezug zum Titel „Badeurlaub in Wien“ ist tatsächlich sehr einfach herzustellen. Schon allein wenn man sich die Daten des permanent modernisierten Bades betrachtet:

4 Badebecken im Innen- und Freiluftbereich mit insgesamt 1.600 m² Wasserfläche und einer Wassertemperatur von 32 bis 36 Grad Celsius
3 Whirl- Pools sorgen für wohlige Entspannung.
8 Geysire lassen das Thermalwasser in die Becken strömen
50 Unterwassermassagedüsen schaffen ein angenehmes Prickeln auf der Haut
und das 300 m² große Sportbecken mit 26 bis 28 Grad Celsius ist, ganz nebenbei auch eine ideale Trainingsmöglichkeit für Schwimmsportler.

Aber das ist natürlich nicht alles:

Es gibt beispielsweise sieben verschieden temperierte Saunastuben (von 90 bis 110 Grad Celsius, getrennt und auch gemischt), die klassisch finnische Sauna und natürlich Dampfbäder, Tauchbecken und Ruhebereiche.

Einzigartig in Österreich ist auch das „Baden in Licht und Musik“

Das Liquid Sound typische – „Baden in Licht und Musik“ orientiert sich am Rhythmus von Genuss und Entspannung. In Oberlaa spielt Musik unter und über Wasser. Die unter Wasser zu hörende Musik vermittelt ungewöhnliche und reizvolle Hörerfahrungen. Liquid Sound, der „flüssige Klang“, bereichert durch sanft pulsierendes Farblicht, liefert einen zusätzlichen Reiz - das warme, wohltuende Wasser wird zum Klang- und Lichtraum, das Thermal-Freiluftbecken zum Konzertsaal.

Die üblichen Massagen, wie

die klassische Massage - zur Anregung der Hautfunktion, Förderung des Blut- und Lymphstromes sowie zur Verbesserung der Durchblutung der Muskulatur.

die Fussreflexzonenmassage - eine energetische Therapieform beruhend auf der Reflexion eines Gesamtbildes (Kopf, Hals, Rumpf) auf eine andere Fläche (Fuß).

Sportmassagen - nach dem Sport und einer körperlichen Anstrengung.

Fitmassage – die bei Müdigkeit und Antriebslosigkeit "Lebensgeister" weckt

eine Bodyform-Figurservice - die Durchblutung und den Stoffwechsel im Bereich der weiblichen Problemzonen an Oberschenkel, Hüfte, Gesäß, Bauch anregend

die Antistressmassage - nach Stress und Anspannung dass vegetative Nervensystem. entspannend

oder die Akkupunktmassage, welch zweifellos die natürliche Lebensenergie in den Meridianen. aktiviert gehören genauso dazu., wie

die „Wassergymnastik“

bei der die Gelenke und Bänder entlastet, die Muskulatur gelockert und gekräftigt
wird, die Ausdauerleistung gekräftigt und die Durchblutung verbessert, die Haut massiert, die Herztätigkeit verbessert, die Atmung vertieft wird, erhöht sich das Wohlbefinden.

Thermalbad – Kur – Whirlpool:… und Kinder

der Gegensatz schlechthin!

Aber, es gibt die tollste Rutsche der Stadt – und das will was heißen -
Abenteuer mit Lichteffekten und Sound
Baby- und Kinderschwimmen
Geburtsagsfeieren und eine
Tauchschule

Die sensationellsten Effekte bietet Waterscreen, ein Projektionssystem mit integrierter Wasserleinwand und Aquafog: eine unbegrenzte Anzahl von Motiven, welche auf die Wasserleinwand projiziert werden, macht das Rutschen zu einem immer neuen Erlebnis: so wird eine Unterwasserwelt, die Galaxie oder eine Dschungelreise inszeniert.

Das System Runninglight, bei dem 150 Lampen pro Meter Rutschfläche installiert werden, überrascht mit atemberaubenden Lichtkombinationen. Gegenlauflichter, Tunnel- oder Rotationseffekte verwandeln die Rutsche in eine Traumwelt.
Das Stroboskop-Röhrensystem Nightflight mit speziellen Lampen erzeugt Blitzeffekte in den unterschiedlichsten Variationen.

Den ultimativen Lichteffekt garantiert Fiberlight: Die Rutsche verwandelt sich dabei in ein Meer aus acht verschiedenen Farben und funkelnden Sternen. Zusätzlich verblüffen einzigartige Glimmereffekte und Bewegungsabläufe. Untermalt wird das rasante Rutscherlebnis durch klaren, transparenten Sound, welcher über Unterwasserlautsprecher in der Black-Hole-Rutsche gespielt wird.


Das Service, das neben

Leihbadetüchern, - schuhe, - mäntel usw.
Wertfächern,
Kinderbetreuung
Solarien und Frisörsalon
eine sportärztliche Ordination im Health Center
Massagen und Kosmetik
modernste Solarien und Infrarotkabinen
einen Pool mit Liegewiese und vieles andere mehr umfasst,
beinhaltet auch eine tolle Infrastruktur, die vor allem durch die kulinarische Qualität gesichert wird.

Das reichhaltige Selbstbedienungsrestaurant mit täglich wechselnden Menüs bietet neben der bargeldlosen Zahlung mittels der auch als Eintrittskarte fungierenden Chipkarte auch – abhängig von der Konsumation – eine Zeitgutschrift.

Die weltbekannte Kurkonditorei OBERLAA inmitten der Freizeit- und Erholungslandschaft des Kurparks. hat auch einen Restaurantbetrieb mit einer kleinen aber feinen Karte und moderaten Preisen.
Apropos Preise:

Die Therme Oberlaa wirbt mit dem Slogan „Badezeit nach Maß“. Die Eintrittspreise richten sich also nach der Badezeit.
So kosten beispielsweise 2 Stunden 8,25 EUR, 4 Stunden 11,25 EUR und ab fünfeinhalb Stunden den Tageskartenpreis von 17 EUR, das heißt, man könnte von 8.45 h bis 22 h in der Therme verweilen. Der Aufenthalt im Saunabereich kosten den Aufpreis von 2,54 EUR.


Im Grundtarif inbegriffen ist jedoch das „karibische Gebirgsklima“ im Biosaunarium, das bei nur 50 Grad und karibischer Luftfeuchtigkeit so manchen mehr ins Schwitzen als jede konventionelle Sauna, simuliert ein Gebirgsklima von 800 bis 1000 Meter. Der Besucher erhält in 45 Minuten den Lichtbedarf eines ganzen Tages. Eine wahre Wohltat an einem typischen trüben Wintertag, aber auch an manch verregnetem Sommertag.

Ebenso ohne Aufpreis kann man in den Kräuterstuben duftende und wohltuende Entspannung mit ätherischen Ölen der Kamillen-, Heublumen- und Eukalyptusstuben finden.. .

Die verschiedenen Heilanzeigen bei verschiedenen rheumatischen Erkrankungen, degenerativen Gelenkserkrankungen, Gicht, Neuralgien, verschiedenen Hauterkrankungen, peripheren Kreislaufstörungen und, wie auch schon am eigenen Leib in Anspruch genommenen Rehabilitation nach Unfall- und Sportverletzungen beweisen, dass Schwefel vor allem ein Heilmittel ist und führt die eher mittelalterliche Meinung ad adsurdum:

„Schwefel ist des Teufels Element“


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Kommentare

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  • martin_ch 12.02.2006 11:21
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • wonurbistdu 13.09.2005 16:58
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • muzi2002 19.07.2005 13:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    da hab ich schon gehört dass das ganz nett sein soll!!! lg

  • Saandy 27.04.2005 10:39
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Tschuffl 26.04.2005 23:46
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    immer noch ein tolles Bad!! - und erst der Wellnesspark in Oberlaa...jau, der ist was Feines....

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