Erfahrungsbericht über

The Whitcomb, a Historic Hotel of America, San Francisco

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung The Whitcomb, a Historic Hotel of America, San Francisco

 

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Hält nicht was es verspricht

3  08.10.2010

Pro:
liegt sehr zentral

Kontra:
schlechter Service, zu lange Wartezeiten, zu teuer&von den Zimmern hatte ich mir auch mehr erwarte

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Preis-/Leistungsverhältnis

Anbindung

Service

Essen & Trinken

Sauberkeit

mehr


ullams

Über sich:

Mitglied seit:02.01.2010

Erfahrungsberichte:85

Vertrauende:3

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 70 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch über ein Hotel berichten, in dem ich während meines Amerika Urlaubs übernachtet habe: das Hotel Whitcomb in San Francisco.

Lage:
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San Francisco ist eine Stadt im US Bundesstaat Kalifornien. Die Metropolregion liegt an der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. San Fransisco hat über 800.000 Einwohner und ist damit die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Damit ist sie vergleichbar mit Städten wie Frankfurt am Main oder Amsterdam. Sie hat eine Fläche von ca. 600 qkm.

Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die Golden Gate Bridge, die auch sowohl für Fussgänger als auch für Autos passierbar ist. Ausserdem sehenswert sind unter anderem die berühmten Cable Cars, der Coit Tower, die Lombard Street, der botanische Garten, Fischermans Wharf etc.
Das Hotel Whitcomb liegt in der Marketstreet und damit relativ zentral. Die Haupteinkaufsstrassen sowie der Union Square sind zu Fuss zu erreichen, aber auch die Anbindung mit Strassenbahnen und Bussen (BART und MUNI) ist sehr gut. Für San Fransisco Besucher, die etwas von der Stadt sehen wollen, ist diese Lage ideal. Leider ist die Gegend dort nicht die allerbeste, so dass ich mich als Frau schon im hellen nur selten alleine auf die Strasse gewagt habe. Vor dem Hotel wimmelte es von Obdachlosen und Junkies.

Nach dem großen Erdbeben wurde das Hotel im Jahre 1910 neu errichtet. Nachdem das Hotel in den Jahren 1912 bis 1915 als City Hall diente, wurde es 1916 offiziell eröffnet.

Anschrift:
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1231 Market Street
San Francisco
CA 94103

Lobby:
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Die Lobby sieht sehr stillvoll aus und vermittelt zunächst einen sehr positiven Eindruck vom Hotel. Hier erwarten einen österreichische Kristall-Kronleuchter, Marmorsäulen und -böden, buntes Tiffany- Glas und seltene Janasero-Wandtäfelungen.

Im Hotel befinden sich ein Starbuck´s, ein Fitness-Center, ein Internet Café, ein Business Center und eine Bar.

Check-in:
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Obwohl nur zwei Leute vor mir dran waren, hat der Check-in sehr sehr lange gedauert. Da wir aus einer wärmeren Region kamen und es in San Fransisco leider sehr wolkig und damit auch deutlich kälter war, war ich für dieses lange warte etwas leicht bekleidet und habe sehr gefroren. Als ich dann endlich dran war, wurde ich sehr freundlich bedient.

Zimmer:
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Das Hotel verfügt über 460 Zimmer und 12 Suiten. Die Zimmer sind über 4 Fahrstühle und sehr lange Flure erreichbar. Unser Zimmer befand sich im dritten Stock.

Nachdem wir unser Zimmer betreten hatten war für uns schnell klar, dass wir dort nicht bleiben können. Wir sind zu dritt gereist und haben dies auch bei der Buchung angegeben. Unser Zimmer war aber so klein, dass ausser den Betten, einem Schreibtisch mit Stuhl und einem Fernsehtisch nicht mehr viel hineinpasste. Wir wussten überhaupt nicht, wo wir unsere Taschen lassen sollten. Zudem kam der Putz schon von den Decken.

Das Bad war auch nicht so besonders und man erkannte schon den Schimmel an einigen Stellen. Ausserdem war der Toilettendeckel kaputt. Da dies das teuerste Hotel auf unserer ganzen Reise war, wollten wir uns damit natürlich nicht zufrieden geben. Bei so einem Preis sollte man zumindest schimmelfreie Zimmer erwarten können.
Ich bin dann direkt wieder zum Empfang zurückgegangen und habe mein Leid geklagt. Daraufhin bekam ich ein neues Zimmer zugewiesen. Ich wollte mir dann das Zimmer zunächst ansehen, bevor wir alle Sachen rüberschleppen. Als ich die Tür öffnete guckten mich 4 entsetze Augen an. Das Zimmer war schon belegt! Sehr unprofessionell. Da stellt man sich gleich vor, dass jemand den Schlüssel für das eigene Zimmer bekommt, wenn man gerade unterwegs ist und freien Zugriff hat auf sämtliche Wertsachen und alles, was man sonst noch dabei hat. Nicht gerade vertrauenserweckend.

Also noch mal runter und noch ein neues Zimmer bekommen. Dieses war nicht belegt, deutlich größer als das andere, kein Schimmel mehr aber dennoch sehr verwohnt und nicht gerade gemütlich. Eines der Betten war so durchgelegen, dass man quasi darin versunken ist. Wir sind dann in dieses Zimmer umgezogen und haben unseren Aufenthalt um eine Nacht verkürzt.

Die Zimmer verfügen ausserdem über:
  • Bügeleisen/Bügelbrett
  • DSL-Internetzugang über W-LAN (kostenlos)
  • Fernseher
  • Haartrockner
  • Kaffee-/Teekocher (auf Nachfrage)
  • Keycards
  • Klimaanlage (die leider nicht funktioniert hat)
  • Schreibtisch
  • Verdunkelungsvorhänge
  • Zimmerservice

Frühstück:
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Ein Frühstück war in den horrenden Preisen des Hotels leider nicht mit inbegriffen, so dass man entweder in einem Kaffee in der Nähe oder zum Beispiel im Starbucks Cafe in der Lobby frühstücken konnte, oder sich selbst versorgen musste. Wir hatten auf unserer Reise immer ein bisschen Brot und Aufschnitt dabei und haben uns somit selbstversorgt. Da wir eine Kühlbox dabei hatten, konnten wir den Aufschnitt auch lagern, denn ein Kühlschrank ist in den Zimmern nicht vorhanden.

Sonstiges:
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Das Parken am Hotel ist leider auch nicht kostenlos. Für jede Nacht bezahlt man 28$ plus Steuern von ca. 9%.

Man fährt also sein Auto in den Hinterhof, der gar nicht so leicht zu finden ist, weil leider nichts ausgeschildert ist. So sind wir 2 Mal um den Block gefahren. Dort gibt man seinen Schlüssel ab und das Auto wird geparkt. Ich bin davon ausgegangen, dass das Auto im Parkhaus steht und dort bewacht wird. Einen Tag später musste ich etwas aus dem Auto holen und musste dabei leider feststellen, dass das Auto nicht im Parkhaus, sondern in einem eingezäunten Parkgelände steht und das ganze mit Zündschlüssel und unabgeschlossen. Ich habe dann erstmal alle Wertsachen aus dem Auto entfernt. Unglaublich und dafür nehmen die soviel Geld. Leider gibt es nicht wirklich Alternativen.

Preis:
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Wir haben für eine Nacht in dem Zimmer mit 2 Queen Betten ca. 135 Euro. Dazu kamen noch ca. 24Euro pro Nacht für das Parken, also insgesamt etwa 160 Euro pro Nacht. Pro Nase sind das also etwa 53 Euro pro Nacht für ein Hotel, dass so gar nicht unseren Ansprüchen entsprach und auch noch ohne Frühstück. Das Hotel Whitcomb ist diesen Preis absolut nicht wert.

Beim Ausschecken bekam ich eine Rechnung in die Hand gedrückt, die fast 80 $ teurer war als erwartet. Auf Nachfrage wurde dann der Hotel Manager eingeschaltet, aber erst als ich meine Buchungsbestätigung vorlegte, wurde das ganze korrigiert. Gut, dass ich so was immer kontrolliere.

Fazit:
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Das Hotel Whitcomb in San Fransisco hat uns leider überhaupt nicht überzeugt. Es war das teuerste Hotel auf unserer ganzen Reise und dabei noch das schlechteste. Bis auf den sehr freundlichen Service habe ich nicht viele positive Punkte an diesem Hotel gefunden. Am meisten geschockt war ich darüber, dass ich einen Schlüssel für ein schon belegtes Zimmer bekommen hatte.

Insgesamt kann ich für das Hotel Whitcomb in San Fransisco daher leider nur 2 Punkte vergeben und keine Empfehlung aussprechen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
offerendum

offerendum

11.10.2010 21:55

Hätte mir auch nicht gefallen, aber der Preis kommt mir eher niedrig vor für SF

yesup

yesup

10.10.2010 23:43

wie geil soviel zimmer und dann paßt ihr nicht mal zu dritt da rein, verruckt

sunflower76

sunflower76

10.10.2010 17:35

Wir sind zwar derzeit auf der Suche nach einem Hotel in San Francisco, aber das kann mich nicht überzeugen, schade! Aber daher ist dein Bericht überzeugend, Bh und lG, Dani

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