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Pro nettes Personal, gute städtische Lage
Kontra nicht ganz billig, teurer Parkplatz
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Service | |
| Essen & Trinken | |
| Atmosphäre | |
| Sauberkeit | |
| Behindertenfreundlichkeit |
Für die letzte Nacht unserer großen Reise fuhren wir zurück nach San Francisco.
Da einzelne Nächte sowieso gemeinhin wesentlich teurer sind, pfiffen wir eh aufs Sparen und zockten uns über Hotwire eine Nacht im Westin an der Market Street. Umgerechnet hat uns die Nacht inkl. ziemlich teurem Internetzugang und überteuertem Tiefgaragenstellplatz ca. 143 Euro gekostet. Ohne Frühstück.Das Westin liegt in der 3. Strasse, welche von der Market Street abgeht. Die Market Street zieht sich schräg durch die halbe Stadt, vollkommen verquer zum Schachbrettmuster.
Vom Hotel aus sind es nur wenige Gehminuten zum Convention Center, Yerba Buena Gardens und zum Ferry Building bzw. der Embarcadero. Entsprechend hatten wir natürlich vor, über Oakland und die Bay Bridge reinzukommen, so hätten wir quasi direkt vor der Tür gestanden.Irgendwann unterwegs auf stockfinsterer Interstate blinkte uns ein Warnschild an, die Bay Bridge sei gesperrt, benutzen sie alternative Brücken. Umleitungsausschilderung? Fehlanzeige. Mit Hilfe eines Landkartenfetzens fanden wir die richtige Abzweigung und bogen südlich von San Francisco auf die San Mateo Bridge und fuhren - natürlich - durch San Mateo. Vorbei am Flughafen kullerten wir Richtung City und bogen zielstrebig direkt in die Market Street ein. Als uns die 107. kreuzte, verleierten wir dann aber doch die Augen.
Es war nach 9 Uhr abends und eigentlich kein Schwein mehr unterwegs. Trotzdem standen wir quasi an jeder Ampel und die Market Street ist quälend lang. Als am Horizont endlich das Ferry Building auftauchte, standen wir dann auch prompt noch vor einer Strassensperre und bogen rechts ein. War insofern clever, als dass die 3. Strasse von der Market Street nicht einfahrbar ist, weil Einbahnstrasse. So rollten wir die 3. zwangsweise von hinten auf. Wir hielten vor dem Hotel und ich hüpfte schnell hinein, es war 22 Uhr durch.Der Checkin ging schnell und problemlos, bezahlt hatte ich ja vorher für das reine Zimmer schon. Von unterwegs hatte ich angerufen, dass wir recht spät da sein werden, war ebenfalls kein Problem. Da wir ja "nur" Billigkunden von Hotwire waren, gabs keine getrennten Betten, aber dafür umsonst ein Zustellbett. Sehr nett, bei uns hätte das 50 Euro gekostet. Internetzugang schlug dann mit nochmal mit 14,95$ zubuche und von den 69$ für den Tiefgaragenstellplatz reden wir mal gar nicht - aber da weit und breit nichts war, blieb uns fast nichts anderes übrig - zumindest wenn wir das Auto im Ganzen am nächsten Morgen abgeben wollten.
Ich erhielt zwei Schlüsselkarten und tippelte wieder raus. Jetzt fuhren wir direkt auf den Fussweg vor die Tür, sogleich stand ein netter Mensch mit Gepäckwagen neben uns und wir leerten den Kofferraum. Dann entschwand unser Auto irgendwo in den Tiefen unter San Francisco.Das Zimmer lag im 4. Stock zur Strasse raus und bot ein schickes sauberes Bad, ein großes Bett, einen Schreibtisch, über dem ein Spiegel hing und einen RIESIGEN Flachbildfernseher. Fünf Sterne Standard eben. Selbst das sogleich gebrachte Zustellbett war luxeriöser als so manches normales Bett auf der Reise. Erwartungsgemäß lag unser Zimmer zwischen Fahrstuhl und Eiswürfelautomat, das macht man hier gerne mit Hotwire-Kunden. Aber wir hatten Glück - es wollte keiner Eis holen in der Nacht.
Gegenüber vom Bad befand sich ein großer Wandschrank, in dem war dann das Bügelbrett und der Safe versteckt. Ein komisches Regalbrett an der Wand war auch noch da, wir vermuten der Flat Tv gehörte eigentlich dort drauf...Das Zimmer war jetzt nicht besonders riesig, aber trotzdem recht gemütlich. Am Schreibtisch gab es Netzwerksteckdosen und mein eigenes Kabel versorgte uns entsprechend mit Internet.
Das Bad war pikobello sauber und bot reichlich Handtücher und Seife. Hier war sogar das Klo wieder etwas höher als in den anderen Hotels - in Amerika sind die Dinger nämlich bescheiden tief angebracht. Für mein kaputtes Kreuz, was ich mir am Grand Canyon holte, jetzt nicht zwingend angenehm, umso erfreulicher, dass es hier anders war.Eine relativ geräumige Duschkabine komplettierte die Geschichte.
Der Teppich im Zimmer war sauber und angenehm weich, also nicht alt und zertreten. Ein riesengrosses Fenster gab den Blick auf die Strasse frei.Die Minibar bot einiges, aber die Preise waren ebenfalls Fünf Sterne - wenngleich auch günstiger als in Deutschland. Wir liessen die Finger davon...
Es gab 4 Fahrstühle, die ich mehrfach frequentierte, da wir Nichtraucherzimmer hatten und ich zum Qualmen vor die Tür ging. Das Publikum war erwartungsgemäß etwas betuchter, viele Herren in Schlips und Kragen, aber mir war es am Ende dieser Reise sch....egal, dass ich mit offenen Wanderschuhen, zerknitschter Hose und Kapuzenpulli durch die Lobby stapfte. Im Gegensatz zu Deutschland wurde ich deswegen aber auch nicht schief angeglotzt. Der Amerikaner ist halt insgesamt etwas lockerer drauf.
Die Lobby war zwar nicht riesig - wie das ganze Hotel im übrigen nicht - aber bot eine nette Atmosphäre mit Marmor, ein paar Sofas und Grünpflanzen.Um sonstige Einrichtungen im Hotel kümmerten wir uns nicht. Wir hatten ja wirklich nur genug Zeit zum Schlafen, am nächsten Morgen ging es beizeiten Richtung Flughafen.
Es gibt wohl Konferenzräume und Business Center, was ich an Schildern lesen konnte, auch ein Restaurantschild meine ich gesehen zu haben. Und bestimmt gibts auch ein Fitness Center und dergleichen, schliesslich haben wir hier ein hochwertiges Hotel.Der Check Out lief ebenfalls problemlos. Während ich mich in die Schlange stellte, denn am Morgen war hier plötzlich richtig was los, war Futzi100 samt einem netten Pagen dabei, das Auto zu befüllen, welches kurz zuvor wieder aus dem Untergrund hervorgeholt wurde.
Ich gab nochmal meine Kreditkarte hin, erhielt eine Abschlussrechnung für Internet und Garage und fertig.Für den Preis, den wir bezahlten, bekommt man normal in diesem Hotel nur das pure Zimmer (wenn überhaupt), wir hatten Stellplatz und Internet noch dabei, also durchaus schon was gespart. Das Hotel ist sehr schön, eigentlich auch für einen Stadtbesuch in San Francisco gut gelegen, Strassenbahnen und Busse fahren auf der Market Street; dort gibt es auch reichlich Geschäfte. Zum Normalpreis würde ich dort nicht buchen, budgetmäßig liegen wir doch eher in der Motelklasse. Aber für den kleinen Abschlussluxus war es bestens geeignet.
Wer sich gerne entsprechende Preisklassen leistet, dem sei das Hotel empfohlen. Falls nochmal eine einzelne Nacht SF ansteht, würd ich mir vermutlich dort wieder ein Zimmer günstig "erzocken".Nachteil: Wer mit dem Auto kommt, ist quasi auf den teuren Stellplatz angewiesen, denn Parkplätze sind in SF Mangelware sondersgleichen und wenn man sein Auto behalten will, sollte man es nicht einfach irgendwo abstellen....
Und als unser Flieger westwärts startete und mit einer herrlichen Rechtskurve über der Bay Richtung Nordosten abdrehte, war mir klar, dass ein Teil von mir dort unten blieb.
Die fiese Realität hatte uns 10 Stunden später wieder. 2 Grad, Nieselregen und störrische Deutsche. Willkommen zuhause!KingSparko / LittleSparko 2010
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belli4charlotte 01.03.2012 20:41
turbotisl2 27.02.2012 20:59
Edmond_Dantes 27.02.2012 19:54
in dem Hotel war ich auch schon. Ist allerdings schon wieder 12 Jahre her.
HundeBlick 26.02.2012 13:08
hemdchen2 13.02.2012 10:51
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Im Herzen von Madrid, mitten im Kunstdreieck empfängt Sie dieses Luxushotel. Das Parlament befindet sich direkt gegenüber und der königliche Palast... |
165,56 € * Händler kann Preis erhöht haben |
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
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76,36 € * Händler kann Preis erhöht haben |
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
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169,13 € * Händler kann Preis erhöht haben |
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |