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Erfahrungsbericht

für The Waldorf Hilton, London
3 Sterne Man lebt von der Vergangenheit ... Bericht mit Bildern
66 von 66 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Nein

Pro gute Lage, freundlicher Service, gute Executive Lounge, moderne Zimmereinrichtung

Kontra Zimmer abgenutzt, Sauberkeit nicht top, Ambiente des öffentlichen Bereiches schlecht

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

KlJa Seit 23 Jul 2001

"For my part, I travel not to go anywhere, but to go. I travel for travel’s sake. The great... mehr

30 Mitglieder vertrauen mir

London reizt mich als Stadt immer wieder und auch wenn ich mit dem Andaz Liverpool Street ein Lieblingshotel habe suche ich ab und an auch mal ein anderes Hotel auf. Neben dem Hilton London Olympia, was mitunter recht günstig zu buchen ist, sieht mich auch das Waldorf Hilton ab und an, auch wenn das Hotel als altes Grand Hotel vor allem von seinem Ruf lebt, weniger von dem was es tatsächlich bietet. Warum dies so ist, wird nachfolgend zu lesen sein.

Lage

Das Waldorf Hilton befindet sich im Theaterdistrict und der U-Bahn Station bzw. Covent Garden. Zahlreiche Theater und auch das Covent Garden Opera House sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Vom Airport Heahtrow kommend erreicht man das Hotel am besten bis mit der Piccadilly Line bis zur U-Bahn Station „Covent Garden“ oder steigt in die Circle oder Central Line um und fährt bis zur Station „Temple“. Die letztere Variante ist in den Stoßzeiten zu empfehlen, da dann der Bereich um die Station „Covent Garden“ aber auch diese selbst recht voll ist. Alternativ kann man auch den Heathrow Express nehmen, wobei ich dies als nicht wesentlich schneller Variante erfahren habe (es sei denn, es gibt auf der Piccadilly Line irgendwelche Probleme). Von den übrigen Flughäfen nimmt man am ehesten die Circle Line von den entsprechenden Bahnhöfen bis „Temple“

In der näheren Umgebung des Hotels befinden sich auch mehrere Einkaufsstraße mit Geschäften sowie zahlreiche Restaurants und Bars. Wer mit dem Auto anreist, hat das Problem, daß die Parksituation in der Nähe des Hotels eine einzige Katastrophe ist. Valet Parking wird für 49 GBP angeboten und das Füttern der Parkuhren kostet rund 25 GBP pro Tag, wenn man einen solchen Parkplatz gefunden hat.

Ambiente

Das Hotel ist 1908 als „The Waldorf“ eröffnet worden und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es ist ein imposantes Gebäude, welches im Edwardian Stil errichtet worden ist. Es verfügt über sieben Etagen, wobei das Zwischengeschoß nicht als eigenen Etage gezählt wird.

Das Hotel ist um einen Innenhof herum gebaut und wohl mehrfach erweitert worden, dabei wirkt es aber auch leider etwas verbaut, denn nicht alle Etage sind plan, es geht einige Treppen rauf oder runter, was das Hotel nicht gerade behindertenfreundlich macht. Durch die Lage und die seitlichen Anbauten verfügen leider nur wenige Zimmer über eine Blick zur Straße, zahlreiche Zimmer schauen auf Innenhöfe, was nicht ganz so schön ist, aber wenigstens sind diese Zimmer ruhig.

Das Hotel selbst verfügt über keinen pompösen Eingang, dieser ist eher etwas bescheiden. Auch die Lobby ist nicht so beeindruckend wie man dies erwarten mag, eher schmal. Hier gibt es einige Sitzgelegenheiten, die häufig belegt sind, insbesondere am Abend, wenn die Theatervorstellungen beginnen und man die Lobby als Treffpunkt nutzt um auf andere Hotelgäste zu warten. Gleichfalls auf dem Lobby Level befindet sich die Bar, die zudem die Lobbygäste mit Getränken versorgt. Allerdings ist dieser Bereich recht rege und durch den regen Verkehr an Hotelgästen etwas unruhiger.

Ursprünglich war der Eingang in der Mitte des Gebäudes angebracht, der in den zentralen Palm Court führt, der durch ein Glasdach (aus Milchglas) über natürliches Licht verfügte. Dies wurde aber wohl später zugunsten eines seitlichen Eingangs geändert, denn dann konnte der Palm Court als Eventraum genutzt werden. Auch wenn dies nachvollziehbar ist, der seitliche Eingang wirkt insgesamt wenig repräsentativ und äußerst beengt und insgesamt auch etwas abgenutzt um den Begriff heruntergekommen einmal zu vermeiden. Er ist nicht sehr hochwertig und eher etwas trist und beengt.
Man merkt hier sehr deutlich, daß man heute in dieser Art nicht mehr bauen. Auch sind die grauen und beigen Farben nicht geeignet einen hochwertigen Eindruck zu vermitteln und auch die verwendeten Fliesen wirken eher etwas billig. Meines Erachtens hätte man den repräsentativeren Palm Courts auch weiterhin als imposante Lobby gestalten können und sollen, dies würde auch den Bereich am Eingang entzerren und zudem den Charakter als Grand Hotel unterstreichen. Allerdings wäre wohl eine völlige Entkernung des Hotels notwendig um es Fit für die heutigen Anforderungen an ein Hotel zu machen.

Zum eigentlichen Empfang geht es einige Treppenstufen herauf, für in der Mobilität eingeschränkte Gäste steht ein kleiner Aufzug bereit. Der Check In Bereich ist recht klein und es stehen drei Plätze zur Verfügung um Gäste ein- und auszuchecken. Es kann hier schon einmal etwas länger dauern, bis man an der Reihe ist und da der Platz hier nicht so groß ist, kann es dann auch schon mal etwas enger werden. Gegenüber dem Empfang befindet sich das Concierge Desks und rechts daneben die drei Aufzüge zu den oberen Etagen.

Das Hotel verfügt im Untergeschoß über ein Fitneßcenter mit Pool und Sauna sowie Dampfbad. Dieser Bereich ist ausgegliedert und montags bis donnerstags von 06:30 bis 21:30, freitags von 06:30 bis 20:00 und am Wochenende von 09:30 bis 17:30 geöffnet. Der Bereich ist recht groß aber auch recht voll, da er auch von auswärtigen Gästen besucht wird. Der Poolbereich könnte mit den Säulen attraktiver sein, leider ist er eher kalt und recht dunkel und wirkt etwas herunter gekommen. Hier könnte m.E. etwas Geld investiert werden, um diesen Bereich attraktiver zu gestalten. Dies dürfte aber nicht im Bereich des Hotels liegen, da der Bereich ausgegliedert ist. Handtücher werden gestellt und auch eine Umkleidekabine steht zur Verfügung.

Das Hotel verfügt über mehrere Konferenz- und Besprechungsräume für bis zu 400 Personen, die sich auf der Zwischenetage (d.h. zwischen Erdgeschoß und erster Etage) befinden. Das Business Center befindet sich gleichfalls im Untergeschoß und verfügt über zwei Computer mit (kostenpflichtigem) Internetzugang, Farbdrucker, Kopierer, Scanner und Telefax.

Die Executive Lounge befindet sich in der ersten Etage und ist von 07:00 bis 23:00 geöffnet, Frühstück wird hier werktags v on 07:00 bis 10:00 Uhr und am Wochenende von 07:30 bis 10:30 serviert, Afternoon Tea Service wird von 15:00 bis 18:00 und Hors D’oeuvres von 18:00 bis 20:30 (am Wochenende bis 20:00) angeboten. Die Lounge ist im Hinblick auf die Größe des Hotels eher klein und insbesondere am Abend ist es voll und recht schwierig einen Platz zu bekommen. Dies wird gegen 19:30 Uhr etwas besser, allerdings ist das Personal auch recht strikt was die Einhaltung der Zeiten angeht, an denen der abendliche Snack angeboten wird. Es wird recht pünktlich abgeräumt, einzig bei den Getränken drückt man schon einmal ein Auge zu und serviert auf Nachfrage auch noch zu späterer Stunde ein Glas Wein. Die Essensauswahl am Abend ist gut, es gibt neben Fingerfood auch warme Gerichte, die auch während des Abends wechseln wobei meist eine Auswahl auch eine vegetarische Option beinhaltet. Daneben gibt es Cracker, Käse und Obst. Die Auswahl an alkoholischen Getränken, insbesondere beim Wein ist recht gut, denn es stehen meist drei weiße und drei rote Weine in Ergänzung zu Prosecco zur Verfügung.
Ab 20:00 bzw.20:30 ist die Auswahl an Getränken dann allerdings wieder auf antialkoholische Getränke beschränkt.
Das Ambiente ist recht nett, hier werden braune und warme Farben verwendet, was diesen Bereich ausgesprochen nett wirken läßt und mich darüber hinweg sehen läßt, daß die Lounge leider nicht über wirkliche Fenster und einen Ausblick nach draußen verfügt.

Check In / Check out / Service

Wer zur Stoßzeit ankommt muß damit rechnen auch schon einmal warten zu müssen, wobei es aber für Gäste mit Diamond Status auch die Möglichkeit gibt in der Executive Lounge einzuchecken,
Meist wurde ich freundlich als wiederkehrender Gast begrüßt, wobei die Anrede nicht immer mit Namen erfolgte. Der Meldezettel wurde ausgefüllt und ich brauchte diesen nur noch zu unterschreiben. Je nach Aufenthalt gab es dann auch noch ein Upgrade auf ein etwas höherwertiges Zimmer, dies ist aber eher nicht die Regel. Das Hotel ist eher etwas geizig und verkauft dem Gast, es sei ausgebucht, obwohl dies nicht immer mit der Anzeige auf der Hilton Webseite in Einklang zu bringen war, die noch in zahlreichen Kategorien buchbare Zimmer anzeigte. Auf die Öffnungszeiten der Lounge wurde ich hingewiesen und ein Voucher für die Nutzung des Internets wurde mir angeboten. Der Weg zum Zimmer wurde mir gleichfalls erklärt.

Der Check out war meist okay, auch hier ergaben sich Wartezeiten, wenn auch nicht immer lange. Die Anrede erfolgte auch hier nicht konsequent mit Namen, dies handhabten die Mitarbeiter unterschiedlich. Die Rechnungen waren korrekt und es wurde meist gefragt, ob alles zu meiner Zufriedenheit gewesen sein.

Der Service war okay, die Mitarbeiter freundlich, aber auch eher etwas zurückhaltend. Eine Frage eines Late Check outs wurde zunächst mit Hinweis auf die Buchungslage abschlägig beschieden, wobei es nur um eine Stunde ging. Allerdings riet man mir nachdem man den Status im Gästeprogramm verifiziert hatte dazu, ab Abreisetag noch einmal nachzufragen, wenn dies etwas besser entschieden werden könne. Hier wurde eher standardisiert entschieden und nicht auf Umstände wie Status im Gästeprogramm oder Häufigkeit der Aufenthalte abgestellt. Eine stärkere Individualisierung wäre hier m.E. die bessere Variante,

Zimmer

Das Hotel verfügt über verschieden Zimmerkategorien in unterschiedlicher Größe und auch innerhalb derselben Kategorie unterschiedlichem Layout.

Den meisten Zimmern ist zu eigen, daß man nach Betreten sogleich im Zimmer steht und es keinen Flur oder Eingangsbereich gibt. Die Zimmer sind recht modern eingerichtet und gefliest, wobei der Bereich um das Bett herum mit Teppich versehen ist. Die Wände sind verputzt und in den Standardzimmer in der Regel beige gestrichen, wobei Unebenheiten im Mauerwerk oder Bohrlöcher jedoch sichtbar sind. Insgesamt würde ich die Ausführungen der Renovierungsarbeiten als eher durchschnittlich bezeichnen und auch in Großbritannien habe ich das schon besser erlebt. Die Deluxezimmer sind etwas farbenfroher gestaltet, hier sorgt ein kräftiges Orange für einen schönen Akzent, allerdings auch hier ist nicht immer sauber gearbeitet worden.

Alle Zimmer verfügen über einen Schreibtisch, der eher klein ist, aber zum Arbeiten noch als ausreichend zu bezeichnen ist, wenn man sich etwas arrangiert und einige dort befindliche Dinge wie die Hotelinformationen zur Seite stellt. Gut und hilfreich ist die sich hier befindliche internationale Steckdosenleiste, die neben einem europäischen auch einen amerikanischen 110 V Stecker beinhaltet. Der Schreibtischstuhl ist okay, kein ergonomsicher aber zumindest in der Höhe verstellbar.
Der Schrank in den Deluxe und Executive Zimmer ist interessant gestaltet. Er hat ein herausrollbare Kofferablage mit zwei Schubfächern und beinhaltet zudem die Minibar sowie den Safe. Auch Bügelbrett und die Utensilien zur Tee- und Kaffeezubereitung befinden sich hier wie auch der Föhn. Letzterer ist hier aber mehr als deplatziert, denn es gibt keinen Spiegel und der Föhn ist hier fest eingebaut, d.h. man kann ihn auch nicht an anderer Stelle einstecken. Die eigentlichen Ablagemöglichkeiten für Kleidungsstücke ist dabei aber äußert gering und bei einem längeren Aufenthalt wird man wohl zwangsläufig aus dem Koffer leben müssen. Hinzu kommt, daß bei einem kleineren Zimmer die Möglichkeit den größeren Koffer unterzubringen äußert eingeschränkt ist.

Das Bett, entweder Queen oder King, ist eher weich und leider die Matratze in zahlreichen Zimmern durchgelegen. Es gibt zwei Nachttische mit an der Decke angebrachten Nachttischlampen sowie einen moderne Deckenlampe, was für ein Hotelzimmer eher ungewöhnlich ist.

In einigen Zimmern gibt es zudem eine modern inspirierte Garderobe, die ich ausgesprochen schön finde.

Das Badezimmer ist in zahlreichen Zimmern halboffen, d.h. nicht durch eine Wand vom Zimmer getrennt sondern lediglich durch eine Glaswand, die tw. auch halboffen ist. Die Zimmer verfügen dabei entweder über eine moderne Dusche mit Massagefunktion oder eine kombinierte Badewanne / Dusche, wobei die Dusche hier aber ein größere runder Bereich. Das Waschbecken ist ein modernes Waschbecken mit einem Waschtisch und einer seitlichen Mischbatterie, die ich schon an anderer Stelle als nicht sonderlich praktisch bezeichnet habe, da der Bereich zw. Mischbatterie und Waschbecken zu flach ist um sich vernünftig die Hände zu waschen und nicht den Bereich außerhalb des Waschbeckens naß zu spritzen. Auch ist es eher schwierig den Wasserkocher mit Wasser zu befüllen. Der Bereich um die Dusche und Wanne ist mit einer Glaswand geschützt, ansonsten sind die Wände verputzt.
Es gibt einen Rasierspiegel und einen Spiegel mit integrierte Lampe hinter dem Waschbecken sowie einen beheizten Handtuchhalter, der nahe genug an der Badewanne angebracht zu sein, um von praktischem Nutzen zu sein.
Handtücher lagen für zwei Personen bereit, es gab jeweils ein kleines, mittleres und großes Handtuch. Wie in einem Hotel dieser gehobenen Kategorie zu erwarten sind Bademäntel und Slipper vorhanden. Bathroom Amenities waren von Peter Thomas Roth, hier die kleinen Flaschen an Lotion, Shampoo, Conditioner und Duschgel.

Ein großer Flachbildschirm ist, wie heute zunehmen üblich, natürlich auch vorhanden.

Modern inspirierte Bilder und Objekte an den Wänden geben dem Zimmer eine nette Note, können aber den ansonsten nur durchwachsenen Eindruck nicht spürbar heben.

Insgesamt wirken die Zimmer nicht so schön, was vor allem den Fliesen geschuldet ist. Ich habe prinzipiell nichts gegen Fliesen, im Gegenteil, nur wirken diese billig und nicht sehr hochwertig. Dazu kommt daß auch hinsichtlich der Sauberkeit einige Abstriche zu machen sind, insbes. am Spiegel im Badezimmer wird dies sichtbar, da hier Staub und Schmutz an den Ecken und Kanten sichtbar ist. Auch sind es Details, wie schräg und schief sitzende Spiegel oder Aufhänger, die ins Auge fallen. Dabei gibt es nicht einmal so viele Schrammen an den Wänden oder Flecken, denn hier sind die Fliesen von Vorteil.
Auch ist die Farbgebung mit den graubeigen Wänden nicht so einladend und insbesondere in Verbindung mit den Fliesen wirkt das ganze eher kalt als warm und einladend.

Die Fenster lassen sich einen Spalt öffnen, die elektronisch gesteuerte Klimaanlage arbeitet relativ zugfrei allerdings hörbar. Für eine nachträglich eingebaute Anlage ist diese aber recht gut.

Im Ergebnis sind die Deluxe Zimmer den Standardzimmer vorzuziehen, da sie größer sind und damit mehr Platz bietet und in der Regel auch farblich etwas schöner gestaltet sind. Das ist aber leider nicht unbedingt bei allen Zimmern der Fall, hier muß man ein wenig auf Überraschungen gefaßt sein, was dem Layout des alten Hotelgebäudes geschuldet ist.

Food & Beverage

Das Hotel verfügt über mehrere Restaurants und Bar. Es gibt den „Grand Salo“, der täglich von 07:00 bis 23:00 geöffnet ist sowie die „Patisserie and Champagne Bar“, die montags bis mittwochs von 08:00 bis 20:00, donnerstags bis sonntags von 08:00 bis 23.00 Uhr und sonntags von 08:00 bis 18:00 geöffnet ist sowie die Bar, die werktags von 11:00 bis 23:00 und am Wochenende von 12.00 bis 23.00 geöffnet ist.

Das Ambiente der Restaurants ist recht nett, entweder im Louis XVI Stil (Grand Salon) oder mit holzvertäfelten Wänden in der „Patisserie and Champagne Bar“. In letzerem wird auch ein traditioneller Afternoon Tea serviert, der aber an anderer Stelle in London in angenehmerer Atmosphäre zu haben ist (allerdings auch für mehr Geld).

Das Frühstück wird meist im Palm Court als Buffet angeboten und ist ein erweiteres kontinentales Buffet mit den üblichen kalten und warmen Gerichten wie Rührei, Hash browns, Sausages und Bacon, Lachs, Cerealien, Aufschnitt und Käse, Pastries und Obst. Vom Ambiente her recht nett, ich ziehe allerdings die Executive Lounge vor, da das Angebot hier ähnlich ist und damit ausgesprochen gut und eher überdurchschnittlich, es aber gerade früh am Morgen hier angenehmer und ruhiger ist.

Die Qualität ist okay, wobei im Bereich der Cerealien hier eher abgepackte Ware angeboten wird und die Auswahl etwas größer sein könnte. Der Service ist aufmerksam und ich finde ihn in der Lounge besser als im Palm Court.

Preis

Das Waldort Hilton ist teuer, Preise von über 150 GBP sind hier die Regel und häufig auch über 200 GBP zzgl. 20 % Steuern. Ich nutze hier meist eine Freinacht.

Parken kostet die eingangs erwähnten 49 GBP und auch WiFi ist nicht kostenlost sondern kostet eine Gebühr je nach Art der Nutzung.

Das Hotel ist mitunter während der Woche günstiger als am Wochenende.

Fazit

Das Hotel lebt von seiner Reputation und zeugt deutliche Spuren der Abnutzung und zahlreiche Schwächen im Detail. Von Vorteil des Hotels ist die zentrale Lage im Theaterviertel und die Nähe zu zahlreichen Attraktionen in London und auch Restaurants und Geschäfte befinden nur wenige Gehminuten entfernt. Das Personal ist meist freundlich, allerdings auch eher etwas zurückhalten was die Bereitstellung entsprechender Benefits des Gästeprogramms HHonors angeht, nicht immer werden diese bereit gestellt. Als HHonors Gold muß man hier damit rechnen, nicht zwangsläufig Zutritt zur Executive Lounge zu erhalten. Die Zimmer sind einerseits modern eingerichtet, aber insgesamt wirken sie eher ungemütlich und wenig einladend. Dies kann nicht nur auf die alte Bausubstanz geschoben werden, hier kann bei bestimmten Punkten wie Sauberkeit, schräg und schief sitzende Spiegel und Halterungen auch rasch Abhilfe geschaffen werden.
Die Executive Lounge ist allerdings recht gut und das Angebot für das Frühstück sowie die Weinauswahl am Abend recht gut und eher überdurchschnittlich. Hier habe ich auch schon eine schlechtere Auswahl angetroffen.
Alles in allem ist es ein Hotel, das von seiner Reputation lebt. Auch wenn man berücksichtigt, daß London nicht billig ist, Zimmerraten von über 200 GBP sind hier in Anbetracht des Gebotenen als überteuert zu bezeichnen und da gibt es bessere Alternative in London. Ich halte hier eine Rate von rund 150 GBP für das höchste, was ich bereit wäre auszugeben und auch dann müssen die alternativen teurer sein. Persönlich nutze ich hier meist eine Freinacht, denn das was das Hotel aufruft, bin ich nicht gewillt zu bezahlen.
Empfehlenswert, wer das Hotel für weniger als 150 GBP bekommen kann und im Theaterdistrikt übernachten möchte, sonst würde ich es in der Tendenz eher nicht empfehlen wollen. Es ist nicht meine ersten Wahl in London, da aber Freunde in der Nähe arbeiten, besuche ich es ab und an wohl auch in Zukunft.

Bilder

für The Waldorf Hilton, London
Standardzimmer
Standardzimmer des Waldorf Hilton mit Doppelbett
von KlJa KlJa
Standardzimmer

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Kommentare

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  • Wolle0509 27.02.2012 08:04
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    liest sich gut

  • carnuntum 21.02.2012 01:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • hubbie 14.02.2012 11:35
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    mein Bruder ist in der Immobilienbranche und hat immer ein günstiges Zimmer im Dorchester welches ich nutzen kann, heuer wird es wohl nichts mit London wegen des Hypes um die Olympischen Spiele

  • cathana 10.02.2012 18:58
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    :)

  • bellaaa 07.02.2012 18:33
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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