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Solltet Ihr eine persönliche Frage haben, so ist die Crew des Standard Hotels telefonisch, via Fax und Email zu erreichen:
The Standard, Hollywood
8300 Sunset Boulevard
Hollywood CA 90069
Telefon: 001-323-650-9090
Fax: 001-323-650-2820
Email: hollywood@standardhotel.com
Ankunft/Lobby
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Erfahrungsbericht von chandybing über The Standard, West Hollywood 12. März 2004
Produktbewertung des Autors:
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
ausgezeichnet
Essen & Trinken
Sauberkeit
ausgezeichnet
Pro:
schickes u . ungewöhnliches Ambiente, tolle Pool Area, sauber und gepflegt
Kontra:
teuer
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Als Hollywood-Besessene möchte ich Euch heute von einem Hotel berichten, in dem schon Episoden für „Sex and the City“ und „Alias“ gedreht wurden. Es geht um das Standard Hotel Hollywood, das direkt auf dem Sunset Strip in West Hollywood, Los Angeles liegt.
Alles begann damit, dass ich zum großen Fan des Schauspielers Michael Vartan mutierte, der in der Serie „Alias“ (ausgestrahlt auf Pro7) eine Hauptrolle spielt, aber dem ein oder anderen vielleicht auch als Lancelot aus „Die Nebel von Avalon“ oder als Drew Barrymores niedlicher Lehrer in „Ungeküßt“ bekannt ist. Über Internetseiten und Berichte bekam ich heraus, dass mein Lieblingsschauspieler anscheinend ein Faible für die Lounge des Standard Hotels hat und dort mehrmals die Woche zu Gast sein sollte. Das war für mich Grund genug, um in diesem Hotel einmal zu nächtigen. Als ich im Herbst 2002 mit einer Freundin nach Los Angeles reiste, buchte ich uns übers Internet für zwei Nächte einen so genannten „Budget Room“.
Das Gebäude des Standard Hotels wurde ursprünglich 1962 errichtet. Damals hieß es noch „Thunderbird Motel“. Der Besitzer Andre Balazs, dem auch das berühmte Hotel Chateau Marmont in Los Angeles und das Mercer in New York gehören, kaufte das Hotel 1998 und ließ es umstylen und renovieren. Zu den Investoren gehören Leonardo DiCaprio und Cameron Diaz.
Buchung *********** Im Internet findet Ihr das Hotel ganz leicht unter www.standardhotel.com. Hier erhält man einige Informationen zur Unterkunft und kann sich auch Fotos anschauen. Entscheidet Ihr Euch für eine Reservierung, so läuft die online über TabletBookings (man wird automatisch über den Link der Standard-Homepage dort hingeleitet). Einzige Bedingung für die Online-Reservierung ist der Besitz einer Kreditkarte – wenn Ihr die habt, dann geht alles ganz schnell und reibungslos. Ich hatte innerhalb von zwei bis drei Minuten alles unter Dach und Fach und meine Reservierungsbestätigung in der Mailbox. Vor ein paar Wochen reservierte ich für mich und meinen Freund ein Zimmer, da wir im Mai nach Los Angeles fliegen, und auch dieses Mal verlief die Online-Reservierung reibungslos.
Solltet Ihr eine persönliche Frage haben, so ist die Crew des Standard Hotels telefonisch, via Fax und Email zu erreichen:
The Standard, Hollywood 8300 Sunset Boulevard Hollywood CA 90069
Ankunft/Lobby **************** Als meine Freundin und ich mit unserem Mietwagen vor das Hotel vorfuhren, wurden wir gleich von einem Hotelangestellten begrüßt, der eine Gästeliste in der Hand hatte und sofort meinen Namen wusste. Vielleicht wirkten wir ja so typisch Deutsch, dass er nach meinem Namen auf der Liste gar nicht lange suchen musste *g*. Man half uns unsere zahlreichen Taschen und Koffer auszuladen und nahm uns den Autoschlüssel ab, um den Wagen für uns nach Valet Parking-Art in der Garage zu parken. Selbst zu parken ist in diesem Hotel ein Tabu und das Valet Parking gehört einfach mit dazu. Leider hat das auch seinen Preis: pro Tag kostet das Parken 18 $. Da das Standard Hotel aber sowieso kein Billighotel ist und man sich so einen Aufenthalt nicht jeden Tag gönnt (zumindest ich nicht), war das Valet Parking inklusive der dazugehörigen Gebühr völlig okay für mich. Ist irgendwie ein nettes und luxuriöses Gefühl, wenn jemand für Dich den Wagen parkt ;-).
Nachdem das Auto abgegeben war, machten wir uns auf zur Lobby. Eine kleine Treppe führt zum Eingang (es muss da auch eine Rampe für Rollstuhlfahrer gegeben haben – es wird jedenfalls auf der Homepage betont, dass das Hotel behindertenfreundlich ist), zwei automatische Glastüren öffnen sich und plötzlich taucht man in die hippe Welt des Standards ein, die so gar nicht „Standard“ ist. Das Design der Lobby ist inspiriert vom Stil der 60er und 70er Jahre. An Wänden, Decke und Boden dominieren die Farben Dunkelblau und Weiß. Auf der linken Seite, gleich neben dem Eingang, hängen zwei kugelförmige Sessel von der Decke. Meine Freundin und ich haben uns darin an einem Abend mal niedergelassen und das bunte Treiben in der Lobby beobachtet – das war eine spaßige Erfahrung. Geht man an diesen Sesseln vorbei und folgt dem kurzen Gang, so gelangt man zum Restaurant des Hotels, auf das ich später noch eingehen werde. Auf der rechten Seite der Lobby befindet sich eine riesige „Kuschelecke“ mit vielen brauen Sofas, Sesseln und kleinen Glastischen. An den Wänden befinden sich beige Teppiche. In dieser Ecke sind echt die 70er zu Hause. Geht man weiter geradeaus, so gelangt man zur Rezeption, die abends zum DJ-Tisch umfunktioniert wird – dazu aber später auch mehr. Ich wurde sehr freundlich empfangen und bekam gleich den Zimmerschlüssel (eine elektronische Karte). Links von der Rezeption befindet sich Rudy’s Barber Shop – ein Frisör, bei dem sich angeblich Matt Dillon hin und wieder die Haare schneiden lässt. Ich habe den Salon nicht ausprobiert, weshalb ich Euch leider nicht sagen kann, ob man diesem Frisör seine Haare bedenkenlos anvertrauen kann. Gegenüber dem Frisörsalon befinden sich auch noch ein Geldautomat und Toiletten. Geht man rechts an der Rezeption vorbei, so gelangt man zum Pool und Cafe auf der Terrasse, worauf ich gleich auch noch eingehen werde.
Im Internet hatte ich gelesen, dass in der Lobby und in der Pool Area abends der Bär tanzen soll, doch so richtig glauben konnte ich das noch nicht, als ich hier nachmittags stand. Abends musste ich dann aber feststellen, dass die Berichte nicht gelogen hatten. Je später es wurde, desto mehr Leute tummelten sich hier. Die Klientel ist ungefähr 20 bis 40 Jahre alt. Die meisten sind sehr trendy und stylish gekleidet. Meinen Lieblingsschauspieler in diesem Getümmel zu entdecken, war (fast) ein Ding der Unmöglichkeit – vorausgesetzt, er war überhaupt an diesem Wochenende da. Ein DJ legte hinter der Rezeption vornehmlich Chill-Out-Musik auf, die „Kuschelecke“ war fast immer belegt und als besonders schwierig gestaltete es sich, einen der kugelförmigen Sessel im Eingangsbereich zu ergattern. Eine besondere Attraktion stellt ein riesiger Glaskasten dar, der hinter der Rezeption platziert ist. Hier liegt abends eine hübsche Frau in lockerer Freizeitkleidung drin, die man beim Telefonieren, Briefeschreiben, Lesen und Schlafen beobachten kann. Rechts neben der „Kuschelecke“ befindet sich der Zugang zu den Hotelzimmern. Die Wand dieses Zugangs dient Tag und Nacht als Kinoleinwand, auf die Experimentalfilme projiziert werden. Während meines Aufenthalts lief dort ein Film, der Männer und Frauen beim Schminken ihrer Lippen zeigte. Gerade durch den Glaskasten und die Kinoleinwand ist es besonders spaßig, sich abends durch dieses ungewöhnliche Ambiente zu bewegen.
Hotelzimmer ************** Wie schon erwähnt, hatte ich einen so genannten Budget Room gebucht, der gleich im Erdgeschoß zur Sunset Boulevard-Seite hin liegt. Im Standard Hotel gibt es insgesamt 6 verschiedene Kategorien von Hotelzimmern, die sich in Preis, Lage, Größe und Ausstattung unterscheiden. Ich liste sie Euch mal auf, damit Ihr einen Überblick habt:
- Sunset (165 $ ~150 €/Nacht, 2. oder 3. Stock zum Sunset Blvd. hin, mit Balkon )
- Medium (185 $ ~ 168 €/Nacht, 1., 2. oder 3. Stock zum Pool oder zum Sunset Blvd. hin, mit Balkon)
- Large (210 $ ~ 191 €/Nacht, 1., 2. oder 3. Stock zum Pool oder zum Sunset Blvd. hin, mit Balkon )
- X-Large (225 $ ~ 205 €/Nacht, 1., 2. oder 3. Stock zum Pool oder zum Sunset Blvd. hin, mit Balkon, es gibt noch mehr Sitzgelegenheiten zusätzlich zu der Grundausstattung, die alle Räume haben: ein Tagesbett, ein aufblasbares Sofa oder „Bowie Chairs“ )
- Suite (450 $ ~ 410 €/Nacht, 3. Stock zum Sunset Blvd. hin, zusätzlich zur Grundausstattung: ein separates Schlafzimmer, ein großes Wohnzimmer, einen Esstisch, ein ausziehbares Sofa, großer Balkon, weiß gekacheltes Bad mit einer besonderen Drei-Düsen-Dusche).
Alle Zimmer werden natürlich jeden Tag gereinigt und es gibt einen 24-Stunden-Roomservice.
Als wir zu unserem Budget Room gingen, mussten wir uns nicht mit unserem Gepäck abschleppen, denn es wurde uns von einem Hotelangestellten aufs Zimmer gebraucht. Unser Hotelzimmer war genau wie die Lobby in den Farben Weiß und Dunkelblau gehalten und es war sehr geräumig. Wir hatten absolut keine Probleme unsere zahlreichen Taschen und die zwei Koffer unterzubringen. Wenn man ins Zimmer hereinkommt befindet sich auf der linken Seite die Tür zum Bad und auf der rechten Seite gibt es einen großen Kleiderschrank inklusive Minibar. Geht man weiter in den Raum herein, kommt man ins Schlafzimmer, in dem ein richtig großes Bett (Kingsize) steht. Zur Ausstattung gehörten außerdem ein Schreibtisch mit riesiger Abstellfläche und einem Stuhl, zwei Nachttische, ein gigantischer Spiegel gegenüber des Bettes (wofür der wohl gut ist *g*) ein Fernseher mit Videorekorder, eine Mini-Hifi-Anlage und ein schnurloses Telefon.
Der erste Liegetest auf dem Bett war richtig klasse. Die Matratze war sehr bequem und die extra-großen Kissen schön kuschelig. In den zwei Nächten im Standard Hotel hat es mir im Hinblick aufs Bett auf jeden Fall absolut nicht an Komfort gemangelt. Ich habe dort wirklich sehr gut geschlafen - vielleicht auch deshalb, weil ich mir vorgestellt habe, was mein Lieblingsschauspieler wohl schon alles in diesem Hotel angestellt hat…*seufz* Aber zurück zum ersten Eindruck. Nach dem Liegetest wurde nämlich das Bad begutachtet. Ich war ja durch die Fotos im Internet schon vorgewarnt, aber meine Freundin war beim Anblick der Kacheln etwas entsetzt, denn die sind Knallorange! Ich fand das für zwei Tage mal ganz witzig und eine geborene Abwechslung – ist eben kein „Standard“, doch meine Freundin meinte, sie bekäme davon Augenkrebs *g*. Ins eigene Badezimmer würde mir so eine Farbe wohl auch nicht kommen, aber für ein Hotel fand ich es nicht übel. Im Bad gab es neben den Kacheln – man höre und staune – auch noch eine geräumige Dusche mit Glaskabine, eine Toilette (seltsamerweise ohne Deckel – also schon wieder kein „Standard“), ein Waschbecken mit Tisch zur Ablage und genügend Hand- sowie Badetücher. Ein kleines Shampoo, eine Spülung und Seife lagen auch schon bereit. Leider mangelt es dem Bad an einem Föhn, was ich bei einem Zimmerpreis von 135 $ doch schon etwas arm finde. Ich musste also meinen deutschen Föhn mit Adapterstecker benutzen und das war ganz schön nervig, weil das Teil bei der amerikanischen Stromspannung doch extrem langsam föhnte. Gegen die Dusche kann man nichts einwenden. Der Strahl, der aus dem Duschkopf kommt, ist richtig schön fest und die Temperatur ließ sich auch wunderbar einstellen. Nach dieser Inspektion war jetzt ein Blick in die Minibar dran. Auch deren Inhalt ist ungewöhnlich: es gibt Badetabletten und Badesalz (obwohl ja nur eine Dusche vorhanden ist), Animal-Crackers, Vaseline, Aromatherapie-Kerzen, Standard-Hotel-CDs mit Chill-Out-Tönen und natürlich allerlei Süßigkeiten und Getränke. Die Preise der Minibar sind – wie wohl in jedem Hotel – nicht gerade niedrig, weshalb ich die ganzen Sachen auch nicht angerührt habe.
Pool Area/Terrasse/Cafe **************************** Der Pool und die Terrasse haben mir vom Design her total gut gefallen. Auf der Terrasse ist ein wunderbarer dunkelblauer Teppich ausgelegt, der den farblichen Kontrast zur weißen Hausfront und den zahlreichen ebenfalls weißen Sonnenliegen bildet. Vom Terrassengeländer aus hat man eine wunderschöne Aussicht: Los Angeles ist Tag und Nacht von dort aus atemberaubend. Es gibt sogar ein Teleskop, mit dessen Hilfe man noch besser in die Ferne blicken kann. Der Pool ist hellblau gestrichen und nicht besonders groß. Für die Größe des Hotels fand ich ihn aber völlig ausreichend und gemütlich. Auf dem Wasser schwammen ein paar Wasserspielzeuge in Form von Seesternen. Die Wassertemperatur war äußerst angenehm – man hätte da ohne Probleme auch noch abends drin plantschen können. Übrigens saß an diesem Pool einst Sarah Jessica Parker in der Doppelfolge von „Sex and the City“, die in Los Angeles spielte. Und auch Jennifer Garner räkelte sich hier schon auf einer der Sonnenliegen in einer Episode von „Alias“. Das Pool Cafe fand ich richtig gemütlich. Meine Freundin und ich haben uns hier am ersten Abend im Cafeinneren in den Korbsesseln niedergelassen und etwas getrunken. Am zweiten Abend saßen wir draußen auf der Terrasse und beobachteten all die Leute. Die Pool Area war echt überfüllt und ich habe meinen Lieblingsschauspieler wieder nicht gesehen *grummel*. Abends werden auf der Terrasse übrigens Wärmestrahler aufgestellt, damit niemand frieren muss. Die Preise im Cafe sind nicht niedrig, aber auch nicht völlig überteuert. Laut meiner Rechnung hat z.B. ein Cappuccino umgerechnet um die 2,50 € gekostet. Die Wände des Cafes sind auch interessant gestaltet: die Tapete zeigt den Joshua Tree National Park, der nicht weit entfernt in der südkalifornischen Wüste liegt.
Restaurant/VIP Lounge ************************** Das Restaurant des Standard Hotels ist rund um die Uhr geöffnet und sieht aus wie ein Diner der 50er Jahre. Hier ist ausnahmsweise mal alles in Schwarz und Holz eingerichtet. Die Speisekarte ist teilweise asiatisch inspiriert, es finden sich aber auch typisch amerikanische und italienische Gerichte für jede Tageszeit darin wieder. Wir haben dort einmal spät am Abend Spaghetti gegessen, die mir sehr gut geschmeckt haben. Günstig ist das Essen nicht: für den Nudelteller habe ich ungefähr 11 € bezahlt. Im Diner befindet sich auch eine nette Bar, die jede Menge Drinks zu bieten hat. Da Alkohol dort aber extrem teuer war, bin ich bei den nicht-alkoholischen Getränken geblieben.
Komme ich mal zur VIP Lounge. Es ist mir echt peinlich, aber bis vor ein paar Wochen wusste ich selbst nicht, dass eine solche im Standard Hotel überhaupt existiert. Erst als ich für meine nächste Reise im Internet recherchierte, bin ich auf einen Bericht einer Amerikanerin gestoßen, die mit ihrem Mann auch im Standard übernachtet hat. Sie schildert selbst, dass auch sie zunächst nichts von der VIP Lounge wusste, bis ein Hotelangestellter ihr davon erzählte. Ich war ganz baff, als ich das las und mir kam natürlich auch sofort der Gedanke, dass sich mein Lieblingsschauspieler dort unbemerkter Weise während meines Aufenthalts im Hotel herumgetrieben haben könnte. Dieser Amerikanerin zufolge befindet sich in der Mitte des Diners an der Decke ein kleines Schild, dass in Richtung „Lounge“ zeigt. Man folgt einem kurzen Gang und schon ist man dort. Ich ärgere mich so, dass ich das beim ersten Besuch nicht gewusst habe. Im Mai werde ich diese VIP Lounge auf jeden Fall besuchen und dann kann ich noch ein Update liefern. Die Lounge soll auf jeden Fall klein, aber gemütlich sein – mit vielen Plüschsofas, Sesseln und lilafarbenen Lampen an den Wänden. Stars wie Uma Thurman, Chrstina Aguilera, Robbie Williams, Quentin Tarantino und Hugh Heffner sind hier schon gesichtet worden.
Lage ****** Das Standard Hotel ist kein ruhiges Familienhotel, sondern ein trendiges Hotel für junge Leute, die gerne feiern. So ist es auch passend, dass das Standard direkt auf dem Sunset Strip liegt. Von hier aus kann man ohne Probleme alle beliebten und berühmten Restaurants und Bars des Strips, wie z.B. das House of Blues oder die Sky Bar (im Mondrian Hotel), zu Fuß erreichen. Wer lieber früh schlafen möchte, der ist hier fehl am Platz, denn die Lautstärke der Partygäste und des Treibens auf dem Sunset Boulevard dringt am Wochenende noch bis ca. 2 Uhr nachts ins Hotelzimmer ein. Da ich bis zum Schließen des Cafes und der Lobby dort den Abend verbracht habe, hat mich das aber nicht weiter gestört.
Abreise ********* Das Auschecken gestaltete sich am letzten Morgen total unkompliziert. Ich gab an der Rezeption den Schlüssel ab und bekam die Rechnung. Unser Wagen wurde vorgefahren und wir konnten das Gepäck verstauen. Als ich mir später noch einmal die Rechnung genauer ansah, habe ich dann doch noch einen Nachteil des Standard Hotels entdecken müssen. Meine Freundin und ich hatten von unserem Zimmertelefon aus einige Telefonate mit einer Prepaid-Karte geführt und das Hotel berechnete uns für jede einzelne Benutzung des Telefons jeweils 95 Cent. Das fand ich irgendwie eine Unverschämtheit, dass man als Hotelgast – wo man doch sowieso schon ordentlich für das Zimmer geblecht hat – auch noch für die Telefonbenutzung (damit meine ich nicht die Telefonkosten, sondern wirklich nur den Gebrauch!) extra aufkommen muss.
Fazit ****** Das Standard Hotel Hollywood ist ein hippes Unikat. Für junge Menschen, die einfach mal Spaß haben und ein ungewöhnliches Ambiente kennen lernen wollen ist dies genau der richtige Platz. Das Hotel ist sehr gepflegt und sauber, die Hotelcrew war äußerst freundlich und zuvorkommend. Die Terrasse mit Pool und Cafe ist meiner Meinung nach ein Highlight und die wunderschöne Aussicht, die man von dort aus auf Los Angeles hat, sollte man nicht verpassen. Die Getränke und Speisen des Restaurants und Cafes haben mir sehr gemundet, waren aber leider nicht günstig. Das gesamte Hotel ist nicht preiswert und sicherlich nicht für jeden erschwinglich. Ich habe mich dort eingemietet, weil es für mich eine besondere Bedeutung hat (auch wenn ich Michael Vartan dort nicht gesehen habe) und ich etwas Aufregendes erleben wollte. Als Minuspunkte kann die die Sonderkosten für die Telefonbenutzung und das Fehlen eines Föhns nennen. Da ich mich aber ansonsten in diesem Hotel äußerst wohl gefühlt habe und mich auch der Gedanke reizt, dass ich dort doch mal den ein oder anderen Star sehen könnte, übernachte ich mit Freude im Mai wieder im Standard Hotel.
Ich hoffe, ich habe in meinem Bericht nichts vergessen. Wenn Euch was auffallen sollte oder Ihr eine Frage habt, dann gebt mir einfach Bescheid.
Vielen Dank fürs Leben und Bewerten. Über Kommentare würde ich mich natürlich auch sehr freuen.
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