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The Powell, San Francisco

Erfahrungsbericht

für The Powell, San Francisco
4 Sterne Bestlage am Cable Car Turnaround
25 von 25 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Sehr günstige Lage

Kontra Zimmer sehr unterschiedlich

Das Powell Hotel (benannt nach dem Erforscher des Grand Canon) liegt sehr zentral in San Francisco. Es wurde nach dem großen Erdbeben 1908 erbaut, seitdem natürlich innen renoviert, jedoch äußerlich nicht verändert. Gleich um die Ecke sind die großen Einkaufszentren und Kaufhäuser am Union Square zu Fuß zu erreichen. Ebenso Chinatown, Museum of Modern Art und der Theaterdistrikt. Und direkt vor dem Eingang befindet sich die Endstation, der Drehpunkt (Turnaround) des berühmten Cable Car, der hier von der höchsten Stelle den steilen Berg hinunter zur Fisherman’s Wharf fährt.

DIE LAGE

Wie gesagt, sehr zentral, zwischen zwei Hauptstraßen (Powell Street und Cyril Magnin Street), mit Eingängen nach beiden Seiten. Falls man mit dem Auto da ist, wird „Valet Parking“ angeboten, d.h. ein Hotelbediensteter übernimmt das Auto zum Parken. Für Hotelgäste gibt es diesen Service zum Sonderpreis von 25 Dollar pro Tag.

DIE EINGANGSHALLE (LOBBY)

Ein langer Schlauch mit diversen Sitzgruppen. In der Mitte der Empfangstresen, neben dem eine Treppe nach oben führt, ebenso natürlich der Aufzug. Das Personal dort war ausgesucht freundlich und entgegenkommend.
DAS ZIMMER

Das Hotel hat 114 Zimmer, die sehr unterschiedlich in der Größe sind. Unseres war eher klein, hatte nur ein breites Bett. Das Fenster (zum Hochschieben, aber mit Fliegengitter, wie allgemein in den Staaten üblich) führte auf einen düstern Lichtschacht mit Blick auf die Fenster anderer Zimmer und die Abzugsrohre der Klimaanlage. Diese war nicht in Betrieb, denn es war ziemlich kalt und feucht (das übliche San Francisco Wetter). Dafür ein kochendheißer Heizkörper, dessen Hitzeausstrahlung uns am Anfang recht war, der aber nicht reguliert werden konnte (an oder aus!).
Das Zimmer war gemütlich eingerichtet mit antiken Möbeln, das Bett sehr bequem. Eine Kommode mit großem Spiegel war bestückt mit einer Kaffee-Teemaschine nebst Teebeuteln und Kaffee in Filterpapier. Auch der obligatorische Eisbehälter fehlte nicht. Es gab zwar zwei Sessel, aber nur einen Nachttisch mit Lampe. Das fand ich sehr unpraktisch, da man für eine ordentliche Beleuchtung (zum Lesen im Bett) die Deckenlampe anmachen musste.
Aber gute Lampen – man sieht es aus meinen anderen Hotel-Berichten – sind eher Mangelware, auch in teuren Häusern. Insgesamt machte das Zimmer einen wohnlichen Eindruck, war nur leider wegen des Lichtschachts eher düster. Für zwei Personen (vor allem zwei Koffer) war es auch einfach zu eng.
Allerdings war das Hotel voll ausgebucht, und wir mussten nehmen, was es gab. Andere Zimmemim Powell sind wesentlich geräumiger.
Selbstverständlich gab es einen Fernseher und Telefon, auch ein Bügelbrett mit Bügeleisen.

DAS BAD

Für amerikanische Verhältnisse luxuriös: eine verstellbare Dusche über der Badewanne mit Duschvorhang. Daneben Waschbecken und WC, alles recht eng. Es war allerdings ein Vergrößerungsspiegel da, auch ein Fön. Ein Körbchen enthielt verschiedene Seifen, Duschgel und Bodylotion. Es wurde täglich komplett erneuert.

DAS FRÜHSTÜCK

Die Hotelübernachtung beinhaltet kein Frühstück. Es gibt aber im Hause einen kleine Coffeeshop, wo man Frühstück bekommen kann. Wir haben ihn getestet: ich kann nur abraten!
Der Kaffe war zwar sehr gut, wurde aber im Pappbecher ausgeschenkt. Fruchtsaft (Direktsaft, nicht aus Konzentrat) bekam man in einer kleinen Kunststoffflasche aus dem Kühlschrank, aus der man ihn auch trinken musste. Dazu konnte man sich ein Gebäckstück aussuchen, die Auswahl war aber sehr schlecht. Die meisten Hotelgäste nahmen ihr Frühstück offenbar woanders ein bzw. holten sich von außerhalb etwas ins Zimmer.

PREISE

Das Hotel bietet für die äußerst günstige Lage ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis: Zimmer kosten ab 150 $, je nach Größe und auch Saison.

FAZIT

Das Powell eignet sich sehr gut als Standquartier für Sightseeing in San Francisco. Sehr viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen. Will man in die Hafengegend oder weiter zur Golden Gate Bridge, dann braucht man sich nur vor dem Hoteleingang in die Warteschlange für den Cable Car zu stellen, der alle paar Minuten abfährt. Das Ticket für die einfache Fahrt kostet 3 $ und ist vorher zu lösen. Interessant ist es, zu beobachten, wie der Cable Car nach der Ankunft von der Bergauffahrt von zwei Schaffnern mit Bracchialgewalt auf einer Scheibe umgedreht wird, um dann wieder bergab zu fahren.
Ich würde dieses Hotel wieder wählen, aber möglichst versuchen, ein anderes Zimmer zu bekommen.

The Powell Hotel
28 Cyril Magnin Street
San Francisco, CA 94102 US
www.thepowellhotel.com


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Kommentare

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  • Dr.Claudia 31.05.2007 15:45
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • JoernBln 10.08.2005 21:53
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Zu Fuß erreichen? Dachte ich damals in SF auch, nach einem Tag hatte ich Knieschmerzen vom dauernden Abbremsen auf den abschüssigen Straßen. Aber das Powell kenn ich, nur nicht meine Preisklasse.

  • teneka 23.01.2005 01:42
    Bewertete diesen Bericht als
    hilfreich
  • logan 27.06.2004 00:39
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Radar 08.05.2004 11:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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