Letzte Woche war ich für 4 Tage geschäftlich in New York, dem Big Apple. Wir waren dort im Mansfield Hotel untergebracht.
Anreise:
Am einfachsten erreicht man das Mansfield per Taxi. Vom Flughafen JFK benötigt man, je nach Verkehr zwischen 45 und 90 Minuten. Der Preis vom Flughafen beträgt ... Bericht lesen
1904, is set on Manhattans famed Club Row, on the block between Fifth and Sixth avenues. Boasting generations of experience in the hotel industry, the Mansfield is...
Midtown Manhattan. Besonders beachtenswert sind die 5 m hohe Hotelhalle mit ihrer Decke aus dem Ende des 19. Jh., die mit den ursprünglichen Bronzerosetten verziert ist...
Midtown Manhattan. Besonders beachtenswert sind die 5 m hohe Hotelhalle mit ihrer Decke aus dem Ende des 19. Jh., die mit den ursprünglichen Bronzerosetten verziert ist...
Theatern am Broadway und dem Times Square entfernt bietet Ihnen dieses Hotel luxuriöse Zimmer mit kostenfreiem WLAN.Das Mansfield Hotel verfügt über ein 24 Stunden g...
Midtown Manhattan. Besonders beachtenswert sind die 5 m hohe Hotelhalle mit ihrer Decke aus dem Ende des 19. Jh., die mit den ursprünglichen Bronzerosetten verziert ist...
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Erfahrungsbericht von agallus über The Mansfield, New York City 18. April 2001
Produktbewertung des Autors:
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Sauberkeit
Pro:
Lage, Personal
Kontra:
teuer, kleine Zimmer
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Letzte Woche war ich für 4 Tage geschäftlich in New York, dem Big Apple. Wir waren dort im Mansfield Hotel untergebracht.
Anreise: Am einfachsten erreicht man das Mansfield per Taxi. Vom Flughafen JFK benötigt man, je nach Verkehr zwischen 45 und 90 Minuten. Der Preis vom Flughafen beträgt genau 30 Dollar, eine Pauschalrate vom Flughafen zu allen Zielen in Manhattan. Beim Rückweg gilt diese Pauschalrate leider nicht, da zählt der Zähler des Taxis (ca. 40-45 Dollar). Oder man bestellt sich eine Limousine, die kostet einen dann 50 Dollar (ohne Tip), ist aber um einiges bequemer, und ist vor allem zu dem abgemachten Zeitpunkt am Hotel, während man das Taxi erst mal „erwinken“ muss. Ein Vorteil für die Limo vor allem am Wochenende.
Da ich das erste Mal überhaupt in NYC war, kann ich leider nicht sagen, wie man mit anderen Verkehrsmitteln, wie Bus oder Bahn, Manhattan erreicht. Werde ich vielleicht in Zukunft mal ausprobieren.
Lage: Das Mansfield liegt in der 44. Strasse, zwischen der 5th und der 6th Avenue/Avenue of the Americas in Manhatten, genauer gesagt, 12 West 44th Street. Also mitten im Herz von Manhatten. Größere Attraktionen wie z.B. das Empire State Building, der Central Park, Grand Central Station, Chrysler Building, sind bequem per Fuß zu erreichen. Der Times Square ist gerade mal 2 Blocks entfernt. Shoppingmöglichkeiten gibt es in der Nähe des Hotels en masse, vor allem in der 5th Avenue. Also ,gut die Kreditkarten verstecken.
Die Lage des Hotels ist wirklich 1A. Lediglich wer sich die „niedrigeren“ Teile Manhattens, wie z.B. SoHo, Little Italy oder Greenwich Village anschauen will, sollte entweder ein Taxi, oder die U-Bahn nehmen. Ein Tagesticket für die U-Bahn kostet 4 Dollar, eigentlich recht günstig. Auch der Trip zum World Trade Center sollte nicht zu Fuß erledigt werden, da es sich ziemlich am südlichen Zipfel von Manhatten befindet. Zu Fuß braucht man vom Mansfield ca. 1 Stunde zum WTC. Little Italy und SoHo liegen übrigens auf dem Fußweg zum WTC. Wer also Lust hat, der kann gerne zu Fuß gehen, es lohnt sich.
Das Hotel: Das Hotel selber befindet sich in einem ziemlich schmalen und für amerikanische Verhältnisse, sehr altem Gebäude (gebaut 1904). Die Zimmer wurden zuletzt 1997, und die anderen Einrichtungen 2000 renoviert. Das Hotel bezeichnet sich selber als „Boutique Hotel“, ist also recht stylisch eingerichtet, kein bunter Schnickschnack oder ähnliches. Schwarz ist die absolut dominierende Farbe im Hotel sowie in den Zimmern. Insgesamt gibt es 124 Zimmer. (c) agallus 01-04-12. Die Gänge zu den Zimmern sind auf Grund der Gebäudestruktur sehr schmal. Wenn man jemanden im Gang über den Weg läuft, so muss man sich schon dünn machen.
Neben der kleinen Lobby gibt es die M Bar, die zum Hotel dazugehört, und in der auch das Frühstück serviert wird, welches übrigens im Zimmerpreis inklusive ist. Man sollte aber von diesem „European Breakfast“ nicht zuviel erwarten. Außer Croissants, Corn Flakes, und ein paar Früchten wird einem da nicht viel geboten. Kein Wunder, daß es inklusive ist. Die abendlichen Preise für Getränke lassen sich in der Bar ebenfalls „sehen“, z.B. eine Flasche Bier für 5 Dollar und eine Cola für schlappe 3 Dollar. Bei einem derzeitigen Dollarkurs von 1 USD = ca. 2,20 DEM nicht gerade günstig. Aber solche Preise sind in Manhatten vollkommen normal. Kleinere Snacks kann man in der Bar ebenfalls bestellen. Ein eigenes Restaurant besitzt das Hotel leider nicht, aber es gibt genug Alternativen in der Nähe.
Gleich nach dem Eingang des Hotels, gibt es noch einen kleinen Aufenthaltsraum mit Kamin, in dem eine Kaffeemaschine steht. An dieser Kaffeemaschine kann sich jeder kostenlos rund um die Uhr selbst bedienen, sehr lobenswert.
Mein Zimmer: Wie es sich für ein „Boutique Hotel“ gehört, sind auch die Zimmer recht stylisch eingerichtet, dafür aber auch nicht gerade groß, ich würde sogar sagen, ziemlich klein. Das Bett füllt ca. 70 % der Zimmerfläche aus. Man hat also wirklich nicht viel Platz um sich groß zu bewegen. Die Zimmerausstattung setzt sowohl positiv als auch negativ Akzente. Positiv erwähnenswert ist, dass es eine kleine Stereoanlage gibt, sowie einen Fernseher mit integriertem Videorecorder. Einen elektronischen, kostenlosen Safe gibt es ebenfalls, sowie einen Radiowecker. Negativ fällt auf, dass es keine Minibar gibt, für ein Hotel dieser Kategorie und Preisklasse enttäuschend. Man bekommt lediglich 2 kleine Flaschen stilles Wasser jeden Tag aufs Zimmer.
Damit man die Stereoanlage, und den Videorecorder auch nutzen kann, gibt es im Hotel selber eine CD- und Videobibliothek, in der man sich CD’s und Videos kostenlos ausleihen kann. Leider hatte ich keine Zeit mir welche auszuleihen, daher kann ich nicht sagen, wie das Sortiment so ist. Ich finde die Idee aber sehr gut und innovativ.
Das Bad ist ebenfalls nicht gerade groß ausgefallen, 2 Personen haben gerade so Platz, aber es gibt eine Badewanne, wenn diese auch sehr niedrig ausgefallen ist. Ich weiß nicht, ob man in dem Ding vernünftig baden kann. Sieht aus, als wäre die Badewanne für Japaner gemacht worden :-) Wie das Zimmer auch, ist die Badeeinrichtung eher modern gehalten. Als „Amenities“ gibt es die sehr guten Produkte von Aveda, genauer gesagt, Shampoo, Body Lotion, Conditioner, Seife, etc.
Abends gibt es noch einen Aufdeck Service, der das Zimmer schön vorbereitet, die Pantoffeln vor das Bett, und das wichtigste, eine kleine Schachtel Schokolade da läßt ;-) Noch ein Wort zur Sauberkeit, alles sehr sauber, im Zimmer sowie im Bad, absolut kein Grund zur Beanstandung.
Preise: Die Preise bewegen sich von ca. 170 USD für ein Zimmer mit Doppelbelegung bis zu 435 USD für eine Suite. Wohlgemerkt sind dies die Rack Rates, also Höchstpreise. Es besteht die Möglichkeit, daß man über Reiseveranstalter oder über das Internet günstigere Raten buchen kann. Allerdings kommen pro Übernachtung noch mal 2 USD Occupancy Tax sowie 5% City Tax hinzu.
Bei dem derzeitigen Dollarkurs also bei weitem kein Schnäppchen, aber viel günstiger geht im Zentrum von Manhattan nun auch wieder nicht. Generell ist New York City eine verdammt teure Stadt, vergleichbar mit London.
Das Personal: Das Personal ist überaus nett, freundlich und hilfsbereit, wie irgendwie generell in den USA und Kanada. Kein Vergleich zur Servicewüste Deutschland. Das Empfangspersonal hat sich auch fleißig meinen Namen gemerkt und mich immer mit Namen angesprochen, sobald ich am Empfang aufgetaucht bin. Das Personal, der zum Hotel gehörenden Bar, ist ebenfalls sehr freundlich und immer zu Späßchen aufgelegt. Und nebenbei gesagt, auch nett anzusehen ;-) Eines ist aber überaus wichtig in den USA: Tip, bzw. Trinkgeld, 15% sind Standard, auch der Bellboy erwartet seine 3-4 Dollar, je nachdem wie viele Gepäckstücke er schleppen muß. In manchen Restaurants werden einem die 15% Tip gleich mit abgezogen wenn man mit Kreditkarte zahlt, aufpassen !
Mein Fazit: Das Mansfield sieht sich selber als First Class Hotel, ist aber für mich mehr ein gutes Mittelklassehotel. Die Zimmer sind einfach zu klein, und es fehlt, die obligatorische Minibar. Positiv hervorzuheben sind der Videorecorder, die Mini-Stereoanlage, sowie die Möglichkeit sich umsonst Videos und CD’s auszuleihen. Die Preise sind für New Yorker Verhältnisse ok. Weiterer Pluspunkt, die Lage mitten in Manhatten, und das sehr freundliche Personal. Wer also die Möglichkeit hat, günstig Zimmer im Mansfield zu bekommen, und keinen so großen Wert auf ein großes Zimmer legt, dem kann ich das Mansfield empfehlen.
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