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Erfahrungsbericht

für Tag der offenen Tür Firma Köster, Heide
5 Sterne Mit offener Tür, offenen Armen und offenem Herzen Bericht mit Bildern
122 von 122 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Führung, viele Werbegeschenke, kostenloses Essen und Getränke, viel Spaß für Kinder

Kontra -

Detailbewertung

Fun-Faktor:
Attraktivität der Anlage:
Erreichbarkeit mit öffentl. Verkehrsmitteln:
Parkmöglichkeiten zu Stoßzeiten:
Größe der Anlage:
Kinderfreundlichkeit:
Behindertenfreundlichkeit
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Der Autor

Sylviane Seit 17 Aug 2001

***beLIEve ***Vielen Dank für ALLE Bewertungen! Bitte nicht böse sein, wenn ich derzeit nicht in... mehr

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Momentan ist es bei uns so, dass einer der großen Betriebe der Region einen Tag der offen Tür nach dem anderen veranstalten. Diese werden in den Nachrichten der regionalen Zeitungen angekündigt und stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung, um Einblicke in die jeweiligen Werke zu bekommen. Ich finde diese Tage immer sehr interessant und gehe auch gern hin zu diesen Veranstaltungen. Besonders dann, wenn ich auch familiär bedingt Interesse an diesen Werken habe, weil Familienmitglieder dort arbeiten oder mal gearbeitet haben. So war auch am vergangenen Wochenende der Tag der offenen Tür der Firma Köster in Lohe-Rickelshof bei Heide/Dithmarschen so ein Anlaufpunkt.

Firma Köster:


Schon seit 150 Jahren gibt es in Lohe-Rickelshof/Heide die Firma Köster. Mit den Jahren hat sie ihr Gesicht verändert, sich weiter entwickelt und ist nun ein sehr großer Betrieb mit anerkannten Namen in aller Welt. Köster entwickelt und baut unter anderem Pumpen und Seilwinden. In der hauseigenen Gießerei werden Teile gegossen, die dann in anderen Werkhallen zusammengesetzt werden, wenn man das so simpel erklären kann. Es gibt hier im Grunde mehr oder weniger nur selbst hergestellte Produkte vom Gießprozess bis zur weiteren Verarbeitung zum selbst hergestellten Produkt.
Die Firma Köster wird nun in der 7. Generation betrieben. Einst 1861 als Maschinenfabrik und Eisengießerei J.M. Voss gegründet, dann von den Schwiegersöhnen erst gemeinsam, später dann nur noch von Ernst Köster und seinem Sohn Johann Friedrich Wilhelm Köster weitergeführt und somit auch in den Firmennamen Köster umgeändert, kann das Haus auf lange Familientradition zurückblicken.

Areal:


Das Areal der Firma Köster ist ein großes Gebiet. Direkt an das Firmengebiet grenzt die schöne alte Familienvilla an, die aber nicht mehr bewohnt wird, sondern nun Platz für Sitzungen und Verhandlungen bietet. In einem Übergang kommt man in das moderne Hauptgebäude, in dem sich Büros, der Empfang und einige weitere Räumlichkeiten befinden.
Neben dem Hauptgebäude versteckt hinter einem großen Tor, schließt sich dann der Produktionsbereich an. Hier gibt es als allererstes die Gießerei, dann die Werkhallen und die Lehrwerkstatt für die Auszubildenden in den Berufen der Industriemechaniker und so weiter. Es gibt einen großen Lagerbereich für die Materialien und noch einige weitere Werkhallen, die sich mit der Produktion beschäftigen. Das Areal ist sehr groß und auch recht ansprechend gestaltet. Besonders die Villa, die nun mehr oder weniger repräsentativen Zwecken dient, ist wirklich wunderschön gestaltet und man kann sich gut in die Vergangenheit hineinversetzten, als dort noch die Familie Köster gelebt hat. Eine familiäre Einbindung in den Betrieb war in der Vergangenheit selbstverständlich, so wuchsen schon die Kinder mit der Firma auf und mehr oder weniger in der Firma durch die Villa, die an den Firmenkomplex anschließt. Ich finde es schön, wenn Betriebe so verwurzelt sind, sich über Generationen halten können und weitergeführt und entwickelt werden. Dass die Villa nun nicht mehr privat genutzt wird, liegt sicherlich im Wandel der Zeit.

Tag der offenen Tür:


Am Tag der offenen Tür ist das große Werkstor bei Köster geöffnet. Es steht einladend offen. Die Menschen strömen hinein. Es gibt viele Zeltpavillons, die im Bereich zwischen den Werkshallen aufgebaut sind, alles ist blitzsauber geputzt, kein Blättchen liegt herum und das Werk macht einen unheimlich guten Eindruck. Kleine Stehtische sind in den Zelten vorhanden. Es gibt Werbegeschenke wie Schlüsselbänder mit dem Kösterlogo, Flaschenöffner, Minzpastillen in einer kleinen Metalldose mit Werbeaufdruck und natürlich auch Kugelschreiber. Man wird beim Ankommen nett begrüßt von den Mitarbeitern, man kann Fragen über den Betrieb stellen und man kann sich nach Herzenslust bedienen, was die Werbegeschenke angeht. So habe ich mir gleich einen tollen „Köster-Kugelschreiber“ und ein Schlüsselband geben lassen. Praktische kleine Dinge für den Alltag, die irgendwo sehr sympathisch rüber kamen.

Programm:


Beim Tag der offenen Tür gab es auch ein kleines Programm. So konnte man an einer Werksführung teilnehmen, die alle halbe Stunde vom Eingangsportal startete. Man wurde von werkskundigen Mitarbeitern durch alle interessanten Bereiche geführt und konnte sogar in der Abteilung der Gießerei ein so genanntes Schaugießen ansehen.
Es gab aber auch die Möglichkeit auf eigene Faust, den Betrieb anzusehen. Dieses haben wir dann auch gemacht, da wir unseren „privaten“ Führer ja dabei hatten und es in der Menge der offiziellen Führung sehr heiß und stickig war an dem Tag und man auch wenig verstehen konnte, da der Lärm in der Gießerei zu groß war. So haben wir uns dann von unserer Führungsgruppe getrennt, der wir uns eingangs gleich angeschlossen hatten und machten uns auf, den Betrieb auf eigene Faust, wie gesagt, mit unserem ganz privaten Führer anzusehen. Das war für uns auch sehr effektiv, man konnte seine Fragen gezielt stellen und den Betrieb wirklich in Ruhe durchstreifen von der Gießerei, über die Werkhallen, die Villa bis hin zum generellen Eingangsbereich. Es war schon interessant, den Betrieb in Augenschein zu nehmen und sich die verschiedenen Arbeitsbereiche anzusehen. Da wurde einem die Vielfältigkeit des Betriebes erst bewusst und die Größe sowieso, denn von der Straße aus im Vorbeifahren, kann man die Größe des Areals gar nicht ermessen.

Neben der Führung gab es auch einen Pavillon für ehemaliger Mitarbeiter. Dieser war extra ausgezeichnet und man sollte sich hier einfinden, wenn man einst selbst bei Köster gearbeitet hatte und durch den Lauf des Lebens an einen anderen Wirkungsgrad gesetzt wurde.
Ebenso gab es ein Zelt, das die Ausbildung im Hause Köster widerspiegelte. Man konnte hier an Schautafeln sehen, welche Berufszweige Köster ausbildete und wie lange eine Ausbildung im entsprechenden Bereich dauern würde etc.

Kinder:


Auch an Kinder hatte die Firma Köster gedacht. So gab es hier einen Stand, an dem sich die Kinder schminken lassen konnten, was generell gerade bei kleinen Mädchen der Hit ist und von meinen Töchtern auch gern genutzt wurde.
Ebenso gab es eine große Hüpfburg, die meine Zwillinge auch ganz toll fanden. Es gab also für Groß und Klein etwas zu bestaunen und zu sehen und zu erleben.
Das Wetter spielte sehr gut mit an diesem Tag und so wurde es ein strahlendes Fest für alle.

Essen und Trinken:


Köster ließ sich auch in Sachen Bewirtung nicht lumpen. Denn obwohl es eine öffentliche Veranstaltung war, zu der jedermann kommen konnte, der wollte, ohne Anmeldung ohne alles, gab es KOSTENLOSES Essen. Man konnte hier Grillwurst bekommen mit einem leckeren Ciabattabrot, ebenso aber auch Gulaschsuppe oder Erbsensuppe kostenlos genießen. Das habe ich als sehr großzügig empfunden. Kannte ich es von anderen Firmenfesten so, dass man sich entweder anmelden musste oder aber doch einen kleinen Obolus geben musste für die Verpflegung. Hier war wirklich alles kostenfrei und auch absolut lecker.
Meine ganze Familie hat die Grillwürste probiert und meine Mutter und ich haben uns noch die Gulaschsuppe geben lassen. Alles war wirklich vom Feinsten, auch wenn einem bei der Hitze des Tages noch ordentlich eingeheizt wurde innerlich durch die tolle geschmackvolle Gulaschsuppe. Auch hier gab es Brot dazu.

Doch nicht nur das Essen, auch die Getränke waren absolut kostenfrei. Man konnte hier Bier, Alsterwasser, Cola, Cola light, Fanta, Sprite, Säfte und ganz ganz leckeren Kaffee bekommen. Zum Kaffee konnte man sogar noch einen Schuss Aroma hinzufügen. Zur Auswahl standen da Karamell, Vanille und noch eine andere Sorte. Es war wirklich alles vom Feinsten. Köster zeigte sich sehr sehr großzügig und die Stimmung auf dem Fest war wirklich gut.

Zum Essen konnte man sich in ein großes Zelt mit Bierzeltgarnituren setzen. Alles war wirklich nett hergerichtet. Im Zelt konnte man sich auch Getränke nehmen, ansonsten gab es sie in einem Ausschankwagen im Freien, wo auch der Grill für die Würstchen und das Zelt mit der Gulaschkanone aufgestellt waren oder die Erbsensuppe.

Wer also auf diesem Fest nicht satt geworden ist, der war selbst schuld.

Wer war alles dabei?


Das Das Event in der Presse angekündigt wurde, waren sicherlich nicht nur Angehörige von Mitarbeitern auf diesem Fest. Es war schon recht gut besucht, was man besonders an der Fülle der Führungen erkannte. Man sah hier Familien, Einzelpersonen und auch Paare das Firmenareal besuchen. Es waren auch viele Kinder dabei, die die Spielmöglichkeiten und das Kinderschminken sehr gut nutzten.
Im Grunde konnte man sagen, dass es ein sehr gemischtes Publikum war, das sich den Tag der offenen Tür der Firma Köster zum Programm gemacht hat.

Freundlichkeit:


Egal, ob es nun die mitwirkenden Angestellten waren oder das Personal vom Catering, alle waren super nett und freundlich. Man hat uns geduldige Antworten auf unsere Fragen gegeben und so den Tag zu einem Erlebnis werden lassen.

Parken:


Wer mit dem Auto zum Tag der offenen Tür gekommen war, konnte auf dem kleinen Parkplatz vor dem Haus parken oder aber auf einem relativ großzügigen Areal nebem der Villa der Firma. Doch letztlich war es sehr voll und dadurch sehr eng, wenn man mit dem Fahrzeug gekommen war. So haben wir uns wohl wissend zu Fuß auf den Weg zum Tag der offenen Tür gemacht und das würde ich auch möglichst jedem raten.

Behindertenfreundlichkeit:


Im Grunde war die Behindertenfreundlichkeit ganz gut auf diesem Fest. Man hatte zwar oftmals auf das Podest der Zelte kleine Stufen zu bewältigen. Doch man war im Fall der Fälle helfend dabei. Lediglich die Führung durch die Werkshallen, besonders die Gießerei und die Villa wären für Gehbehinderte sehr beschwerlich gewesen. Ansosnten wäre sicherlich alles regelbar gewesen.


Fazit:


Das Fest war wirklich gelungen. Die Firma Köster hat sich wunderbar präsentiert und wir freuen uns schon darauf, wenn die Tore der Firma wieder einmal für einen Tag der offenen Tür geöffnet werden. Es ist wirklich lohnend, sich die Firma anzusehen, es wird ein tolles Programm geboten und damit hat diese Veranstaltung auf jeden Fall alle Sterne und meine Empfehlung verdient.

Bilder

für Tag der offenen Tür Firma Köster, Heide
Tag der offenen Tür Firma Köster, Heide
Tag der offenen Tür Firma Köster, Heide: Hauptgebäude
von Sylviane Sylviane
Tag der offenen Tür Firma Köster, Heide

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Kommentare

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  • WM_2006 11.03.2012 13:58
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Hier hat mal ein Bekannter vonmir gearbeitet

  • KATERNIKY 16.11.2011 15:29
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Carmelita2905 13.11.2011 20:03
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Auf was für Berichtsideen du kommst...

  • Brummbaer1977 21.10.2011 10:59
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Antonia007 20.10.2011 11:25
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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