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Erfahrungsbericht

für Sydney
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Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

blood3115 Seit 27 Jul 2000

+++++BIELEFELD, DEN 10.03.06+++++ Hab' leider doch nicht so viel Zeit wie ich dachte... Sorry! Im... mehr

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*** Gliederung ***

I. Wissenswertes über Sydney
II. Von Kingsford nach Kings Cross
III. Unterbringung in Herbergen (Hostels)
IV. Shoppen & Versorgung
V. Sightseeing im Zentrum
VI. Strände
VII. Nightlife
VIII. Das Wort zum Sonntag

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*** I. Wissenswertes über Sydney ***

"Sydney", die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales, kurz NSW, ist mit seinen über Vier Millionen Einwohnern die größte Stadt Australiens. "Sydney" ist eine absolute Metropole. Das zeigt sich insbesondere am Standort, der als wichtigster Umschlagspunkt für Industrie, Handel, Finanzmarkt und Tourismus gilt. "Kingsford-Smith" ist der größte Flughafen in Australien und somit die Station für all diejenigen, die Handel betreiben, aber ebenso für Touristen, die einige Tage in "Sydney" verbringen wollen, um dann ihre Reise möglicherweise fortzusetzen. "Sydney" gehört wohl zu einen der schönsten und eindrucksvollsten Städten der Welt. Nicht umsonst wurden deshalb wohl die Olympischen Sommerspiele im Jahre 2000 dort ausgetragen. Für Besucher dürften neben den Sehenswürdigkeiten wie z.B. "Sydney Tower", "Opera House", "Harbour Bridge", etc... auch die Strände in "Bondi" sowie "Manly" interessant sein.

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*** II. Von Kingsford nach Kings Cross ***

Als wir mit dem Flieger der "Korean Air" um ca. 8:20 Uhr australischer Zeit in "Kingsford-Smith" landeten, ging es nach den etwas schärferen Kontrollen am Flughafen zur U-Bahn Station. Für ca. 12 A$ entspricht in etwa 7,50 € fuhren wir nach "Kings Cross", einem Stadtviertel in Nähe des Zentrums. Dieser Stadtteil ist als Vergnügungsviertel bekannt. Viele Prostituierte, Clubs, Pubs und Bottle Shops sind dort zu finden.
Zu letzterem, dem Bottle Shop oder äquivalent dazu der Liquor Store ist zu sagen, dass Alkohol nur in diesen gekennzeichneten Läden zugänglich ist und preislich weit über den deutschen Standard liegt. - 30 A$ (19 €) bis 35 A$ (22 €) sind keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass der Konsum von Alkohol auf der Straße tabu ist. Ähnlich verhält es sich mit den Zigaretten, die aber ohne Bedenken auf der Straße geraucht werden können. Die Preise gemessen an einer Schachtel Lucky Strike variiert von Shop zu Shop zwischen 9 A$ (ca. 5,70 €) und 10 A$ (ca. 6,30 €). Das aber nur nebenbei.

Nachdem wir aus der U-Bahn Station das regnerische "Sydney" betraten, währten meine Augen in alle Richtungen. Eine Menge mehrstöckige Gebäude, eine Masse von Reklameschildern und der typisch englische Straßenverkehr fiel mir auf. - Auf den ersten Blick nichts Besonderes. Nach dem wir einige Meter uns von der Station wegbewegten, versuchten wir uns erstmals zu recht zu finden. Wir trafen eine etwas abgewrackte Frau, die uns auf der Suche nach einer Behausung/ Hostel weiterhalf. Wir drehten um gingen zurück zur Bahn Station und fanden auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Hostel mit dem Namen "Dury House", eine Herberge für koreanische Backpacker. Das Preis-Leistungsverhältnis ist stark. 45 A$ (ca. 28,50 €) für 3 Nächte inklusive freiem Internet-Zugang und Reis spricht für sich. Nachdem wir eingecheckt haben, ging es auf Entdeckungstour in "Sydney".

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*** III. Unterbringung in Herbergen (Hostels) ***

Als Backpacker (Rucksacktourist) ist es von Nöten Unterkünfte zu finden die preislich in einem sehr guten Verhältnis zum Geldbeutel stehen. Da die Konkurrenz in "Sydney" wesentlich größer ist als in anderen Städten in Australien herrscht dementsprechend ein Preiskampf. Viele Hostels unterbieten sich gegenseitig, so dass man zwischen 17 A$ (ca. 10,70 €) bis 25 A$ (ca. 15,80 €) rechnen kann. Am besten schneiden die Angebote bei "Kings Cross" ab. Wir hatten im "Dury House" das Glück ein spezielles Angebot bekommen zu haben, das erst bei einer Buchung von 3 Nächten zum Tragen kam, so dass wir pro Nacht nur noch 15 € zahlen mussten. Solche Angebote gibt bei verschiedenen Hostels des öfteren Mal. Dabei solltet ihr keine scheu zeigen und einfach fragen. In unserem Falle hatten wir bei unseren beiden Hostels Kühlschrank und Fernseher inklusive und die Möglichkeit seine Wäsche zu waschen und zu trocknen im Durchschnitt für jeweils 3 A$ (ca. 1,90 €). Ebenfalls waren die Duschen gänzlich in Ordnung. Dem zum Trotz ist das in allen Teilen Australiens aufgearbeitete Chlorwasser nicht zum Verzehr geeignet... - Widerlich! Während unseren letzten Tagen in Australien verbrachten wir unsere Zeit in "Sydney" bei "Aussie Backpackers" für 17 A$ (ca. 10,70 €) pro Nacht. Wir haben zwar 2 A$ (ca. 1,25 €) mehr bezahlt, aber dafür gab es diverse Programme innerhalb der Personen im Hostel. - Alles freiwillig versteht sich. Am Dienstag gingen wir zu einem Nightclub, am Donnerstag zu mehreren Pubs und freitags stand im "Aussie Backpackers" ein dickes BBQ an. Erwähnenswert ist die Tatsache das lediglich das BBQ frei war und wir bei den anderen Events Zuzahlungen von 10 A$ (ca. 6,30 €) für einige Freigetränke im Nightclub bzw. 15 A$ (ca. 9,50 €) für 6 Freigetränke in 3 verschiedenen Pubs machen mussten, um teilnehmen zu dürfen. Solche gemeinschaftlichen Abende haben ihre Vorzüge, da gerade aufgeschlossene Menschen mit anderen Backpackern ihre Erfahrungen austauschen können...

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*** IV. Shoppen & Versorgung ***

In "Sydney" gibt es diverse Möglichkeiten Shoppen zu gehen. Die "Harbourside" im Stadtteil "Darling Harbour" ist einer dieser Orte, um sich einzudecken, wobei "Sydney" preislich nicht gerade zu den günstigsten Städten in Australien gehört. Weitere Malls gibt es an der "Market Street" sowie an der "George Street". Bei den Souvenir-Geschäften sollte man achtsam sein, denn teilweise gibt es recht hohe Schwankungen wie wir feststellen mussten. Das Schlagwort Preisvergleich sollte kein Schlagwort bleiben.

Essen gehen kann man überall, jedoch sollte man sich am besten eine Mall suchen die einen Food Court beinhaltet. Das Essen ist gut und äußerst erschwinglich. Für 6 A$ (3,80 €) bis 10 A$ (6,30 €) kann man sein Hunger stillen. Besser hingegen ist der Kauf im Supermarkt. Die Esskultur der Australier ist nicht die beste, denn bei der Suche nach Brot gibt es nur Toast bzw. Weißbrot in allen möglichen Variationen. Wurst und Käse sind recht teuer, rentieren sich aber im Vergleich zu den Theken im Food Court. Das Dosenfutter hingegen ist sehr erschwinglich. Woolworth mit der preiswerten Hausmarke "Home Brand" ist der absolute Preishit und oft vertreten, gefolgt von IGA dessen hauseigene Billig-Marke "Black & Gold" nicht ganz mit Woolworths Eigenprodukt mithalten kann. Gerade die Wurst von "Black & Gold" ist mehr als dürftig... Auch Aldi kann preislich überzeugen, ist aber eher außerhalb und recht selten zu finden... - Ja, ihr habt richtig gehört, Aldi ist anscheinend sehr weit expandiert und kämpft um Marktanteile in Down Under.

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*** V. Sightseeing im Zentrum ***

Während wir "Kings Cross" verließen und langsam das Zentrum erreichten, war unsere erste Station der "Hyde Park".

~~~ 1. Hyde Park ~~~

Eintritt: Frei

Der "Hyde Park" an der "Elizabeth Street" ist so etwas wie die grüne Lunge der Stadt. Ringsherum sind fabelhafte, große Bäume, die Ruhe vom hektischen Leben der Stadt suggerieren will, das aber auf Grund des Lärms nicht ganz gelingt. Ein hübscher Brunnen mit seinen Figuren in mitten des Parks lädt zu einer Foto-Session ein. Ebenso wie der Besuch des "Anzac Memorials", der an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert. Die Allee ist ein absoluter Blickfang und ist das absolute Prunkstück des Parks. Solch eine gepflegte Grünanlage habe ich selten gesehen. Ohne viel Schnörkel entwickelt der "Hyde Park" in seiner Einfachheit einen ganz eigenen Charme.

Nach ausgiebiger Beschäftigung mit dem "Hyde Park" sahen wir einen sehr hohen Turm herausragen, der uns vorher vom Weiten auch schon aufgefallen war, der "Sydney Tower".

~~~ 2. Sydney Tower & Oz Trek ~~~

Eintritt: 24 A$ (ca. 15 €)

"Sydney-" oder auch "AMP Tower" genannt ist die Höchste Plattform in der Metropole und befindet sich an der "Market Street". Mit um die 300m Höhe kann sich der Besucher einen Überblick über die Stadt verschaffen. Unterstützend dazu sind Ferngläser vorhanden, um in die Ferne zu schweifen. Der Ausblick ist phänomenal. Alle wichtigen Eckpunkte können begutachtet werden. In der Nacht mit der richtigen Kamera kann der ein oder andere phantastische Bilder schießen... Oh ja, wie sehr genoss ich am Abend die Aussichtsplattform mit ihrer Möglichkeit auf all die Lichter der Stadt in allen Himmelsrichtungen zu schauen. Oberhalb der Plattform befindet sich ein Drehrestaurant, das aber für unseren schmalen Geldbeutel nicht in Frage kam.

Bevor wir jedoch die obere Plattform des Turmes erklommen, gab es einen virtuellen Einblick von Australien, Oz Trek. Eingangs wurde uns Australiens malerische Landschaft vorgestellt inklusive Artenvielfalt. Wenn ich mich recht entsinne wurden u.a. "Uluru (Ayers Rock)" und das "Great Barrier Reef" auf dieser Tour gezeigt. Unser Highlight war die virtuelle Achterbahnfahrt durch Australien. Anfänglich mit einer kleinen Störung lief diese Simulation doch noch. Viele Bilder offenbarten sich dem Publikum und zeigten eine Vielzahl australischer Impressionen z.B. schwerelos durch Sydney zu fliegen, durch die Strömung eines tropischen Flusses mitgerissen zu werden, aus den Fängen eines Salzwasserkrokodils zu entkommen, uvm... In der kurzen Zeit lässt sich die Fahrt nicht verarbeiten... Trotzdem sehenswert.

~~~ 3. Sydney Harbour Explorer (Captain Cook Cruises) ~~~

Eintritt: 22 A$ (ca. 14 €)

Unsere Fähre startete in der Nähe des "Sydney Aquariums" im "Darling Harbour-Viertel". Wir stiegen ein, suchten uns einen Platz und schipperten los. Nach dem Unwetter am Vormittag fing die Sonne am Nachmittag an zu strahlen. Die Fähre steuerte als erstes die "Harbour Bridge" an. Das Bauwerk sieht am helligten Tag schon ziemlich überwältigend aus, aber abends mit all seinen Lichtern gibt es eine weitere Steigerung. - Vielleicht ist es nach dem Komparativ der Superlativ. Egal, noch ist es Tag. Unter der Brücke durch sind unzählige Nieten zu bestaunen. Vor allem ist die Spannweite nicht gerade klein. Da ist man Hin und Weg...
Hinter der "Harbour Bridge" kommt allmählich das "Opera House", das Wahrzeichen der Stadt, zum Vorschein. Das geflieste Monument, wie ich es einfach mal bezeichne, ist der absolute Hammer. Wir umschifften den "Bennelong Point" und nun konnte die traumhafte Foto-Session beginnen. Klick, klick... Ein paar Bilder von der Skyline... Klick, klick... "Opera House" und "Harbour Bridge" gemeinsam als Hintergrund... Klick, klick... Ein kläglicher Versuch das "Government House" einzufangen...
Zumindest können die beiden berühmtesten Bauwerke Sydneys gebannt werden... Hinreißend... Aber für diejenigen, die gut zu Fuß sind nicht unbedingt ein Muss.

~~~ 4. Sydney Aquarium ~~~

Eintritt: 26 A$ (ca. 16,50 €)

So langsam näherten wir uns den Abendstunden. Zeit für das "Sydney Aquarium" im "Darling Harbour-Viertel". Die Öffnungszeiten erstrecken sich von 9:00 Uhr bis 22:00 Uhr. - Genau richtig um den Tag abzuschließen. Das "Aquarium" beherbergt eine Großzahl von Tierarten aus dem "Great Barrier Reef". 2½ Std. verbrachten wir dort um Schnabeltiere, Salzwasserkrokodile, Rochen, Haie, Schildkröten und noch vieles mehr zu begutachten. Absoluter Höhepunkt sind die Tunnels, die Haie, Rochen und noch andere Meereslebewesen zeigen. Hierbei wirkt die Kulisse so real, dass man sich wirklich im verborgenen, sich im inneren des "Pazifischen Ozeans" fühlt. Bis dato habe(n) ich/ wir so etwas noch nie erlebt. Leider kann man nicht alle Tiere ausfindig machen, da einige sich in der Dunkelheit verstecken. Nunja, man kann nicht alles im Leben haben...

~~~ 5. Royal Botanic Gardens ~~~

Eintritt: Frei

In Richtung "Cahill Expressway" kamen wir am nächsten Tag am Nachmittag über die "Domain" in den "Königlichen Botanischen Garten". Neben Bambus, Flaschenbäumen und anderen Pflanzen lebt die Anlage von ihrem gepflegten Äußeren. Für einen entspannten Tag ist die großflächige Grünanlage vollkommen prädestiniert. Im "Botanischen Garten" können sehr zutrauliche Kakadus entdeckt werden sowie freilebend farbenfrohe Papageien. Auch jede Menge an den Bäumen hängenden Flughunde bleiben dem Auge nicht verborgen.

Kostenlos hört sich gut an, nicht wahr? So ist ein Besuch des "Government House" Pflicht. Leider kamen wir nach 16:00 Uhr und konnten lediglich von außen ein Schnappschuss machen. Der Weg führt uns weiter zum "Opera House", das wir in seiner vollen Pracht sehen. Hier können exzellente Fotos von der Skyline und der "Harbour Bridge" geschossen werden...


+++ Sightseeing Statement +++

Mit Sicherheit sind hier nicht alle Möglichkeiten aufgeführt. - Das soll es auch nicht. Diese Stationen fand(en) ich/ wir sehr einprägsam und können innerhalb eines Tages abgelaufen bzw. abgefahren werden. Die Monorail bspw. überbrückt keine großen Strecken und ist für das Unternehmen Sightseeing ineffizient. Vielmehr sollte man bereit sein seine Füße ein wenig zu bewegen, so macht das Sightseeing erst richtig Spaß. Es gab nichts wirklich schlechtes. Nuancen bestimmen die Rangfolge. Dabei muss man sich aber schon reiflich Gedanken gemacht haben, welche Punkte man favorisiert...

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*** VI. Strände ***

~~~ 1. Bondi Beach ~~~

"Bondi Beach" ist knappe 6 km vom Zentrum entfernt. Wenn man, so wie wir, mit dem Auto unterwegs ist, dann braucht man nur vom "Hyde Park" die "Oxford St." Ecke "Liverpool St." Richtung Osten folgen und schon erreicht man nach kurzer Zeit "Bondi Beach". Der Strand ist klein und sehr überschaubar, die Wellen hingegen Verhältnismäßig hoch und kräftig. - Eine kleine Surfermeile. "Bondi Beach" erfreut sich großer Beliebtheit und ist "Sydneys" bekanntester Strand. Leider blieb uns auf Grund des Wetters ein Sprung verwehrt. Das liegt möglicherweise auch darin begründet, dass am September Frühlingsanfang ist. Die dunklen Wolken und der kühl-herbe Wind tun ihr übriges. Nichtsdestotrotz sieht man welch Potential in "Bondi Beach" steckt. Das Wasser ist flach, Wellen sind im gesunden Maß und an der Promenade entlang gibt es einige Shops und Cafés. - Was will man mehr?


~~~ 2. Manly Beach ~~~

Vom Zentrum aus auf dem Highway ca. 20 km von "Sydney" entfernt in Richtung "Crows Nest" später "North Head" kann "Manly Beach" erreicht werden. Park Möglichkeiten sind Mangelware, außer man möchte mit seinem Fahrzeug 6 A$ (ca. 3,80 €) für die erste Stunde und weitere 5 A$ (ca. 3,15 €) für jede weitere Stunde am Ticketautomaten zahlen.

"Manly Beach" wirkt im Gegensatz zu "Bondi Beach" größer. Der Sandstrand ist mehr als 4 mal so lang wie "Bondi Beach" und ist für "normale" Badegäste ein Erlebnis. Bestickt mit Beach Volleyball Feldern und einer ansehnlichen goldenen Strandkulisse ist "Manly" mehr als ein Geheimtipp. Da wir leider "Manly" am selben Tag wie "Bondi Beach" besuchten, sind wir auch an diesem Strand nicht ins Wasser gegangen. Oberhalb an der Steilküste entlang befindet sich der "Sydney Harbour National Park". Dort gibt es einige Walking Tracks, die einen netten Blick auf "Sydneys" Stadtkern zeigen...


+++ Beach Statement +++

Von dem was ich/ wir sah(en) bin/ sind ich/ wir begeistert. Schade nur, dass wir die Strände am Ende unserer Reise und bei relativ schlechtem Wetter erspähten. Zumindest werden beide Strände ihrem Ruf als "Surfersparadise" gerecht. Außerdem sind beide "Manly und Bondi Beach" im Sommer eine Reise wert, denn im Frühling ist es ja doch ein wenig kalt im Wasser. Da sich "Sydney" in der gemäßigten Klimazone befindet und die Jahrezeit der Südhalbkugel sich genau entgegengesetzt zur Nordhalbkugel bewegt, sollten sich am besten die Monate Januar und Februar eignen, um optimale Wassertemperaturen zu erreichen. Sicherlich ist es auch in der Pre-Season möglich im Ozean zu schwimmen, aber da sollte man zumindest einen sonnigen Tag erwischen. Surfer mit ihren Neopren-Anzügen sollten ihre wahre Freude haben. Der "Sydney Harbour National Park" ist kaum der Rede wert...

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*** VII. Nightlife ***

Neben der Sightseeing-Tour darf auch das Nachtleben nicht zu kurz kommen. Einen richtigen Tipp habe ich aber nicht parat. Wir waren zwar in diversen Nachtclubs wie z.B. das "Empire" in "Kings Cross" oder in diversen Pubs wie bspw. die "Quay Bar" in "Circular Quay ". Hierbei muss ich sagen, dass sich viele Locations sich ähneln, die Pubs sind i.d.R. immer voll. Die Clubs hingegen, zumindest in denen, die wir betraten, waren recht leer. Auf eigener Faust ist so etwas schon schwieriger wie wir feststellen mussten. Daher solltet ihr als Nicht-Ortskundige die Pubs bevorzugen, denn die meisten bieten Lifemusic und ein adäquates Publikum an. Gut ist es immer in Hostels einzuchecken, die Abendprogramme anbieten, so kann man gewiss sein einen halbwegs vernünftigen Laden zu finden. Demnach empfehle ich euch, sofern ihr einen Spagat zwischen Sightseeing und Nachtleben machen wollt, eine Herberge wie das "Aussie Backpackers".
Die Australier haben eine große House-Szene, die sich vor allem in den Nachtclubs bemerkbar macht, seltener hingegen wird Hip-Hop und RnB gespielt. Pubs werden durch Rock belebt. Ebenso gibt es einige Karaoke-Bars.
Auch wenn wir es miterlebt haben, so ist das Nachtleben nicht unser Primärziel gewesen...

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*** VIII. Das Wort zum Sonntag ***

Sydney wartet mit hohem Geschütz auf. Die Skyline passt absolut zur Stadt. Die Menschen sind freundlich und die Verkehrswege sind ordentlich strukturiert. - Von A nach B zu kommen ist kein Problem. Lediglich mit einem Auto bzw. Van könnte es Probleme geben, denn Parkplätze sind begrenzt: Zeitlich wie örtlich. Daher ist der beste Weg die öffentlichen Verkehrmittel zu nutzen.
Beeindruckend ist die Sauberkeit der Stadt. Noch nie habe ich eine so glänzende Stadt gesehen. Klar, auch in "Sydney" gibt es Müll, der aber in einem so geringen Maße für den Passanten kaum sichtbar ist. Dennoch ist und bleibt Sydney eine typische Großstadt. Tagsüber verhalten sich die Menschen wie in anderen Weltmetropolen reserviert und gewähren kaum Einblicke. Soweit so gut... Das ist kein Grund "Sydney" ein schlechtes Zeugnis auszustellen, denn wer will kann immer neue Menschen kennenlernen. - Egal wo.

Vielmehr hat Sydney soviel zu bieten, zu entdecken, zu erleben, zu leben... Besucher können für um die 150 A$ (94,50 €) auf den Bogen der "Harbour Bridge" klettern, unabhängig davon den "Taronga Zoo" besuchen, "Star City" dem Casinoviertel ihr Geld verprassen, weiter außerhalb den "Olympische Park" besichtigen, uvm... Schlussendlich kann ich nur betonen die Dinge lediglich aus meiner Sicht wiederzugeben, ob ich dadurch ein bisschen Flair vermitteln konnte, entscheidet ihr. "Sydney" muss jeder für sich entdecken...

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Achtung: Stand der Preise 2005! Diese können sich im Laufe der Zeit ändern, somit ohne Gewähr!

Bilder

für Sydney
Sydney Tower
von blood3115 blood3115

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Kommentare

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  • Marook332 11.09.2007 08:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • MarcusAA 18.03.2007 19:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Makropode 24.09.2006 18:23
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Myra11 24.02.2006 13:36
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Toller Bericht! Ich finde es ja einfach nur total beeindruckend was Du alles schon gesehen hast! Und dann oberdrein noch dieses Spektrum an fundierten Infos!! BH, aber auch leider nachher;-) Myra

  • Beautygirl17 21.01.2006 20:10

    So, ich fürchte, ich hab kein bh mehr :-(...werde es aber nachreichen.... und ich kanns nur immer wieder betonen... wär mit euch beiden gern mitgewesen...

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