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Sydney, Nova Scotia

Erfahrungsbericht

für Sydney, Nova Scotia
5 Sterne Sydney liegt auch in Kanada Bericht mit Bildern
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Pro Sydney in Kanada

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Flughafensteuer:

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celles Seit 27 Feb 2011

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Grüß Gott aus Wien !

Heute schreibe ich über Sydney Kanada. Alle Hintergrundinformationen stammen inhaltlich gesehen von wikipedia bzw. der Homepage der Museen.

Nach Sydney, Nova Scotia kamen wir nicht ganz freiwillig. Wir mussten auf unserer Transatlantik Kreuzfahrt einen Hafen auslassen. Der Kapitän hat sich bemüht, einen Ersatz zu suchen, den nicht jeder schon kennt. Dabei kam Sydney, Neuschottland an der kanadischen Atlantikküste heraus. Wir haben die Stadt total verregnet bei mäßig warmem Wetter erlebt.

Sydney hat sogar noch einen gälischen Namen: Baile Shidni. Das zeigt schon, welche Wurzeln viele Einwanderer hatten. Es wurde 1785 gegründet und erhielt den Namen des damaligen britischen Innenministers. 1870 nahm Sydney Rang 4 in der Größe unter den kanadischen Städten ein und war für den Kohleumschlag bekennt.

Nach der Schließung der Stahl verarbeitenden Betriebe verlor die Stadt an Einwohnern und wird nur bei als städtische Gemeinde bezeichnet. Die Stadt hat rund 25.000 Einwohner und versucht sich, auf den Tourismus zu konzentrieren. Das spiegelt sich auch im aufwendigen Kreuzfahrtterminal wider. Da legen im Jahr mehr als 50 Schiffe an.

Der Hafen von Sydney verfügt über einen Fracht- und einen Ölhafen sowie einen Kreuzfahrtterminal. Dieser beherbergt den für jedermann zugänglichen Joan Harriss Cruise Pavilion, wo sich die Touristeninformation, ein Internetcafé, ein Indoor-Markt, Snackbars und Souvenirläden befinden. Vor dem Pavillion steht eine riesige Geige, die das Symbol der Stadt Sydney ist.


Der Hafen von Sydney, in dem rund 50 Kreuzfahrtschiffe innerhalb kurzer Zeit anlegen, bietet einen komplett öffentlichen Bereich für alle Besucher. Dieser wird auch Joan Harriss Cruise Terminal genannt. Der Terminal ist einstöckig, mit Verglasung an der Seite, wo sich das Terrassencafé befindet. Von dort hat man auch einen ausgezeichneten Blick auf den Hafen, sowie auf die Riesengeige, die einen als Symbol durch ganz Sydney verfolgt. An der den Schiffen zugewandten Seite liegen in modernen Arkaden Zeitungskioske, Souvenirläden und Kunsthandwerkläden.


Regelmäßig gibt es Vorführungen von Schotten im Kilt mit Dudelsack. Im Lighthouse Concourse findet man im geschlossenen Markt, alles, was man mit Schottland verbinden mag: Teddy im Kilt, Uhren, Stickwaren, Häkeldecken und vor allem Ahnendokumente. Man kann auch nachsehen, von welchem Clan man stammt und welchen Tartan der hat.


Im Untergeschoß wurde auch ein wuchtiger weißer Leuchtturm aufgestellt, in dem man sich ausruhen kann. Eine Touristeninformation mit Tonnen an Material von ganz Cap Breton Island ist eingerichtet, samt Gratisinternetzugang, mit Spendenbox - leider ist der Zugang aber gekappt, da nützt die Spende auch nichts. Wenn man dann den kostenpflichtigen Internetzugang draußen sieht, versteht man das umso besser. Die Fastfood Imbisse geben nicht wirklich viel her, sind aber umso teurer.


Der Mariner's Park liegt zwischen dem Kreuzfahrtterminal und der Museumsmeile von Sydney direkt an der Waterfront. Er bietet Liegewiesen, Parkbänke und eine Aussichtsplattform direkt auf den Hafen. Seine längliche Form beinhaltet auch eine Allee, die ins Stadtzentrum führt. Wir sahen den als ersten. Dann sticht mal eine schwarze Tafel ins Auge, mit 4 Icons. Diese waren in rot, blau, gelb und grün. Sie erklärten, dass man so Shopping, Sehenswürdigkeiten, Museen und Parks kennzeichnet. Da es eben stark regnete, kam der Unterstand mit Bänken und Mistkübeln gerade recht.

Über diesem war ein vertikales Schild in weiß mit blauen Buchstaben. Darauf stand Sydney in blauen Lettern geschrieben und parallel dazu in Flaggensprache. Dort befand sich auch eine Übersichtkarte. Schön war der große, graue Anker. Er stammt von einem Schiff, das bei Sydney sein Schicksal ereilte. Auf dem Gedenkstein war die Geschichte nachzulesen.

Die Charlotte Street ist die einzige Einkaufsstraße der Hafenstadt Sydney. Sie verläuft eine Straße hinter der Waterfront, aber parallel zu ihr, durchs Stadtzentrum. An ihren Laternenmasten wedeln die schönen Fahnen mit dem Geigenlogo, dem Symbol für Sydney. Die größte Geige befand sich ja schon am Hafen. Dort gibt es auch Geschäfte aller Couleur. Wir gingen im Regen die ganze Straße entlang und kennen jetzt fast jedes Geschäft. Wir mussten uns laufend unterstellen, da es so goss. Also es gab da ein Musikgeschäft in eine rosa Gebäude. Wer hungrig war, konnte sich bei Tim Hortons eine Kaffee oder einen Donut holen.

In einem blauen Bretterbau war eine Buchhandlung untergebracht. Dazwischen gab es auffällig viele Anbieter, die sich mit Rechtsberatung beschäftigten. Auch mehrere Kirchen diverser Konfessionen waren vorhanden. Lustig war auch ein Laden, der in drei Schriftfarben dreimal das Wort Bargain in großen Lettern auf seinen Laden klebte – Schnäppchen, Schnäppchen, Schnäppchen.

Ein Wahrzeichen an der Straße ist der historische Bau der Bank von Montréal. Gleich daneben konnte man Bürobedarf kaufen. Die Straße bietet Einzelhändler aller Sparten und auch die Fast Food Kette Tim Horton's. Die Charlotte Street findet am Wentworth Park ihr Ende.

Die ursprüngliche Saint Patrick's Kirche wurde ab 1828 in zweijähriger Bauzeit errichtet. Sie wurde als Steinkirche mit Kirchturm im gotischen Revivalstil umgesetzt. Bis 1950 diente die katholische Kirche für die libanesische Bevölkerung. Ab 1966 wurde die Kirche restauriert und in ein Museum umgewandelt. An die Kirche anschließend befindet sich der Friedhof mit Gräbern aus dem späten 18. Jahrhundert aufwärts. Aktuelle Öffnungszeiten sind der Homepage zu entnehmen.

Am Ende der Charlotte Street kamen wir zum Wentworth Park. Da goss es noch mehr, als vorher. Wir konnten kaum noch fotografieren. Wenigstens konnten wir das Kriegsdenkmal einfangen, das den Gefallenen der Jahre 1914-1918 gedenkt. Auf diesem stand eine weiße Statue, die einen Soldaten symbolisierte. Darunter war auf jeder der 4 Seiten des Denkmals schwarze Tafeln mit den Namen der Gefallenen eingelassen. Die Geschichte des Parks reicht bis 1785 zurück. Damals war die Nutzung anders und es gab dort noch Mühlen.

Von denen ist nichts mehr zu sehen. Zum 200jährigen Jubiläum wurde der Park durch Spenden umgebaut. Es kam ein wunderbarer zentraler Teich mit gelungener Aussichtsterrasse dazu. Der von Steinen eingefasste Teich wurde auch mit einer programmierbaren Fontäne ausgestattet. Im Park finden auch Aktionen und Veranstaltungen statt. Was mir noch gefiel, dass man die Böschungen mit Grasarten und vielen Blumen bepflanzt hat. Das kommt optisch sehr gut heraus. Auch der Baumbestand wurde belassen.

Dann machten wir uns auf, die Architektur Sydneys zu erkunden. Die wunderschöne Sankt Georg ist eine Steinkirche, die zwischen 1785 und 1791 im gotischen Renaissance Stil errichtet wurde. An die Kirche wurde anschließend ein Friedhof angeschlossen.

1853 fügte man die Kanzel und die Sakristei hinzu. 1888 wurde der Holzturm durch einen steinernen Turm ersetzt. Im Inneren befinden sich Buntglasfenster. Der Eintritt war gratis. Der Friedhof verfügt über frühe Gräber aus Sandstein und Kalk. Seit einigen Jahren wird die Kirche renoviert und es finden auch Ausstellungen in ihr statt.

Dann haben wir noch ein Museum sehen wollen. Das Cossit House Museum wurde im ältesten Gebäude der Stadt Sydney untergebracht. Das schöne gelbliche Holzgebäude stammt aus dem Jahre 1787. Es wurde nach Reverend Ranna Cossit benannt, der sich in die Lokalpolitik einmischte und daraufhin 1800 vom Erzbischof versetzt wurde. Das Haus wurde auch von ihm selbst errichtet.

Am Nachmittag unternahmen wir noch einen 3stündigen Ausflug zum Fort Louisburg, bevor wir weiter nach New York fuhren.


Danke fürs Lesen

Celles

Bilder

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Geige am Hafen
von celles celles
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Kommentare

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  • schumitoni 14.01.2012 23:36
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • quacky4321 13.11.2011 12:11
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    tolle Bilder.lg

  • sunflower76 12.09.2011 16:07
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • ronald-bitterlich 12.09.2011 11:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Jollynchen 11.09.2011 10:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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