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Erfahrungsbericht

für Swissôtel Basel
4 Sterne Eine Messe in Basel Bericht mit Bildern
73 von 73 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Schöne Zimmer, ordentlicher Spa, sehr sauber

Kontra Von aussen unscheinbar

Der Autor

offerendum Seit 11 Mrz 2003

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53 Mitglieder vertrauen mir

Liebe Ciao-Gemeinde,
diesmal ein Bericht über das Swissotel Le Plaza Basel in der schönen Schweiz. Es wird der Auftakt zu einer Serie von Berichten sein, lasst euch überraschen!

Beschreibung allgemein
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Das Swissotel ist in den Messekomplex in Basel integriert, vor allem für Messebesucher also sehr empfehlenswert. Das Stadtzentrum ist allerdings von dort ebenfalls nicht allzu weit entfernt, sie ist in 10 Minuten bequem zu Fuß zu erreichen, gute Verbindungen per Straßenbahn bestehen ebenfalls.
Das Hotel selbst verfügt über 238 Zimmer, darunter 12 Juniorsuiten, 6 Executive-Suiten, sowie eine Le Plaza und Präsidentensuite.
Die Preise liegen nicht gerade niedrig, aber wo ist das in der Schweiz schon der Fall… (Die Rack Rate kenne ich nur aus unserer Suite, hier habe ich die Corporate Rate in Franken angegeben. In Klammern die Wochenendpreise)
Standardzimmer: 365 (198)
De-luxe-Room: 415 (248)
Juniorsuite: 560 (380)
Executive-Suite: 830 (450)
Le Plaza Suite: ??
Präsidentensuite: ??
Adresse: Messeplatz 25, 4005 Basel, Schweiz
Telefon: 041615553333
Internet: www.basel.swissotel.com/
Kategorie: 5 Sterne

Reservierung
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Die Reservierung tätigte ich telefonisch. Die Mitarbeiterin war dabei sehr freundlich und wies mich schon auf einige Gegebenheiten vor Ort hin (Parkplatz e.t.c.). Dies trug schon einmal dazu bei, dass sich Zufriedenheit einstellte.
Kurz vor Anreise erhielten wir übrigens noch einmal eine Mail, in der man uns mitteilte man freue sich auf unseren Besuch und der Concierge wäre uns gerne behilflich, falls wir Hilfe bei der Planung unseres Aufenthaltes benötigten.
Bewertung: Da gibt es nur ein Wort: vorbildlich!
Note: sehr gut

Ankunft
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Das Hotel liegt am Baseler Messerplatz und sieht von außen erst einmal ziemlich unscheinbar aus. Die Vorfahrt war dementsprechend auch nicht gerade bombastisch und es war gar nicht so leicht, dort einen vernünftigen Platz für das Auto zu finden. Ein Doorman war erst einmal nicht zu sehen.
Nach Betreten der Lobby gingen wir zur etwas hinten gelegenen Rezeption, wo man uns freundlich begrüßte.
Wir musste unsere Adresse auf der Anmeldung vervollständigen (die hatten sie eigentlich schon!) und unterschreiben. Natürlich wollte man auch eine Kreditkarte.
Nach den Formalitäten fragte man mich, ob wir Gepäck hätten. Sofort war ein Helfer zur Stelle und lud mit uns das Gepäck aus. Das Auto wurde anschließend im Messeparkhaus (deshalb ist es auch schlecht ihn selbst zu parken) geparkt, die Gebühr dafür betrug 35 ChF pro Tag (man durfte auch gleich unterschreiben, dass man die später auch bezahlt - korrekt). Es gab übrigens neben den Zimmerkarten ein Gästeheftchen und 2 Mobilitytickets (in Basel in der City-Tax generell enthalten) mit dem man alle öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet nutzen konnte.
Das Gepäck wurde anschließend von dem freundlichen Mitarbeiter ins Zimmer gebracht, der uns auch gleich die technischen Gegebenheiten (Klimaanlage, Kaffeemaschine, Licht geht nur mit eingesteckter Karte u.s.w.) erklärte.
Bewertung: Der Check in verlief professionell und freundlich, so wie man es von einem 5-Sterne Hotel erwarten darf.
Note: gut

Gesamteindruck
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Wie schon erwähnt, ist das Swissotel von außen ein eher schlichter Bau, hinter dessen Fassade man wohl kaum das laut Michelin momentan beste Hotel der Stadt erwarten würde. Betritt man dann die Halle durch die große Drehtür oder die daneben liegenden manuellen Türen, werden die Erwartungen schon eher erfüllt.
Bei der Eingangshalle handelt es sich um einen schachtelartigen Raum, in dessen vorderen Teil eine Art Empore eingezogen ist, über die man zum Frühstücksraum kommt. An der Decke hängt ein sehr moderner, in meinen Augen formschöner großer Glaskronleuchter. Während man rechts zunächst die Treppe zur Empore und den Eingang zum Restaurant findet, liegen links die Fahrstühle und dahinter der Tisch des Concierge. Hinter diesem erstreckt sich die Rezeption, an die sich das Buissness-Center mit einigen Computerarbeitsplätzen befindet. Gegenüber der Rezeption liegen einige Sitzecken (Ledersessel mit Tischchen), die um ein Klavier gruppiert sind. Neben diesem liegt der Zugang zur Bar, die nach den Maßstäben Gaudis gestaltet wurde. In der Halle sind übrigens mehrere Säulen zu entdecken, die im ägyptischen Stil golden angemalt sind.
Über die Fahrstühle kommt man zu den Etagen, von denen man nach Verlassen des Fahrstuhles zunächst einen etwas größeren Bereich mit Sitzecke erblickt. Die Flure sind mit blauen Teppichen ausgelegt und mit schönen, modernen Kunstwerken geschmückt.
Bewertung: Das Swissotel ist sicher nicht das representivste Hotel in dem ich bisher gewohnt habe, doch durchaus hübsch. Man merkt halt, dass man sich in einem Geschäftshotel befindet.
Note: Voll befriedigend

Zimmer
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Wir hatten uns für eine Executive-Suite entschieden, die mit einer Größe von 70 qm zwei miteinander verbundenen Doppelzimmern entsprach. Die Rack-Rate lag bei 1350 ChF pro Nacht, zuzüglich Frühstück.
Beim Betreten des Zimmers fiel einem erst einmal auf, dass der Raum für seine nominale Größe relativ klein wirkte. Es bestand zunächst einmal aus dem Wohnzimmer, von dem aus durch einen großen Durchbruch das Schlafzimmer mit dem Bad zu erreichen war. Es gab 2 getrennt regulierbare Klimaanlagen (Für Wohn- und Schlafbereich, mir aber beide zu laut und es war nicht gerade heiß) und das Licht funktionierte nur, wenn die Karte im Gerät neben dem Eingang eingesteckt war.
Das Wohnzimmer war im Grunde in zwei Teile unterteilt, den Wohn- und Arbeitsbereich. Dies machte sich auch dadurch bemerkbar, dass der vordere Teil mit dunklem Parkett ausgelegt war, während im Wohn- und Schlafbereich Teppich auslag.
Im vorderen Teil des Zimmers stand ein großer Schreibtisch (mit Faxgerät, mehreren Stiften, Briefpapier u.s.w.) mit einem schönen, großen Ledersessel. Daneben lag in der Wand eine kleine, mit Marmorplatte versehen Bar, wo sich neben einer Espressomaschine von Lavazza (Espresso, Kaffee und Capuccino - natürlich umsonst) ein Wasserkocher und die Minibar befand.
Im Wohnbereich sorgten eine Coach (schöner, heller Stoff), ein Sessel und ein großer Hocker für die Füße vor dem schönen Wohnzimmertisch für behagliche Atmosphäre. Der Fernseher (mit 50 er Bild) war in einem Holzschrank untergebracht.
Das Schlafzimmer wurde vom großen Doppelbett dominiert (leider mit 2 Matratzen), dass von einem Lederkopfteil gekrönt wurde. Daneben fanden sich 2 Nachttische und eine Recamiere. Vor dem Bett stand wiederum ein Holzschrank mit Fernseher.
Im hinteren Teil führte ein kleiner Gang zum Bad, in dem sich rechts mehrere Schränke mit Schubschössern für Schuhe befanden. In dem mit Parkett gepflasterten Bereich fand sich auch eine erfreulich große Kofferablage.
Die Suite lag übrigens im 5. Stock und war ein Nichtraucherzimmer.
Bewertung: Eine schöne Suite, die allerdings doch recht beschaulich wirkte. Die Ausstattung war durchweg hochwertig und es funktionierte alles tadellos. Gerade der Arbeitsbereich war vorbildlich gestaltet und die Espressomaschine ausgesprochen praktisch. Etwas negativ war nur, dass die Räume lediglich Normalhöhe (sprich etwas 2,50 Meter) hatten und das Bett über 2 getrennte (wenn auch bequeme) Matratzen verfügte.
Note: Gut

Bad
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Versprochen war ein Marmorbad, was auch gehalten wurde. Sowohl der Boden, als auch die Waschbeckenplatte und die Wände bestanden aus Marmor, womit es sich zur Abwechslung mal um ein "echtes" Marmorbad handelte. Allerdings überraschte doch etwas, dass das Bad recht klein war, da wäre bei der Größe der Suite doch etwas mehr Raum gewesen. Im Bad waren 2 Waschbecken, eine Badewanne, sowie WC und Bidet zu finden. Komplettiert wurde das Ganze durch einen großen, beheizbaren Handtuchhalter.
Diese ganzen Sachen passten allerdings gerade so ins Bad, die Badewanne war sogar leicht unter den Waschtisch geschoben. Da verwunderte es dann natürlich nicht, dass kein Platz mehr für eine seperate Dusche war (traurig für den Duschfreund und in einer solchen Suite durchaus zu erwarten) .
Was mir negativ auffiel, war die Toilettenbrille. Sie war von billigster Qualität (dünnes Plastik, beim Aufstehen klebte sie am Hintern fest!) und unwürdig. Ebenfalls traurig war, dass ein Waschbeckenablauf sich nicht mehr heben ließ und somit das Wasser im Becken stehen blieb.
Kosmetikprodukte waren bis auf Ohrenstäbchen und Pads soweit vollständig vorhanden, angebrochene Tuben wurden im Bad belassen und durch neue ergänzt.
Bewertung: Für ein Doppelzimmer wäre das Bad gut gewesen (diese sind auch weitgehend identisch), für eine so teure Suite doch schon etwas mickrig. Trotzdem war bis auf die Dusche soweit alles vorhanden, so dass man dem Planer ein Kompliment machen kann. Schockiert hat mich die Toilettenbrille, erfreut das hochwertige Material.
Note: Noch befriedigend

Frühstück
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Das Frühstück wurde in einem extra hierfür hergerichteten Raum (Restaurant Cleopatra) gereicht, von dem aus man einen netten Blick auf den Messeplatz hatte. Der Raum war durchaus edel eingerichtet, mit bequemen Stühlen und gut dimensionierten Tischen.
Das Frühstück selbst bestand aus mehreren Brot-, Käse- und Wurstsorten, Rührei, Speck, Würstchen, Rösti, Reisgericht und Pfannkuchen. Daneben gab es natürlich die üblichen Cerealien, Müsli, Eier, süße Teilchen, Joghurt und frisches Obst. Als Fisch gab es nur Lachs.
Zu trinken konnte man natürlich das übliche bestellen (sehr guter Kakao) und Säfte (Tomate, Multivitamin, Apfel und frisch gepresster Orangensaft) vom Buffet holen.
Über das Angebot hinaus, konnte man noch weitere Speisen bestellen, wir haben Waffeln probiert (nett garniert und sehr schmackhaft).
Der Service war übrigens recht aufmerksam und räumte die gebrauchten Teller schnell ab. Nach neuem Besteck musste man leider fragen.
Das Frühstück kostet übrigens 25 ChF pro Person.
Bewertung: Die Qualität der Speisen war durchweg gut, die Auswahl jedoch für ein Hotel dieser Klasse nicht bombastisch. Vor allen Dingen gab es nur eine Fischsorte und je 4 Wurst- und Käsesorten waren auch nicht gerade der Weisheit letzter Schluss. Trotzdem ein eher erfreuliches Erlebnis.
Note: Noch gut

Restaurants
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Das Hotel verfügt über ein Restaurant (recht hohe, aber in der Schweiz noch angemessene Preise - mediterrane Küche) und die Eingangs beschriebene Bar. Wir haben beide nicht besucht, so dass ich hierzu nichts sagen kann.

Wellness
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Wie alle Hotels der Raffles-Kette (wozu auch Swissotel gehört) verfügt auch Basel über einen Amrita-Spa. Beim Betreten des Spas im Untergeschoss steht man gleich an einer Bar, neben der auch schon der Pool liegt. Dieser ist zwar schön groß, ordentlich temperiert, doch leider ziemlich flach (ich denke maximal 1,30 Tiefe), so dass ich mit meiner Größe kaum schwimmen konnte.
Neben dem Pool befanden sich ausreichend gepflegte Liegen, Handtücher waren zur Genüge vorhanden.
Durch die Umkleidekabinen (mit Schließfächern, 2 Duschen und Toilette) kam man in den hinteren Teil des Spas, wo sich neben eine Dampfbad die Sauna, 2 weitere Duschen und ein Tauchbecken befand. Es gab übrigens auch noch einen Fitnessraum mit den üblichen Geräten.
Bewertung: Alles war sehr gepflegt und im Grunde auch gut. Schade war lediglich, dass ein Whirlpool fehlte und das Becken so flach war.
Note: Befriedigend

Service
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Der Service im Hotel war durchweg freundlich, unsere Anfragen wurden durch den Concierge schnell und kompetent beantwortet. Für die Klasse war das gesamte Serviceangebot in Ordnung. Ein Schuhputzservice existierte auch, jedoch musste man dafür extra die Hausdame anrufen.
Der Park- und Gepäckservice funktionierte einwandfrei.
Bewertung: Sowohl im Umfang, als auch in der Qualität einem 5-Sterne Hotel angemessen.
Note: Gut

Housekeeping
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Das Zimmer befand sich bei unserer Ankunft in einem blitzsauberen Zustand, was sich über den gesamten Aufenthalt fortsetzte. Während des abendlichen Tourning-Down-Service wurde eine Minitoplerone auf jedem Kopfkissen hinterlassen. Die Mülleimer wurden geleert und die verbrauchten Kaffeepads aufgefüllt.
Etwas schade war lediglich, dass der defekte Waschbeckenabfluss zwar bemerkt (das Wasser war raus), aber nichts zur Abhilfe unternommen wurde.
Bewertung: Hier wurde wirklich ausgezeichnet geputzt, so dass Wohlfühlatmosphäre aufkam. Einziger Wehrmutstropfen war das Waschbecken. Trotzdem halte ich Höchstnoten für gerechtfertigt.
Note: Noch sehr gut

Check Out
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Der Check out verlief schnell und professionell, das Gepäck wurde aus dem Zimmer abgeholt und zügig in das anschließend vorgefahrene Auto verpackt. Die Rechnung war korrekt und es wurde nachgefragt, wie einem der Aufenthalt gefallen habe.
Bewertung: Professionell und erwartungsgemäß gut.
Note: Gut

Gesamtbewertung
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Der Aufenthalt im Swissotel Basel war ein erfreuliches Erlebnis, bei dem man sich rundum wohl fühlen konnte. Gravierend Schwächen habe ich nicht entdeckt, lediglich das Bad hätte ich mir in einer Suite dieser Preisklasse größer vorgestellt.
Dass ich das Hotel empfehle, brauche ich wohl kaum zu erklären.
Gesamtnote: Gut - 4 Sterne

Bilder

für Swissôtel Basel
Wohnbereich mit Arbeitsplatz
von offerendum offerendum

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Kommentare

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  • celles 26.02.2012 22:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    swissotel Zürich, einmal und nie wieder swissotel

  • Jollynchen 16.01.2012 13:36
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • s.st1 11.09.2011 16:04
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • maus1980 29.05.2011 18:45
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Die-Xanadu 01.05.2011 19:26
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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