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Erfahrungsbericht

für Sunrise Taro Beach, Fuerteventura
4 Sterne Ab auf die Sonneninsel Bericht mit Bildern
178 von 178 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro direkte Strandlage, tolle Umgebung, nettes Personal, gutes Essen

Kontra evtl. Sauberkeit, recht kleiner Pool

Der Autor

Butterblume2002 Seit 16 Feb 2006

Lese 1:1 gegen und bin mit neuen Berichten im Gepäck aus dem Urlaub zurück! Lesungen werden... mehr

43 Mitglieder vertrauen mir

Sooooooooooo ihr lieben Ciaoaner und andere Leser - heut gibt es nun endlich meinen Hotelbericht über das

+++ Sunrise Taro Beach +++

in

+++ Costa Calma +++

auf

+++ Fuerteventura +++

in welchem ich im Mai diesen Jahres eine Woche Urlaub verbracht habe.

Zur besseren Übersicht meine Gliederung:

1. +++ RUNDUMBLICK - ALLES WICHTIGE AUF EINEN BLICK +++
2. +++ DER EMPFANG +++
3. +++ DIE UMGEBUNG +++
4. +++ DIE ZIMMER +++
5. +++ HYGIENE +++
6. +++ DAS ESSEN +++
7. +++ DAS PERSONAL +++
8. +++ DER POOL +++
9. +++ DIE FREIZEITANGEBOTE +++
10. +++ MEIN FAZIT +++

Und nun geht's auf ins sonnige Costa Calma - kommt mit und fühlt die Sonne auf eurer Haut! :-)


1. +++ RUNDUMBLICK - ALLES WICHTIGE AUF EINEN BLICK +++

Costa Calma befindet sich im Südosten der Insel Fuerteventura. An der große Bucht mit etwa einer Länge von 1,5 Kilometern befindet sich auf einem Hang gelegen, das Hotel Sunrise Taro Beach. Das Hotel ist relativ ruhig gelegen, zwar noch von weiteren Hotels umgeben, befindet sich aber nicht in einer Touristenhochburg. In südlicher Richtung geht es etwa 20 km am weißen feinsandigen Strand entlang bis nach Morro Jable. In nördlicher Richtung ist der Strand auf den größten Teilen von schwarzen Felsen gesäumt, die eine Strandwanderung eher erschwerlich machen

Das Hotel gehört mit seinen 293 Zimmern sicherlich zu einer der größeren seiner Gattung, erschlägt einen durch die Weitläufigkeit und "geschwungene" Bauweise, also mehrere separate nicht aneinanderhängende Wohnkomplexe, aber nicht. Ich zumindest habe ich mich eher wie in einem kleineren Hotel gefühlt. Das Sunrise Taro Beach verfügt selbstverständlich über Empfangshalle mit großer Rezeption, einer Internetecke mit zwei Computern, einem großen Restaurant und dem Barsalon. Daneben bietet der Außenbereich weitere Bars in der Nähe des Swimmingpools (1 großer und 1 kleiner für die Kinder), Sonnenterrassen mit Liegen und Sonnenschirmen und einem Spielplatz mit "Clubhaus".

In der spanischen Kategorie hat das Sunrise Taro Beach 3 Sterne.

Das sollte als Rundumblick reichen.

2. +++ DER EMPFANG +++

Nachdem wir nach etwa insgesamt sechsstündiger Reise vom Bus in die Empfangshalle des Hotels fielen, wurden wir sehr freundlich begrüßt. Die Damen am Empfang sprachen alle erstaunlich perfekt deutsch und haben sich viel Zeit für uns Neuankömmlinge genommen und uns alles auf die Schnelle erklärt, ohne das wir das Gefühl hatten überrumpelt zu werden. Um den weitläufigen Hotelkomplex zu verstehen und sich zurechtzufinden (womit eher ich und weniger mein Freund Probleme hatten) haben wir einen kleinen Plan und die nötigsten Infos bekommen.

Die Empfangshalle bietet viele Sitzmöglichkeiten und macht einen sehr gemütlichen Eindruck. Hier hat man auch die "Reiseleiterecke" gefunden, in der man Infos über die Abreisetermine und vieles mehr finden konnte. Abends war es auf den Couchen immer etwas luftig und kühl wenn die Türen offenstanden, aber das ist nicht besonders unangenehm aufgefallen.

Der Empfang war durchgehend besetzt und man hatte immer einen Ansprechpartner vor Ort.


3. +++ DIE UMGEBUNG +++

Wie schon erwähnt liegt das Hotel oberhalb des langen Sandstrandes. Um zum Strand zu gelangen, muss man einen leichten Hang hinunterlaufen. Die direkte Strandlage könnte nicht besser sein. Das Hotel bietet eine Vielzahl an Zimmern mit Meerblick. In einem von diesem sind wir glücklicherweise untergekommen. Der Blick nach links von der Terasse zeigte also Strand und Felsen, der Blick nach rechts Strand und einen großen Berg in facettenreichem Braun.

Im Ort findet man sehr nahe des Hotel ein kleines gemütliches Einkaufszentrum mit Bars, Restaurant, einem Supermarkt und einzelnen Souveniergeschäften. Um das kleine Einkaufszentrum zu erreichen muss man nur wenige Schritte über eine Straße laufen.

Unweit des Hotels findet man ein weiteres Einkaufszentrum, welches man durch einen schön angelegten Palmenwald erreichen kann, und einige Bars und Restaurants in denen abends wohl auch heiß gefeiert worden ist. Das hört sich nun fast schon wieder nach Touristenhochburg an, aber man hat von dem abendlichen Leben kaum etwas mitbekommen.

Alles in einem ist die Umgebung des Taro Sunrise Beach eher ruhig, wenn man aber mal "raus" will und neben dem Hotel noch ein andere Möglichkeit braucht um etwas trinken zu gehen - kein Problem!


4. +++ DIE ZIMMER +++

Unser Zimmer war mit freundlichen warmen Farben eingerichtet. Wir waren im Erdgeschoss untergebracht und konnten die Vorzüge einer Terrasse mit Meerblick genießen. Besser hätte es nicht sein können! Möglich sind ebenso Zimmer mit Balkon oder die Einzelzimmer auch ohne Terrasse oder Balkon.

Weiterhin war das kleine Zimmer mit einem Telefon, einem Mietsafe, Kühlschrank und Sat.-TV ausgestattet. Den Safe haben wir gleich am ersten Tag in Beschlag genommen. In dieser Hinsicht waren wir doch etwas ängstlich. Der Safe war sehr einfach zu bedienen und im großen Kleiderschrank eingebaut. Wir haben für eine Woche etwa 20 € bezahlt.

Der große braune Kleiderschrank hat mehr als genügend Platz geboten, um seine Klamotten unterzubringen. Das war quasi ein begehbarer Kleiderschrank und hat mir durchaus gut gefallen.

Das Bad war mit einer Badewanne und einem kleinen Föhn ausgestattet. Natürlich wurden auch Badehaube, Seife, Kamm und auch ein kleines Nähset zur Verfügung gestellt.

Ansonsten hatte man recht viel Platz auch außerhalb des Bettes Sitzmöglichkeiten zu finden. Auf der rechten Seite neben der Terrassentür stand ein kleiner Tisch mit Informationsmaterial Stühlen und der Fernseher war auf einem großen Tisch untergebracht, auf welchem man bequem Ansichtskarten beschreiben konnte.

Zu bemängeln wäre eventuell, dass die Zimmer sehr hellhörig sind. Wenn also über uns jemand die Toilette benutzte, sich duschte, fluchte oder die lieben Kinder ein bisschen Theater machten - man war live dabei! Umso schöner war dann aber wieder, dass man trotz geschlossener Terrassentür (ein Fenster zum öffnen gab es nämlich nicht) das Meeresrauschen hören konnte. Traumhaft schön!


5. +++ HYGIENE +++

Ein etwas schwieriges Thema für uns Deutschen ist in spanischen Regionen meist die Sauberkeit. Bei unserer Ankunft im Hotelzimmer fielen uns relativ schnell ein paar kleine Ameisen an der einen Seite zur Terrassentür hin und eine Mini-Kakerlake in der Badewanne auf. Das meldeten wir bei unserem Rundgang dann gleich bei der Rezeption. Kaum gesagt begegnete uns bei der Rückkehr eine resolute spanische Putzfee, die in ihrer zarten Hand eine riesige Flasche Insektenvernichtungsmittel bereit hielt. Wild gestikulierend mit fragenden Blick stürzte sie dann los und setzte ihre Waffe ein. Nun - normalerweise ist ein mit insektenvernichtungsmittelnbesprühtes Zimmer in den nächsten Stunden nicht zu betreten, hier wurde das offensichtlich nicht so streng genommen.

Nach diesem offensiven Angriff war es dann auch geschehen um die Insekten. Eine einzelne Kakerlake gelangte im Laufe der Woche doch noch einmal in unser Zimmer, aber das empfanden wir nicht als sehr störend. Spinnen hätten mich deutlich mehr aus der Fassung gebracht.

Die Reinigung der Zimmer entsprach nicht unbedingt dem deutschen Standart, war aber befriedigend. Soll heißen - wenn am Morgen meine Haare auf dem Fußboden im Bad lagen, waren sie auch abends nach der Reinigung noch dort zu finden. Grundsätzlich war das Zimmer aber dennoch sauber.

Jeden Tag wurden wir mit einer neuen Überraschung beglückt. Das Schlafzeug war zu Figuren geformt, die Decke als Palme verdreht und jeden Tag gab es frische Blumen (Hibiscusblüten) aufs Zimmer, mal auf dem Bett, auf dem Tisch und mal auch in im Waschbecken des Bades. Die Dekoration war wirklich sehr liebevoll und hat die übersehenen Haare wieder ausgeglichen.

Im gespamten Hotelkomplex gab es einige für alle Hotelgäste zugängliche Toiletten. Diese haben wir immer als extrem sauber empfunden - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Toiletten dufteten immer sehr angenehm nach Zimt. Die Toiletten waren fast schöner als im eigenen Zimmer.

Auch die Sauberkeit im und außerhalb des Pools ließ nicht zu wünschen übrig. Ich konnte absolut keinen Mangel feststellen.


6. +++ DAS ESSEN +++

Vor dem Essen auf Fuerteventura und anderen kanarischen Inseln sind wir hinreichend von Bekannten und auch Erfahrungsberichten gewarnt worden. Wir erwarteten also das Schlimmste, was sich allerdings so gar nicht bestätigte.

Man hatte die Möglichkeit Halbpension und All inclusive zu wählen. Da der Preisunterschiede sehr gering war wählten wir All inclusive. Dies bedeutete tatsächlich, wenn man es in Anspruch genommen hätte, Essen und Trinken rund um die Uhr. Abhängig war man nur von den verschiedenen Örtlichkeiten.

Das Frühstück blieb immer relativ gleich. Mehrere Brot- und Brötchensorten, Ei, Speck, Würstchen, Pancakes, diverses Obst, Wurst, Fleisch, Marmelade, diverse Aufstriche und Kaffeemaschinen die keinen Wunsch offen ließen. Zumindest was die Vielfalt anging. Der Geschmack der Milch war äußerst eigenartig und gewöhnungsbedürftig und auch die Säfte schmecken dort immer etwas anders als hier. Ansonsten kann ich über das Frühstück nur gutes sagen - ich habe nichts vermisst.

Das Mittag und die ganzen Zwischensnacks haben wir nur sehr selten wahrgenommen. Hier haben wir aber auch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Zwischenmahlzeiten waren eben nicht sehr liebevoll garniert und serviert, sondern hatten eher was von Kantinenessen, aber was soll man an Hotdogs und Eis aus der Pappdose schon liebevoll garnieren. Aber wie gesagt, haben wir uns hiervon ferngehalten. Als die gesamte Poolbevölkerung dann auf die Hotdogs zustürzt kam und die Menschen tatsächlich noch Essen als Wegzehrung aus dem Hotel schummelten war uns etwas schlecht und wir beschlossen, an solchen Zwischenmahlzeiten nicht mehr teilzunehmen, weder aktiv noch passiv.

Das Abendessen wurde immer in zwei "Schichten" eingeteilt. Essen um 18 Uhr und um 20 Uhr. So konnte man die vielen Gäste in dem Restaurant unterbringen und es war weniger chaotisch. Essen gab es in Buffetform und jeden Tag gab es ein anderes Motto. Italien, USA, Spanien… Unschwer zu erraten, gab es dann eben landestypische Gerichte mit der dazu passenden Dekoration. Es fehlte nie an reichlich Salat und frischen Obst. Wer sich hier noch über zu wenig Auswahl beschwerte, bei dem wusste ich nicht, was er sonst gewöhnt war. Mehrere verschiedene Arten von Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, zum Teil vom Koch direkt vor den Augen der Gästen zubereitet. Die Speisen waren immer ausgeschildert, so dass man sich auf keine Überraschungen gefasst machen musste.

Auch das Nachtischbuffet war das reine Paradies für kleine Schleckermäulchen, Eis mit verschiedensten Saucen, Streuseln, Pudding und kleine Küchlein.

Kurzum: das hier war kein Diätprogramm sondern jeden Tag ein neues Fest. Es war für jeden immer etwas dabei was glücklich machen konnte.


7. +++ DAS PERSONAL +++

Zum gesamten Personal kann ich nur sagen, dass alle sehr zuvorkommend, offen und höflich waren. Wir haben uns immer wohl gefühlt und hatten immer einen Ansprechpartner.

Besonders herausragend war das Personal im Restaurant. Die Schnelligkeit mit der Wünsche des Gastes zufriedengestellt worden sind, wie schnell die Teller abgeräumt und die Tische wieder neu eingedeckt wurden und wie leise und unauffällig alles von statten ging war faszinierend.

Das waren wahre Küchenprofis, trotz des Stresses immer ein Lächeln auf den Lippen und zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Hier gibt es auch gar nichts weiter zu schreiben - für das Personal volle Punktzahl!


8. +++ DER POOL +++

Der Pool war deutlich kleiner als erwartet, was nicht schlimm war, da er fast immer leer war. Relativ schnell fanden wir den Grund hierfür - das Wasser im Pool war kälter als das Meerwasser und so badeten die meisten natürlich lieber gleich im azurblauen Wasser des Meeres. Grundsätzlich soll der Pool aber beheizbar gewesen sein. Für die kälteren Monate sicherlich sehr angenehm. In diesen Genuss kamen wir aber leider nicht.

Das Wasser war immer sauber und ich konnte auch keine Mängel wie offene Kabel oder offenliegende Schächte erkennen.

Schade war, dass die Poolliegentyrannen auch in diesem Hotel vorhanden waren. Kein Mensch war im gesamten Poolbereich zu sehen aber trotzdem alle Liegen mit den größten und schönsten Handtüchern besetzt. Natürlich auch trotz entsprechender Bebilderung an allen erdenklichen Stellen dies nicht zu tun. Furchtbar. Für den Fall, dass jemand sein Handtuch vergaß auf der Liege abzuschmeißen, war es im Poolbereich sehr schön. Auch hier hatte man zum Teil Meerblick. Einfach herrlich.


9. +++ DIE FREIZEITANGEBOTE +++

Tagsüber und am Abend gab es zu verschiednen Zeiten 6x pro Woche Animation und Unterhaltungsprogramme. Es gab also Möglichkeiten wie Bogenschießen, Boule oder ähnliches. Mich hätte Dart am ehesten interessiert. Dazu kam es dann zeitlich aber leider doch nicht. Die Animationsprogramme fanden sehr unauffällig statt, man wurde als Poolbesucher also nicht genötigt an den Aktivitäten teilzunehmen und auch nicht durch die Lautstärke gestört.

Man konnte dann mit oder auch ohne Anleitung Tischtennis, Beach-Volleyball und Aerobic mitmachen.

Gegen Gebühr hatte man noch die Möglichkeit Minigolf und Billard zu spielen, Wassersport war am Strand natürlich auch möglich. Im Nachbarhotel Sunrise Monica Beach konnte man gegen Gebühr 4 Tennishartplätze, einen Fitnessraum sowie Sauna und Massage in Anspruch nehmen.

Wir waren in der einen Woche eher an Wandern und die Landschaft erkunden interessiert, deswegen kann ich über die Qualität der Freizeitgestaltungen nicht allzu viel sagen.

10. +++ MEIN FAZIT +++

Ich empfehle das Hotel auf jeden Fall weiter. Es hat einige gute Aspekte zu bieten: traumhafte Lage direkt am Strand, tolle Umgebung, viele Freizeitangebote und trotzdem ruhig gelegen. Einzige Negativpunkte könnten sein: Sauberkeitsstandart und kleiner Pool. Ansonsten vergeht die Zeit viel zu schnell und ich vergebe 4 sehr gute Sterne.

Soviel zu meinem letzten Urlaubsaufenthalt - ich hoffe ihr konntet euch ein bisschen in die Sonne denken und wünsche euch noch einen schönen Abend! Für Lesungen, Bewertungen und Kommentare danke ich euch jetzt schon.

Euer Butterblümchen

Bilder

für Sunrise Taro Beach, Fuerteventura
Ausblick Terrasse
mit diesem Blick sind wir jeden Morgen aufgewacht
von Butterblume2002 Butterblume2002
Ausblick Terrasse

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Kommentare

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  • jockel2001 28.06.2011 21:22
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • kleenerknuffi 07.05.2011 08:45
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    *******

  • Flubber59 02.05.2011 23:34
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ein sonniges BH für dich und LG

  • Die-Xanadu 23.04.2011 12:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • St_Moonlight 06.04.2011 03:26
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    ;)

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