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Tagesausflug nach Straßburg

5  30.08.2011 (02.09.2011)

Pro:
schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Kontra:
für mich gibt es kein Kontra

Empfehlenswert: Ja 

Sydneysider47

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jedes Jahr besuche ich einen Ort in Frankreich oder Luxemburg. Der Grund ist meine Liebe zur französischen Sprache (ich bin unter anderem fremdsprachliche Wirtschaftskorrespondentin von Beruf) und die Tatsache, dass ich meine Sprachkenntnisse immer wieder praktizieren möchte. Am 20.08.2011 fuhr ich mit dem Reisebus – wie auch schon 2010 und viele Male vorher - nach

Straßburg

In Straßburg war ich schon oft. Ich habe nicht genau nachgerechnet, aber es müssten wohl zehn Male sein. Ich habe Wochenenden mit meiner Mutter dort verbracht – aber auch alleine Tagesfahrten mit dem Bus unternommen. 2010 war ich mit meinem Mann in Straßburg. Jetzt, am 20.08.2011, war ich wieder alleine dort, weil mein Mann auf unseren schwerbehinderten Sohn Thomas aufpasste.

Name und Adresse des Busunternehmens, mit dem ich diese Tagesfahrt unternommen habe:

Reisebüro GROSS
Firma Friedrich Gross OHG
Weinsberger Straße 43
74072 Heilbronn
Telefon: 07131/15090
Fax: 07131/150955

Preis dieser Tagesfahrt:


22 Euro (in diesem Preis waren die Hin- und Rückreise mit dem Bus von Talheim (Landkreis Heilbronn) oder Heilbronn – Innenstadt - mit einem modernen Reisebus. Der Reisebus hatte WC an Bord.

Einige Informationen über Straßburg


Straßburg (französisch: Strasbourg) ist eine Stadt im Osten Frankreichs, in der Region Elsass (französisch: Alsace) mit 242.116 Einwohnern.
In Deutschland ist uns Straßburg ein Begriff als Sitz des Europarats, des Europaparlaments und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
Die Stadt liegt am Fluss Ill.
(Quelle: Wikipedia)

Folgende Sprachen spricht man in Straßburg

Da Straßburg in Frankreich liegt, spricht man dort selbstverständlich französisch. Ich verstehe und spreche gut bis sehr gut französisch – aber was machen Leute, die mit Französisch nichts „am Hut“ haben? Diese Leute kann ich vielleicht etwas beruhigen: in vielen Restaurants in der Innenstadt und auch im Gerberviertel (Petite France) sprechen auch einige Verkäufer und Kellner deutsch – zumindest so viel, damit sie die Touristen gut bedienen können.

Auch die elsässische Sprache gibt es. Die hat wohl germanische Wurzeln. So sehe ich auch mal ein Café-Schild, das mit „Kaffeestuebl“ beschriftet ist.

Ich habe noch niemanden in Straßburg gesehen, die/der elsässisch spricht. Die zweisprachigen Straßennamen zeugen aber davon, dass der elsässische Dialekt durchaus gepflegt wird. Einige Beispiele hierfür sind:

- Französisch: Rue du Savon
Elsässisch: Seifegässel
(auf Deutsch müsste die Straße „Seifenstraße“ heißen)

- Französisch: Rue de la Douane
- Elsässisch: Kaufbüsgass
- (auf Deutsch müsste die Straße: Zollstraße heißen)

Französisch: Rue de la Question
Elsässisch: Diemelgass
(auf Deutsch müsste die Straße „Straße der Frage“ heißen)

Französisch: Rue du vieux marché aux grains
Elsässisch: Alter Kornmärik
(auf Deutsch müsste die Straße „Straße des alten Kornmarkts“ heißen)

Wie ist der Reisebus nach Straßburg gefahren?


Der Bus fährt um 7.30 Uhr von Talheim (bei Heilbronn) ab. Einige Leute sind schon in Talheim eingestiegen, weitere Fahrgäste steigen in Heilbronn in der Karlstraße zu. Dort steigt auch ein Mitarbeiter der Firma GROSS in den Bus und sammelt das Fahrgeld ein. Einige Reisende wollen nach Colmar fahren – für sie ist der Fahrpreis höher.

Über eine Autobahn fahren wir an Sinsheim vorbei (während der Fahrt kann man auch einen Blick auf die SAP-Arena erhaschen) weiter nach Kehl und schließlich nach Straßburg. Von Heilbronn nach Straßburg fährt man ungefähr zwei Stunden. Wir sind kurz nach 10 Uhr am Place de l’Etoile (Sternenplatz). Hier dürfen Reisebusse bis zu 15 Minuten halten und Mitreisende aus- oder auch einsteigen lassen.

Ich spaziere durch das Stadtzentrum von Straßburg


Ich habe von 10 Uhr bis 18 Uhr Zeit, mir in Straßburg die Zeit zu vertreiben. Die Sonne scheint, es ist sehr warm (ca. 30 Grad Hitze).

Da
Bilder von Straßburg
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Das Haus Kammerzell und das Münster
ich mich im Stadtzentrum gut auskenne und außerdem ziemlich gut französisch spreche, gibt es für mich keine Probleme dort. Ich weiß genau, welche Sehenswürdigkeiten ich sehen will und welche Läden ich besuchen werde.

Eine gute Orientierungshilfe, um das Zentrum der Stadt zu finden, ist

das Münster

(französisch: la Cathédrale), dessen großer dunkler Turm weithin über der Stadt sichtbar ist.

Ich orientiere mich also an diesem Münsterturm und laufe am Place de l’Austerlitz (Austerlitzplatz) weiter in Richtung Zentrum, überquere nach dem Place du Corbeau (Rabenplatz) eine Brücke über den Fluss Ill. Der Ausblick auf die Stadt – sowohl in Richtung Münster, als auch vor allem rechts der Ill entlang ist wunderbar! Wer eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff die Ill entlang unternehmen will, sollte rechts entlang dem Fluss folgen und an einer der Anlegestellen eine Fahrkarte für eine Schifffahrt kaufen. Dort am Ufer der Ill fahren Ausflugsboote – und es gibt auch Erklärungen zur Stadt und zur Schifffahrt. Ich weiß nicht, ob diese Erklärungen auch in deutscher Sprache gemacht werden.

Vor einigen Jahren habe ich mit meiner Mutter eine solche Schifffahrt unternommen – und die Dame, die uns die Sehenswürdigkeiten Straßburgs nahebrachte, tat dies auch in deutscher Sprache.

Ich gehe die Rue de Vieux Marché aux Poissons (Straße des alten Fischmarkts) entlang und wundere mich, dass es heute einige Flohmärkte (marchés aux puces) in Straßburg gibt. In der Nähe des Place de Gutenberg (Gutenbergplatz) verkauft man alte Schallplatten, Kleidung und weitere Dinge – in der Nähe des Münsters gibt es Stände mit gebrauchten französischen Taschenbüchern zu relativ günstigen Preisen.

Place Gutenberg

Der Place Gutenberg (Gutenbergplatz – benannt nach dem Erfinder des Buchdrucks) zeichnet sich durch wunderschöne Gebäude sowie ein Karussell mit Holzpferden aus. Dieses Karussell gibt es schon dort, solange ich Straßburg kenne.

Ich laufe aber weiter gerade aus zum

Place Kleber

Der Place Kleber (Kleberplatz) wurde nicht nach Klebstoff benannt, sondern nach General Kleber, der in Straßburg geboren wurde. Von ihm gibt es auch ein Denkmal an diesem Platz.

Der Platz ist ohnehin schön groß und einfach sehr einladend. Es gibt viele Sitzgelegenheiten und auch ein Bassin, in dem es mehrere Springbrunnen gibt. An diesem 20.08. herrschen über 30 Grad Temperatur im Schatten, und einige Kinder nutzen die Gelegenheit, unter Aufsicht ihrer Mütter, Abkühlung in diesem Bassin zu suchen.

Für mich interessant am Place Kleber sind nicht nur der Platz an sich oder die Buchhandlung GALLIMARD, sondern auch das Kaufhaus MONOPRIX, dem ich immer einen Besuch abstatte. Im Erdgeschoss gibt es Kosmetikartikel – wie beispielsweise Cremes und Nagellack. Oben gibt es Zeitschriften und Bücher und Schreibwaren. Ich kaufe da meistens nichts und schaue da nur herum – denn in Frankreich sind doch die Preise für ALLES um einiges teuerer als in Deutschland.

Am Place Kleber gibt es auch einige Restaurants und Cafés, Tavernen oder auch Brasserien, die draußen Tische und Stühle haben. Lebensmittel kaufe ich grundsätzlich im Laden SIMPLY, das ist eine Filiale einer französischen Discounterkette – ich kaufe mir diesmal einen Trinkjoghurt und Mineralwasser. Beim Kauf von Mineralwasser ist darauf achten – wenn man kohlensäurehaltiges (also sprudelndes) Mineralwasser haben möchte: Hier muss „avec gaz“ (mit Kohlensäure) oder „eau gazeuse“ (kohlensäurehaltiges Wasser) auf der Flasche stehen, sonst bekommt man stilles Wasser.

Erwähnenswert sind auch noch einige Bäckereien und Imbisslokale. Es gibt elsässische Brezeln, für durchschnittlich 80 Cent pro Stück. Die Bäckereien, die solche Brezeln verkaufen, werben damit, dass Brezelteig von Hand in die Brezelform geschlungen wurde.
Toiletten

Auf dem Place Kleber findet man kostenlose Toiletten, die sauber sind, weil sie ständig gereinigt werden.

Das schätze ich ebenfalls sehr an Straßburg: die kostenlosen Toiletten! Eine weitere kostenlose Toilette gibt es in der Innenstadt noch hinter dem Münster in Richtung Rohanschloss – sowie an dem vorher erwähnten Place d’Etoile (Sternenplatz). Auch im Gerberviertel (Petite France) habe ich eine Toilette gesehen.

Behindertengerecht sind die Toiletten nicht immer. So muss man am Place Kleber und auch hinter dem Münster mindestens zehn Stufen nach unten steigen, wenn man auf die Toilette gehen will. Die Toilette am Place d’Etoile habe ich nur gesehen, aber nicht benutzt – kann also hier zur Behindertenfreundlichkeit keine Aussagen machen.

Die Toilette im Gerberviertel (Petite France) ist ebenerdig – man muss also keine Stufen steigen.

Aber – nun zurück zum Place Kleber. Hier und in der Nähe gibt es nämlich meine

Lieblingsbuchhandlungen in Straßburg

Eines sollte ich gleich vorab sagen: Wer plant, Romane in französischer Sprache zu lesen, der sollte das Passé Simple (historischer Imperfekt) beherrschen! Denn in 99,9 Prozent aller französischen Romane ist diese Zeit enthalten – die nicht zur gesprochenen Sprache zählt, auch im geschäftlichen Umgang mit Kunden nie verwendet wird. Aber eben in Romanen.

Da man in Deutschland, wenn man Französisch auf der Realschule oder dem Gymnasium lernt, das Passé Simple erst gegen Ende der Grammatik behandelt (ich weiß das, weil ich Nachhilfeschüler für Französisch habe), sollte man also mindestens vier bis fünf Jahre Französisch gelernt haben, um sich an einen Roman in französischer Sprache zu wagen.

Meine Lieblingsbuchhandlungen in Straßburg sind:

- Librairie Kleber (Buchhandlung Kleber):
Betritt man diese große Buchhandlung, fällt gleich der Wachmann auf. Bitte nicht erschrecken: in Frankreich gibt es am Eingang größerer Geschäfte immer einen Wachmann! Das kenne ich von Paris auch – und auch von meinen Besuchen in China. Solche Wachleute sollen Ladendiebe abschrecken – oder sie fangen.

Die Buchhandlung ist groß mit einer Riesenauswahl an Lesestoff. Die Bestseller, die es in Deutschland gibt, gibt es in Frankreich auch in französischer Sprache. Aber die Franzosen haben und pflegen auch ihre eigenen großen Autorinnen und Autoren – so beispielsweise Amélie Nothomb und Anna Gavalda, aber auch Fréderic Beigbeder und Marc Levy oder auch Guillaume Musso.

In Frankreich sind die Bücher noch teurer als in Deutschland. Es gibt viele Bücher als Paperback mit großer Schrift – und die kosten so ab 16 Euro aufwärts.

Wer aber der französischen Sprache gut mächtig ist, der kann sich so manches Buch, das in Deutschland bisher nur als Hardcoverausgabe zu haben ist, im französischen Original als Taschenbuch holen – zu einem recht akzeptablen Preis (von durchschnittlich 5 bis 9 Euro pro Buch). Das mache ich immer wieder.

- Librairie (Buchhandlung) im Virgin Store (in der obersten Etage)

Der Virgin Store ist eine internationale Ladenkette mit CDs, DVDs, Büromaterial und Büchern, die ich nicht nur aus Straßburg kenne – sondern auch aus Paris, London, Sydney. In Straßburg ist der „Virgin Store“ schon immer, seitdem ich dorthin komme, neben dem großen Lafayette-Kaufhaus, gleich links am Ende des Place Kleber.

- Librairie Gallimard (Buchhandlung Gallimard)

Der Vollständigkeit sollte ich auch diese Buchhandlung erwähnen, die auch am Place Kleber ist. Hier findet man vorwiegend englischsprachige Bücher, eine relativ große Auswahl. Und hier habe ich auch keinen Wachmann am Ladeneingang gesehen.

Natürlich habe ich diesen Buchhandlungen auch am 20.08.2011 einen Besuch abgestattet. Gekauft habe ich allerdings diesmal nur in der Librairie Kleber Bücher – und bin gerade dabei, ein französisches Buch nach dem anderen zu lesen.

Am 20.08.2011 gehe ich vom Place Kleber aus erst mal weiter nach rechts zum Place Broglie (Broglieplatz) – dann weiter geradeaus, über die Ill, zum Place de la République. Hier finde ich links ein großes
Einkaufszentrum,

Mit einem C & A-Laden drin, mit Schuhgeschäften, Modegeschäften, Eiscafés, Restaurants und weiteren Geschäften. Das ist mein Tipp für Regentage: Zum Einkaufszentrum am Place de la République gehen, da ist alles überdacht und man kann dort stundenlang shoppen.

Da das Wetter aber toll ist, will ich wieder raus an die frische Luft, laufe den Weg zurück zum Place Broglie, zum Place Kleber und dann endlich zum Münster. Das Münster heißt auf Französisch „Cathédrale“, der Münsterplatz heißt „Place de la Cathédrale“. Wie gesagt: einfach dem großen Turm des Münsters folgen, es ist ein sehr guter Orientierungspunkt in Straßburg.

Die Gegend rund ums Münster ist übrigens Fußgängerzone – wobei ich im Zentrum sowieso ganz wenig Autos herumfahren sehe. Immer wieder fährt ein Auto der „Police Municipale“ (Stadtpolizei) durch das Zentrum.

Am Münsterplatz und in diversen Seitenstraßen gibt es etliche Souvenirläden – die sind schon immer da, seitdem ich Straßburg kenne. Erwähnenswert am Münsterplatz sind die vielen Fachwerkhäuser – das schönste heißt „Kammerzellhaus“ - oder auf Französisch
Maison de Kammerzell.

Die Fassade ist hier aus dunklem Holz, reich verziert.

Besichtigung des Straßburger Münsters

Das Straßburger Münster ist sehr imposant, riesig. Am Samstag kann man es ab 11 Uhr besichtigen, der Eintritt ist kostenlos.

Dunkel ist es im Münster, als ich mich darin aufhalte, tolle Kirchenfenster, viele Leute spazieren herum. Im Münster ist es schön kühl, etwas, das ich bei 30 Grad im Schatten sehr schätze.

Ich halte mich ungefähr 10 Minuten im Münster auf und laufe dann über den Münsterplatz und an der Postzentrale vorbei die enge Straße (ich weiß nicht, wie die Straße heißt. Da habe ich drei Stadtpläne über Straßburg und auf keinem ist diese Straßen vermerkt) entlang, an der sich Souvenirgeschäft an Souvenirgeschäft reihen. Weiter unten sehe ich einige Restaurants – gerade in der Gegend rund ums Münster gibt es auch viele Flammkuchenrestaurants. Diese gibt es übrigens auch im Gerberviertel – auch Petite France genannt -, das ich jetzt ansteuern wollte. Ich habe in diesen Restaurants nicht gegessen, weiß aber, dass sich die Preise für Gerichte ab 8,50 Euro betragen.
Petite France

Diesen Stadtteil Straßburgs findet man, wenn man unterhalb des Münsters die Ill überquert und rechts in Richtung „Hôpital civil“ (Krankenhaus) geht. Ungefähr nach zehn Minuten Fußweg (wenn man so schnell läuft wie ich) die Ill entlang führt rechts eine Brücke zum historischen Stadtteil „Petite France“ – auf Deutsch auch „Gerberviertel“ genannt. Hier wohnte vor 300 Jahren noch die „Zunft der Gerber“ – also Leute, die ihren Lebensunterhalt damit verdienten, Tierfelle zu verarbeiten.

Das Viertel „Petite France“ ist gekennzeichnet durch viele enge Gassen mit Fachwerkhäusern – und durch viele Kanäle. Hier kann man etliche Fotos schießen.

Und hier ist auch wirklich viel los! Touristenströme bevölkern die engen Gassen und die Restaurants (auch hier kann man unter anderem Flammkuchen essen). Es gibt viele Souvenirläden mit Postkarten, Geschirrtüchern und Platzsets mit elsässischen Motiven. Und ich höre Straßenmusikanten singen und spielen.

Ich kann zurückgehen in die Innenstadt am anderen Ufer der Ill entlang – am anderen Ufer wie das, das ich für den Hinweg genommen habe. Oder ich laufe am Place Benjamin Zix (deutsch: Benjamin-Zix-Platz, elsässisch: Zixplätzel) die Rue du Fosse des Tanneurs (deutsch: Gerbergrabenstraße, elsässisch: Gerwergrawe) nach oben und befinde mich in einer sehr netten Einkaufsstraße, der Grand Rue (deutsch: Große Straße, elsässisch: Langstross. Dort fährt kein Auto, Laden an Laden reiht sich aneinander, und es macht Spaß, die Straße entlang zu bummeln. Am einen Ende der Straße sieht man eine Kirche – am anderen Ende führt die Grand Rue zum Place de Gutenberg – und also wieder in die Nähe des Münsters.

Ich habe jetzt auch nicht mehr viel Zeit – noch eine öffentliche Toilette aufsuchen, dann geht es in Richtung Busabfahrtsplatz – also zum Place de l’Etoile.

Klar hätte ich noch die Ill entlanglaufen können – entgegengesetzt vom Stadtviertel Petite France, hier kommt man dann zur Universität von Straßburg, auch eine hübsche Gegend mit einigen Grünanlagen mit Bänken und schönen alten Häusern.

Zur Orangerie und dem großen Park sowie zum sogenannten „europäischen Viertel“ mit Europaparlament, Europapalast und dem Palast für Menschenrechte ist es zu weit zum Laufen, da sollte man den Bus nehmen. Die Busfahrer sprechen vorwiegend französisch, und als ich mit meiner Mutter mal an den genannten Punkten/Bauwerken war (1995 und 1996), konnte man die Busfahrkarten noch in den Tabakläden in Straßburg kaufen. Ob das heute noch der Fall ist, weiß ich nicht.

Einige Busse sehe ich am 20.08.2011 – sie fahren beispielsweise zum Gare Centrale (Hauptbahnhof). Ansonsten gibt es eine Stadtbahn in Straßburg. Aber ich habe keine Zeit, irgendwohin mit dieser Bahn zu fahren, habe das aber schon vor einigen Jahren gemacht.

Um 18 Uhr fährt der Bus der Firma GROSS wieder nach Heilbronn und Talheim bei Heilbronn, von wo aus mich mein Mann abholt. Gegen 20.30 Uhr bin ich zu Hause.

Mein Fazit

Straßburg ist eine für mich sehenswerte Stadt, die ich schon einige Male besucht habe – und die ich garantiert wieder besuchen werde. Von mir bekommt die Stadt 5 Sterne und eine Empfehlung.

Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
masterlanguages

masterlanguages

10.09.2014 21:54

Wäsche für Straßburg. LG

Zilina

Zilina

12.08.2014 16:34

Da war ich auch schon ein paar Mal. Wunderschön. BH + LG Zilina

meerline77

meerline77

29.10.2012 11:17

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