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Pro turm, Bauarchitektur, Sehnswerte Ausstattung
Kontra nichts gefunden
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Mit diesem Bericht möchte ich die Frage von Pinkbubbles beantworten. Sie fragte in ihrem Kommentar Zum Bericht der Kunst- und Wunderkammer der Burg Trausnitz ob ich auch die Martinskirche und die Residenz in Landshut besucht habe. Sie hätte mir da etwas eher bescheid geben sollen. Ich war ja das erstemal in Landshut. Die Residenz habe ich leider verpasst. Aber die Martinskirche, wer die Fotos zur Burg genau betrachtet hat sie diese Kirche ja schon, die habe ich mir nicht entgehen lassen. Hier mein Bericht über die St. Martinskirche von Landshut.
Im Jahre 1204 begann der Herzog Ludwig der Kehlheimer die Burg und die Stadt Landshut zu bauen. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die Vorgängerkirche die sich an diesem Platz befand.. Recht eindrucksvolle Reste dieser romanischen Kirche wurden bei den letzten Sanierungsarbeiten gefunden. Etwas 100 Jahre später wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen das war im Jahre 1389. Entgültig wurde sie erst im Jahre 1500 fertig gestellt. Bei der Größe st es auch kein wunder das es so lang dauerte.
Im Jahre 1424 wurde der Hochaltar errichtet und 12 Jahre später der Grundstein für den Turm gelegt. Der Turm ist der höchste Backsteinturm der Welt. Er hat eine Höhe von 130,6Meter. Der Turm wurde einer Sage nach so hoch gebaut damit man von ihm aus den Herren in der Burg auf den Teller schauen konnte. Ich war nicht oben auf dem Turm, aber das es möglich ist glaube ich nicht so recht.
1495 wurde das Chorbogenkreuz fertiggestellt und im Jahre 1500 der Turm. Somit war die Kirche erst einmal fertig.
Im Jahre 1596 begann dann eine Transferierung des Kastulus-Stiftes von Moosburg in die Martinskirche Landshut. Und im Jahre 1803 zur Zeit der Säkularisierung aufgehoben und das Kirchenvermögen verstreut.
Im Jahre 11660 bis nach 1700 begann ein umbau der Kirche St. Martin zu einer Barocken Einrichtung.
Ab dem Jahre 1832 erfolgte in der Kirche eine Regotisierung die Barocke Einrichtung wurde entfernt und die frühere gotische Einrichtung und Arichtektur wieder freigelegt.
1937 wurde in der Kirche der Kanonikerstift wieder gegründet
. Im Krieg wurde die Kirche kaum zerstört, eigentlich soviel ich weiß wurden nur die Kirchenfenster erneuert, das geschah ab dem Jahre 1946. Um 1950 wurde die Neugotische Einrichtung teilweise entfernt und ab dem Jahre 1952 bis heute erfolgt an und in der Kirche eine umfassende Restaurierung. Dabei wurden auch Teile der Vorgängerkirche gefunden. Im Jahre 2001 wurde die Kirche Päpstliche „Basilica minor“
Kurz möchte ich euch etwas über den Kirchenpatron berichten den Hl. St. Martin. Er wurde im Jahre 316 als Sohn eines Römischen Tribuns im heutigen Ungarn geboren. Mit 115 ging er zur Armee. Er wurde nach Frankreich versetzt und dort soll folgende Geschichte geschehen sein. Er wurde im Winter in Amiens von einem Bettler angesprochen der unter der großen Kälte litt. Mit seinem Schwert teilte Martin seinen Mantel und gab eine Hälfte den frierenden Bettler. Martin verließ die Armee und ließ sich mit 18 Jahren taufen. Später gründete er das erste Kloster im Abendland. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof von Tours gewählt , er gründete mehrere Klöster und erwies sich als sehr großer Seelsorger. Auf einer Visitationsreise verstarb er am 8 November und wurde am 11 November in Tours bestattet. Ein Teil seiner Legende, die Mantelteilung ist auf dem Bildfries des Hochaltars in Landshut zu sehen.
· Innenlänge des Hauptschiffs (mit Chor): 92 m
· Innenbreite des Langhauses (mit Einsatzkapellen): 28,65 m
· Lichte Innenhöhe der Schiffe: 28,80 m
· Turmhöhe: 130,6 m
· Bebaute Fläche: 2.668 m²
als erstes beschaue ich mir diese Kirche von außen, im Ganzen sie zu Fotografieren ist kaum möglich. So groß so gewaltig ist sie. Die Kirche ist nach dem um Landshut vorherrschenden Baumaterial ein Ziegelbau. Nur einige wenige Teile sind aus Sandstein oder Kalkstein. Die Ausmaße dieser Kirche und die Raumwirkung lasen sie zu einem der bedeutenden Sakralbauten Süddeutschlands zählen. Auch die Gewagte Statik, die ja auch erfolgreich war beweißt eine recht kühne Bauleistung der Gotik.
Das Mauerwerk aus Ziegel, ergänzt von einzelnen Teilen aus Naturstein. Die Kirche hat insgesamt 6 Geschosse . unter dem Dach umläuft ein aufgemalter Fries die gesamte Kirche. Es wäre der typisch für Landshut geltende Fries. Im unteren Teil wird das große Kirchenschiff umschlossen von Portalen und einen Kranz von Kapellen. Schlanke Streben , genau wie die hohen Fenster weisen Himmelwärts. An dem Chor lehnt sich die Sakristei an und diese wird durch zwei Barocke Kapellen erweitert. An den Wänden sehe ich zahlreiche Epitaphien, weitere wären 1977 in die Allerseelen Kapelle gebracht wurden.
Mehrere Eingänge hat diese Kirche das Hauptportal befindet sich zwischen den mächtigen Strebepfeilern des Turmes und öffnet sich zur Straße hin. Für mich blieb es verschlossen. Anschauen konnte ich es natürlich. Der Ziergiebel ist mit einer Kreuzblume bekrönt, ich sehe dort ein Bild wo Veronika dem Beschauer also mir das Schweißtuch Christi präsentiert. Dahinter befindet sich eine Galerie, sie ist vom Turm aus zu begehen. Dort stehen Statuen, ich sehe die vier großen Propheten, und weitere 7 Figuren aus gebrannten Ton. , es sind figureren von Evangelisten und Kirchenlehrern. Ich sehe auch die Kirchenväter den Papst Gregor, Hieronymus und Augustinus.
Darunter die Türöffnung ist durch einen Mittelpfeiler getrennt, auf einer Engelskonsole steht dort dann die Figur des Kirchenpatrons des Hl. Martins.
Das nächste Portal ist das Brautportal, auch das ist mit einer Kreuzblume versehen. . An diesem jedoch ein reicher Figurenschmuck, Ich sehe den Hl. Matthäus und weitere Hl. Figuren. Es stehen auch als Tonfiguren die 12 Apostel dort, ich sehe die Mutter Gottes und Szenen von der Opferung Jesus und der Beschneidung Jesus.
Nun folgen weitere zahlreiche Epitaphien unter anderem von dem Maler der in der Landshuter Residenz einige Deckengemälde schuf, ebenfalls für seine Frau und seinen Sohn. . Hinter einem neugotischen Holzgitter sehe ich das Epitaph von Stephan Schleich zu Achdorf und Haarbach, daneben das sagenumwobene Wallfahrtsbild“ Christus in der Scham“ Dort fehlt das Lendentuch.. Daneben in die Mauer des Chorhauptes ist ein Sandsteinrelief mit dem Schweißtuch Christi und dem Baudatum 1392 eingelassen.Der Innenraum der Kirche ist eine recht große dreischiffige Lichtdurchflutete Halle. Die Länge des Innenraums beträgt 92m, die Breite 28,65m und die Höhe des Mittelschiffes 28,80m.
Das Mittelschiff setzt sic hin dem Altarraum fort das rechte endet am Chor und gibt dort einer Sakristei platz. Das Linke Mittelschiff mündet in die Magdalenen Kapelle.
Der Raum wird durch acht Pfeilerpaare geteilt, auch der Chorraum wird noch einmal in drei Teile geteilt, Begrenzt ist er durch einen Triumphbogen vom Langhaus. Ein gewaltiger Bau, ein Meisterwerk, es zeugt vom Können und dem Wagemut und einer fast Grenzenhaften architektonischer Ausdrucksmöglichkeit.
An der Decke sehe ich Kreuzgewölbe und im Chor ein Rautennetz. Riesig große Fenster. Was für ein Gewaltiger und beeindruckender Bau. Von der Ausstattung habe ich schon Prunkvollere Kirchen gesehen, aber die waren auch nicht so groß.
Interessant auch die Bänke geschnitzt aus Eichenholz und prachtvoll verziert, sie sollen auch aus dem Jahre 1500 stammen. An einigen sehe ich Namen, sind die och von früher?
An dem Kirchengestühl ist das Wappen Bayerns zu sehen, auch hier an den Wänden befinden sich Epitaphen berühmter Menschen aus Landshut. Vorbei laufe ich an einem Christus in de Rast, an weiteren Epitaphen zum Beispiel des Kanzlers Augustin Baumgartner aus dem Jahre 1599. Ich komme zum Eingangsbereich zurück und sehe die Orgel auf der Empore. Sie wurde 1983 teilweise mit barockem Gehäuse erneuert. Ich sehe hinabführende Wendeltreppe sie ermöglicht mir einen Blick auf die Reste der Vorgängerkirche, sie befand sich ca.3 Meter unter der heutigen Kirche. Ich sehe das recht gut erhaltene Portal und an der Wand gibt eine kleine Dokumentation die Entdeckung dieser Kirche her.
Hinten befindet sich noch die Barocke Schmerzhafte Muttergottes auf dem Neugotischen Seiten Altar am rechten Ausgang der Kirche . dieser Altar und das Historische Bild sind als einzigster Altar aus der Neugotischen Zeit erhalten geblieben, alle anderen wurden bei der Restaurierung 1953 entfernt.
Ich setze mich eine Zeitlang in die Kirche genieße diesen Anblick, die Ruhe und dann verlasse ich diese Kirche. Was für ein Gigantische Bau. Was für eine Bauleistung wurde hier vollbracht.
Stifts-und Pfarrkirche St.Martin, Landshut
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PatMcNamara 14.07.2011 21:01
jacki0987 05.04.2011 10:56
LoloMay 29.01.2011 12:28
Da isses schon :)
LoloMay 28.01.2011 23:56
Ich muss nochmal wiederkommen. :)
gestern schon gelesen, aber heute wird das verdiente bh nachgereicht, lg guido