Stena Britannica, Stena Line

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Stena Britannica, Stena Line

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Hoek - Harwich - Hoek

4  25.05.2012 (28.05.2012)

Pro:
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Kontra:
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Empfehlenswert: Ja 

SexyGirl84

Über sich: ♥ ♥ Vielleicht gehts auch nicht ohne dich! ♥ ♥ Seychellen noch nicht aufgea...

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++++ UPDATE: FOTOS sind da!! ++++

Liebe Ciao Leserinnen und Leser,

Ende April haben mein Freund und ich einen Kurztrip nach England gemacht. Es sollte von Hoek van Holland nach Harwich gehen. Wir sind ja bekennende Stena Line Fans. Da wir aber im Norden Europas nun schon einiges gesehen hatten, sollte es mal was anderes sein, aber das Schiff durfte dabei nicht fehlen.

Also stießen wir mit folgender Fähre in See…

**+ Stena Britannica +**

Mit der Stena Britannica fuhren wir hin und mit der Stena Hollandica zurück. Da diese Fähren baugleich sind musste ich mich ja für eine entscheiden. Wäre ja unsinnig zwei Berichte zu schreiben, wo sich doch nur der Name ändert.

*+ Die Buchung +*

Die Buchung ist bei Stena Line total simpel. Auf ihrer Website haben die ein gutes Buchungssystem. Da erklärt sich jeder Schritt von alleine. Step by Step stellt man sich dort seine Reise zusammen.

Man bekommt dann per Email seine Buchungsbestätigung und muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Reise bezahlt haben.
*+ Die Anreise +*

Die Anreise ist von Hannover aus lang, aber ganz gut zu meistern. Man kann mit Auto anreisen oder direkt zum Anleger mit dem Zug fahren.

Wir haben uns für das Auto entschieden, weil wir so flexibler in der Anreise waren. 5 Stunden haben wir für die Fahrt gebraucht. Dafür muss man nur die Adresse des Terminals im Navi eingeben und dann wird man ohne Probleme durch Deutschland und den Niederlanden geführt. Kurz vor dem Hafen und dem Terminal ist Stena Line auch gut ausgeschildert, so dass man ab da auch gut ohne Navi zu Recht kommen würde.

*+ Der Check in +*

Check-in auf Schiffen mit Auto ist echt einfach. Man druckt seine Buchungsbestätigung zu Hause aus, fährt zu den Schaltern am Terminal (bitte auf die freigegebenen Spuren achten) und bekommt dann alle nötigen Bordkarten ausgehändigt. Es wird auch kurz erklärt welche Karte für was ist. Genauso lief es auch auf englischer Seite ab.

Da wir ja nach England gefahren sind, mussten wir auch unsere Personalausweise bei der Passekontrolle kurz abgeben. War aber ansonsten kein Problem. NUR in England waren sie etwas schwieriger. Bei der Ankunft in England mussten wir wieder am Schalter unsere Ausweise vorlegen und wurden gefragt wie lange wir bleiben. Dass wir nur 1 Tag bleiben wollten, also abends wieder heim, fanden die wohl nicht so toll. Kurz ins Funkgerät gesprochen und schwups wollte der Zoll uns sehen. Dem versuchten wir dann auf englisch auch klar zu machen, dass wir nur einen Mini-Trip in die nähere Umgebung machen wollten, da London mit der Zugverbindung derzeit unschön ist. Nachdem er dann unser Rückfahrticket begutachtet hat durften wir nach bestimmt 10 Minuten endlich weiter fahren.
Bilder von Stena Britannica, Stena Line
  • Stena Britannica, Stena Line _DSC0066 - Stena Britannica, Stena Line
  • Stena Britannica, Stena Line _DSC0071 - Stena Britannica, Stena Line
  • Stena Britannica, Stena Line _DSC0065 - Stena Britannica, Stena Line
  • Stena Britannica, Stena Line _DSC0006 - Stena Britannica, Stena Line
Stena Britannica, Stena Line _DSC0066 - Stena Britannica, Stena Line
Unsere Kabine!
*+ Unsere Kabine +*

Unsere Kabine war eine Kabine für 1-2 Personen.
Eine Standard Kabine mit Meerblick (großes Bullauge).

Ausgestattet war sie mit 2 Betten, Bettzeug und Bettwäsche, DUX- Matratzen, Schreibtisch/ Schminktisch, offenem Kleiderschrank, Telefon (für den internen Gebrauch), Satelliten TV.
Das Badezimmer war ausgestattet mit: Waschbecken, Dusche, WC, Handtücher, Shampoo und Seife. Leider hat mir hier der Fön gefehlt, aber das wäre auch mehr Luxus gewesen.

Also alles was das Herz begehrt, bzw. für eine Nacht braucht. Die Kabine war nicht groß und geräumig, aber im Endeffekt schläft man ja bei der kurzen Überfahrt auch nur. Dafür war sie toll und auch sehr sauber. Total praktisch war auch, dass das untere Bett so breit war, das wir gemütlich zu zweit darin liegen konnten. Endlich mal nicht getrennt auf einem Schiff schlafen.
*+ Das Essen +*

*Abendessen (3-Gänge-Menü)
So diesmal wollten wir also mal was Feines und nicht immer nur Buffet, also hat mein Freund das
3-Gänge-Menü im Metropolitan Restaurant gebucht.

Es gab also eine Vorspeise, ein Hauptgericht und eine Nachspeise. Man hatte immer so 3-5 verschiedene Gerichte pro Gang zur Auswahl. Für mich immer schwierig, da ich nicht alles mag.

Als Vorspeise hatte ich beide Tage den Cesear Salat, mein Freund hatte zwei verschiedene Fischgerichte. Man konnte aber auch noch eine Suppe auswählen.

Als Hauptspeise hatten wir beide am ersten Tag das Rinderfilet mit Pommes und Tomatenbeilage. Am zweiten Abend hatte ich wieder das Rinderfilet, diesmal aber mit einer anderen Beilage (Bohnen im Speckmantel und Kartoffeln). Mein Freund hatte einen großen Teller chinesischer Nudeln.

Als Nachspeise gab es auch immer verschiedene süße Angebote. Ich habe an beiden Tagen Eis gegessen. Mein Freund hatte am zweiten Abend ein Parfaits.

Die Getränke mussten selber gezahlt werden, was aber vom Preis völlig okay war. Es gab wie immer Softdrinks, Biere und Weine. Für die Kinder gab es auch spezielle Menüs.

Das Essen war auch echt lecker. Es wurde auch in angenehmen Abständen gebracht, so dass man ganz entspannt essen konnte und nicht gestresst wurde. Es war wirklich sehr angenehm. Auch das Service-Personal war sehr nett. Mit englisch kam man gut über die Runden.

*Frühstück (Buffet)
Das Frühstück war dann nicht so fein. Wir hatten wieder Buffet bestellt. Es war im lauten und vollen Taste Restaurant. Das Frühstück war auch kein Luxusfrühstück, aber okay. Es hat geschmeckt und es war für Jeden etwas dabei. Wurst, Käse, Marmelade, Eier, Müsli, Kaffee und Saft. Natürlich auch Brötchen und Brot. Da die Fähren ja zwischen England und Holland hin und her fahren gab es natürlich auch deftiges englisches Frühstück. Speck und Bohnen durften da nicht fehlen.

Wie gesagt es war okay, aber sehr laut und sehr voll. Außerdem ist es echt unmöglich wie manche Leute sich benehmen. Da taten mir die Servicekräfte echt leid. Es war schon nett das die dass dreckige Geschirr direkt vom Tisch abgeräumt haben, aber dann mussten sie auch das Rumgeschmiere beseitigen. Das war aber nicht mehr schön. Die Servicekräfte waren aber sehr freundlich und ordentlich.
*+ Die Restaurants +*

Es gibt an Bord verschiedene Möglichkeiten zu Essen.

Es gibt einmal das „Taste Restaurant“:
Hier kann man auf die schnelle sich eine Mahlzeit zusammenstellen. Es ist wie eine Art Buffet. Egal ob zum Mittagessen oder Abendessen. Das Frühstück findet hier in Buffetform für alle statt.

Das „Metropolitan Restaurant“:
Hier haben wir, wie oben erwähnt, unser 3-Gänge-Menü gegessen.

Die „Wine Bar“
Die Weinbar liegt auch im selben Raum wie das Taste und Metropolitan Restaurant. Hier gibt es eine sorgfältige Auswahl von Weine und Champagner, aber auch erstklassige Whiskeys, Cognacs, Biere und daneben natürlich auch Säfte und Softdrinks. Wir kamen bei der Überfahrt nicht dazu uns hier gemütlich hinzusetzen.


Das „Barista Café“
Wer nicht auf Wein oder Champagner steht, der kann es sich im Barista Café bei Kaffee gemütlich machen. Aber es gibt auch verschiedene Tees aus aller Welt und kleine Köstlichkeiten wie Muffins oder ein Stück Kuchen. Aber auch alle anderen kommen bei verschiedenen warmen und kalten Getränken auf ihre Kosten.


Die „Riva Bar“
Hier kann man an einer Bar im Stil der 50er Jahre einen Cocktail nach dem anderen genießen.

*+ Weitere Highlights +*

„News Room & Magazine Lounge“
Hier kann man sich entspannt hinsetzen und in den verschiedenen Zeitungen an Bord stöbern, es gibt aber auch einen großen Bildschirm, der in 5 Teile unterteilt ist. So kann man genau das gucken was man will, oder schließt sich der Mehrheit an. Es können also bis zu 5 verschiedene Sender auf einmal laufen.

Internet-Stationen
WLAN-Internetzugang steht einem kostenlos auf dem ganzen Schiff zur Verfügung, ganz gleich in welchen Bereich des Schiffes man sich gerade befindet. Falls man keinen Laptop oder Smartphone dabei hat, kann man problemlos auch über die vorhandenen Internet-Stationen an Bord online gehen. Dafür gibt es extra einen Raum mit PC, die auch durch Sichtschutz von den Nachbar-Computern abgeschirmt sind.

Kino
Ja es gibt auch ein Kino an Bord. Ich habe auf unseren Spaziergängen die Plakate dazu gesehen. Ich muss sagen, gute Filmauswahl haben die an Bord.
Stena Plus Lounge (nur Tagesabfahrten)
Für 16 € darf man die Stena Plus Lounge mitbenutzen. Hier ist es wirklich sehr komfortabel und ruhig. Wir haben die Ruhe lieber auf unserer Kabine genossen. Aber wer unterwegs in Ruhe arbeiten möchte, ist hier sicherlich gut aufgehoben.

Empfang
Die Rezeption ist 24 Stunden am Tag geöffnet. Hier haben wir auf der Rückfahrt unsere britischen Fund wieder in Euros getauscht. Die Dame war sehr freundlich. Man bekam nebenbei auch mit wie bemüht die Mitarbeiter gegenüber den Gästen waren.

Stena Shopping
Wie auf jeder Stena Fähre auf der ich bis jetzt war, gab es auch hier einen Shop. Ich hab zwar schön größere bei Stena gesehen, aber für die „kurze“ Überfahrt reicht dieser hier locker aus. Man bekommt wirklich alles. Süßigkeiten, Getränke, Klamotten, Schmuck, Spielzeug und Parfum etc. Die Mitarbeiter dort waren auch sehr freundlich. Nur mit Getränken darf man da nicht rein.

Casino
Direkt neben der Wein-Bar befindet sich das Casino. Hier stehen ein paar Spieltische (Black Jack oder Roulette) und Spielautomaten.


Wie ihr seht ist echt eine Menge los an Bord der Stena Britannica. Wir hatten eine lange Anfahrt vor uns und mussten ja auch am nächsten Morgen wieder früh raus. Wir haben also das ganze Angebot gar nicht wahrnehmen können. Da wir ja auch beim Essen 2 Stunden verbracht haben, waren wir froh als wir endlich in unserer Kabine im Bett liegen konnten. Aber Leute die sehr wenig Schlaf brauchen, werden auf jeden Fall beschäftigt.

*+ Die Rückreise +*

Die Rückreise haben wir mit der Stena Hollandica gemacht. Das „einschiffen“ mit unserem Auto hat ein bisschen gedauert, weil man 2x warten musste. Einmal beim Check-in, wo man seine Unterlagen bekommt und dann noch mal bevor es auf das Schiff ging. Ansonsten war alles wie gehabt. Wir hatten bei unserem 3-Gänge Menü ein paar neue Gerichte dabei, oder die von der Hinfahrt waren nur etwas verändert. Aber wieder echt toll und lecker. Im Shop gab es vereinzelte Sachen nicht, die wir auf der Hinreise gesehen hatten. War schade, denn wir dachten uns, ach kaufen wir dann aufm Rückweg. Na ja, war wohl nichts.

Die Kabine und auch das Frühstück waren wieder gut und die Ankunft in Hoek van Holland ging auch problemlos.
*+ technische Details +*

Länge: 240 m
Breite: 32 m
Baujahr: 2010
Anzahl PKW: 230
Passagiere: 1200
*+ Unser Fazit +*

Wir sind ja nun schon oft mit Stena Line gefahren und waren wieder voll zufrieden. Das Frühstück war jetzt nicht das Highlight und englisch mögen wir eh nicht so, aber die Kabine war top und das Personal auch. Außerdem hatten wir wirklich ein tolles Abendessen.

Die Anreise ist, wenn man ein Auto hat, recht unkompliziert. Der Weg nach Hoek ist nicht schwierig. Ich als Fahrerin fand ihn echt gut zu fahren.
Die Preise für diese Reise sind okay. Gut wir sind jetzt nur einen Tag in England geblieben, aber wenn man länger bleibt lohnt es sich schon.

Außerdem haben wir im Nachhinein noch Kontakt mit Stena Line gehabt, weil ich auf der Hinfahrt mein heißgeliebtes Kuscheltier auf der Kabine vergessen habe. Mir ist es aufm Autodeck eingefallen und da war es zu spät, denn wir mussten ja von Bord (da hält man ja sonst alles auf). Wir haben uns als wir wieder in Deutschland waren an Stena Line gewendet und gefragt ob es eventuell irgendwo aufgetaucht ist. Die haben sich echt in England und den Niederlanden informiert. Leider ohne erfolg. Aber alleine das die sich echt bemüht haben und von Kiel aus es an die Außenstellen weitergeleitet haben und das nur wegen einem Kuscheltier, fand ich absolut klasse.

Ich vergebe diesmal aber nur 4 Sterne, da ich die Situation und das Frühstück jetzt nicht so klasse fand. Da muss man sich bei der Menge an Gästen was Besseres überlegen.

Ansonsten kann ich es zur Überfahrt nach England nur weiterempfehlen.

Liebe Grüße
Euer SexyGirl84


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Esoxli

Esoxli

08.11.2012 10:55

Verdiente Höchstwertung!

t.schlumpf

t.schlumpf

30.08.2012 07:49

Liebe Grüße von der Nordsee ;o)

maus1980

maus1980

30.06.2012 20:13

bh

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