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Von einer Nacht im Hotel Stadt Hamburg
Pro mitten in Saarbrücken, gutes Frühstück
Kontra laut, nein sehr laut *seufz*
Wenn eine(r) *gg* eine Dienstreise tut, dann hat er (sie) was zu erzählen....
Da ich an einem Gericht arbeite und in meinem Job sogenannte Dienstreisen nicht gerade an der Tagesordnung stehen, freute ich mich umso mehr als ich vor kurzem dienstlich 2 Tage nach Saarbrücken musste, ok, ich weiß, nicht gerade eine Weltreise, aber immerhin eine kleine Abwechslung im tristen Arbeitsalltag.Die Frage nach einer Übernachtungsmöglichkeit stand im Raum und meine Kollegin, die schon öfters nach Saarbrücken musste, suchte das Hotel für uns im Internet heraus. Einige fielen von vorneherein aus dem Suchraster heraus, da meine Kollegin sie entweder kannte und schlechte Erfahrungen dort gemacht hatte oder sie schlicht und einfach zu teuer waren. Das Hilton kommt in meiner Position ja nun leider nicht in Frage.
Wir entschieden uns für das Hotel Stadt Hamburg (http://www.Hotel-Stadt-Hamburg-Saarbruecken.de/), eine laut Internet kleine gemütliche Übernachtungsmöglichkeit im Herzen von Saarbrücken, sprich direkt auf der Fußgängerzone (Bahnhofstraße 71-73, 66111 Saarbrücken), nicht weit von unserem Schulungsort entfernt. Die Reservierung wurde telefonisch (0681) 346 92 + 330 53 erledigt und ging rasch und freundlich vonstatten.Am Tag der Schulung in Saarbrücken (Bahnhof) angekommen, mussten wir mit unserem Gepäck (Ich bin immer wieder erstaunt was man so für 2 Tage alles braucht *ächz*) ca. 5 Minuten laufen, es war kinderleicht zu finden, da ein riesiger, roter Schriftzug schon von weitem sichtbar "HOTEL Stadt Hamburg" anzeigte.
Der Flur, im grauen Marmor gehalten, wirkte nobel, ein Eindruck der sich aber von selbst erledigte, als wir den Eingangsbereich mit Rezeption betraten. Hier standen ein paar abgewetzte Ledersessel (habe sie später kurz getest, zwar nicht hübsch aber sehr bequem) herum, der Teppichboden sah schon etwas mitgenommen und alt aus und auch sonst wirkte alles so wie man das von einfachen Hotels gewohnt ist. Rasch erledigten wir die notwendigen Formalitäten, bekamen den jeweiligen Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt, inklusive Fahrstuhlschlüssel und wurden ein Stockwerk hoch verwiesen. Außerdem wurde uns noch freundlich mitgeteilt, Frühstück gäbe es ab 7 Uhr morgens.Wir begaben uns also in den nächsten Stock und hatten noch eine halbe Stunde Zeit bevor wir zur Schulung los mussten. Während des Türaufschließens fragte ich mich voller Spannung, wie das Zimmer wohl aussehen würde. Beim Eintreten fiel mir als erstes ins Auge wie winzig das Zimmer war, im Prinzip eine bessere Besenkammer, allerdings war es sauber und ordentlich und hatte einen Fernseher, Telefon und eine Minibar mit angenehm niedrigen Preisen. Das Bett glich eher einer Pritsche. Hastig packte ich mein Zeug aus und machte mich noch schnell im Bad frisch, das ebenfalls eher klein, aber sauber war. Ein Föhn war leider nicht vorhanden, natürlich hatte ich meinen vergessen, allerdings las ich, das man sich einen bei Bedarf an der Rezeption leihen konnte. Das war doch schon mal was.
Fröhlich stellte ich noch fest das der Fernseher funktionierte (seit ich meinen verkauft habe, schaue ich bei solchen Gelegenheiten doch recht gerne mal etwas TV) um mich dann mit meiner Kollegin auf den Weg zu Schulung zu machen. Auf dem Weg dorthin teilte sie mir mit, das in ihrem Zimmer der Teppich voller Brandlöcher wäre, ich schien mit meinem Zimmer ja noch richtig Glück zu haben.Die Schulung war lang und anstrengend, danach gingen wir noch alle zu einem Italiener und kehrten gegen 21.30 Uhr ins Hotel zurück. Recht früh für einen Nachtmenschen wie mich, deshalb schaute ich noch bis ca. 1.30 Uhr fern. Draußen im Hotelflur war es bis Mitternacht ziemlich laut, dort stieg anscheinend noch eine Party, im Nebenzimmer schnarchte jemand vor sich hin. Da ich das Fenster aufhatte hörte ich das betrunkene Gröhlen einiger Passanten auf der Fußgängerzone, ab und an mal ein paar Polizeiautos und entschloss mich deshalb widerwillig dann halt bei geschlossenem Fenster zu schlafen. Morgens um 6:40 Uhr klingelte nervig der Wecker im Nebenzimmer, eigentlich ganz praktisch den so wachte ich immerhin pünktlich auf.
Nach dem Duschen, bei dem ich leider unfreiwillig das ganze Bad unter Wasser setzte, machte ich mich mit knurrendem Magen auf zum Frühstück. Hier gab es verschiedene Käse- und Wurstsorten, Müsli und Cornflakes, einige Marmeladensorten, einige Säfte und Eier, alles in allem war es recht wohlschmeckend. Besonders loben muss ich den Kaffee der echte Wachmacherqualitäten besaß.Das Auschecken ging schnell und schmerzlos, die Rechnungen waren schon vorbereitet. Ich bezahlte meine 95.-, zog mir noch schnell Marlboros im Zigarettenautomat an der Rezeption und verschwand ohne Bedauern.
Hier noch ein paar Zusatzinfos: Neben den Standardeinzelzimmern, die 95.- pro Übernachtung mit Frühstück kosten gibt es noch Komforteinzelzimmer, von denen ich leider aber keins sah für 105.-. Doppelzimmer kosten zwischen 130 .- und 140.-. Ein Extrabett im Zimmer kostet 20.- Aufschlag.Ein echtes Mittelklassehotel für Leute ohne große Ansprüche und vor allem mit festem Schlaf.
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marcellina 30.06.2003 18:42
currywurstdreimarkfuffzig 26.06.2002 23:47
Onkel_Dittmeyer 23.01.2002 12:27
avernau 11.06.2001 15:23
Ant Esmeralda 07.06.2001 13:24
Besenkammer mit drei Sternen. *g* Viele grüsse vom MSK
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59,00 € * Händler kann Preis erhöht haben |
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