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Erfahrungsbericht

für St. Gallen
Nächsten Bericht ansehen "Saint city - eine Stadt..."
3 Sterne Grüssli, Bürli und Würstli!
109 von 109 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Sehenswürdigkeiten, Spezialitäten, Landschaft drumrum

Kontra Kaum Nachtleben, durchschnittliche Stadt

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

Breath021 Seit 19 Dez 2003

Semester hat wieder angefangen, leider etwas weniger Zeit, hole aber alles nach.... p.s.Bin auch... mehr

8 Mitglieder vertrauen mir

Da wir diesen Sommer kaum Zeit für eine aufwendige Urlaubsplanung und lange Reise hatten, begnügten wir uns mal wieder mit einem kleinen beschaulichen Wochenende in einer kleinen, aber vielleicht auch feinen Stadt in der Schweiz - St. Gallen.

allgemeine schweizerische sankt gallische Fakten
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St. Gallen ist das Hauptstädtchen des gleichnamigen Kantons St. Gallen in der Schweiz.
Da es wirklich ein überschaubares Plätzchen ist, zählt es auch nur um die 70 000 Einwohner.
Obwohl St. Gallen wirklich nicht riesig ist, ist es unweigerlich die größte Stadt der Ostschweiz und hat neben einigen Sehenswürdigkeiten auch ein UNESCO Kulturerbe zu bieten. Aber dazu später mehr…

geschichtliche gallische Fakten
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Nach Überlieferungen wurde Sankt Gallen von einem Mönch mit Namen Gallus gegründet. Dieser errichtete 612 am Fluss Steinach eine Einsiedlerklause.
Nach seinem Tod entwickelte sich diese Klausel rasch zu einer Wallfahrtsstätte und vergrößerte sich zunehmendst.

Was davor noch zu berücksichtigen wäre...
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Obwohl St. Gallen im 4 - Ländereck liegt, ist es als Stadt in der Schweiz nicht mit dem € zu erreichen. Sondern muss man berücksichtigen, dass in der Schweiz noch mit Franken und Rappen bezahlt wird und so der Euro nicht so von Belang ist. Deswegen sollte man entweder vor der Reise ein paar Euro in Franken wechseln oder erst mal in der Schweiz mit Euro bezahlen. Wenn man sich nämlich für den zweiten Fall entscheidet, bekommt man das Rückgeld natürlich in Franken. Zwar zu einem schlechteren Kurs, aber immerhin hat man nun mal Franken in der Hand. (Diese Variante ist aber nur in größeren Einkaufsgelegenheiten möglich, also nicht im Tante - Emma - Laden um die Ecke) Auch sollte man beachten, dass in der Schweiz auf allen Schnellstraßen und Autobahnen Vignettenpflicht herrscht und man sich diese besorgen sollte und aufs Auto kleben muss. Allerdings gibt es in der Schweiz, nicht wie in Österreich, keine Wochenplaketten/-vignetten, sondern nur eine olle Jahresvignette. Und diese besagte Jahresvignette ist allerdings auch nur von 1.1. - bis 31.12 gültig. Somit entschlossen wir uns, keine Vignette zu kaufen, da sich das Jahr dem Ende neigt und wir so schnell nicht mehr in die Schweiz kommen werden.

Unsre Anreise…
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Da wir ausm Süden Deutschlands kommen, hatten wir es auch nicht weit ins Schweizerländle. Und so stellten wir uns auf 2 Stunden Fahrtzeit ein. Somit ging freitagabends unsere Fahrt los. Bis zur Schweizer Grenze (Bodensee) war die Strecke nicht schwierig, da wir einfach die A 81/B 33 bis Konstanz nahmen und uns dann schon in der Schweiz befanden. Direkt nach der Grenze ist St. Gallen gut gekennzeichnet und man kann es eigentlich nicht verfehlen. Jedoch muss man berücksichtigen, dass es 2 Arten von Schildern gibt. Einmal blau/weiße und dann noch grün/weiße. Falls man keine Vignette hat, so wie wir, sollte man den blau/weißen Schildern folgen, da die weißgrünen Vignettenpflicht bedeuten. Falls man nämlich ohne Vignette auf so einer Straße erwischt wird, muss man umgerechnet 65€ Strafe zahlen. Und das muss natürlich nicht unbedingt sein. Ab der Grenze düsten wir noch circa eine Stunde über kurvige Landstraßen und durch kleine Käffer hindurch, bis wir das Ortsschild von St. Gallen erreichten
Parken
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Da wir mit dem Auto in St. Gallen unterwegs waren, mussten wir uns natürlich auch um einen Parkplatz bemühen. Dies gestaltete sich aber als etwas schwierig.
Entweder parkt man sein Auto in einem der vorhandenen Parkhäuser, was aber ziemliche Löcher in den Geldbeutel fressen kann oder man ereifert sich, eine so genannte blaue Zone zu suchen. Blaue Zonen sind blau umrandete Parkplätze am normalen Straßenrand auf denen man parken kann ohne dass man sich eine Anwohnerplakette oder einen Wochenparkschein kaufen muss. Nach einigem Suchen hatten wir auch solch eine gefunden und konnten so unser Auto das Wochenende umsonst parken….
Das Auto benötigt man in St. Gallen eigentlich nicht, da man weitgehendst alles zu Fuß erreichen kann oder man ansonsten auf die öffentlichen zurückgreifen kann.
Wichtig ist hierbei auch noch, dass das Zentrum bzw. die Altstadt eine reine Fußgängerzone ist und man da gar nicht mit dem Auto vorankommt….also das Auto auch ruhig mal stehen lassen!

Unterkunft
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Da wir bei Freunden übernachteten, mussten wir uns nicht wirklich um eine eigene Unterkunft suchen.
Jedoch ist es auch sonst in St. Gallen nicht schwer eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.
Von Jugendherbergen, Campingplätzen über Ferienwohnungen und Hotels/ Pensionen ist alles dabei. Und somit auch für jeden Geldbeutel etwas zu haben.


Verkehrsmittel von St. Gallen
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Falls man nicht zu Fuß unterwegs sein möchte, kann man auf das öffentliche Verkehrsnetz zurückgreifen. Dieses beinhaltet ein gut ausgebautes Busnetz mit 11 Linien für die innerstädtischen Strecken und ein so genanntes Postautosystem, das für größere Strecken (aus der Stadt heraus) zuständig ist. Jedoch fahren diese nicht so regelmäßig wie die Busse.
Auch kann man noch auf den Zug zugreifen, der auch Anbindungen ins nicht weit entfernte Deutschland hat.

Einkaufsmöglichkeiten
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Im Stadtkern und in den geschwungenen Gassen der Altstadt haben sich einige kleinere Läden und auch größere Boutiquen niedergelassen, sodass man auch hier gelegentliche Shoppingtouren starten kann. Jedoch sind die Preise im Vergleich zu deutschen Preisen etwas teurer, so dass man sich die Shoppingtour vielleicht verkneifen sollte bis man wieder zu Hause ist.
Lebensmittel kann man in St. Gallen natürlich auch einkaufen. Entweder geht man samstags aufm Markt in der Altstadt oder von Montag bis Freitag in einen Migros einkaufen, der eigentlich alles führt. Preise sind auch hier höher als in Deutschland und auch sind die Ladensöffnungszeiten eingeschränkter als in Deutschland. Samstags wird zwischen 13 Uhr und 16 Uhr der Laden dicht gemacht.


Kultur
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Hier hat St. Gallen wirklich einiges zu bieten!
Seit 1983 gehört nämlich der Stiftsbezirk von St. Gallen zum UNESCO Weltkulturerbe und ist immer einen Besuch wert. Aber neben dem Weltkulturerbe sind auch noch andere Sehenswürdigkeiten vorhanden. Zum Beispiel einige architektonische Highlights wie die Universität St. Gallen, die rote Stadtlounge, die verwinkelten Gassen der Altstadt, die Erkerli an den Häuserfassaden, das Karlstor und die vielzähligen Kirchen St. Gallens.
Andere kulturelle Höhenpunkte sind auch noch die Museen und Ausstellungen wie die Stiftsbibliothek, das Kunstmuseum, Naturmuseum und natürliche das Textilmuseum. Immerhin ist St. Gallen für seine Textilindustrielle Geschichte berühmt.
Verschiedene Theatervorstellungen und Konzerte lassen sich natürlich auch in St. Gallen genießen.
Wer dies aber nicht alles alleine begutachten möchte, kann auf eine der zahlreichen Stadtführungen zurückgreifen. Es gibt sowohl Führungen durch die Altstadt, Führungen mit geschichtlichem Hintergrund als auch Führungen, die zur Weihnachtszeit das weihnachtliche St. Gallen zeigen. Führungen werden mit verschiedenen Schwerpunkten über das ganze Jahr verteilt angeboten und kosten um die 15 CHF.

Nachtleben und Restaurants
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Das kleine verwinkelte Städtchen hat auch einwenig zum Nachtleben beizutragen.
Wer neuerdings seine frisch getauschten Franken aufs Spiel setzen möchte, kann im Grand Casino einkehren, dass sich seit circa 3 Jahren in St. Gallen niedergelassen hat.
Aber wer nicht gerade sein Glück beim Spiel versuchen will, kann sich in St.Gallen in zahlreichen Bars, Clubs und Diskotheken "amüsieren".
Jedoch muss man hier beachten, dass die meisten Bars schon gegen 1 Uhr schließen und danach die Stadt wie leergefegt wirkt. Und obwohl da schon die Geisterstunde vorbei ist, ist es ziemlich gruselige in den dunklen Gassen.
St. Gallen hat in dieser Hinsicht nichts von einer Studentenstadt, da sie wirklich wie ausgestorben wirkt und wirkliche Partylocations nicht zu bieten hat.
Gemütlich einen Heben kann man hier schon, aber wie die Puppen auf den Tischen tanzen ist hier nicht möglich, da alles ziemlich gemütlich angegangen wird….
Zum Futtern kann man in St. Gallen von Döner, Pizza über asiatisch bis hin zur sankt gallischen Bratwurst alles bekommen und muss in den zahlreich vorhandenen Restaurants wirklich nicht verhungern. Jedoch muss man im Vergleich zu Deutschland schon ein wenig tiefer in den Geldbeutel greifen….


Ausflüge in die nähere Umgebung
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Da das Städtchen nicht weit vom Bodensee entfernt liegt, bietet es sich natürlich an auch Ausflüge dorthin zu unternehmen und sich vielleicht die Bodensee Erlebniskarte anzuschaffen und somit auch einige Euros und Franken zu sparen….( näheres unter www. bodensee-tourismus.com)
In der Nähe befindet sich auch der so genannte "Säntispark", der eine Badeerlebnis für die ganze Familie beinhaltet.
Wir haben zum Beispiel mit dem Auto eine Tour durchs Appenzeller Land ( ja, da kommt der berühmte Käse her…) gemacht und haben mit der Seilbahn den Säntis erklommen. Dies beinhaltet aber fast einen ganzen Tagesausflug und die Seilbahn ist nicht gerade billig, dafür aber die Natur umso schöner. Den Säntis bzw. die Talstation der Luftseilbahn (Schwägalp) erreicht man von St. Gallen aus per Auto über Herisau, Urnäsch in ca. 30 Minuten.
Aber Achtung, aufm Säntis kann es ganz schön frisch sein! (Erster Schnee?!) und der Weg zur Schwägalp ist voller Serpentinen, die nicht ohne sind. (Immer Spuktütchen im Auto!)
Auch befinden sich im Umkreis von St. Gallen mehrere Burgen und Schlösser, die man besichtigen kann.

zusätzliche Infos
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Die kulinarische Spezialität der Stadt ist die "St. Galler Bratwurst".
Diese wird ohne Senf, aber mit einer Art Cocktailsoße und einem Bürli (Weißbrötchen) genossen.
Besonderheit Brot mit Soße gibt es in die Hand und die Wurst bekommt man in der Tüte. Gibt es für um die 5/6 CHF.

Mein persönliches Fazit
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St. Gallen war auf jeden Fall eine Reise wert und für einen Wochenendkurztrip auf jeden Fall geeignet, jedoch könnte ich mich hier nicht länger als ein Wochenende aufhalten.
Das wär mir einfach zu langweilig. Wer jedoch die Idylle liebt, ist hier genau richtig aufgehoben…..
Somit vergebe ich 3 von 5 Sterne…

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Kommentare

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  • Xivender 14.11.2008 11:39
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • iceman1005 13.11.2008 12:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • badenpower60 13.11.2008 09:28
    Bewertete diesen Bericht als
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  • kreuzbergerkuechenmeister 12.11.2008 20:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • HerrDr 17.11.2007 12:53
    Bewertete diesen Bericht als
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