Spectaculum, Aachen

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Spectaculum, Aachen

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Wir schreiben den 22. Juli im Jahre des Herren 2004, da zogen wir, vier Pilger auf dem Jakobuspfad gen Santiago di Compastello. Noch viele Wochen anstrengender Reise lagen vor uns, daher waren wir nur zu froh, dass wir endlich mal wieder eine Stadt vor uns sahen. Die imposante und kaiserliche ... Bericht lesen





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Das Ereignis ist nichts, der Spektakel ist alles
Erfahrungsbericht von DieHetaere über Spectaculum, Aachen
02.08.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: tolles Ambiente, humane Preise, nette Bedienung, lecker Essen  .  .  .  alles in allem super
Kontra: leider für mich zu weit weg um jeden Tag dort hin zu gehen .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wir schreiben den 22. Juli im Jahre des Herren 2004, da zogen wir, vier Pilger auf dem Jakobuspfad gen Santiago di Compastello. Noch viele Wochen anstrengender Reise lagen vor uns, daher waren wir nur zu froh, dass wir endlich mal wieder eine Stadt vor uns sahen. Die imposante und kaiserliche Stadt Aachen tauchte am Horizont des frühen Morgens auf und je später es wurde und je weiter uns die Füße trugen, desto näher kamen wir der Stadt. Schon auf dem Weg dorthin fragten wir Kaufleute und Reisende, die aus Aachen heraus zogen, welche Taverne sie uns empfehlen könnten und immer wieder fiel ein Name. Das Spectaculum. Schnell brannte sich der Name in unser Gedächtnis ein und auch wo wir es finden würden. Als wir dann endlich die Stadtgrenze überschritten hatten, bezahlten wir einen kleinen Straßenjungen, dass er uns schleunigst den Weg in die Alexanderstraße 109 weisen sollte, denn dort war und ist das Spectaculum ansässig.


//Die Ansicht von Außen

Es war ein Mittwoch dieser Tage, als wir uns dem Spectaculum näherten. Unsere Pferde hatten wir einige Straßenzüge weiter abstellen müssen, da es um „Parkmöglichkeiten“ direkt vor der Taverne nicht sonderlich gut bestellt war. Aber da wir erst nach 19:00 Uhr eingetroffen sind, brauchten wir die erbarmungslosen Politessen Aachens nicht mehr zu fürchten und konnten getrost unsere Pferde an den Straßenrand stellen. Sollte jemand früher im Spectaculum einkehren wollen, dann sollte er sich eine geeignete Unterstellmöglichkeit in einem nahe gelegen „Parkhaus“ für seine Kutsche und Pferdchen sorgen.

Wir hatten also unsere Pferde gut abgestellt und zogen in Richtung der Taverne. Schon von weitem konnten wir eine illustre Gesellschaft ausmachen, die sich vor der Taverne an zwei rustikalen Tischen breitgemacht hatte. Alle waren ähnlich wie wir mit Rüstung und Gewand gekleidet. Wir hatten ja auch Mittwoch den Tag der Gewandeten, aber dazu später mehr. Das Spectaculum von Außen, sieht aus wie jede andere normale Taverne auch. Ein großes über die ganze Hausbreite gehende Schild, weist es als das Spectaculum aus. Herunter befindet sich der erklärende Spruch: „Mittelalterliche Erlebnisgastronomie“. Natürlich dürfen auch die Hinweise auf die gereichten Biere in diesem Hause nicht fehlen und so kann man sich schon vor dem Eintritt darüber informieren, dass im Spectaculum Bitburger, Gatz, Öcher Lager und Gaffel Kölsch gezapft werden. Der Rest sieht ebenfalls weniger mittelalterlich aus, aber wir sind nicht scheu und ließen es darauf ankommen und tauchten ein in die verrauchte und laute Welt des Spectaculums.


//Die Ansicht von Innen

Da wir ja schon draußen einiges an Leuten vorgefunden hatte, die sich fröhlich dem Geiste des Bieres, Metes und Weines widmeten, hatten wir schon erwartet, dass uns drinnen nicht weniger viele erwarten würden. Dennoch wurden wir von dem Stimmgewirr beinahe erschlagen. Wirklich jeder Tisch in der Lokalität war besetzt mit gut gelaunten und fröhlichen Menschen, so dass wir uns gegenseitig beglückwünschten, dass wir vorher schon einen Tisch reserviert hatten. Beim Eintreten, fiel uns als erstes die lange rustikale Theke auf, hinter der ein mittelalterlich gekleideter Barkeeper seinen Dienst versah. Auch die Bedienungen, die überall herumwuselten waren mittelalterlich gekleidet. Sogleich würden wir mit einem fröhlichen „Seid gegrüßt“ empfangen und man führte uns zu unserem Tisch.

Die Taverne teilt sich in groben Zügen in vier verschiedene Bereiche auf. Der Eingangsbereich mit der wundervollen Theke aus dunklem Holz und den robusten Steingutkrügen in den Regalen dahinter. Die Wand entlang drängen sich hier kleinere Tische, die für zwei, allerhöchstens drei Personen genutzt werden konnten. Zu den anderen drei Bereichen gelangt man in dem man ein paar Stufen hinaufsteigt. Im Hauptraum, der ein wenig gangförmig wirkt, werden durch kleine hölzerne Einbuchtungen kleine Separees abgetrennt in denen die Tische stehen. Die meisten sind für fünf bis sechs Personen ausgelegt. Aber wie wir eindrucksvoll zu sehen bekamen, ist es auch möglich mit einer größeren Gruppe eine lange Tafel zu bekommen, denn erneut an der Wand entlang zog sich ein Tisch, an dem zwei Dutzend froher Gesellen Platz gefunden hatten, so dass im Hauptbereich vielleicht 40 – 50 Personen Platz finden. Die anderen Bereiche sind ebenfalls wieder über Treppen zu erreichen. Auch hier stehen ordentliche viele bequeme Tische, die wir aber nicht zu sehen bekamen, da wir uns im Hauptbereich aufhielten.

Die Dekoration der Taverne ist sehr mittelalterlich und damit schön rustikal und gemütlich. Überall stehen Kerzenleuchter, betropft mit dem Wachs von Hunderten Kerzen, wirken sie heimelig und schön. Kleine irdene Öllampen, die mit Ketten von der Wand hängen, sorgen für weitere Beleuchtung, so dass das elektrische Licht kaum auffällt zu mal die paar Glühbirnen, die brennen, unter den dicken Lampenschirmen nur stark gedämpft leuchten können. Die Tische sind schön hergerichtet und statt einfachen, weißen Tischdecken mit braunem groben Sackleinen belegt, die damit den mittelalterlichen Charme noch mehr unterstützen. Hinzu kommt, das sämtliche Speisen und Getränke in robusten Tongefäßen serviert werden. Einzig die Bezüge der Stühle, die wohl noch von dem Vorbesitzer stammen und nicht ausgetauscht worden sind und damit die normalen bemusterten Polster aufweisen, wirken ein wenig Fehl am Platze, aber darüber sieht man dann doch gelockert drüber hinweg, da der Rest einfach stimmt.

Natürlich mussten wir hin und wieder auch den Donnerbalken der Lokalität aufsuchen. Jeder der jetzt denkt, dass man sich dazu in den Hinterhof auf eben solchen schlagen muss, der hat natürlich weit gefehlt. Selbstverständlich hat auch hier die Zivilisation Einzug gehalten, so dass man sich mit den üblichen sanitären Anlagen konfrontiert sieht. Bei den Herren habe ich natürlich keinen Blick hinein gewagt, aber für die Damen war alles in Ordnung. Es war sauber und das ist ja wohl die Hauptsache.

//Die Bedienung

Wir saßen noch nicht ganz an unseren Tisch, da kam eine freundliche Schankmaid des Weges und fragte uns nach unseren Wünschen. Die ganze Zeit über blieb sie freundlich und hatte immer einen Scherz auf den Lippen und da wir ein wenig länger blieben und daher auch einige Schankmaiden erlebten, können wir über jede von ihnen das gleiche sagen. Wenn man bedenkt, dass die Taverne vollständig belegt war, also an jedem Tisch johlende und feiernde, mittelalterlich angehauchte Menschen saßen, die Barden aufspielten und ein Jubel und Trubel war, ist das freundliche Verhalten der Bedienungen schon als beachtlich zu bezeichne. Wir fühlten uns den ganzen Abend über als gern gesehene Gäste und nicht ein einziges Mal kam Hektik oder Stress auf. Natürlich nimmt man dann auch mal gerne ein Honigbier entgegen, dass man nicht bestellt hatte, denn wie heißt es doch so schön: „Wer keine Fehler macht, der hat noch nie gearbeitet.“ Weiterhin müssen wir an dieser Stelle mal lobend erwähnen, dass die Dauer zwischen Essensbestellung und dem Servieren der Mahlzeit nicht übermäßig lang gedauert hat.


//Die unterschiedlichen Aktionen

Nachdem wir dann schon einmal da waren, ließen wir uns natürlich auch die Karte reichen, denn essen wollten wir nach der langen Wanderung auch, denn nur ein gestärkter Pilger wird auch sein Ziel erreichen. Ein wenig überrascht zeigten wir uns über die Aktionen, die in dieser Taverne die Woche über verteilt angeboten werden, so findet sich an jedem Abend irgendein Thema, dass das lustige Volk anlockt.

Montags gibt es das große Knochenknabbern, da kann man dann für läppische 9,99 EUR soviel Rippchen und Hähnchen essen wie man will.

Dienstags ist das Fest der Bierfreuden, denn es gibt den Abend über den Humpen Bier, also 0,5 l für 2,00 EUR.

Mittwochs schließlich ist der Tag der Gewandeten, den wir miterleben durften und über den nachher noch ein wenig mehr berichtet wird. Wesentlich ist an dieser Stelle schon zu sagen, dass jeder der gewandet einkehrt nur die Hälfte von dem was auf der Karte steht, bezahlt.

Donnerstag, der Tag der Tafelfreuden, wird in der Taverne ein großes Büfett, mit wöchentlich wechselnden Themen aufgebaut, von dem man für 9,99 EUR soviel essen kann wie man möchte und schafft.

Sonntag ein ähnliches Ereignis wie Donnerstags nur bekommt man dann eine sogenannte Gelagekarte von der für ebenfalls 9,99 EUR essen kann bis der Magen platzt. Zudem kann man Sonntags Morgens auch noch Brunchen kommen für 11,50 EUR.

Und wem das an Aktionen noch nicht genug ist, der kann sich auch für eines der regelmäßig stattfindenden Ritteressen anmelden. Zu diesem Ritteressen wird ein Menü in fünf Gängen geboten, einschließlich einem vierstündigen Rahmenprogramms eines begabten Barden. Dazu kann man soviel Wasser und Wein trinken wie man möchte. Natürlich hat das ganze auch einen Preis. 39,00 EUR pro Person für alles. Eine Sache, die in jedem Fall demnächst von uns einmal ausprobiert wird und dann kann ich gerne noch ein wenig mehr darüber berichten.


//Der Tag der Gewandeten

Wie schon mehrfach erwähnt kehrten wir müden Pilger an einem Mittwoch im Spectaculum ein und damit pünktlich zum Tag der Gewandeten. Die Taverne war restlos bis auf den letzten Platz besetzt und die meisten waren in größeren Gruppen unterwegs, so dass die Stimmung wirklich phantastisch war. Etwa dreiviertel der Leute waren Gewandete und bildeten eine lustige und frohe Gesellschaft. Hinzu kam, dass fast an jedem Tisch jemand saß, der irgendwelche Instrumente dabei hatte und abwechselt mit den anderen Tischen zu fröhlichen Musik aufspielten. Der angestellte Barde der Taverne kam teilweise gar nicht dazu seine Liedlein anzustimmen, doch er nahm es gelassen und musizierte einfach lustig mit. Alles in allem kann man sagen, dass es eine Riesenparty und ein genialer Gaudi war und da wir ja nur die Hälfte zahlen mussten, frönten wir natürlich, wie alle anderen nicht zu knapp, dem Honigbier. Berührungsängste darf man an diesem Tag natürlich keine haben, denn schon bald finden sich fremde Leute am Tisch ein, die ein wenig plaudern wollen und bereitwillig ein wenig über sich erzählen. Eben eine gute Wirtshausstimmung. Diese äußerte sich auch immer wieder in Form von zünftigen Zechsprüchen, die dann durch die ganze Taverne brandeten. Die normalen waren noch, dass jemand das kleine Wörtchen „All’“ vorgab, dann alle die Becher hoch rissen und wie aus einem Mund voll grölten. Dies wiederholte sich noch zweimal, bevor man dann endlich trinken durfte. Natürlich konnte man auch des öfteren das in Mittelalterkreisen übliche „Huld, Huld, Jubel“ vernehmen. Man muss einfach dabei gewesen sein und diese Stimmung miterleben. Die Gewandungen reichten von sehr professionell bis sehr amateurhaft. Einige hatten einfach nur einen formlosen Lappen über den Kopf geworfen und mit einem Gürtel festgemacht, so dass es wie eine Tunika aussah, aber auch diese wurden akzeptiert und bekamen den gleichen Rabatt wie alle anderen, die besser gewandet waren. Das hat uns sehr positiv überrascht wie tolerant man im Spectaculum damit umgegangen ist.


//Speis und Trank

An dieser Stelle alle Gerichte und Getränke wiederzugeben, die auf der Speisekarten zu finden sind, würde wohl entschieden zu weit gehen, daher gehe ich in erster Linie darauf ein, was wir gespeist haben und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben. Beginnen möchte ich mit den Getränken, denn diese sind beachtenswert, bekommt man doch in dieser Taverne Honigbier und Met. Bis jetzt kenne ich keine andere Taverne wo es so etwas gibt und als ich das auf der Getränkekarte gesehen hatte, hatte ich das Spectaculum schon in mein Herz geschlossen. Die Preise sind alles in allem auch sehr human, so kostet ein halber Liter Honigbier 3,80 EUR, dass in meinen Augen nicht zu teuer ist. Jedes Getränk kann man in drei Größen erhalten, 0,3 Liter, 0,5 Liter und der Familienpackung 1 ganzer Liter. Met sollte wohl jedem als Honigwein bekannt sein und der schmeckt nun wirklich überall anders, weil niemals ein Honig gleich dem anderen ist. Der Met im Spectaculum ist angenehm süß und lecker im Geschmack. Genauso das Honigbier, was in meinen Augen ein sehr gefährliches Getränk ist, ist es doch süffig und man schmeckt den Alkohol kaum. Wohl merkt man ihn nach einiger Zeit, aber diese Erfahrung soll mal jeder selber machen.

Die Speis ist gleichfalls den Getränken ein Wohlgenuss. Die Portionen sind reichhaltig und man wird ordentlich satt. Die Karte bietet mit 16 Hauptgerichten und allerhand an Vorspeisen und Süßspeisen eine ordentliche Auswahl, bei der wohl jeder fündig werden sollte. Jedes Gericht trägt einen wohlklingenden mittelalterlichen Namen, so sind zum Beispiel die allgemein bekannten Wiener Schnitzel unter dem Namen Herzogsmahl, die kleinen Schweinhaxen als Gauklerschmaus und das vegetarische Gericht als Pfaffenteller zu finden. Da wir an diesem Abend immer noch nur die Hälfte zahlen mussten, konnten wir uns getrost das teuerste Gericht mit 13,50 EUR von der Karte bestellen. Dabei handelte es sich um den Ratsherrentopf, dass nichts anderes als ein feines Rumpsteak mit Röstzwiebeln und Bratkartoffeln war. Als Vorspeise erhielt man auf Kosten des Hauses, wie bei jedem Italiener üblich, einen kleinen Laib Speckbrot. Dies konnte man dann entweder mit Kräuterbutter oder Griebenschmalz verköstigen. Man kann gar nicht anders, man muss die Güte der Küche loben, denn so gut gespeist hatten wir lange nicht mehr und wenn ich mir die anderen Sachen so angesehen habe, die an anderen Tischen serviert wurden, so sahen sie alle sehr lecker und sehr zu empfehlen aus.

Am Ende des Abends haben wir dann für zwei Personen mit ordentlich Getränke, schließlich waren wir von ca. 19:30 bis weit nach 2:00 Uhr in der Taverne, genau 26,05 EUR bezahlt. Und das für einen gemütlichen Abend voller Genuss, Wein und Musik. Und wir waren uns alle einig, dass wir bald wieder einen Mittwoch in die Taverne nach Aachen ziehen werden. Pilgerung hin oder her, die kann warten.


//Kontakt und Öffnungszeiten

Das Spectaculum hat jeden Tag von 18:00 Uhr an geöffnet und wer an einem der Aktionstage einen Tisch dort haben möchte, sollte sich schon frühzeitig um eine Reservierung kümmern. Dazu geht er entweder auf die Webseite.

www.spectaculum-aachen.de

oder bestellt in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr über Telefon. Die Webseite an sich bietet einen kurzen Einblick in die Taverne. So kann man hier einen genauen Überblick über alle Angebote gewinnen, sowie sich die Speisekarte schon mal Online ansehen. Leider fehlen hier die Preise, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass es eben nicht zu teuer ist. Über das normale Publikum kann ich noch nichts sagen, da ich ja erst einmal beim Tag der Gewandeten dort gewesen bin. Aber vom Ambiente her würde ich sagen, dass es dort eher Studenten und Junggebliebene verkehren werden. Die vollständige Kontaktadresse:

Spectaculum
- Mittelalterliche Erlebnisgastronomie -
Alexanderstraße 109
52062 Aachen

Telefon: +49 241 4453851
Telefax: +49 241 4453852
E-Mail: spectaculum-aachen@t-online.de

Inhaber: Lutz Borchers

Auf der Webseite findet man auch einen guten Wegeplan. Für die Leute, die nicht aus Aachen kommen, ist das Spectaculum auch ganz leicht zu finden. Man rauscht einfach über die A4 heran, fährt durch bis zum Europaplatz und dann bis zur Jülicherstrasse. Ab dort immer geradeaus und nachdem man die nächste große Hauptstrasse überquert hat, einfach rechts in die Alexanderstrasse hinein. Keine 10 Minuten vom Europaplatz entfernt, steht man dann schon vor der für meine Begriffe bis jetzt ansprechendeste Mittelaltertaverne, die ich kenne.


//Fazit

Nun am Ende meiner kleinen Lobeshymne auf das Spectaculum angelangt, kann ich im Grunde nur noch mal sagen, was ich oben auch schon mehrfach erwähnt habe. Ich war lange nicht mehr in einem Restaurant, in dem ich mich derart aufgehoben und zu Hause gefühlt habe, wie in dieser Taverne. Die Angestellten waren freundlich, die Stimmung war grandios, das Essen war schmackhaft und die Preise waren aufgrund der Aktion nicht nur günstig sondern absolute Schnäppchen. Ich bzw. haben in den paar Stunden mehr Leute kennen gelernt, als das auf Mittelaltermärkten jemals möglich gewesen wäre und dabei ist zu sagen, das dort nicht nur Leute aus Aachen waren. Einige kamen aus Köln, Bergheim, Euskirchen und ich habe sogar mit jemanden gesprochen, der extra aus Koblenz nach Aachen angereist war nur um in das Spectaculum einzukehren und wenn das keine positive Resonanz ist, dann weiß ich es nicht. Daher kann ich diese Taverne nur empfehlen und wer weiß, vielleicht trifft man sich dort irgendwann Mittwochs mal zu einem Humpen Honigbier oder Met.

Für Ciao im August
DieHetaere
   


Spectaculum, Aachen

Haupteigenschaften

Stadt: Aachen

Land: Deutschland

Region/Bundesland: Nordrhein-Westfalen

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