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Sol de Plata eine Anlage der Superlative
Pro herrliche Anlage
Kontra so weit weg
Es liegt zwar bereits ein paar Jahre zurück, aber dessen ungeachtet erinnert man sich immer wieder gern an den Urlaub in der Domenikanischen Republik. Das dieser in traumhaft, um nicht zu sagen paradisische Erinnerung geblieben ist, dafür hat sicherlich auch nicht unbeträchtlich das von uns auserkorene Hotel gesorgt. Dessen Ambiente , Lage und Service versüsste uns die angenehmste Jahreszeit – der Urlaub – nicht unbe-trächtlich.
"Wir haben den Eingang zum Paradies gefunden", schrieb Kolumbus in sein Logbuch, als er am 5. Dezember 1492 zum ersten Mal den Boden Hispanolas (heute Dominkanische Republik und Haiti) betrat.Allgemeines
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Die Dominikanische Republik teilt sich mit Haiti die Insel Hispaniola. Der nach Kuba zweitgrößte karibische Staat nimmt fast zwei Drittel der gebirgigen Insel ein.
Die Dominikanische Republik gehört zu den touristisch voll erschlossenen Feriengebieten mit immer neuen Hotelanlagen direkt am Palmenstrand. Wer sie sucht, puderweiße Strände und das Meer in schillerndstem Türkis, ich kann nur sagen die Kataloge lügen nicht. Goldgelbe Sandbänder und palmenflankierte Buchten lassen Karibikträume wahr werden, das Ganze angereichert mit jahresdurchgängiger Schön-Wetter-Garantie und Wassertemperaturen, die nicht unter 25 °C sinken. Doch es gibt viel mehr als jenes "Sonne, Sand und Meer" - Image, das mit den Strömen des Massentourismus zuweilen in den Negativbereich abgeglitten ist und der Inselrepublik den Ruf vom "Billigreiseland Dom Rep" eingebracht hat.
Doch ich muß betonen, nicht weniger eindrucksvoll als Landschaft und Architektur sind die Menschen selbst, die den Urlauber trotz der Armut, in der sie selbst leben, aufs freundlichste willkommen heißen. Kein Wunder, dass die Dominikanische Republik in den vergangenen Jahren zum beliebtesten Ferienziel der Karibik avanciert ist.
Besondere Impfvorschriften bestehen für die Dominikanische Republik nicht. Trotzdem sollte man sich vor Moskitos schützen, indem man in der Dämmerung zwischen 18 und 20 Uhr Fenster und Türen schließt, die Klimaanlage laufen lässt - Moskitos mögen keine Kälte -, nackte Haut mit Mückenschutz einreibt und lange, helle Kleidung trägt.
Landeswährung ist der dominikanische Peso; rasch und komplikationslos tauscht man sein Geld in Wechselstuben (casas de cambio). In dieser Hinsicht muß ich gestehen noch nie so ein Geld besessen zu haben, ohne Mist – die Geldscheine stinken, im wahrsten Sinne des Wortes.
Von der Dominikanischen Republik nach Deutschland wählt man die 01149 als Vorwahl, danach die Ortsvorwahl ohne Null. Es empfiehlt sich, Ferngespräche in den Zentralen der Telefongesellschaften Codetel oder Tricom zu führen, da in Hotels ein enormer Zuschlag verlangt wird. Dort geht man einfach in eine Kabine, wählt die gewünschte Nummer und nach Beendigung des Gesprächs wird die gesprochene Zeit abgerechnet. Ein Dreiminu-tengespräch nach Deutschland kostet erfahrungsgemäß je nach Tageszeit zwischen drei und fünf EuroHotel
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Nach einem fast 10stündigen Flug kamen wir ziemlich erschöpft auf dem Flughafen in Puerto Plata an. Der erste Schritt aus dem Flughafengebäude war wie ein Anrennen ge-gen eine Wand, denn mehr als 30 °C und eine Luftfeuchtigkeit von geschätzten 80 % sorgten schon für die richtige Begrüßung. Das war anfangs doch ziemlich gewöhnungs-bedürftig. Ein kleiner Bus brachte uns in kurzer Zeit zu unserer Hotelanlage.
Zur Einordnung der Lage, des auf einem 250.000 qm grossen Grundstückes einer ehe-maligen Hacienda, direkt am Strand gelegenen Anlage nur soviel:
• 12 km Entfernung zum Flughafen Purta Plata. Die Stadt wurde benannt nach dem sil-bernen Dunst, der die Berge in ihrem Rücken umwaberte, gehört mit 97.000 Einwohnern zu den ältesten und schönsten Städten an der Nordküste des Landes.
• 5 km nach Sosúa der man ein gewisses "Ibiza-Flair" nachsag gelangt man mit einem anlageeigenen Shuttlebus. Hier reihen sich unzählige kleine Geschäfte, Restaurants, Ca-fes, Kneipen, Bars und Diskotheken aneinander, es ist nichts für Langweiler und hier ist man mitten im Trubel. Anfang der dreißiger Jahre wurde der Ort übrigens von deutsch-jüdischen Familien besiedelt.
• 9 km sind es nach Cabarete gleichfalls mit Shuttlebus. Der Ferien- und Küstenort Caba-rete (ca. 8 000 Einw.) gilt als eines der weltbesten "Topreviere" für Windsurfer (nicht unbedingt für Anfänger geeignet) und ist Austragungsort für verschiedene internationale Windsurfwettbewerbe.
Der Standard der Anlage kann ich nur als sehr gut bezeichnen, viele Bars, toller Pool und natürlich ein wunderbarer Sandstrand. Auch das Angebot an Aktivitäten hat sich sehen lassen.
Für die Beköstigung sorgen insgesamt 6 Restaurants, die Lobbybar „El Jardin“, eine Pool-bar, die Beachbar „El Coco“ und ne Diskothek. Das Früstück und Abendmahlzeiten wer-den im Hauptrestaurant dem „Las Flores“ eingenommen.Nachstehend beschänke ich mich auf eine blanke Aufzählung möglicher Aktivitäten.
· Volleyball, Aerobic, Gymnastik, Tischtennis, Boogie Board, Badminton, Basketball, Shuffleboard, Fußball und Boccia.
· Miniclub und Minidisko.
· Tennis (3 Sandplätze, Flutlicht gegen Gebühr !).
· Für alle, die es lernen wollen: 1 Einweisungsstunde im Bogenschießen,
· Einführung im Golfspielen 9-Loch Golfplatz (Golfclub "Costa Azul") ca. 5 km ent-fernt
· Reiten, Schnuppersurfen und Schnuppertauchen im Pool.
· Ein Wassersportzentrum mit der Möglichkeit zum Tauchen (Big Blue Tauchschule/ Schweizer Leitung), Surfen, Windsurfen, Wasserski, Bananabootreiten und Schnorchelausflüge ist in Cabarete.
· Hochseefischen in Puerto Plata.
· Massage (gegen Gebühr)
· Unterhaltungsprogramm tagsüber und am Abend. Im integrierten Amphit-Theater fanden allabendlich Shows und Animationen statt, diese reichten von Sketchaben-den und Dominikanischer Folklore bis zu kleinen Theateraufführungen durch die dort angestellten Animateure.
Die Stromspannung in der Dominikanische Republik liegt übrigens bei 110 Volt. Üblich ist der amerikanische Flachstecker. Deshalb: Adapter einpacken!
SonstigesVersucht mal unbedingt einen Ausflug ins Land. Die Leidenschaft eines jeden Dominika-ners ist der Hahnenkampf, der Besuch einer Gallera (Hahnenkampfarena) stand auch für mich auf der Tagesordnung und ist nur zu empfehlen.
Souvenirjäger haben in der Dominikanischen Republik die Qual der Wahl: Zwischen Kon-sumgütern wie Rum und handgerollten Zigarren, Luxusgütern wie Bernstein und Diaman-ten oder Alltagsgütern wie Musikkassetten mit Merenguerhythmen. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei, auffällige Mitbringsel wie großformatige und quietschbunte Ölbilder e-benso wie dezente Holzschnitzereien oder Keramikfigürchen.Gängige internationale Kreditkarten wie Mastercard, Visa oder American Express zählen in der Dominikanischen Republik inzwischen zu den üblichen Zahlungsmitteln.
Fazit
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Lonestar1811 05.12.2004 22:00
Corni 13.08.2002 19:02
total20 11.08.2002 16:02
Auch wenns umsonst wäre,würde ich da nicht hin wollen,trotzdem schöner Beitrag :-)))
flipperybie 07.08.2002 20:06
edithlein 07.08.2002 19:40