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Simbabwe, Allgemeines

Erfahrungsbericht

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5 Sterne Vic-Falls - Auf den Spuren von Dr.Livingston
17 von 17 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro unvorstellbar schöne Natur (Wasserfälle)

Kontra Sicherheitslage

Der Autor

RainerFischer Seit 2 Okt 2003

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1 Mitglied vertraut mir

Meine Frau und ich sind vor 2 Jahren durch südliche Afrika getourt. Ausgehend von Kapstadt sind wir über viele interessante Stationen (Berichte folgen :-) je nach Schreibfreude meinerseits) zu dem Natur-Highlight unserer Tour gekommen ... den Victoria Fällen.

Anfahrt:
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Wir sind aus Botswana (Chobe National Park) morgens losgefahren, über die Grenze nach Simbabwe (Achtung 30 US$ pro Person Visagebühren, Geld mußte abgezählt sein) und sind nach kurzer Fahrzeit in der Stadt VicFalls angekommen.

Stadt VicFalls:
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Die Stadt ist für afrikanische Verhältnisse sehr gut auf den Tourismus eingstellt. Es gibt viele Hotels, Campingplätze, ein Einkaufscenter und einen Markt für Holzarbeiten, mehrere Supermärkte und viele Campingplätze. Im Vergleich zu anderen afrikanischen Städten merkt man, daß dieses Städtchen von den Victoriafällen gut lebt, obwohl es auch hier die übliche Armut gibt.

Unterkunft
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Wir haben auf dem Campingplatz Iguna (Büffel) gezeltet. Die sanitären Anlagen waren sauber (für Afrika !!!) und der Platz war gut organisiert.
Die überall vorhandenen Affenhorden wurden stets von unermüdlichen Einheimischen von den Zelten entfernt gehalten, nur ein Warzenschwein hat uns mal besucht ... man ist halt in Afrika und das gehört halt dazu... ;-). Der Swimmingpool war eiskalt (auch wie immer, so daß wir es gewöhnt waren).
Am schönsten war, wenn abends der Lärm der Stadt und des Platzes abnahm, konnte man sich von dem Donnern der Wasserfälle in den Schlaf bringen lassen.

Geld tauschen
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Nach der Ankunft in VicFalls haben wir zunächst im Einkaufscenter Geld getauscht. Das ist insofern sinnvoll, als daß es legal ist (anders als auf der Straße) und daß das man ungefähr fünfmal mehr Zimdollars bekommt als auf der Bank. Der Hintergrund hierfür ist die wahnsinnige Inflation, die Simbabwe durchlaufen hat.
Wir hatten ca. 200 US$ umgetauscht und ich fühlte mich nachher wie ein König. Ungelogen die Anzahl Scheine, die ich bekommen habe, paßten nicht ins Portemonaie :-)

Victoria Falls
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Wir sind dann am gleichen Tag noch zu den Victoriafällen gefahren. Da wir VORHER Zimdollars besorgt hatten, war der Eintritt recht günstig, nämlich knapp 5 US$. Wenn nicht zahlte man 20 US$ pro Person.
Wenn man den National Park betritt, wandert man zunächst auf einem schön angelegten Pfad Richtung Teufelsfälle. Man hört die Fälle immer näher kommen, und auf einmal sieht man durch die Büsche die wahnsinnigen Wassermassen, die zu Tal stürzen - atemberaubend schön. Wenn man wie wir am Nachmittag von den Teufsfällen aus Richtung Sambia schaut, dann sieht man mehrere Regenbogen übereinander in den Fällen, wuuuuuuuuunderschön.

Anschließend läuft man über einen kleinen Pfad an den Wasserfällen entlang, wird von der Gischt des ca. 100 tiefer aufschlagenden Wassers berieselt und bekommt den Mund vor Staunen nicht zu.

Man kann bis zum Aussichtspunkt auf die Eisenbahnbrücke über den Sambesi wandern (sieht wirklich so aus wie auf den vielen Fotos...) und man kann an diesem simbabwischen Ende der Fälle noch schön die Sambische Seite sehen und sich bei einem Picknick auf den weitausladenden Felsen einen Eindruck holen, den man sein ganzes Leben nicht vergisst.

Ausflüge:
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Von dem riesigem Angebot, haben wir uns einen Hubschrauberüberflug über den Sambesi und die Victoriafälle ausgesucht. Da der Hunschrauber in Sambia startet muß man zunächst über die Grenze nach Sambia. Das wird von dem Guide erledigt, weil man sonst stundenlang warten kann :-)
Der Hubschrauberstartplatz liegt ca. 5 km von den Fällen entfernt. Man fliegt mit einer sehr modernen Maschine (und das meine ich auch so) zunächst den Sambesi entlang, fliegt dann mehrfach über die ca. 1,6 km langen Fälle und anschließend die Windungen des Sambesi's nach den Fällen. Der Flug dauert ca. 30 Minuten und kostet für 2 Personen inkl. Besuch der sambischen Seite der Victoriafälle 150 US$. Bezahlung mit Kreditkarte war kein Problem...
Wir haben von unseren ca. 600 Bildern, die wir auf unserer Tour durch Afrika gemacht haben, ca. 40 aus dem Hubschrauber rausgemacht. Es war einfach atemberaubend.

Anschließend sind wir die sambische Seite der Victoriafälle entlang gewandert, aber nach dem wunderschönen Flug, war das nur ein netter Nachtisch, nichts wirklich neues.

Die beste Reisezeit ist übrigens Dez/Jan, weil dann der Sambesi das meiste Wasser führt. Aber für den durchschnittlichen Westeuropäer war auch schon Ende August die Wassermassen beeindruckend genug :-)

Unsere Mitcamper sind fast alle auf dem sambesi raften
gegangen. Das soll unwahrscheinlich gut gewesen sein, kostet aber ca. 100 US$/Person für einen Tag und ich meine Raften kann ich auch woanders ...

Wenig empfehlenswert ist der 'Ballonflug' über die Fälle. man steigt in einem Heißluftballon ca. 50m in die Luft, wartet dort etwas und kommt wieder runter. Der Höhe ist für den Blick auf die Fälle einfach zu niedrig (sagten uns die Leute, die das gemacht haben).

Der Marktplatz
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Als schönes Andenken an unseren Afrikaurlaub haben wir uns einpaar nette Schnitzereien mitgebracht. Die ersteht man am besten auf dem Markt, wenn man sich etwas uneuropäisches Handeln zu traut. Für meine zugegeben etwas ausgelaschten Turnschuhe und umgerechnet 3 US$ haben wir ein wunderschönes Holzhippo mit dem stattlichen Gewicht von 10,5 kg bekommen. 3 Giraffen (Höhe 80- 110 cm), waren für die Flip-Flops meiner Gattin und ca. 20 US$ zu haben, und für 5 kleinere Schnitzereien haben wir ebenfalls nochmals ca. 30 US$ berappt. Alles war erst nach langem Verhandeln, Weggehen und den üblichen Tricks zu haben ...

Restaurant's
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Wir haben zweimal zu abend gegessen. Einmal ein echt afrikanisches Boma Essen. Ich habe viele Sorten Fleisch probiert (Warzenschweinfleisch war hervorragend ....), nur bei den Würmer (ca 1 cm dick und 5-6 cm lang und eeeeeeeeeklig schwarz) habe ich mich geweigert. Dazu afrinkanischen Wein ... einfach gelungen und für ca. 25 US$ / Person auch preislich erschwinglich.

Den zweiten Abend haben wir alleine in der Stadt zu was gesucht. Wir haben auch ein nettes Restaurant direkt am Einkaufscenter gefunden, ABER im Dunkeln sollte man in Simbabwe sehr vorsichtig sein. Man sah relativ offen getragene Waffen und naja ich fühlte mich erst auf dem Campingplatz wieder richtig wohl.

Mein Fazit ist, das mal wieder einer meiner vielen Träume in Erfüllung gegangen ist. Die Victoria Fälle im Herzen von Afrika waren die lange Anreise von ca. 10.000 Flug-KM und 5000 Fahr-Km mehr als wert.

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Kommentare

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  • Tamihexe 17.09.2005 23:54
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Darokh 18.10.2003 17:35
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Schmunzelchen 17.10.2003 16:11
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Radar 17.10.2003 15:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • PhilippStraub 16.10.2003 21:53
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    hört sich echt interessant an.und wer möchte sich nicht mal wie ein könig fühlen??mfg philipp

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