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Pro es kommt drauf an, was ihr draus macht! (siehe Bilder)
Kontra nichts!
# IVAM
Mit einem der knatschroten Touristenbusse, in die man an verschiedenen Haltestellen in Valencia zusteigen kann, haben wir einen Teil unseres Sight Seeing Programms bestritten. Nach einem Stopp an der Plaza de Reina, den ich zum Getränkeholen genutzt hab, ging es weiter zum IVAM, was für „Institut Valencia d’Art Modern“ (also valencianisches Institut für neuere Kunst) steht und mir wesentlich besser als das Museo de Bellas Artes (Museum der schönen Künste) gefallen hat.
Das IVAM befindet sich an der c/ Guillem de Castro, 118 und ist bequem per Bus zu erreichen. Ehe es mit dem Ausstellungsbesuch losgehen konnte, mussten wir noch unserer Jacken und Taschen abgeben – was zum einen kostenlos und zum anderen praktisch war, da man ja seine Klamotten nicht unbedingt mitschleppen möchte - und Eintritt bezahlen. Das Museum, das man an jedem Tag, außer montags von 10 Uhr morgens bis 20 Uhr abends besuchen kann, verlangt regulär 2 Euro Eintritt, Studenten und Schüler bezahlen 1 Euro und Rentner kommen umsonst rein. Absolut fair, zudem kann man sich noch mit kostenlosen Flyern zu den jeweiligen Wechselausstellungen eindecken. Gesehen haben wir sieben Wechselausstellungen und die permanente Ausstellung. Die erste von Elizabeth Murray und wurde in Zusammenarbeit mit dem MoMA veranstaltet und war recht nett gemacht. Als nächstes haben wir „Cróncia del Guernica“ gesehen, was eine recht kleine Ausstellung war, ich glaube mal gerade zehn Exponate, wenn ich mich richtig entsinne.
Nachdem wir in der permanenten Ausstellung waren, wurde es „interessant“. „SD Observatorio“ hieß die Ausstellung, die sehr ‚modern’ war. Laut Flyer sollte es eine „colleción africana de arte contemporráneo y no una collection arte contemporráneo africano” (afrikanische Sammlung von zeitgenössischer Kunst und nicht eine Sammlung von zeitgenössischer afrikanischer Kunst) werden. Ob das gelungen ist?! Naja, da ich in afrikanischer Kunst nicht sonderlich fit bin, lasse ich das mal mit dem Beurteilen. Nach der Ausstellung der “Arte Español del Siglo XX en la Colección BBVA“, in der auch ein Bild von Joan Miró hing, sind wir in den Teil, der mir am besten gefiel, gewechselt. Die Skulpturenausstellung „Geometría sin límites“ von Juan Asensio, die den perfekten Ruhepol zum afrikanischen Videochaos (das einzige, was mir in Erinnerung vom afrikanischen Raum blieb, waren hektische Videoaufzeichnungen mit klischeehaften Buschtrommeln und schlechten Cuts) bot.
Die „Paisaje marítimo“ von Ignacio Pineizo fand ich dann nicht ganz so prickelnd, dafür aber die „Fuentes 2006“, die sich direkt vor dem IVAM Haupteingang befindet. Die Brunnen sind wirklich toll und originell gemacht. So viel Kunst macht hungrig und so wurde es Zeit für das Abendessen, das wir nicht im Museumscafe einnehmen wollten. Neben dem Museumscafe gibt es auch noch einen Museumsstore, der recht teuer ist, aber irgendwie muss sich das Museum ja finanzieren.
# Museo Taurino
Wenn man dann schon einmal in Spanien ist, möchte man natürlich auch schauen, wie es sich mit den Klischees verhält. Und neben Ballermann, Strand, Flamenco und Sangria ist da natürlich auch der Stierkampf ganz oben auf der Liste. Erst recht, wenn das Stierkampfstadion samt Museum sich mitten in der Stadt, direkt neben dem Nordbahnhof (Estación del Norte) in der Calle del Doctor Serra, befindet. Zwar würde ich persönlich nicht in eine Stierkampfarena gehen, um mir dort corridas mit lebendigen Stieren anzugucken, aber so ein Museum ohne Tiere, dafür mit einigen Ausstellungsstücken, wie Klamotten – die sog. Trajes - und Kampfutensilien war durchaus OK, und da es nichts gekostet hat, wäre es ja auch nicht schlimm gewesen, wenn wir direkt wieder rausgegangen wären. Später hatten wir die Möglichkeit, einen kurzen Blick in die Stierkampfarena zu werfen, die derzeit – in der Stierkampfpause – auf für Konzerte genutzt wird. Das Museo Taurino jedenfalls ist täglich außer Montags von 10-20 Uhr geöffnet, und sofern keine Veranstaltungen stattfinden, kann man auch die Arena – wirklich beeindruckend… - besichtigen; natürlich ohne Tiere, dafür mit nettem Guide… Und der eine oder andere interessante Film wird im Stierkampfmuseum auch noch gezeigt – in diesem Museum kann man also das eine oder andere Stündchen rumkriegen, für den unwahrscheinlichen Fall, dass es in Valencia mal regnet.
# Museo Príncipe Felipe
Möchte man das Museum besuchen, so sollte man am besten mit dem Bus dorthinfahren, da die Ciutat de les Arts i de les Ciències sich relativ außerhalb befindet. Entweder mit Hopp on – Hopp off Bus (das ist relativ teuer) oder per normalem Bus mit dreißiger Nummer und Ziel "Ciutat de les Arts i les Ciències" (mit knapp über einem Euro sicherlich die bessere Option), so fährt man dann bis zur Haltestelle der Avenida de Obrero. Dann läuft man eigentlich auf das Príncipe Felipe (Prinz Filipe) Museumsgebäude zu. Wenn man das große weiße Gebäude betritt, muss man sich auf eine Flughafen like Taschenkontrolle gefasst zu machen. Aber keine Sorge, das ist recht harmlos und Getränke werden einem auch nicht abgenommen, Getränkeautomaten und ein Bistro, das für ein Museum recht günstig ist, gibt es allerdings trotzdem. Etwas teurer sind die Mitbringsel, die man am Eingangsbereich kaufen kann. Günstig dagegen ist dagegen aber die Teilnahme an den angebotenen Talleres (das sind eine Art Workshops): Ich habe am Taller TV für 2,50 € teilgenommen und nun eine CD, auf der ich auf Spanisch das Wetter moderiere - immerhin. Englische Workshops gibt es auch, allerdings nur in den (spanischen) Sommerferien. Im Gang nach der Sicherheitskontrolle gibt es verschiedene Tafeln mit Wissenschaftlern und berühmten Zitaten, allerdings nur auf Spanisch und Valenciano. Das Museum selbst hat drei Etagen samt tollem Kinderbereich, der nicht nur für die Allerkleinsten spannend ist – hier haben auch wir einen Großteil unserer Zeit verbracht…. Hier kann man nämlich die spielerisch die Wissenschaft entdecken können. Auf der ersten Ebene gings ums Mitmachen und die „kindgerechte“ Erklärung von diversen wissenschaftlichen Phänomenen, wobei das Selbstausprobieren im Vordergrund stand. War ganz lustig und von Elastizitätstest über Fuß- und Basketball bis zu Sprung –höhe und –weite aus dem Stadt testen haben wir so ziemlich alles gemacht. Dazu gabs dann noch eine Gedächtnisabteilung, eine über deutsche Scherenschnittfilme aus den 20er Jahren, die mit Mozarts Zauberflöte untermalt waren etc. Bevor wir allerdings in die zweite Ebene gefahren sind – alles funktioniert per Rolltreppe – haben wir uns noch ein Foucaultsches Pendel und DANN Strukturen angeguckt. In der zweiten Etage gab es dann eine überklimatisierte *brrrrr* Ausstellung zu v.a. spanischen Nobelpreisträgern, die nicht so ganz unser Interesse wecken wollte. Also ging es weiter in die dritte Etage, wo ne Ausstellung rund um Phänomene des menschlichen Körpers war, die eher an die Erwachsenen gerichtet war. Dumm war nur, dass einige Sachen außer Betrieb waren. Neben nem Calciumwertscanspiel gab es auch Gewichtschätzspiele und einige andere Sachen… Ein teures Vergnügen ist der Besuch in der Wissenschafts- und Kunststadt schon, allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, Eintrittskarten zu kombinieren und so Eintritt zu sparen, am besten informiert man sich auf der http://www.cac.es/, auf der man die jeweils gültigen Preise und Uhrzeiten findet
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# Mc Doof
Meistens haben wir es so gehalten, dass wir uns beim wirklich ausgezeichneten Frühstück im Hotel – von den leckeren Schokoladentorten und dem noch besseren frisch gepresstem Orangensaft schwärme ich heute noch… – den ïÂ
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BellaSwan 30.05.2012 19:39
utily_el 30.05.2012 19:13
pelikany 29.05.2012 19:00
Victoria3087 27.05.2012 18:01
Yamcha 27.05.2012 16:16