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Erfahrungsbericht

für Sheraton Miramar Resort, El Gouna
Nächsten Bericht ansehen "Mehr als eine Oase der Ruhe..."
5 Sterne Traumurlaub in El Gouna! Erfahrungsbericht mit Diamant-Prämierung Bericht mit Bildern
186 von 186 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro schöne Anlage, Service, Zimmer, Gesamteindruck stimmt

Kontra ein paar Kleinigkeiten, s. Bericht

Der Autor

Carolinma Seit 14 Aug 2000

Hallo, schaue mal wieder öfter vorbei. Vielleicht habe ich mal wieder bald Zeit einen Bericht zu... mehr

15 Mitglieder vertrauen mir

Buchung
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Gebucht haben wir mit ITS, Hotel „Sheraton Miramar“ in El Gouna, Ägypten. 7 Tage Aufenthalt mit Halbpension und Komfortpaket. Das Komfortpaket kostet etwas mehr und beinhaltet folgende Extras:
Superiorzimmer (Zimmer mit Meerblick und direktem Zugang zum Strand)
Obstkorb, 1 Flasche Mineralwasser, 1 Flasche Wein zur Begrüßung
Zu allen Mahlzeiten kostenlos und unbegrenzt Mineralwasser und frisch gepresste Säfte
50 Minuten Massage
1 Schnupperkurs Wasserski
Privatshuttle vom Flughafen in Hurghada zum Hotel und bei Abreise wieder zum Flughafen

Pro Person haben wir abzüglich der Ermäßigungen (7=5 Tage, abzüglich Frühbucherrabatt 60 Euro) 622 Euro pro Person bezahlt. Das Visum zur Einreise in Ägypten ist bei ITS im Preis enthalten und verursacht keine Kosten mehr vor Ort.

Lage
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Ca. 35 km vom Flughafen Hurghada entfernt in „El Gouna“. Unser Privat-Shuttle dauerte ca. 30 Minuten zum Hotel. Hat man einen Transport mit einem großen Reisebus, kann der Shuttle 1-2 Stunden dauern, da die Hotels in Hurghada zuerst angefahren werden und El Gouna erst zum Schluss.

Gesamtanlage
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Das Sheraton Miramar ist ein Hotel der 5-Sterne-Kategorie. Es verfügt über 338 Zimmer, alle verteilt auf eine sehr weitläufige Anlage. Die Zimmer sind alle in kleinen Häusern untergebracht, die Anzahl der Zimmer pro Haus oder Abschnitt ist unterschiedlich, je nach Block. Unser Haus (3000er Block) war 3-stöckig und hatte insgesamt 6 Zimmer. Jedes Häuschen hat einen eigenen Eingang, manche Abschnitte sind sogar mit direktem Zugang zum Strand (Superiorzimmer). Die einzelnen Häuser haben keinen Fahrstuhl, da höchstens 3-stöckig. Jedes Haus ist architektonisch und farblich anders gestaltet. Z. B. in einem Rostbraun mit runden Fenstern und Türmchen (s. Bild unten) oder mit vielen Säulen geschmückt in einem mediterranen Blau.

Wie oben schon erwähnt ist die Anlage sehr weitläufig und auf mehreren kleinen Inseln verteilt, die alle durch Holzbrücken miteinander verbunden sind. Beim Check-in bekommt man einen Hotelplan überreicht, der sehr hilfreich ist, da die Größe anfangs schon verwirren kann. Aber schon nach einem Tag kennt man sich bestens aus – wenn doch nicht, genügt ein Blick auf den Hotelplan, der übrigens auch im Zimmer nochmals an der Tür aushängt.

Egal, wo man untergebracht ist, einen kleinen Marsch durch die Anlage muss man immer in Kauf nehmen. Entweder ist man direkt am Strand und muss etwas weiter zum Pool laufen und zu den Restaurants oder man ist direkt am Pool und muss dafür einen kleinen Weg in Richtung Strand laufen. Aber die Strecken halten sich noch in Grenzen, je nach Häuserblock zwischen 3-5 Minuten. Außerdem tut es der Figur gut, auch wenn es teilweise recht heiß werden kann, bei 37 Grad durch die Anlage zu marschieren.

Das Hotel ist ca. 5 Jahre alt (so wie ich gehört habe), aber trotzdem noch gut anzusehen. In manchen Beurteilungen im Internet habe ich gelesen, der „Zahn der Zeit“ würde so ziemlich an diesem Hotel nagen, was ich aber überhaupt nicht bestätigen kann. Das es nicht mehr neu ist sieht man schon, aber es ist jetzt auch nicht gerade renovierungsbedürftig. Alles ist in einem guten, gepflegten Zustand und dass es so bleibt, dafür sorgen schon die zahlreichen Angestellten.

Die weitläufige Anlage wird natürlich durch einen großzügig angelegten Garten verschönert. Hier blüht es an allen Ecken, was einen Spaziergang durch die Anlage verschönert. Hier sorgen auch jede Menge Angestellte dafür, dass die Anlage auch so schön bleibt. Selbst wenn man keinen Meerblick hat, ein Zimmer mit Gartenblick hat auch was Schönes.

Ausstattung
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Lobby mit Rezeption
Hauptrestaurant (im Hauptgebäude)
Orientalisches Restaurant (auf einer separaten Insel angelegt)
Poolrestaurant, welches abends in ein Italienisches Restaurant umgewandelt wird
Strandbar
Miramar-Bar mit Abendunterhaltung
„Coconut-Groove“ mit Abendunterhaltung, TV und Billiard
2 Süßwasserpools, Holzliegen (inkl. Auflagen und Sonnenschirme)
1 Kinderpool
Health Club (Massage, Fitnesscenter, Sauna, kleine Leihbücherei)
Verschiedene Shops (Souvenirs, Lebensmittel, Friseur, Bank)
Strand direkt am Hotel mit Holzliegen (inkl. Auflagen und Sonnenschirme)

Zimmer
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Wie oben schon erwähnt, hatten wir ein Superiorzimmer gebucht mit direktem Zugang zum Strand. Jetzt darf man sich nicht vorstellen, dass man aus der Terrasse rausgeht und gleich im Wasser steht. Unser Zimmer war in der 2 Etage, so dass wir erst die Treppen runter mussten, durch einen kleinen Gartenteil und dann erst an den Liegen waren. Die Beschreibung „direkter Zugang zum Strand“ kann man deshalb auch falsch verstehen; mehrere Gäste hatten sich übrigens deshalb auch beschwert. Wir fanden es trotzdem nicht schlecht, immerhin war man ja am Strand und hatte auch einen fantastischen Blick aufs Meer.

Unser Zimmer hatte eine Größe von ca. 45 qm. Das Bad war auch schön groß und hatte eine Größe von ca. 10 qm. Die Möblierung war überwiegend in Kieferholz, was nicht so ganz zu einem 5-Sterne-Hotel meiner Meinung nach passt. Hat ein bisschen an Bergurlaub erinnert. Die Möbel sahen aber alle relativ neu aus und machten keinen abgenutzten Eindruck. Folgende Möbelstücke waren vorhanden:
Ein großes King-Size-Bett, sehr gemütlich
Zwei Nachttische
Ein großer Schreibtisch mit Stuhl
Zwei Stühle mit kleinem Stehtisch
Eine Holzbank (als Ablage für Koffer oder Schuhe)
Als Kleiderschrank standen ein großer Wandschrank zur Verfügung und im Flur ein kleiner Wandschrank. Es ist also ausreichend Möglichkeit vorhaben, seine Kleider unterzubringen. Ansonsten haben die Nachttische und der große Schreibtisch auch noch jede Menge Schubladen; seine Sachen kriegt man gut unter.

Im Flur war die Minibar untergebracht in Form einer kleinen, beleuchteten Nische mit Regalen und einem kleinen Kühlschrank. Mehrere sauber Gläser und Tassen standen zur Verfügung und wurden nach Gebrauch auch ausgetauscht. Kostenlos konnte man mit Hilfe eines Wasserkochers (steht im Bad) sich Instandkaffee oder Tee zubereiten. Vorrat wurde auch täglich nach Gebrauch aufgefüllt. In der Minibar standen verschiedene Softgetränke zur Verfügung, Wein, Bier und Süßigkeiten. Die Kosten für ein Snickers, eine Dose Cola oder ein 1,5 l Wasser lagen zwischen einem Euro und zwei Euro. Wein und Bier lagen wesentlich höher.

Das Bad ist ausreichend groß, man kann sich also gut ausbreiten. Bademäntel sind vorhanden, ebenso jede Menge große und kleine Handtücher. Das Waschbecken wird von einer großen Ablage umschlossen (Marmor?). Ein sehr großer Spiegel ist auch vorhanden, doch leider durch die große Ablage davor sehr weit entfernt, d.h. zum Schminken und Stylen ungeeignet. Ein Kosmetikspiegel ist auch nicht vorhanden, so dass man fürs Make-up auf den Spiegel im Flur ausweichen muss. An Elektrogeräten sind ein Wasserkoch und ein gut funktionierender Fön vorhanden. Das übliche an kleinen Seifenproben, Duschgel und Shampoo ist auch ausgelegt und wird nach Gebrauch auch immer aufgefüllt. Fast alle Zimmer haben keine Badewanne, sondern nur eine Dusche, die schön in orientalisch-blau gekachelt ist. Reicht auch, da man meistens im Urlaub sowieso nur unter die Dusche springt. Dusche, Toilette und Bidet waren sauber und zeigten auch kaum Abnutzung. Nur die Bodenfliesen sahen schon leicht mitgenommen aus, stört aber den sauberen Gesamteindruck des Badezimmers nicht.

Das Zimmer war noch mit einer Klimaanlage ausgestattet, die zu jeder Tages- und Nachtzeit funktionierte. Die Klimaanlage hatte eine Stufenregelung, so dass man individuell die Temperatur einstellen konnte. Der Fernseher war ausreichend groß, hatte mehrere deutsche Kanäle (u.a. RTL; SAT1, ZDF, ARD, Kabel). Verschiedene Infobroschüren zu Hotel, Umgebung und El Gouna waren auf dem Schreibtisch ausgelegt. Telefon funktioniert ebenfalls. Eine Karte des Zimmerservice war auch vorhanden, Preis für eine Pizza z.B. ab 5 Euro aufwärts (haben wir aber nicht genutzt).

Unser Balkon war ausgestattet mit zwei Holzliegen und Auflagen und hat somit ungeheuer zum sonnen eingeladen. Besonders abends war es sehr mit dem Meerblick sehr romantisch. Wer will, kann natürlich auch auf den Liegen auf dem Balkon im Freien übernachten.

Die Restaurants
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Im Hauptrestaurant gab es jeden Abend ein Buffet. Täglich verschiedene Themen, wie Italien, Latino, Asia oder Oriental. Themen haben sich immer wochenweise wiederholt. Das Hauptrestaurant war groß und Gedränge oder Schlachten um einen Esstisch gab es nie, da man auch immer einen Tisch zugewiesen bekommen hat. So brach wenigstens nicht das große Chaos aus. Das Buffet (morgens wie abends) war etwas klein. Nicht jetzt von der Auswahl her, sondern vom Platz. Zu Stoßzeiten herrschte hier Gedränge und so mancher Ellenbogen wurde ausgefahren.

Für ein Abendessen im Orientalischen Restaurant oder im Italienischen Restaurant muss man vorher reservieren. Teilweise gehen Mitarbeiter am Pool und am Strand mittags auf die Leute zu und empfehlen die Restaurants; hier kann man dann gleich seine Reservierung tätigen. Ansonsten an der Rezeption oder am Guest Service. Gäste, die Halbpension gebucht haben bekommen ein kostenloses 3-Gänge-Menü serviert. Ansonsten müssen Extra-Wünsche aus der Karte bezahlt werden. Übrigens eine angenehmen Art zu speisen, da man hier bedient wird und nicht, wie im Hauptrestaurant, sich am engen Buffet drängeln muss.

Das Poolrestaurant hat für einen kleinen Mittagssnack genau das Richtige. Über Pizza, Hamburger, Pommes, aber auch Carpaccio oder sonstige kleine Spezialitäten. Die Preise fangen so ab 5 Euro an (z.B. Pizza). Das Poolrestaurant wird abends in das Italienische Restaurant umgewandelt, was dem Personal immer wieder sehr schön gelingt. Hochwertiges Geschirr wird aufgetragen und eine Candlelight-Dinner-Atmosphäre geschaffen.

Über das Strandrestaurant gibt es wenig zu berichten, außer dass es recht klein angelegt ist, so dass es schon passieren kann, dass man keinen Platz bekommt. Die Speisekarte ist recht kurz gehalten, es stehen ein paar Sandwichs zur Auswahl, hier auch wieder ab 5 Euro aufwärts.

Verpflegung
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Die beste Zeit fürs Frühstück ist die Zeit zwischen 08:00 und 09:00 Uhr. Danach wird es recht voll und laut. Gefrühstückt wird im Hauptrestaurant. Kaffee und Tee wird vom Personal an den Tisch gebracht. Frisch gepresster Orangensaft gibt es kostenlos, doch leider nur in 0,1 Liter Gläsern, also muss man mehrmals laufen. Auch frisch gepressten Tomatensaft gibt es, der schmeckt aber nicht. Ansonsten gibt es noch verschiedenen Saftsorten an einem Automaten (das übliche Wasser-Pulver-Gemisch). Brotsorten gibt es bis zum Abwinken, hier möchte ich besonders das Fladenbrot empfehlen, sehr lecker und schön dünn geschnitten. Jede Menge süße Kuchen, wie Donuts oder Croissants gab es auch zur Auswahl. Marmelade gibt es in 16 verschiedenen Sorten, hier dürfte also auch für jeden etwas dabei sein. Ansonsten gibt es alles, was so zu einem Frühstück dazugehört: Obst, Joghurt, Quark (pikant und süß), Pfannkuchen, Würstchen, Eierspeisen, Käse, Wurst, usw. Im Prinzip gibt es immer das gleiche Buffet, doch die Auswahl ist schon riesig, so dass man fast jeden Tag was anderes essen kann.

Die Auswahl am Abendbuffet war ebenfalls riesig. Anfgefangen bei den Vorspeisen, mit Salaten, Salat zum selber mixen, verschiedene pikante Quarksorten und Brotaufstriche, Brotsorten, gegrilltes Gemüse, usw. An Hauptspeisen gab es jeden Tag Pizza und Pasta. Ansonsten auch ein paar verschiedene Fleischsorten und Beilagen, in Form von Kartoffeln, Reis, Gemüse...Dessert war immer sehr süß, auch hier wieder Kuchen, Cremes, Pudding, ...Die Auswahl ist riesig. Alles schmeckt sehr lecker und wir hatten nie Grund zu irgendeiner Beanstandung.

Service
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Der Zimmerservice war erstklassig. Täglich wurden die Handtücher gewechselt und auf Wunsch auch die Bettwäsche. Es war immer alles sauber, sogar Kleidung und Kosmetika wurden aufgesammelt und aufgeräumt.

Der Service in den Restaurants war ebenfalls immer aufmerksam und höflich. Lediglich beim Frühstück wurde entweder 10 mal nachgefragt, ob man Kaffee möchte oder am nächsten Tag gar nicht. Naja, aber bis auf das wirklich klasse. Einen Tag vor Abreise wird man auf dem Zimmer angerufen und interviewt (auf englisch), wie der Aufenthalt war. Hier kann man Verbesserungsvorschläge oder Kritik loswerden.

Rezeption
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Die Rezeption ist als solche direkt nicht zu erkennen. Wenn man den Eingang reinkommt gleich scharf rechts, dort stehen einzelne Tische mit Stühlen, das ist dann die Rezeption. Aber immerhin mal eine Rezeption, wo man sich setzen kann. Die Mitarbeiter waren nicht so freundlich, eher etwas hochnäsig. Eine Beschwerde meinerseits (unsere Zimmernummer war doppelt vergeben) wurde nicht gerade ernst genommen, was mich sehr geärgert hat. Die jungen Männer waren eher damit beschäftigt, sich toll zu fühlen, nur weil sie einen Job an der Rezeption haben. Zum Glück gibt es aber noch den „Gäste-Service“, einem kleinen „Schalter“, der ab 09:00 Uhr morgen besetzt ist, auch von deutschsprachigem Personal. Hier kann man z.B. Reservierungen für die Restaurants tätigen oder für Wassersportarten. Hier war die Behandlung wesentlich freundlicher.

Pool
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Wir haben uns nur am „großen“ Pool aufgehalten. Dieser ist sehr schön angelegt, und „schnörkelt“ sich durch die Landschaft. Zum Schwimmen direkt nicht so geeignet, da die tiefste Stelle gerade mal 1,50 m hat, aber zum Abkühlen und Planschen ok. Liegen werden am Pool zwar auch reserviert, aber auch ohne Reservierung bekommt man bis ca. 09:30 Uhr noch einen schönen Platz. Erst ab 11:00 Uhr wird es meistens voller. Am Pool stehen Holzliegen mit Auflagen und Sonnenschirm zur Verfügung, alles kostenlos. Badetücher gibt es auch kostenlos gegen Pfandkarte am Pool. Kellner laufen die meiste Zeit über am Pool entlang und bringen die Getränke und Speisen auch direkt an die Liege.

Strand
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Der Hotelstrand ist eigentlich nicht direkt ein Strand. El Gouna besteht ja aus lauter kleinen Lagunen, so dass man in einer Lagune badet. Dies hat uns nicht so gefallen, da die Lagune eher an einen Badeweiher erinnert. Außerdem ist der Boden in den Lagunen sehr schlammig und jede Menge kleine Krebse laufen dort herum, so dass ich nur empfehlen kann mit Badeschuhen rein zu gehen. Möchte man ins „richtige“ Meer, muss man an der Lagune vorbei ins offene Meer hinauslaufen. In El Gouna gibt es Ebbe und Flut. Bei Ebbe kann man so im knöcheltiefen Wasser ganz weit hinaus ins Meer laufen, bis ins tiefe Wasser. Hier ist das Wasser klarer, kühler und einfach viel schöner. Man ist aber einige Zeit unterwegs. Für einen solchen Spaziergang muss man schon mindestens eine Stunde einplanen, also den Sonnenschutz auf keinen Fall vergessen!!!
Was Liegen usw. betrifft, gilt dasselbe wie oben am Pool beschrieben.

Health Club
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Im Health Club befindet sich der Fitnesscenter, der zwar klein ist, aber trotzdem gut ausgestattet. Die Geräte waren alle noch recht neu und funktionierten. An Massage wurde verschiedenes angeboten, Ganzkörper, Fuß, Gesicht usw. Einen Termin zur Massage sollte man gleich am Anfang machen, da die Massagetermine heiß begehrt sind. Wir haben unsere 50 Minuten-Massage, die im Komfort-Paket enthalten war, in Anspruch genommen und nochmals eine Ganzkörpermassage (ca. 30 Euro). Sehr zu empfehlen. Frauen werden übrigens nur von Frauen massiert und Männer nur von Männern. Im Health Club kann man sich auch Bücher ausleihen (sehr beschränkte Auswahl) und seine eigenen Bücher auch abgeben, so dass man Platz im Koffer bekommt.

Sport
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Wir haben eigentlich nur einen Wasserski-Schnupperkurs gemacht, weil dieser im Komfortpaket enthalten war. Ansonsten kann man noch andere Wassersportarten vor Ort machen, am besten im Diving Center erkundigen. Preise sind aber nicht billig.
Mittags kann man an der Wassergymnastik im Pool oder beim Wasserball mitmachen. Ansonsten gibt es natürlich noch den Fitnesscenter im Healthclub.

Unterhaltung
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Von den verschiedenen Reiseveranstaltern werden Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten des alten Ägypten angeboten. Hier muss natürlich jeder selbst entscheiden, was er sehen möchte uns was nicht. Wir haben uns vor vier Jahren schon alles angeschaut, so dass wir bei diesem Urlaub einen reinen Badeurlaub gemacht haben.

Jeden Mittwoch bietet das Hotel die „Oasis-Night“ an. Dies kostet pro Person 10 Euro (bei Halbpension). Das Abendessen wird sozusagen vom Hotel in die Wüste verlegt. Man wird von einem Bus abgeholt und fährt ca. 15 Minuten lang raus in die Einöde. Hier kann man dann auf einem Kamel oder auf einem Esel reiten (kostet nichts extra). Auf dem Boden sitzend nimmt man dann sein Essen zu sich und für Unterhaltung sorgen dann verschiedene Tänzer und Bauchtänzerinnen. Die Oasis-Night wird vom Hotel veranstaltet, d.h. man bekommt das Essen vom Hotel und auch die Service-Kräfte aus dem Hotel sind vor Ort.

Dann gibt es noch das Dine-around, was wir aber nicht wahrgenommen haben. Hier kann man in einem anderen Hotel (z.B. Steigenberger, Mövenpick) am Abendessen kostenlos teilnehmen. Dies dient eigentlich nur dazu, einfach mal aus dem Hotel rauszukommen, das Essen muss dort jetzt nicht unbedingt besser sein.

Ansonsten gibt es 1-2 mal die Woche abends in der Miramarbar Live Musik, ist ganz nett, muss man aber nicht gesehen haben. Bei uns war wenig Abendanimation, da wir zur EM dort waren und abends meistens irgendein Fußballspiel über Leinwand gezeigt wurde.

Fazit
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Ich könnte noch seitenlang über das Hotel berichten, aber irgendwann sprengt es dann den Rahmen und jeder Grashalm muss ja nicht bewertet werden. Der Urlaub in diesem Hotel war jeden Cent wert, den wir ausgegeben haben. Wer einmal zögern sollte, weil der Preis zu hoch ist, dem kann ich nur raten: buchen! Man bereut es nicht. Es gab zwar ein paar Kleinigkeiten, die gestört haben, trotzdem war der Gesamtaufenthalt sehr erholsam und einfach traumhaft. Ich hätte locker noch einige Wochen länger bleiben können und es wäre nicht langweilig geworden. Auch die Umgebung, also El Gouna (Bericht folgt noch), ist sehr schön, so dass ich für einen Ägyptenaufenthalt El Gouna und besonders natürlich das Sheraton empfehlen kann.


Bilder

für Sheraton Miramar Resort, El Gouna
Zimmer
von Carolinma Carolinma

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Kommentare

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  • nicki28 05.01.2011 12:23
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • dehlting 11.07.2007 19:28
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Der Bericht ist einfach Klasse !! ...da bekommt man doch sofort Fernweh !!! Kenne das Miramar Resort schon aus " Holidaycheck " , hat auch dort sehr gute Bewertungen. L.G. dehlting

  • Chuck_de_Neals 25.02.2007 20:09
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • mrofranken 14.02.2007 21:59
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Super Bericht!

  • copyhero 05.07.2006 02:13
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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