Ciao - für Leute mit eigener Meinung
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Pro Schöne Anlage mit guter Verpflegung
Kontra Viele Gäste
P.O.Box 90352, K,
Mombasa, Kenya,
NetHotels Kenya
Zentrale Reservierung:
Tel: +43 7484 8080
Fax: +43 7484 8080 45
Das im Stil eines Lamu- Dorfes erbaute Hotel Serena Beach ist unser Ziel. Es ist eine sehr gepflegte und ruhige Anlage.
Schon vor dem Hotel werden wir freundlich durch einen vornehm wirkenden Bediensteten des Hotels empfangen und einen steinernen Torbogen geleitet, der oberhalb bewachsen ist, allerdings ist es kein Wein wie bei einer süditalienischen Pizzaria.
1. Die ganze Hotelanlage ist eine wunderschöne Anlage typisch afrikanischer Bungalows, die als sogenannte "Garden-Zimmer" zweistöckig gebaut und gut ausgestattet sind. Daneben gibt es noch sogenannte "Village- Zimmer" im großen Haus.
2. Alles ist wie ein großer Garten gestaltet, sogar kleine Teiche sind dazwischen. Die Bungalows sind weiträumig angelegt und befinden sich inmitten der Natur. Rhesusaffen (Meerkatzen), sind ständige Gäste.3. Die Anlage liegt direkt am Meer und hat zusätzlich eine wunderschöne und ständig gepflegte Sonnenwiese mit einer Minigolfanlage und weiteren Spielen; insgesamt ist die Anlage sehr gepflegt
4. Animation in dem Sinne gibt es nicht, allerdings wird bei Bedarf alles diskret erklärt. Den Tanz einer afrikanischen Gruppe habe ich eher zufällig entdeckt, da er fast in einem Eck des Gartens stattfand.5. Sehr gutes und abwechslungsreiches Essen, Salate sowieso. Das Essen wird in ansprechend gestalteten kleinen Nischen aufgebaut.
6. Der Preis beträgt für die Übernachtung im Gardenzimmer je nach Saisonzeit zwischen 55 und 120 € pro Person und Nacht ohne Verpflegung, im Village zwischen 46 und 83 €.
Das Ganze ist natürlich auch im Zusammenhang mit dem Gesamtpaket zu betrachten. Mindestens die Flugkosten kommen dazu; wenn Ihr auch eine Safari dazu kombinieren möchtet, kommen diese Kosten auch noch dazu. Zusätzliche Transferkosten entstehen nicht. Allerdings sind Kosten für Impfungen und Malariaprophylaxe sowie eine Auslandskrankenversicherung (ab 7,50 € pro Person) hinzu zu rechnen. Für die Impfungen kommen leicht alles zusammengerechnet >200 € pro Person zusammen; für Medikamente inkl. Zuzahlungen leicht noch einmal 100 € für 2 Personen.
Die Flugzeit ab Frankfurt beträgt etwa 7 ½ Stunden. Ausführliche allgemeine Informationen zum Reisen ins tropische Afrika könnt ihr unter http://reisen.ciao.de/Kenia_Allgemeines__Test_3120305 nachlesen.
Zumindest am Abend wird Wert auf gepflegte Kleidung gelegt. «Oben ohne» ist in Kenya generell verboten, auch innerhalb des Hotels.
Es herrscht tropisches Klima mit verhältnismäßig hohem Feuchtigkeitsgehalt. Meistens geht jedoch an der Küste ein angenehm wehender Wind.Wassertemperaturen liegen so bei 25 °C, also fast Badewanne.
Ebbe und Flut wechseln sich in einem ca. 6-stündigen Rhythmus ab. Häufig sind die Bademöglichkeiten während Ebbe eingeschränkt, man wird aber entschädigt durch die Möglichkeit der langen Spaziergänge zum vorgelagertem Riff. In den verbleibenden kleinen Wasserlöchern warten kleine Meeresbewohner (Fische, Seeigel, Krabben und Seesterne) auf die nächste Flut. Dabei solltet ihr zum Schutz vor Korallen unbedingt Badeschuhe tragen.Die Äquatorsonne ist in der Strahlung wesentlich stärker als in unseren Breitengraden. Auf jeden Fall solltet ihr ein Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor verwenden.
An den bei Ebbe sehr breiten weißen, feinen Sandstrand von Shanzu Beach direkt angrenzend liegt oberhalb einer etwa 2-3m hohen Steilküste das Serena Beach Hotel.Der Shanzu Beach liegt im Nordosten von Mombasa. Eine ausführliche Karte findet ihr unter http://www.kenyabeach.com/guide/coastmaps/coastmapnorth.jpg
Die im afrikanischen Stil eingerichteten Village-Zimmer bieten auf ca. 26 m² Klimaanlage, Satelliten-TV, Safe, Telefon, Bad, Dusche, WC, Föhn, Balkon oder Terrasse. Die Garden-Zimmer bieten die gleiche Ausstattung, sind aber mit ca. 34 m² geräumiger und bieten ein größeres Bad mit separater Dusche und WC.
Der Bungalow auf Foto 03 ist unser Domizil der nächsten zwei Tage. Gleich neben dem Haus befindet sich ein Froschteich und auf unserer Terrasse sonnt sich eine Siedleragame, eine häufige Echsenart in Afrika mit zahlreichen Unterarten. Zu finden in der Nähe menschlicher Siedlungen, in steinigem Gelände, in Steppen und Savannen. Siedleragamen leben in Gruppen von 2 bis 25 Tieren zusammen. Siedleragamen werden 8 bis 14 cm lang, maximal bis 18 cm.Das Zimmer ist sehr hübsch eingerichtet. Man betritt vom Eingang her durch einen Mauerbogen eine Art kleinen Korridor mit Bank, von dort geht es ins Bad mit Fenster vorn heraus oder in den Wohn-/Schlafraum, der über eine Glastür auf eine kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen führt. Sobald wir das Zimmer betreten, sehen wir das hübsch verzierte Holzbett und darüber zwei geschnitzte Wandleuchten mit hochgezogenen Gläsern.
Links befindet sich ein Glasschrank, der von einem typischen braun-orange-gelb gestreiften afrikanischen Vorhang bedeckt wird. Darüber, hinter wundervollen Hohl- Schnitzereien, ist die Klimaanlage versteckt. Uns gefällt das sehr gut. Zwischen Schrank und Bett ist ein breiter Lehnstuhl mit Lederbezug aufgestellt sowie ein kleines Nachttischchen mit Telefon. Auf der anderen Seite des Bettes, zur Terrasse hin, steht eine etwas größere, stufige, Kommode. Hierauf steht auch der Fernseher, den wir jedoch nicht brauchen.Die große Terrassentür ist mit einem Vorhang aus dem gleichen Stoff versehen, darüber Verzierungen, wieder aus Holz.
Gegenüber haben wir eine Art Frisiertischchen mit Spiegel, hier steht täglich frisches Wasser für uns bereit. Der komplett geflieste Boden lässt sich sicherlich leicht reinigen. Darauf liegen hübsche in mehreren Naturfarben gewebte Läufer. Interessant sind die hübschen Holzdecken, die aus schmalen Ästen gefertigt sind und dennoch die weiße wand hervorscheinen lassen.
Die kleinen gepflasterten Wege zwischen den Häusern sind von den rechts und links stehenden Bäumen teilweise beinahe überdacht und somit immer schattig. Eine große braune Echse sehen wir im braunen Laub, beinahe hätten wir sie ob ihrer guten Tarnung übersehen.
Die Möglichkeit, eine aufregende, aber mitunter auch anstrengende, Safari mit einem sich anschließenden erholsamen Urlaub am feinsandigen Traumstrand zu verbinden, verleiht Kenia seine besondere Anziehungskraft. Fast die gesamte Küste Kenias mit ihren weiten, weißen Sandstränden von Malindi bis hinunter an die Südküste wird von einem vorgelagertem Saumriff umgeben und bildet eine einzigartige riesige Lagune.
Dahinter breiten sich Korallenbänke mit unvorstellbarem Fischreichtum aus. Begegnungen mit den großen Walhaien oder Mantas und Delfinen sollen wohl nicht ungewöhnlich sein, obwohl es uns persönlich nicht vergönnt war.Die Tauchgebiete vor Shanzu Beach beherbergen eine außergewöhnliche Vielfalt an seltenen Tieren. Das klare, flache und warme Gewässer bevölkern zahlreiche Korallen, Seesterne, Fische und Unterwasserblumen - ein Paradies für Schnorchler und Taucher. Bestens geeignet sind die Verhältnisse auch für sämtliche weitere Wassersportarten wie Windsurfen, Segeln oder Hochseefischen.
Der Strand ist bei Ebbe sehr breit und mit wunderschönem weißen Sand bedeckt. Jetzt wird auch das erste vorgelagerte Korallenriff am Wasserrand sichtbar, das zweite ist etwa 600m entfernt. Bei Ebbe können wir richtige Höhlen aus Korallenbänken am Strand aufsuchen, in die wir stehend hineingehen, um ein paar schöne Schnecken oder Muscheln zu suchen. Die schönsten Schneckenhäuser entpuppen sich aber schnell als neue Wohnung von Einsiedlerkrebsen, die wir dann schnell ins seichte Wasser zurücksetzen.Beach Boys am Strand verkaufen in gebührendem Abstand zum Hotel Masken und andere Schnitzereien. Auch wir kaufen uns eine Maske und hinterlegen diese im Hotel, da wir die letzte Nacht unserer Safari wieder hier verbringen werden. Ob wir Socken haben, fragen uns die Boys. Sie würden dafür Schnitzereien eintauschen. Wir vertrösten Sie auf den Tag nach unserer Safari; denn bis dahin brauchen wir sie selbst. Wer hätte denn an so was gedacht!
Eine wunderschöne Hotelanlage erwartet uns also hier und wir lassen zwei Tage lang "die Seele baumeln".
Uns empfängt in dem herrlich angelegten Hotelgarten die gleiche tropische Luft wie in Bali. Alles ist so nett angelegt, dass wir hier gern spazieren gehen. Irgendwie erinnert sogar diese Anlage an die Kolonialzeit.
Die Möbel im Foyer und im Restaurantkomplex sind allesamt im Kolonialstil und sehr bequem. Überall wird das schöne dunkle Holz verwendet, das im Gegensatz zu den hellen, dezent gemusterten Bezügen besonders hervorsticht.
Es ist ein schöner tropischer Garten mit sehr vielen Exemplaren dieser gefiederten Bananenpflanze, deren Namen ich wieder einmal vergessen habe, die mich jedoch immer wieder begeistert. Wir fühlen uns sofort wohl, da alles einen sehr gepflegten Eindruck macht, obwohl das Hotel mit 166 Betten für unsere Begriffe eigentlich etwas zu groß ist. Zu unserem Glück sind jedoch zur Zeit nicht mehr als etwa 30-40 Gäste hier.Da die einzelnen Häuser in dem weitläufigen Garten eingefügt sind, spüren wir die Größe nicht so sehr. Aber die Hotelangestellten haben auch davon unabhängig die besondere Gabe, einen persönlichen Service zu vermitteln. Um den ständigen Fragen und Belästigungen der Afrikaner zu entgehen, sind entlang der Steilküste im hoteleigenen Gelände Liegen aufgestellt. Hier kann man sich wunderbar sonnen und ab und zu beim Baden im Meer oder im Swimmingpool abkühlen.
Ganz zentral vor den Restaurants ist der große saubere Swimmingpool angelegt. Die Liegewiesen ziehen sich rund um den Pool und mittendrin befindet sich eine Poolbar. Die großen Sonnenwiesen unter schattigen Palmen laden uns so richtig zum Faulenzen ein. Es gibt jedoch auch verschiedene Sportangebote. Die Kokosnüsse sitzen locker und stellen eine Gefahr dar. Deshalb werden sie regelmäßig geerntet. Wir beobachten die noch nicht abgeernteten Nüsse über unseren Liegen und gehen lieber zum Minigolf.Ein Papagei sitzt in einem großen, für ihn trotzdem viel zu kleinen Käfig und pfeift, sobald eine Frau vorbeigeht. Wer hat ihm das wohl gelehrt? Er spricht auch einige Worte englisch und ein bisschen Suaheli. Gerd lehrt ihn nun auch noch ein bisschen bayrisch.
Am zweiten Morgen stehe ich etwas eher auf, um die Morgenstimmung am Strand mit der Kamera einzufangen.
Neben einer großen braunen Echse laufen mir dabei etliche grüne Meerkatzen über den Weg.
Restaurant
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Die Fenster haben Rahmen aus einem fast schwarzen Holz und sind oben dreifach geschwungen. Auf der weiß gestrichenen Wand des Hauses wirkt dies besonders schön, wir wissen ja schon von Schneewittchen: schwarz wie Ebenholz und weiß wie Schnee....
Erst wenn man drinnen ist, sieht man, dass auch die (richtig dicken) Mauern an den Fenstern diese dreifach geschwungene Form aufweisen. Die erste Etage besitzt einen großen Balkon, der nicht überdacht ist, jedoch von den Bäumen ringsum so viel Schatten erhält, dass das gar nicht notwendig ist. Daneben ist über den Rest des Hauses eine weitere Etage d`raufgebaut und mit Palmwedeln gedeckt worden. Hier sind jetzt die gesamten Wände aus diesem schönen dunklen Holz gefertigt.Die gesamte erste Etage ist sozusagen die Vergnügungsetage. Hier ist die Bar mit Titus untergebracht. Titus zapft an der Poolbar Tucher- Bier oder mixt schöne Fruchtcocktails mit und ohne Alkohol. Hier können wir relaxen. Auch einen Billardtisch gibt es hier. Die Decke ist wie in den Zimmern aus schmalen schwarzen Ästen gefertigt, die mit regelmäßigem Abstand angebracht wuden.
Das Frühstück ist in Kenya besonders reichhaltig: der Saison entsprechende Fruchtsäfte und frische Tropenfrüchte, Gebäck, Getreideflocken, Tee, Kaffee, Eier, gekocht oder gebraten mit Speck sind die Regel - zumeist als Buffet. Bei den Abendmahlzeiten haben wir die Wahl zwischen verschiedenen Menues a` la carte.Beim Abendessen sind wir alle ein bisschen müde, was nach 9 Stunden Flug und der Aufregung danach nur all zu verständlich ist. Es gibt zwei Scheiben gegrilltes Fleisch mit Kartoffeln und Salatbeilage, es ist fast zuviel. Bier gibt es hier nur in Flaschen, das einzige offene hat Titus in der Bar. Alternative ist Cola in der Flasche oder ein Fruchtmix-Saft, den ich persönlich bevorzuge.
Am nächsten Morgen bringt uns der Ober nach dem Frühstück Champagner und der Urlaub beginnt. Dann wollen Gerd und Hans sich am Buffett etwas Käse holen, der aber ist schon aus. Der nette Ober verspricht, sofort aufzufüllen und als er das tut, kommen zwei unverschämte alte Engländerinnen und wollen den Käse zuerst.Gerd wird das zu bunt und er ärgert die zwei, indem er seine Schuhe, die eine Ledersohle haben, laut an den Hacken zusammenknallt und zu den Beiden sagt: Gestatten: Kitzkibowsky! Laut schreiend sind die beiden davon. Wir lachen noch lange über diesen gelungenen Streich. Hoffentlich war es den Beiden eine Lehre.
Eine Animation in dem Sinne wie wir es als unangenehm empfinden würden, mit lauter Musik und direkter persönlicher Animation gibt es hier zum Glück nicht. Ganz unauffällig und diskret sind die Bediensteten aber zur Stelle, wenn sie gebraucht werden, zum Beispiel, um die verschiedenen Spiele neben den Liegewiesen zu erklären. Einmal komme ich vom Baden und sehe dann zufällig eine kenianische Tanzgruppe. Zum Glück ist der Fotoapparat dabei. Welcher Ethnie die Frauen angehören, kann ich jedoch nicht herausfinden.
In Kenia leben immerhin rund 40 verschiedene Ethnien.Die etwa 6 Mio. Menschen umfassende Volksgruppe der Kikuyu (fast 1/5 der Gesamtbevölkerung) weisen in ihrem Schöpfungsmythos den heiligen Berg Kirinyaga (Mount Kenia) als Wohnstätte Gottes und als Heimat des Kikuyu- Volkes aus.
Sie waren einst sesshafte Ackerbauern, jetzt werden sie ob ihrer Geschäftstüchtigkeit gleichermaßen geachtet und gefürchtet. Sie besiedeln v.a. das fruchtbare Hochland in der Region um den Lake Naivasha, um die Aberdares und um den Mount Kenia.
Die Swahili sind keine Ethnie, sondern haben als Gemeinsamkeit den praktizierenden sunnitischen Islam, das Kiswahili als Muttersprache und den Siedlungsraum an der Küste des Indischen Ozeans. Ihre Vorfahren sind eingewanderte Bantu, Araber, Inder, Perser, Somali, Omani, Jemeniten oder Pakistani.
Am letzten Tag unserer Safari kommen wir noch einmal an die Küste. Wir übernachten wieder im Hotel Serena Beach, wo auch unsere Einkäufe der ersten Tage auf uns warten, bevor wir am nächsten Tag zurück nach Deutschland fliegen.Karibu Kenya!
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manu63 09.11.2009 13:38
manuelmama 20.05.2009 12:32
cityqueen 28.04.2009 10:07
s.st1 04.11.2007 19:28
Leona11 23.10.2007 20:18
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