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Semhar, Stuttgart

Erfahrungsbericht

für Semhar, Stuttgart
5 Sterne geheimtipp
13 von 13 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro freundlichste bedienung, leckerstes essen

Kontra rauchig, manchmal ein wenig eng

Der Autor

f_enzel

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in das semhar wäre ich ohne empfehlung niemals gegangen. es liegt direkt am östereichischen platz (immenhoferstrasse 2?) und hat einen nicht gerade einladenden eingang in eine kelleretage. innen ist es wie erwartet auch recht dunkel und sehr, sehr rauchig. nicht nur zigaretten brennen hier, auch weihrauch und andere duftharze werden abgebrannt.

die dunkle rauchige atmosphäre hellt sich aber auf sobald man von den besitzern des semhar begrüsst wird. die beiden sind ein furchtbar freundliches und herzliches paar aus eritrea. sie, sagt man, war einaml "miss eritrea". wenn man sie sieht glaubt man das gerne. alle gäste sind "my friend!", auch wenn man zum ersten mal kommt fühlt man sich fast wie ein stammgast.

eritrea liegt wie jeder weiss in afrika am roten meer, direkt südlich des sudan. die küche des semhar ist dementsprechend - na? - eritreäisch-afrikanisch. die küche ist ein bisschen exotisch, aber sehr herzhaft und dem gastronomisch herumgekommenen europäer nicht besonders fremd. zu allen gerichten bekommt man entweder köstliche, luftige und selbstgemachte fladen (crêpes-ähnlich nur viel luftiger, beinahe wie luftschokolade) oder couscous, ein typisch afrikanisches hirsegericht.

besonders empfehlenswert finde ich das "safarie spezial"; man bekommt gegrilltes lammfleisch und ein wenig gemüse in einem glühend heissen eisenständer serviert, in dem das gericht noch 10 minuten weiterbruzelt. die fleisch und gemüsestückchen muss man dann mit dem servierten fladenbrot aus dem ständer greifen und in eine köstliche scharfe sosse dippen. alles sehr rustikal, deftig und köstlich.

das publikum ist bunt gemischt, wie sonst beim griechen oder italiener.

am ende bekommt man von den freundlichen besitzern - die sich übrigens auch in der grössten hektik nicht von ihrer freundlichkeit abbringen lassen - immer noch einen kleinen - typisch afrikanischen :-) - aperitiv wie grappa oder sambucca serviert...

wer sich von dem grauenhaften eingang und der nicht gerade besonders sympathischen lage des semahr nicht abschrecken lässt wird für wenig geld freundlich satt...

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Kommentare

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  • angeleyed 20.02.2007 17:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • dago77 14.11.2001 21:45
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • tgierich 11.05.2001 14:07
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Christel.de 28.04.2001 22:26
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • PCSuechtige 28.04.2001 13:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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